Niklas Schier

Niklas Schier

WWE Royal Rumble vom 29.01.2017 aus dem Alamo Dome in San Antonio, TX

Die Show beginnt mit dem Trailer für den heutigen Abend. Ganz genau wie immer, aber die WWE macht damit eigentlich immer einen guten Job. Anschließend begrüßt Michael Cole die Fans zum Royal Rumble 2017. Begleitet wird er von Byron Saxton und Corey Graves.

WWE RAW Women's Championship
Bayley vs. Charlotte Flair ©
Fans total bekloppt bei Bayley. Charlotte beginnt mit einem Takedown und einer Snapmare, gefolgt von einem Front Facelock und einem Shoulder Block. Sie schmeißt die Herausforderin aus dem Ring. Bayley kommt zurück und beide schubsen sich. Nun muss Charlotte aus dem Ring und Bayley verpasst ihr einen Slingshot Stunner. Charlotte landet wieder draußen und Bayley springt mit einer Hurricanrana durch die Seile nach draußen. Sie springt noch einmal mit einem Crossbody vom zweiten Seil nach draußen und covert im Ring bis zwei. Charlotte verlässt erneut den Ring und haut Bayley dort mit dem Kopf gegen den Ringrand und mit dem Kreuz gegen die Ringtreppe. Charlotte macht mit einem Northern Lights Suplex im Ring weiter und covert bis zwei. Charlotte setzt einen Headlock an. Sie würgt Bayley mit dem Seil und nach einem Knee Drop fährt sie einen weiteren Nearfall ein. Erneut covert die Championesse bis zwei. Bayley kontert Charlotte mit einem Roll Up aus, aber Charlotte kontert einen Backslide mit einem Hangman's Neckbreaker, gefolgt von einem Bg Boot bis zwei. Die Titelverteidigerin macht mit einem Headscissors Takeover weiter und setzt eine Figure Four Headscissors an. Nach drei weiteren Takeovers ist Bayley erstmal knülle. Charlotte wartet total lange und covert dann – Überraschung – bis zwei. Bayley haut ihr eine rein und beide klatschen mit einer Clothesline aneinander. Bayley macht mit Chops weiter, doch die Tochter des Nature Boy hält selbst mit Chops dagegen. Bayley erwischt sie aber mit einem Flying Arm Drag und einem Shoulder Block, gefolgt von einem Springboard Crossbody. Bayley macht mit einem Facebuster weiter und steigt nach oben, springt aber wieder herunter und trampelt auf der Championesse rum. Mit einem Diving Elbow Drop fährt sie einen 2-Count ein. Charlotte attackiert darauf das Knie und setzt den Figure Eight Leglock an. Bayley dreht den Move aber herum, was Charlotte angeblich wehtun soll. Charlotte dreht aber wieder rum und greift ins Seil, was auch angeblich mehr wehtun soll. Der Ringrichter kriegt das aber mit und die Championesse lässt los. Charlotte latscht über ihre Gegnerin und zeigt einen Moonsault, bei dem Bayley aber die Knie anzieht (wann hat Charlotte mit dem Moonsault überhaupt mal vernünftig getroffen?) Das reicht aber nur bis zwei für Bayley. Die macht darauf mit Schlägen in der Ringecke weiter und setzt die Königen auf den Turnbuckle, doch diese schmeißt sie aus dem dem Ring. Bayley hangelt sich am Apron entlang und Charlotte verpasst ihr die Natural Selection auf den Apron. Das reicht zum Sieg.
Siegerin via Pinfall und weiterhin WWE RAW Women's Championesse: Charlotte Flair

Schiers Meinung: Irgendwie ist es ein merkwürdiger Aufbau, Charlotte als unbesiegbar bei PPVs aufzubauen. Aber gut. Das Match war eigentlich ganz cool. Bayley hat Moves ausgepackt, die ich so noch nie von ihr gesehen habe. Generell zeigen die Frauen mittlerweile auch, dass sie sich in Sachen Hardcore und High-Flying nicht mehr vor den Männern verstecken müssen. Bayley gehört zusätzlich dazu zu den oversten Gesichtern in der ganzen WWE. Ich hoffe, dass diese Fehde noch weitergeht, da ist das letzte Wort hoffentlich noch nicht gesprochen. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Es folgt ein Werbeclip für „Holy Foley“ - falls es irgendwen interessiert...
Es folgt ein Werbeclip für „WWE Champions“ - falls es irgendwen interessiert... Angeblich ist das gerade DER Shit, wie Michael Cole darauf kundtut. Warum auch immer.

Ein Einspieler fasst die Fehde zwischen Roman Reigns und Jeri-KO zusammen.

WWE Universal Championship
No Disqualification Match
Kevin Owens © vs. Roman Reigns
Chris Jericho ist bei diesem Match in einem Haikäfig über dem Ring eingesperrt. Warum Kevin Owens und Roman Reigns nun gerade nicht vor Haiangriffen geschützt werden, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben. Reigns ist an diesem Abend sogar relativ beliebt – gut, das heißt bei ihm aber auch nicht allzu viel. Bevor Jericho aber in sein Refugium eingesperrt werden kann, kloppen Jeri-KO erstmal gemeinsam auf Roman Reigns ein. Der setzt sich allerdings zur Wehr, klatscht Jericho zweimal gegen den Käfig und der Ringrichter sperrt ihn ein. Als das Match dann letztlich losgeht, attackiert Owens seinen Gegner von hinten. Reigns haut ihn aber mit zwei Schlägen aus dem Ring. Dort prügelt er Owens über die Absperrung in den Zuschauerraum. Dort prügeln sie sich zu den internationalen Kommentatorenpulten. Reigns rammt Owens einen Stuhl in den Magen, doch als sie wieder Ringside sind, schmeißt Owens Reigns die Abdeckung des deutschen Pults ins Gesicht. Reigns haut damit aber selbst nochmal drauf und der Champion muss mit dem Kopf voran auf das Pult. Mit einem Reversal kann er den Big Dog aber gegen die Ringtreppe schmeißen. KO räumt das spanische Pult ab und zieht ein paar Stühle unter dem Ring hervor. Owens kriegt eine Stuhlkante in die Rippe. Owens baut zweimal zwei Stühle voreinander auf. Reigns kann ihn attackieren, doch Owens zieht ihm eins mit einem Monitor über, schmeißt ihn gegen die Absperrung und zeigt den Canonball. Owens stellt nochmal zwei Stühle auf die vier bereits aufgestellten und verprügelt den Herausforderer mit einem siebten Stuhl, mit dem er schließlich die Pyramide komplett macht. Owens setzt zu einer Powerbomb vom Apron aus in diese Stuhlpyramide an, doch Reigns blockt mit ein paar Schlägen. Mit einem Vertical Suplex will er Owens nun dieses Schicksal zufügen, doch dieser blockt und zeigt einen Slingshot. Owens versucht erneut sein Glück, doch er kriegt im Ring eine Clothesline ab. Der Champion muss mit der Schulter voran gegen den Ringpfosten. Reigns holt einen Tisch in den Ring, doch Owens erwischt ihn mit einem Backstabber bis zwei. Owens entfernt den Tisch aus dem Ring, aber Reigns kontert einen Canonball mit einem Big Boot, gefolgt von einer Sitout Powerbomb bis zwei. Owens verlässt den Ring, als Reigns den Superman Punch ankündigt, doch dort matscht Reigns ihn mit einem Drive By weg. Reigns stellt draußen einen Tisch auf, doch der Champion verpasst ihm zwei Superkicks, drapiert ihn darauf und haut ihn mit einem Frog Splash vom dritten Seil durch das Möbel. Im Ring reicht das aber nur bis zwei. Owens holt noch zwei Stühle ins Seilgeviert und haut Reigns die Kante in die Rippen und dann nochmal ins Kreuz. Der Titelverteidiger covert bis zwei und klemmt einen Stuhl in eine Ringecke. Reigns blockt aber einen Irish Whip und verkloppt Owens in der gegenüberliegenden Ringecke. Beide klatschen in der Ringmitte gegeneinander und tauschen Schläge aus. Owens gelingt ein Superkick und er schmeißt den Big Dog gegen den Stuhl in der Ringecke. Jericho wirft Owens darauf einen Schlagring zu und dieser deutet einen Superman Punch an, doch Reigns haut selbst drauf. Reigns will Owens den Schlagring abnehmen, aber dieser packt ihm ins Auge und zeigt doch noch einen Superman Punch mit dem Schlagring bis zwei. Owens stellt einen Stuhl auf und will eine Powerbomb darauf zeigen, doch der Herausforderer kontert mit einem Samoan Drop auf den Stuhl bis zwei. Der Big Dog holt einen weiteren Tisch in den Ring und stellt ihn in die Ringecke. Owens überrascht ihn mit einem School Boy bis zwei, doch Reigns haut mit dem Superman Punch drauf und fährt einen 2-Count ein. Reigns deutet einen Spear durch den Tisch an, doch Owens kontert ihn mit einem Stunner bis zwei aus. Der Champion stiefelt seinen Gegner in der Ringecke zusammen und zeigt die Canonball. Reigns rollt sich auf den Apron und Owens will einen Superplex durch die Stuhlpyramide zeigen, doch der Big Dog blockt und verpasst ihm einen Superman Punch, der Owens durch die Pyramide schickt. Reigns glotzt darauf das amerikanische Kommentatorenpult böse an und räumt es ab. Brav entfernt er auch die Monitore, bevor er den Champion mit einer Powerbomb durch das Pult schickt. Reigns rollt ihn in den Ring, doch Reigns wird von Braun Strowman attackiert, der Reigns auf das deutsche Pult knallt und Reigns mit einem Powerslam durch den Tisch in der Ringecke befördert. Das nutzt Kevin Owens zum 3-Count.
Sieger via Pinfall und weiterhin WWE Universal Champion: Kevin Owens

Schiers Meinung: Ein Aufeinandertreffen, bei dem Kevin Owens als der unterstützenswerte Underdog dasteht – das muss man auch erstmal schaffen. Es war ein unheimlich hart geführtes Match. Owens' Sturz durch die Stuhlpyramide sah echt heftig aus. Da hätte so einiges schiefgehen können. Krasse Aktionen von beiden, aber das Eingreifen Strowmans ins Match trübt das Licht nun ein wenig. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Es folgt ein Werbespot für Zeug.

Big Cass und Enzo Amore bewerben Kentucky Schreit Ficken. Sportler, die Werbung für Fastfood machen ist ähnlich glaubwürdig wie wenn ich für eine Fitnesskette werben würde. Denkt doch mal bitte ein bisschen mit, Leute.

52.020 Fans sind heute anwesend.

Ein Einspieler bewirbt das Rumble Match und nennt ein paar nette Fakten dazu.

Stephanie McMahon und Mick Foley stehen vor der Lostrommel und besprechen die Ineffektivität des Haikäfigs. You don't say. Shane McMahon und Daniel Bryan kommen hinzu und drehen das Ding. Sami Zayn kommt hinzu und zieht eine Kugel. Dean Ambrose kommt dazu, sucht aber eigentlich eine Toilette. Wo er aber schon mal da ist, zieht er eine Nummer. Zayn hat Probleme, das Ding auf zu kriegen, also macht Ambrose das Ding auf – Zayn hat die 8.

Ein Einspieler fasst die Fehde zwischen Rich Swann und Neville zusammen.

WWE Cruiserweight Championship
Neville vs. Rich Swann ©
Beide beginnen im Lock Up und Neville landet in der Ringecke. Nach einem zweiten Lock Up sieht es genau anders aus. Swann zeigt seinen Vorwärtssalto bei einem Ansatz zum Monkey Flip. Nevlle blockt einen Dropkick, muss aber dennoch einen einstecken, landet draußen und kriegt einen Top Rope Plancha ab. Zurück im Ring drückt Neville den Champion allerdings in die Ringecke und haut und tritt ihn dort zusammen. Er setzt mit einem Bodyslam nach und covert nach einem Missile Dropkick bis zwei. Neville trampelt Swann auf dem Kopf rum und covert erneut bis zwei. Swann überrascht Neville mit einem Rolling Crucifix, doch Neville nutzt das zum Ansatz zum Butterfly Crossface, doch Swann erreicht vorher die Seile. Neville macht mit einem Snap Suplex weiter, gefolgt von einem Running Forearm in der Ringecke bis zwei. Nach zwei Ellenbogenstößen auf den Schädel setzt der König der Cruiserweights einen Chinlock an. Neville zeigt einen Knee Drop und covert bis zwei, bevor er mit dem Headlock weitermacht. Swann kommt auf die Beine und bringt zwei Chops ins Ziel. Neville verlässt den Ring und haut den Champion dort gleich zweimal gegen die Absperrung. Swann wird zurück in den Ring gerollt, doch er kontert eine Flugaktion seines Gegners mit dem Rich Kick. Swann macht mit einem Enzuigiri in der Ringecke weiter, gefolgt von einem Jumping Frankensteiner und einem Phoenix Splash nach draußen. Swann guckt wie bei einem Asthmaanfall und prügelt Neville im Ring ordentlich weich. Nach einem Roundhouse Kick fährt er einen Nearfall ein.. Neville sichert sich mit einem Back Elbow wieder die Vorteile, muss aber einen Running Frogsplash einstecken. Der Champion erklimmt den Turnbuckle, doch der Brite zieht ihm die Beine weg. Der herausforderer setzt zum Superplex an, doch der Champion blockt und bringt einen Back Kick durch, doch Neville hält mit einem Superkick dagegen. Swann kontert Neville mit einem Roll Up bis zwei aus, gefolgt von einem Rich Kick, doch Neville erreicht den Ropebreak. Erneut steigt Swann nach oben, doch wieder ist auch Neville da und holt ihn mit einem Superplex herunter. Das Cover reicht nur bis zwei und Neville setzt das Butterfly Crossface an, in dem Swann aufgeben muss.
Sieger via Submission und neuer WWE Cruiserweight Champion: Neville

Schiers Meinung: Gegen das Match kann man nicht viel sagen. Kurzweilige Action, coole Aktionen und wieder mal ein wenig Spotlight für Neville. Vielleicht würde es mich ein wenig mehr vom Hocker reißen, wenn der Titel und die Division auch nur halb so viel Prestige hätten wie das Turnier im vergangenen Sommer. Schiers Wertung: 3,5 / 5

New Day bewerben auch Zeug.

Die SmackDown-Kommentatoren Tom Phillips, JBL, Mauro Ranallo und David Otunga übernehmen für das nächste Match.

WWE Championship
AJ Styles © vs. John Cena
Styles bringt einen Kick an den Oberschenkel durch, aber Cena clotheslinet ihn weg. Styles muss hart in die Ringecke und Cena haut ihn dort weiter zusammen. Er rennt allerdings in einen Ellenbogen und Styles latscht ihm ins Gesicht. Nach einem Forearm setzt Styles mit einem Knee Drop nach und wiederholt die Aktion noch einmal. Styles haut Cena um, doch er setzt einen weiteren Knee Drop ins Leere und Cena schmeißt ihn mit einem Back Body Drop durch die Gegend. Styles landet beim AA aber auf den Füßen und hält mit einem Enzuigiri dagegen. Der Champion haut Cena mehrfach zu Boden, doch dieser shouldertacklet ihn zweimal. Die Spin-Out-Powerbomb kontert Styles aber mit einer Hurricanrana. Nach mehreren Forearms covert der Champion bis zwei. Cena kontert Styles darauf aber mit einem Lift Up Slam aus, gefolgt von einem Side Suplex. Styles blockt den Five Knuckle Shuffle, zeigt einen German Suplex und covert nach einem Wheelbarrow Facebuster bis zwei. Styles macht mit einer Kombo weiter, doch nach einer Clothesline Cenas liegt er auf der Matte. Nun gelingt der Five Knuckle Shuffle, doch Styles hält sich beim AA an den Seilen fest. Cena will mit einem Superplex nachsetzen, doch Styles schlüpft ihm durch die Beine und zwingt Cena in ein Torture Rack, gefolgt von einer Spin-Out-Powerbomb bis zwei. Cena weicht dem Phenomenal Forearm aus und zeigt das Attitude Adjustment bis zwei. Nach einer harten Clothesline kickt Styles erneut aus. Styles hängt ordentlich in den Seilen, doch er weicht einer weiteren Clothesline aus und zieht den Pélé Kick durch. Styles landet mit dem Phenomenal Forearm bis zwei. Cena kontert den Champion darauf aus und bringt einen Electric Chair Facebuster ins Ziel. Beide liefern sich einen „Hey-Buh“-Schlagabtausch. Beide kontern ihre Finisher, aber Styles kann den Calf Crusher ansetzen. Cena kommt allerdings frei und setzt seinerseits den STF an. Styles kontert mit einem Cover bis zwei, bevor er selbst einen STF ansetzt. Cena powert sich frei und es folgt eine Kontersequenz. Cena setzt einen Figure Four Leglock an, aber Styles befreit sich und setzt einen Cross Armbreaker an. Der Herausforderer kontert diesen allerdings mit einer Powerbomb aus. Cena steigt nach oben, doch Styles kontert ihn mit einer Powerbomb aus, gefolgt vom Styles Clash bis zwei. Der Champion springt Cena mit einem Springboard 450° Splash auf die Knie und Cena setzt mit einer Sunset Flip Powerbomb nach, die ihm einen Nearfall bringt. Styles kontert Cena allerdings mit einem Fireman's Carry Neckbreaker aus und fährt einen Nearfall ein. Cena kontert den Styles Clash und haut Styles mit einem Catapult gegen den Turnbuckle, bevor er mittels Fallaway Stunner einen Nearfall einfährt. Cena will mit dem Super-AA den Sack zumachen und zieht den Move auch durch, aber Styles zieht erneut die Schulter hoch, was einen „YES“-Chant nach sich zieht. Der Champion kontert den Ansatz zu einem neuerlichen AA mit dem Styles Clash aus, doch Cena kontert den Phenomenal Forearm mit einem AA aus, gefolgt von einem zweiten AA, mit dem er Ric Flairs Rekord einstellt.
Sieger via Pinfall und neuer WWE Champion: John Cena

Schiers Meinung: Ok, der Sieg geht irgendwie in Ordnung. Das Match war wirklich cool und AJ hat immerhin einen cleanen Sieg beim Summerslam auf seiner Seite. Styles hat wirklich alles aus Cena rausgeholt und auch Cena, den ich schon so oft hatte auf den Mond schießen wollen, hat ein paar heftige Aktionen ausgefahren. Insbesondere seine Clotheslines hatten eine Härte, die ich so noch nie von ihm und auch sonst kaum gesehen habe. Ja, eine Clothesline. Ein Move, der in praktisch jedem Match vorkommt. Ein würdiger 1-on-1 Main Event. Schiers Wertung: 4,5 / 5

Ein Clip bewirbt das WWE-Dings und Foley-Zeug. Anschließend wird Elimination Chamber beworben.

Corey Graves und Michael Cole verweisen darauf, dass Seth Rollins heute der Halle verbannt ist. Sie erinnern an Rollins' gestriges Auftreten bei NXT TakeOver: San Antonio, wo er von Sicherheitskräften aus der Halle geführt wurde. Morgen bei RAW wird es ein Face to Face zwischen Rollins und Stephanie McMahon geben.

Jerry „The King“ Lawler kommt nun zum Ring, um den Rumble zu kommentieren. Es folgen weitere Funfacts zum Rumble. Die Zeitintervalle betraten in diesem Jahr zwei Minuten. Nu gait dat lus.

Royal Rumble Match
#1 ist Big Cass, der von Enzo Amore begleitet wird. Die beiden halten in bekannter Manier eine Promo auf der Rampe. Zuerst bekommt er es mit Chris Jericho (#2) zu tun. Dieser haut Cass eine Watschen, worauf dieser Y2J ordentlich verkloppt. Nach einem Corner Splash und einem Fallaway Slam zeigt er einen weiteren Corner Splash und einen Bodyslam, doch der Empire Elbow geht ins Leere. Jericho will die Walls of Jericho zeigen, doch Cass kommt frei, rennt aber ins ausgestreckte Bein. Er wirft Jericho auf den Apron. Dieser erklimmt das dritte Seil und fliegt in einen Big Boot. Kalisto (#3) kommt darauf zum Ring und schaltet sich mit einem Springboard Dropkick gegen Cass und einem Handspring Enzuigiri gegen Jericho ein. Cass wirft ihn auf den Apron, doch er zeigt einen Enzuigiri. Der Riese schnappt ihn sich, doch dieser bringt mehrere Kicks ins Ziel, läuft aber selbst in einen Big Boot. Y2J attackiert darauf Big Cass, während der Countdown erneut auf 0 geht: Mojo Rawley (#4) kommt. Dieser zeigt einen Pounce gegen Kalisto und eine Clothesline gegen Jericho, bevor er sich mit Big Cass prügelt. Cass versucht ihn aus dem Ring zu heben, aber Jericho schaltet sich auch ein und gemeinsam mit Rawley will er den Riesen rausheben, doch dieser kann sich festhalten. Der nächste ist Jack Gallagher (#5), der Regenschirm William dabeihat. Diesen setzt er gegen alle Gegner ein, doch Jericho haut ihn einfach um und verpasst ihm einen Bodyslam. Gallagher haut Jericho den Schirm allerdings voll in die Eier, spannt ihn auf und zeigt einen Dropkick gegen Y2J. Cass schmeißt währenddessen Kalisto durch die Gegend und jetzt sieht es alles nach Rumble-Standard-Gekloppe aus. Der Nächste ist Mark Henry (#6), der sich viel Zeit auf dem Weg zum Ring lässt. Henry kegt mit einem Corner Splash gegen Big Cass los und wirft Gallagher durch die Seile aus dem Ring (Gallagher ist noch nicht raus). Henry haut alle platt, doch Cass bringt einige Schläge gegen ihn durch. Gallagher will einen Schlag vom dritten Seil mit William ausführen, doch Henry fängt ihn ab und wirft ihn nun endgültig raus. Braun Strowman (#7) kommt zum Ring. Jericho sucht erstmal das Weite und verlässt den Ring, während Rawley sein Glück in der Offensive sucht, doch Strowman zeigt sich unbeeindruckt und eliminiert ihn. Big Cass setzt den Running Big Boot ins Leere und wird ebenfalls von Strowman rausgeschmissen. Kalisto wird auch schnell abgefrühstückt und ist raus. Auch Mark Henry wird von Strowman rausgeschmissen. Wie bekannt ist Sami Zayn (#8) der Nächste, der ein paar Schläge gegen Strowman auspackt, doch dieser haut Zayn einfach um, während Jericho sich das Geschehen von raußen anguckt. Strowman läuft ins ausgestreckte Bein, aber er blockt einen Vertical Suplex und rennt gegen den Ringpfosten. Zayn will Strowman rausheben, aber Strowman blockt und haut ihn um. Zayn muss einen Corner Splash einstecken und Strowman stellt sich auf ihn. The Big Show (#9) hat nun seinen Auftritt und Strowman steht während seines Entrances regungslos im Ring. Beide haben bescheuerte Bärte, die ihnen überhaupt nicht stehen. Es kommt zum Staredown und beide liefern sich einen Schlagabtausch. Strowman clotheslinet Show einfach weg, doch Show verpasst ihm einen Chokeslam. Jericho schleicht sich in den Ring und will den Codebreaker gegen Show zeigen, doch dieser blockt und zeigt einen KO-Punch. Showwill mit einem Bodyslam gegen Strowman nachsetzen, doch dieser kontert, kann aber selbst ebenfalls keinen Bodyslam zeigen. Dennoch kann Strowman Big Show eliminieren. Der Nächste ist die Perfect Ten Tye Dillinger (#10 – jut, wa?). Dillinger legt mit Clotheslines gegen Strowman los, gefolgt von den 10 Punches. Zayn kommt ihm zur Hilfe und beide attackieren Strowman mit Forearms. Beide wollen einen Double Vertical Suplex zeigen, doch Strowman verpasst ihnen selbst einen solchen Suplex, nur andersrum. James Ellsworth (#11) hat nicht so richtig Bock drauf, in den Ring zu gehen, als Strowman da so rumsteht. Das wollen Dillinger und Zayn nutzen, um Strowman rauszuwerfen, dich dieser bleibt drin und haut beide mit einem Shoulder Block um. Strowman attackiert beide, während Ellsworth immer noch nicht im Ring ist. Dean Ambrose (#12) kommt hinzu und gibt Ellsworth einen Pep Talk. Ellsworrth wird im Ring sofort von Strowman umgehauen und rausgeworfen. Ambrose greift Strowman an und Dillinger verpasst diesem einen Dropkick. Nun verkloppen sie ihn zu dritt, doch auch gegen diese Übermacht kann sich Strowman zur Wehr setzen. Baron Corbin (#13) macht nun auch munter mit, doch Stowman wehrt sich und schmeißt Dillinger raus. Zayn kann allerdings einen Helluva Kick gegen Strowman auspacken, worauf Corbin Strowman mit einer Clothesline eliminiert. Ambrose verpasst Corbin darauf sofort die Dirty Deeds. Zayn versucht erfolglos, Ambrose rauszuheben. „Mr. Royal Rumble“ Kofi Kingston (#14) kommt zum Ring und wirft Zayn auf den Apron. Alle versuchen nun, sich gegenseitig rauszuwerfen, doch niemand kommt weiter als bis zur Ringkante. Corbin mäht Ambrose mit einer Clothesline um. The Miz (#15) macht die erste Hälfte voll.

Sofort schaltet sich Miz mit dem Skullcrushing Finale gegen Tayn ein. Ambrose stürzt sich auf Miz und versucht sich an den Dirty Deeds. Dieser wirft ihn aber auf den Apron und attackiert Corbin mit Tritten in der Ringecke gegen die Brust. Er läuft allerdings in die Deep Six. Kingston steigt auf den Ringpfosten und Corbin deutet eine Attacke an. Kingston fällt fast runter, hält sich aber am Ringpfosten fest und zeigt darauf den Trouble in Paradise gegen Corbin. Sheamus (#16) teilt munter Clotheslines gegen alle aus und verpasst Kingston einen Side Suplex. The Miz kriegt den Irish Curse ab. Sheamus teilt weiter aus und The miz kriegt die Schläge auf die Brust. Zayn und Ambrose arbeiten gegen den Iren zusammen, während Chris Jericho sich mal wieder draußen erholt. Big E (#17) entert den Ring und nimmt The Miz in den Abdominal Stretch, wobei er ihm den Hintern versohlt. Es setzt einen Spear in der Ringecke und gemeinsam mit Kingston nimmt er Miz weiter in die Mangel. Alles rangelt miteinander rum und Verstärkung kommt von Rusev (#18), der mit Maske aufgrund seines Nasenbeinbruchs zum Ring kommt. Er teilt Corner Splashes aus und Sheamus kriegt einen Spinning Wheel Kick ab. Rusev versucht sich erfolglos an einigen Eliminierungen und es geht wieder zum Tagesgeschehen über. Sheamus verpasst The Miz ein Running Knee Lift und Cesaro (#19) kommt zum Ring. The Miz kriegt die Swing ab und wird durch Zayn ausgetauscht. Ambrose wird auch geschaukelt und Kingston ist der Nächste. Big E auch noch und dann Corbin. Sheamus schließlich bringt ihn ins Zögern, weshalb er von Rusev umgetreten wird. New Day wird nun von Xavier Woods (#20) vervollständigt. Woods arbeitet mit Kingston gegen Sheamus zusammen und Woods verpasst ihm einen Diving Elbow Drop, gefolgt von einem Big Splash durch Big E. Cesaro attackiert Big E. The Miz wird von Big E in einen Double Big Boot des New Day geworfen. Bray Wyatt (#21) schleicht zum Ring und jetzt wird’s richtig unübersichtlich. Wyatt verpasst The Miz einen Uranage Slam und teilt in alle Richtungen Kloppe aus. Es kommt zum Staredown mit Woods. Dieser blockt Sister Abigail, wird aber mit einer Clothesline umgehauen. Cesaro wirft Kingston auf den Mattenrand und Apollo Crews (#22) kommt dazu. Crews teilt Dropkicks aus und verpasst The Miz einen Standing Moonsault. Meine Fresse, ich kann kaum folgen. Sheamus und Cesaro eliminieren darauf den kompletten New Day, werden darauf aber beide von Jericho eliminiert. Randy Orton (#23) kommt dazu und verpasst Corbin und Rusev einen RKO. Zayn ereilt das gleiche Schicksal als Konter auf einen Top Rope Crossbody. Dolph Ziggler (#24) schaltet sich mit mehreren Superkicks ein, gefolgt von einem Double DDT gegen Miz und Crews. Weiter geht’s mit Superkicks und Rangeln mit Ambrose. Die Fans chanten „Goldberg“ - weiß auch nicht, warum. Der Nächste ist jedenfalls Luke Harper (#25). Der stürzt sich auf Crews und eliminiert ihn direkt. Es kommt zum zum Staredown mit Orton und Wyatt, worauf Harper seine ehemaligen Familienmitglieder umhaut und Wyatt eine Sister Abigail verpassen will, aber Orton verhindert das mit einem RKO. Brock Lesnar (#26) trampelt auf den Ring zu und die Erde bebt. Ambrose muss raus, Ziggler muss raus. Rusev wird gesuplext, dann Jericho, dann Corbin. Miz und Orton kriegen einen F-5. Lesnar starrt wir gebannt auf den Apron und sein nächster Übergegner ist... Enzo Amore (#27). Dieser zieht sich auf dem Apron sein Shirt aus und wird weggeclotheslinet, als er den Ring betritt. Dann ist dank Lesnar auch schon Sense für ihn. Dafür kommt nun Goldberg (#28). Dieser speart Lesnar direkt mal weg, dann ist Lesnar mit einer Clothesline draußen. Goldberg haut erstmal alle um, doch Orton und Wyatt attackieren ihn, kriegen aber einen Double Spear ab. Der Undertaker (#29) macht sich nun auch auf zum großen Halligalli. Er kommt allerdings nicht zum Ring, sondern steht dann einfach da. Er packt sich Goldberg, doch beide werden von Rusev und Corbin attackiert. Goldberg schmeißt Rusev raus, der Undertaker eliminiert Corbin. Goldberg schmeißt Harper raus, wird aber direkt vom Taker hinterhergeschmissen. Der Taker teilt weiter aus und The Miz kriegt einen Chokeslam ab, ebenso wie Zayn. Der letzte schließlich ist Roman Reigns (#30).

Reigns liefert sich einen Staredown mit dem Taker, gefolgt von einem Schlagabtausch. Der Taker haut ihn mit einer Clothesline um, doch Reigns blockt einen Chokeslam und zeigt einen Superman Punch. Der Chokeslam gelingt im zweiten Anlauf trotzdem. Der Taker eliminiert The Miz und dann Sami Zayn. Jericho kriegt auch noch einen Chokeslam ab, doch Reigns attackiert den Undertaker von hinten und wirft ihn raus. Damit verbleiben als Final Four Roman Reigns, Randy Orton, Bray Wyatt und Chris Jericho. Reigns packt sich Y2J, doch dieser kann sich am dritten Seil festhalten, wird aber auf dem dritten Seil mit einem Superman Punch eliminiert. Wyatt und Orton stürzen sich auf Reigns wie die Aasgeier und Orton verpasst ihm den Elevated DDT. Reigns setzt sich mit Superman Punches gegen beide zur Wehr und eliminiert Wyatt. Orton kontert den Spear allerdings mit einem RKO und nach einer Clothesline hat er sein Ticket für WrestleMania.
Sieger: Randy Orton (Startnummer 23)

Schiers Meinung: Meine Güte, da hat man sich nun echt vertan. Man hätte wirklich viele Paarungen schaffen können, die attraktiv gewesen wären. Owens gegen Zayn zum Beispiel. Oder Owens gegen Jericho (der übrigens eine ganze Zeit lang im Ring war – als zweiter rein und als drittletzter raus). Ein Main Event Spot für Bray Wyatt wäre auch schön gewesen. Den Undertaker hätte ich auch gerne in einem Titelmatch gegen Owens gesehen. Aber nein. Vorausgesetzt, dass wir bis WresteMania keinen Titelwechsel mehr haben, droht uns jetzt ernsthaft ein weiteres Aufeinandertreffen zwischen Randy Orton und John Cena. Um Gottes Willen NEIN. Ich hoffe wirklich, dass Cena den Titel bei Elimination Chamber nochmal verliert, was ich allerdings nicht glaube. Weitere Chancen hat man dadurch verschenkt, dass sich die „überraschenden“ Teilnehmer eigentlich nur auf Tye Dillinger beschränkt haben. Immerhin hatte er die Startnummer 10. Samoa Joe, Shinsuke Nakamura und viele andere, die man hätte einsetzen können, sind immer noch auf der Reservebank. An und für sich aber ein netter, unterhaltsamer Rumble. Mit Cena vs. Orton die dreihundertachtundzwanzigste steht uns allerdings ein WrestleMania-Hauptkampf ins Haus, der meine hochgerollten Fußnägel wegsprengt. Schiers Wertung: 3 / 5

Mit den Highlights des heutigen Abends und einer feiernden Viper geht die Show off-air.

Schiers Gesamteindruck: Übrigens, Leute, wir hatten noch einen Titelwechsel! Was? Wann? Wo? Tja, in der Pre-Show. Welcher Titel? Luke Gallows und Karl Anderson haben Cesaro und Sheamus die RAW Tag Team Championship abgenommen. Nachdem die beiden New Days Rekordregentschaft beendet haben, endet ihre nun sehr kurze Zeit mit dem Hüftgold sang- und klanglos in der Pre-Show. Leider ein sehr deutliches Zeichen, wie es um die Tag Team Division der WWE steht. Von dem, was man gesehen hat, war dieser Rumble nun wirklich nicht schlecht. Das, was mir Bauchschmerzen bereitet, ist das, was man nun gerade NICHT gesehen hat. Oder noch nicht (Cena vs. Orton, ach komm, ich will mich nicht schon wieder aufregen). Schiers Gesamtwertung: 3,6 / 5

Was treibt denn der Nachwuchs so? Heute Nacht fand NXT TakeOver: San Antonio in Shawn Michaels’ Heimatstadt  statt. Dort kam es im Alamo Dome zu folgenden Ergebnissen:

Match Nr. 1
Eric Young (w/ Alexander Wolfe & Killian Dain) besiegte Tye Dillinger via Pinfall.
Young fing Dillinger ab und verpasste ihm den Wheelbarrow Neckbreaker.

Match Nr. 2
Roderick Strong besiegte Andrade „Cien“ Almas via Pinfall.
Strong gewann nach einem Running Big Boot.

Match Nr. 3
NXT Tag Team Championship
The Authors of Pain (Akam & Rezar w/ Paul Ellering) besiegten #DIY (Johnny Gargano & Tommaso Ciampa) © via Pinfall - Titelwechsel!
Rezar pinnte Ciampa nach dem Last Chapter.

Match Nr. 4
NXT Women’s Championship
Asuka besiegte Peyton Royce, Billie Kay & Nikki Cross via Pinfall.
Asuka beendete das Match nach einem Roundhouse Kick gegen Royce.

Match Nr. 5
NXT Championship
Bobby Roode besiegte Shinsuke Nakamura © via Pinfall - Titelwechsel!
Nach einer Knieverletzung Nakamuras brachte Roode zweimal seinen DDT durch und beendete damit das Match.

Zum ausführlichen Bericht gelangt ihr hier.

NXT TakeOver: San Antonio vom 28.01.2017 aus San Antonio, TX

Nach dem WWE-Intro folgt der Trailer für den heutigen Abend. Anschließend begrüßt Tom Philipps die Fans und es geht mit dem ersten Match los.

Tye Dillinger vs. Eric Young (w/ Alexander Wolfe & Killian Dain)
Die Fans chanten „10“ zu Beginn. Young beginnt mit einigem Trashtalk und wirft Dillinger noch einmal eine Sanity-Jacke hin. Dieser hebt sie langsam auf und schmeißt sie Young ins Gesicht, bevor er ihn attackiert. Nach einer Clothesline türmt Young nach draußen. Er sammelt sich im Kreise seiner Lieben, doch zurück im Ring hat Dillinger schnell wieder die Vorteile. Young kann seinen Gegner dennoch aus dem Ring werfen, doch dieser ist schnell wieder zurück und macht mit seiner Offensive weiter. Wieder landet der Sanity-Anführer draußen und Dillinger holt ihn wieder zurück. Es folgen Schläge in der Ringecke, doch Young sticht seinem Gegner ins Auge. Außerhalb des Rings verpasst Dain Dillinger hinter dem Rücken des Ringrichters einen Crossbody. Young macht darauf im Ring mit einem Diving Elbow Drop weiter und Dillinger ist wieder draußen. Young holt ihn zurück ins Seilgeviert und setzt einen Dragon Sleeper auf dem zweiten Sei an, bevor er bis zwei covert. Young setzt mit einem Hangman's Neckbreaker nach, was ihn einen Nearfall einbringt. Für Dillinger geht es in sie Ringecke, doch er blockt einen neuerlichen Dragon Sleeper. Der Superplex gelingt jedoch ebenso wenig, doch Young fliegt in einen Dropkick. Beide matschen auf die Matte und brauchen erstmal ein bisschen. Es folgt ein Schlagabtausch, bei dem Young das längere Ende für sich hat. Dillinger packt sich aber den Bart seines Gegners, schreit ihn an und teilt Clotheslines und einem Back Body Drop aus. Nach einem Running Chop folgt ein Belly To Belly Suplex vom dritten Seil bis zwei. Die perfekte 10 stiefelt seinen gegner in der Ringecke zusammen, doch Wolfe erklommt den Apron, der den Tye Breaker abbekommt. Dain kriegt einen Superkick ab, doch Young attackiert Dillinger von hinten. Dieser kann aber den Wheelbarrow Neckbreaker blocken und den Tye Breaker durchziehen, aber Dain und Wolfe legen Youngs Fuß aufs Seil. Darauf streckt Dillinger beide mit einem Top Rope Plancha nieder. Er rollt Young in den Ring, wo er einen Crossbody zeigt. Young rollt aber durch und covert bis zwei. Dillinger entledigt sich noch einmal Wolfes und Dains mit einem Dropkick durch die Seile, doch als er die Katze häuten will, nutzt Young das zum Wheelbarrow Neckbreaker zum Sieg.
Sieger via Pinfall: Eric Young

Schiers Meinung: Tja, irgendwie hat man den Moment verpasst, Dillinger einen vernünftigen Push zu geben, obwohl er so over ist wie ein richtig solider Main Eventer. Ein größerer Sieg würde ihm wirklich gut zu Gesicht stehen, aber Young hatte den Sieg genauso nötig. An und für sich ein netter Opener, der nicht wirklich viel geboten hat. Das Finish allerdings war schon ziemlich cool gemacht.  Schiers Wertung: 3 / 5

Es folgt ein Trailer für das WWE Network. Ich bin es Leid, mich darüber lustig zu machen.

Backstage wärmt sich Shinsuke Nakamura auf. Samoa Joe (oder um es mit Nakamuras Worten zu sagen: Summer Joe) ist Ringside zu sehen.

Andrade „Cien“ Almas vs. Roderick Strong
Beide rangeln erstmal los. Strong schubst seinen Gegner von sich und der bleibt in den Seilen hängen. Almas zieht seinen Gegner an den Haaren. Beide weichen sich aus und Strong gelingt ein Jumping Leg Lariat. Nach einem Backbreaker rollt sich Almas raus und zeigt einen Slingshot. Er macht im Ring mit Tritten weiter und trampelt auf Stong in der Ringecke rum. Es folgt eine Running Ohrfeige (die Bezeichnung habe ich mir gerade ausgedacht. Gut, wa?). Almas blockt einen Vertical Suples und setzt einen Cross Armbreaker in den Seilen an. Er bearbeitet weiter den Arm des Gesalbten des Backbreakers, doch dieser blockt eine Clothesline in der Ringecke. Almas zwingt seinen Gegner in einen Fujiwara Armbar und setzt mit einem Bodyslam nach. Strong weicht dem Double Jump Moonsault aus, bevor er seinem Gegner mehrere Kicks verpasst, gefolgt von einem Front Suplex, einem Running Knee Lift und einem Dropkick. Er rennt jedoch ins ausgestreckte Bein, doch er haut mit einem Backbreaker zurück. Almas kontert Strong mit einem German Suplex aus und geht bis 2 in die Brücke. Der Mexikaner mit mit einer School Boy Powerbomb weiter, doch die beendet das Match noch nicht. Beide klatschen sich auf den Oberkörper und kloppen sich beide eins vorn Latz. Almas rennt darauf in einen High Knee Lift und beide liefern sich erneut einen Schlagabtausch. Beide kontern sich mehrfach aus und Almas setzt einen Modified Bow & Arrow an, doch Strong schafft es ins Seil. Almas steigt nach oben, aber Strong zieht ihm die Beine weg. Er kloppt auf dem Turnbuckle weiter auf ihn ein und zeigt einen Backbreaker auf den Ringpfosten (hauahauaha, wie man in Norddeutschland sagt) bis zwei. Strong blockt den Hammerlock DDT, doch Almas wirft ihn mit einem Hip Toss in die Ringecke. Almas bringt eine harte Clothesline und einen Double Knee Smash durch. Strong blockt den Hammerlock DDT, bringt mehrere Kicks durch, gefolgt von einem Side Suplex into Facebuster, bevor er das Match mit einem Running Big Boot beendet.
Sieger via Pinfall: Roderick Strong

Schiers Meinung: Das war nun wahrlich ein besserer Auftakt für Roderick Strong als das Tag Team mit Austin Aries. Als Face macht Strong auch durchaus was her. Seine harten Aktionen fand ich wirklich beeindruckend, insbesondere der Backbreaker auf den Turnbuckle, das sah echt heftig aus. Es war wirklich spaßig, zuzusehen, aber Almas reißt mich nach wie vor nicht wirklich vom Hocker. Seine Aktionen sind schön und gut, aber er hat nach wie vor null Ausstrahlung. Außerdem sollte sich derjenige, der auf die Idee kam, ihm einen Hammerlock DDT als Finisher zu geben, mal ganz dringend die Murmel untersuchen lassen. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Die Kommentatoren bewerben den Royal Rumble, der nun auch in einem Trailer beworben wird. Shawn Michaels gibt hier seine Impressionen zum Besten.

Bobby Roode überlegt Backstage.

Michael P. S. Hayes ist Ringside zu sehen.

Ein Einspieler fasst die Fehde zwischen #DIY und den Authors of Pain zusammen.

NXT Tag Team Championship
The Authors of Pain (Akam & Rezar) vs. #DIY (Johnny Gargano & Tommaso Ciampa) ©
Ernst gemeinte Frage: Kann irgendwer von euch die Authors of Pain auseinanderhalten? Gut, ich versuch's mir darüber zu merken, dass Akam der mit den bescheuerten Tattoos ist. Vielleicht klappt das ja, versprechen kann ich aber nix. Rezar und Ciampa beginnen, aber Rezar verkloppt erstmal Gargano. Dann versucht Ciampa, ein paar Sticht zu landen, doch Rezar tritt ihm in den Magen. Er versucht sich an einer Powerbomb, die aber nicht gelingt. Also haut er Ciampa ins Kreuz. Ciampa wechselt, aber Gargano setzt den Slingshot Spear daneben und Rezar mischt ihn erstmal auf. Gargano blockt eine Powerbomb und es folgt ein Wechsel auf beiden Seiten. Die Autoren sichern sich die Vorteile, aber die Champions feuern eine Double-Team-Salve nach der anderen ab. Gargano erwischt beide mit je einem Topé draußen und Ciampa setzt mit einem Kniestoß nach. Gargano teilt Kicks gegen beide Gegner aus, aber Rezar schubst ihn vom Apron gegen die Absperrung. Akam übernimmt und trägt Gargano in den Ring, wo er ihn einfach auf die Matte schmeißt. Er würgt Gargano mit einem Stiefel und tritt ihn weiter zusammen, bis Rezar übernimmt und genau da weiter macht, wo sein Partner aufgehört hat. Akam kommt wieder rein und zwingt Gargano in ein Backbreaker Rack. Gargano kommt frei, Akam knutscht den Ringpfosten und frisst einen Enzuigiri, aber die Herausforderer wechseln und nach einer Backbreaker / Stomp Kombo covert Rezar bis zwei. Akam übernimmt wieder, rennt aber außerhalb des Rings gegen den Ringpfosten. Gargano gelingt der Hot Tag und Ciampa teilt gegen beide Autoren aus. Beide kriegen einen German Suplex ab. Nach einem Kniestoß gegen Akam covert er bis zwei. Ciampa macht mit Schlägen und Tritten weiter, bevor er in eine Clothesline bis zwei rennt. Die Herausforderer wechseln, aber Ciampa wehrt sich gegen einen Double Team Move. Nach einem Wechsel auf beiden Seiten kriegt Akam einen Double Spear ab, doch das reicht nur bis zwei. Gargano bleibt dran und haut Akam zusammen. Ciampa übernimmt wieder, doch Akam kontert eine Kombination. Rezar macht weiter und die Autoren zeigen eine Kombination aus Sitout Powerbomb und Neckbreaker bis zwei. Akam macht weiter, doch Gargano verhindert das Last Chapter mit einem Superkick gegen Rezar. Ciampa zwingt Akam in den Modified Fujiwara Armbar und Gargano Rezar ins Crossface, doch dieser hebt Gargano einfach hoch und schmeißt ihn auf Ciampa. Alle vier brawlen auf Knien rum und Gargano und Ciampa haben mit einem doppelten Kniestoß das längere Ende scheinbar auf ihrer Seite. Ihr Finisher wird aber mit der Double Powerbomb ausgekontert und nach dem Last Chapter gegen Ciampa covert Rezar bis drei.
Sieger via Pinfall und neue NXT Tag Team Champions: The Authors of Pain

Schiers Meinung: Och näh... Naja, gut, was will man mit Gargano und Ciampa auch noch bei NXT, wo sie ja auch schon alle Herzen einkassiert haben? Dennoch will ich die Authors of Pain nicht als Tag Team Champions sehen. Sie haben überhaupt keine Ausstrahlung, sehen aus wie böse Klone, sind das wahrscheinlich auch und von dem einstmals coolen Tag Team Wrestling bei NXT ist nicht mehr viel übrig geblieben. Das hier war freilich eines der besseren Matches der AOP, aber wo waren die spannenden Nearfalls? Wirklich fesselnd war da nix. Schiers Wertung: 3 / 5

„WWE Champions“ (so Handy-Wrestling-Scheiß) wird beworben.

Seth Rollins kommt an dieser Stelle in den Ring und ruft Triple H heraus. Dieser erscheint auch auf der Rampe, will sich aber nicht die Finger schmutzig machen und schickt drei Security-Leute auf Rollins, bevor er wieder verschwindet. Rollins attackiert die drei, wird aber von mehreren Mitarbeitern auf der Rampe lahmgelegt und aus der Halle eskortiert. Die Fans chanten „Boring“. Yup.

Ein Einspieler bewirbt das nächste Match.

NXT Women's Championship
Nikki Cross vs. Peyton Royce vs. Billie Kay vs. Asuka ©
Royce und Kay tun sich erstmal zusammen, rollen sich dann aber aus dem Ring. Cross und Asuka weichen sich aus, was die beiden anderen Damen nutzen, um die Schottin und die Japanerin anzugreifen. Asuka macht aber alles platt und zeigt eine Bulldog / Clothesline Kombo gegen die Australierinnen. Cross schreit rum, doch wieder sind Kay und Royce da und attackieren beide Gegnerinnen. Asuka zeigt aber einen Double German Suplex gegen beide. Asuka und Cross kloppen sich darauf mit wechselnden Vorteilen. Asuka verpasst auch ihr einen German Suplex mit Brücke bis zwei. Cross weicht einem Kick aus und verpasst der Championesse einen Stroghtjacket Hangman's Neckbreaker, gefolgt von einem Inverted DDT bis zwei. Cross rastet mal wieder aus, doch als sie heranstürmt, zieht Askua das Ringseil weg und sie landet draußen. Dort zieht sie Asuka aber die Beine weg und verpasst ihr einen Swinging Neckbreaker vom Apron auf den Hallenboden. Cross erklimmt den Turnbuckle und zeigt einen Crossbody nach draußen gegen das australische Dreamteam. Gemeinsam sichern sie sich aber die Vorteile über Cross und diese muss zweimal gegen die Absperrung. Sie prügeln sie die Rampe hinauf, wo sie nun in die Nähe des Kommentatorenpults kommen. Cross sichert sich aber wieder die Vorteile und will das Arbeitsgerät erklimmen, doch Kay attackiert sie von hinten. Gemeinsam packen Royce und Kay Cross auf das Pult und werfen sie mit einem Double Vertical Suplex durch einen daneben stehenden Tisch. Die beiden rennen wieder zum Ring und schnappen sich Asuka, die sie in den Ring befördern. Nach einer Full Nelson / High Knee Lift Kombo kickt die Championesse aber nochmal aus. Asuka setzt sich aber mit Kicks zur Wehr, doch Peyton erwischt sie mit einem Widow's Peak bis zwei. Asuka latscht sie darauf aber um, genauso wie Kay. Nach einem Roundhouse Kick gegen Royce fährt Asuka die Titelverteidigung ein.
Siegerin via Pinfall und weiterhin NXT Women's Championesse: Asuka

Schiers Meinung: Naja, jetzt hat man sich schon die Mühe gemacht, neue Herausforderinnen aufzubauen, aber einmal mehr obsiegt die Empress of Tomorrow. Keine Ahnung, warum sie noch bei NXT ist. Es gibt glaube ich keine mehr, der sie noch nicht die Zähne eingetreten hat. Bleibt wohl noch eine Einzelfehde gegen Nikki Cross. Ich weiß langsam echt nicht mehr, wo man sie noch hinpushen will. Das Match war ganz nett und es gefällt mir, dass man Cross nun als „Loose Canon“ aufbaut, eine Art weiblicher Dean Ambrose. Sie hat in ihrer kurzen Zeit schon deutlich mehr Charakter entwickelt als Royce und Kay (übrigens auch deutlich mehr als ihre männlichen Sanity-Kollegen). Mal sehen, was die Zukunft bringt. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Es folgtein Werbespot zu Kentucky Schreit Ficken. Weil die WWE-Leute auch alle so aussehen, als würden die so Zeug fressen. Danach kommt ein Werbespot zum Royal Rumble.

United Kingdom Champion Tyler Bate ist im Publikum zu sehen.

Ein Einspieler bewirbt den Main Event.

NXT Championship
Bobby Roode vs. Shinsuke Nakamura ©
Roode hat bei seinem Entrance mehrere Schicksen dabei, die alle ein violettes Abendkleid tragen, genau wie er. Nakamura wird auf einer Plattform mit vier Scheinwerfern reingefahren. Pure Epileptikerhölle. Nakamura zappelt am Anfang mit seinem Knie rum. Könnte eine sehr schlechte Gangnam-Style-Parodie sein. Fans sind ziemlich 50:50. Beide kommen erstmal nicht so richtig zu Potte, bis sie schließlich doch miteinander rumrangeln. Nakamura bearbeitet den Arm seines Gegners, bis eine Kontersequenz folge. Roode setzt einen Headlock an, doch Nakamura drückt ihn in die Seile. Roode schubst ihn weg und Nakamura macht sich über ihn lustig. Roode macht seine „Glorious“-Geste. Roode weicht einer Konfrontation aus und rettet sich in die Seile. Roode bringt einen Ellenbogenstoß durch, bevor er den Arm des Japaners verdreht und einen Armbar ansetzt. Nakamura befreit sich mit akrobatischen Höchstleistungen, doch er findet sich bald in einer Headscissors wieder. Er kommt frei, doch Roode zieht die Omme rechtzeitig vor seinen Kicks weg. Als Roode wieder rumposen will, bereut er das bitter, da er zwei Kicks und einen Knee Drop fressen muss. Roode kriegt einen Spinning Enzuigiri ab und verlässt den Ring. Dort wird er weiter von Nakamura attackiert und wieder in den Ring zurückgebracht. Nakamura macht mit Kniestößen in der Ringecke weiter, doch Roode fängt ihn ab und setzt ihn nach oben, von wo aus er ihn nach draußen schubst. Roode haut seinen Gegner noch einmal gegen die Ringtreppe und covert im Ring bis zwei. Es setzt weiter Kloppe für den Champion und er muss eine Clothesline in der Ringecke einstecken. Roode macht mit einem Double Axe Handle bis zwei weiter, bevor er dem Japaner das Knie ins Kreuz rammt und ihm den Kopf verdreht – also im wörtlichen und nicht im übertragenen Sinne, versteht sich. Der Herausforderer trampelt weiter auf seinem Gegner rum und covert bis zwei. Nakamura kriegt weiter Schläge ab und wird von Roode in der Ringecke mit dem Stiefel gewürgt, ganz in Nakamuras Stil. Nakamura überrascht seinen Gegner aber mit einem Kick und attackiert ihn auf dem Apron. Nach einem Guillotine Knee Drop holt er Roode wieder in den Ring. Er tritt ihm ein paarmal mit dem Knie in die Fresse, bevor es weitere Kniestöße in der Ringecke setzt, gefolgt vom Nakamura-Getrampel, diesmal vom Original. Ein Kniestoß geht aber ins Leere und Roode kontert mit einem Slingshot. Nakamura setzt zum Inverted Exploder an, aber Roode kommt frei. Der Herausforderer rennt ins angezogene Knie und Nakamura bringt nun das Knie auf dem Turnbuckle durch, gefolgt vom Inverted Exploder. Nakamura bereitet den Kinshasa vor, aber Roode liegt regungslos im Ring. Dieser überrascht ihn mit einem School Boy bis zwei, gefolgt von einem Backstabber bis zwei. Nakamura kontert den Implant DDT, rennt aber volle Lotte in einen Spinebuster, der einen 2-Count für den Herausforderer bringt. Roode setzt Nakamura auf den Turnbuckle und zeigt einen Chop, aber der Superplex gelingt nicht. Der Champion kontert mit einem Front Suplex, gefolgt von einem Kick aus dem Flug. Beim Ansatz zum Kinshasa rennt er aber ins ausgestreckte Bein. Roode legt beim Cover aber die Beine aufs Seil, was der Ringerichter aber mitbekommt. Der Herausforderer macht mit Chops weiter, doch Nakamura legt ihm den Kopf an den Bauch und seine Arme machen eine lustige Bömmelbommelei. Der Titelverteidiger setzt mit Tritten und ohne Ende Knien in die Fresse nach, bevor er zum Armbar ansetzt. Der gelingt nicht so richtig, dafür aber ein Triangle Choke. Roode kontert allerdings, muss aber kurz darauf ein Knie in die Fresse einstecken, was Nakamura einen Nearfall einbringt. Der Champion steigt aufs zweite Seil, aber Roode rollt sich auf den Apron. Dort kriegt er trotzdem einen Kniestoß aus dem Flug ab. Nakamura rollt Roode in den Ring und fällt ihn mit einem weiteren Kinshasa, bei dem er sich allerdings ein böses Aua am linken Knie zuzieht. Ein Ringarzt kommt hinzu und kümmert sich um ihn. Nakamura will weitermachen, rennt aber direkt in den Glorious DDT. 1-2-Denkste. Also macht Roode mit einem Half Boston Crab weiter. Nakamura kontert diesen irgendwann mit einem Triangle Choke, hält diesen aber nicht lange durch und ist nach einem weiteren Glorious DDT seinen Titel los.
Sieger via Pinfall und neuer NXT Champion: Bobby Roode

Schiers Meinung: Mal wieder ein Verletzungsangle (zumindest hoffe ich das – zu 100% kann man da ja nie sicher sein). Nicht unbedingt die eleganteste Lösung, aber es hat zumindest zu einigen netten False Finishes geführt. Damit ist der Weg für Nakamura frei für die nächste Stufe, wo er auch hingehört und wir kriegen Roodes coole Musik jetzt noch öfter zu hören – cool. Das Match war jetzt aber wirklich nicht so der Burner. Es war auch sehr unterhaltsam, aber eben guter Durchschnitt. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Mit einem feiernden Bobby Roode geht die Show off-air.

Schiers Gesamteindruck: Mir fällt gerade auf, wie komisch meine Wahrnehmung ist. Wenn die WWE einen grottenschlechten PPV produziert (was in jüngerer Vergangenheit zum Glück nicht mehr passiert ist), verzeihe ich ihr das irgendwie. Man hat so was in der Vergangenheit ja auch schon ein paarmal gesehen, dass die WWE nicht immer so ganz auf der Höhe ist. Aber bei NXT bin ich – bei durchweg überdurchschnittlichen Matches – tatsächlich enttäuscht. Weil kein Instant Classic dabei war. Naja, was bin ich ein verwöhnter Wrestlingnerd. Schiers Gesamtwertung: 3,3 / 5

Es ist ja bei der WWE nun schon gute Tradition, dass kurz vor jedem der „Big Four“-PPVs - wie nun dem Royal Rumble - ein NXT TakeOver-Event stattfindet, welcher der Veranstaltung ordentlich den Rang abläuft. Die Card für NXT TakeOver: San Antonio, ein Tag vor dem Rumble, liest sich wiefolgt:

NXT Championship
Shinsuke Nakamura © vs. Bobby Roode

NXT Women’s Championship
Fatal Four Way
Asuka © vs. Nikki Cross vs. Billie Kay vs. Peyton Royce

NXT Tag Team Championship
#DIY (Johnny Gargano & Tommaso Ciampa) © vs. The Authors of Pain (Akam & Rezar w/ Paul Ellering)

Eric Young vs. Tye Dillinger

Roderick Strong vs. Andrade „Cien“ Almas

Kollege Hanke hat es in einer Frage formuliert, ob man in diesem Jahr noch mit einem Comeback des Olympic Hero zur WWE rechnen kann, die man nun mit einem dicken „YES! YES! YES!“ beantworten kann. Kurt Angle kommt nicht nur rechtzeitig zu WrestleMania zurück, sondern wird auch in die WWE Hall of Fame eingeführt.

Der 48-jährige kann auf eine sehr illustre Karriere zurückblicken. 1995 wurde er Weltmeister im Freistilringen, ein Jahr später holte er sich in dieser Disziplin seine legendäre Goldmedaille. Angle gilt darüber hinaus in vielen Kreisen als einer der talentiertesten Wrestler, die jemals einen Ring betreten haben - was sich unter anderem dadurch zeigt, dass er bereit im Main Event von WrestleMania und Bound For Glory stand und auf eine enorme Titelsammlung zurückblicken kann.

Nachdem die offizielle Bestätigung für Diamond Dallas Page, „Ravishing“ Rick Rude und William Regal noch aussteht, ist Angle nun der erste Name, dessen Hall-of-Fame-Einführung auch offiziell von der WWE bestätigt wurde.

Quelle: WWE.com

Am heutigen Abend kam das Turnier um die neue United Kingdom Championship zu einem Ende. Es kam zu folgenden Ergebnissen:

Viertelfinale:

Pete Dunne besiegte Sam Gradwell via Pinfall

Mark Andrews besiegte Joseph Conners via Pinfall

Wolfgang besiegte Trent Seven via Pinfall

Tyler Bate besiegte Jordan Devlin via Pinfall.


Halbfinale:

Pete Dunne besiegte Mark Andrews via Pinfall.

Tyler Bate besiegte Wolfgang via Pinfall.


Exhibition Match
Neville besiegte Tommy End (ja, genau, DEN Tommy End) via Pinfall.


Finale:

Tyler Bäte besiegte Pete Dünne via Pinfall und wurde so zum ersten WWE United Kingdom Champion.

Zum ausführlichen Bericht zu der Veranstaltung gelangt ihr hier.

WWE United Kingdom Championship Tournament (Tag 2) aus Blackpool, Großbritannien

Die Show beginnt mit einem Rückblick auf den Vortag. Anschließend begrüßen Michael Cole und Nigel McGuinness die Fans zum zweiten Teil des Turniers. Die Matches im Viertelfinale haben ein Zeitlimit von 20 Minuten. Die Teilnehmer des nächsten Matches werden noch einmal vorgestellt.

Viertelfinale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Pete Dunne vs. Sam Gradwell
Vor dem Match wird an Dunnes Attacke auf Gradwell am Vorabend erinnert. Gradwell legt direkt offensiv los und attackiert seinen Gegner mit Schlägen und Tritten. Dunne erwischt ihn aber mit einer Clothesline, doch Gradwell hält selbst mit einer dagegen und erwischt ihn draußen mit einem Suicide Dive. Dunne packt ihm einfach in die Nase, doch Gradwell verpasst ihm einen Butterfly Suplex auf die Rampe. Zurück im Ring macht Gradwell mit einem Missile Dropkick weiter. Dunne hält mit einem German Suplex dagegen, doch Gradwell hält ihn nach einem Michinoku Driver bis zwei unten. Wieder klettert Gradwell nach oben, doch Dunne verlässt den Ring, wo Gradwell ihn mit einem Crossbody umreißt. Dunne setzt ihn darauf aber auf das dritte Seil und schubst ihn nach draußen. Gradwell ist bei 9 wieder im Ring, doch Dunne schmeißt ihn mit einem Bodyslam gegen den Turnbuckle und hält ihn bis drei auf der Matte. Nach dem Match verpasst Dunne seinem Gegner noch das Bitter End (Pumphandle Flatliner).
Sieger via Pinfall: Pete Dunne

Schiers Meinung: Für meinen Geschmack zu kurz. Dunne hat wieder den Bully raushängen lassen und ordentlich Heat gezogen, aber viel rum kam nicht. Schiers Wertung: 2,5 / 5

Nach dem Match wird Dunne auf seine „kontroversen“ („kontrovers“... Gibt es eine ausgelutschtere Vokabel im Wrestling-Kontext?) Aktionen angesprochen. Er denke nicht, dass sie kontrovers seien, aber Triple H und er dünkten nicht, dass sie kontrovers seien. Zwei seien besiegt, zwei kämen noch.

Die ersten Matches der nächsten Kontrahenten werden gezeigt.

Viertelfinale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Mark Andrews vs. Joseph Conners
Andrews kontert seinen Gegner zu Beginn mit zwei Einrollern aus und setzt mit Arm Drags nach. Conners sichert sich aber wieder die Vorteile und verprügelt den Waliser in der Ringecke. Andrews kontert einen Sunset Flip mit einem Basement Dropkick und überrascht seinen Gegner mit einem 619 in die Magengegend. Er wirft Conners aus dem Ring und setzt mit einem Triangle Moonsault nach, der aber ins Leere geht. Conners schmeißt Andrews mit einem Drop Toe Hold gegen die Ringtreppe, drapiert ihn auf dem Ringrand und verkloppt ihn da. Conners setzt einen Neck Vise an und schmeißt Andrews auf das zweite Seil, bevor er einen Side Suplex auspackt. Conners prügelt weiter drauflos und packt eine Short-Arm Clothesline bis zwei aus. Wieder muss Andrews auf das zweite Seil, doch Andrews überrascht ihn mit einem Jumping Enzuigiri. Conners zieht ihm von draußen aber die Beine weg und wieder setzt es Kloppe. Es soll ein Punt Kick folgen, doch damit trifft er nur die Ringtreppe. Conners läuft ins ausgestreckte Bein und Andrews zeigt einen Canonball Splash von der Absperrung. Im Ring setzt Andrews mit einem Springboard Crossbody nach, doch er hält seinen Gegner nur bis zwei unten. Nach einem Doubke Knee in der Ringecke und einem Northern Lights Suplex zieht Conners beim Standing Moonsault die Knie an und covert bis zwei. Andrews muss einen Slingshot Neckbreaker einstecken und Conners macht mit einem Jumping Inverted Flatliner (oder so, hab's nicht genau identifizieren können) weiter, doch der reicht nur bis zwei. Andrews holt ihn darauf mit einer Hurricanrana vom dritten Seil. Ein Top Rope Crossbody geht ins Leere und Conners zeigt einen Back Elbow. Andrews kontert einen Vertical Suplex erneut mit einem Stunner und nach der Shooting Star Press ist auch er im Halbfinale.
Sieger via Pinfall: Mark Andrews

Schiers Meinung: Andrews beeindruckt mich immer mehr. Der Gang auf der Absperrung und der anschließende Canonball Splash war echt sehenswert. Ich habe nur ein paar Glanzmomente von Conners vermisst. Der wirkte unheimlich blass und konnte nicht wirklich einen Stich machen. Dennoch sehenswerte Action. Schiers Wertung: 4 / 5

Nach einem Einspieler über die nächsten Teilnehmer wird Fit Finlay im Publikum gezeigt.

Viertelfinale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Trent Seven vs. Wolfgang
Beide beginnen im Lock Up. Seven zeigt eine Ohrfeige, doch der Schotte hält mit einem Side Suplex dagegen. Außerhalb des Rings rennt Seven in einen angezogenen Ellenbogen und Wolfgang zeigt einen Moonsault von der Absperrung. Danach tut ihm offenbar das Knie weh. Wolfgang schiebt Seven in den Ring, doch dieser ist schnelle unterwegs und haut ihn mit einem Suicide Dive um. Zurück im Ring steigt Seven nach oben, doch Wolfgang fängt ihn ab und setzt zum Superplex an, den er nach einigem Hin und Her auch durchzieht. Beide prügeln sich in der Ringmitte und Seven rennt in einen Big Boot. Wolfgang setzt mit einem Fireman's Carry Drop nach, doch beim Moonsault vom zweiten Seil zieht Seven die Knie an. Seven macht mit einem Dragon Suplex weiter, doch der reicht nur bis zwei. Wolfgang kontert eine Short Arm Clothesline, doch Seven befreit sich aus einem Fireman's Carry und zieht die Clothesline doch noch durch. Das reicht für einen 2-Count. Seven setzt Wolfgang auf das dritte Seil, doch dieser schubst ihn runter und verpasst ihm die Swanton Bomb in den Rücken bis drei.
Sieger via Pinfall: Wolfgang

Schiers Meinung: Auch wieder nette Action. Wolfgang beeindruckt mich weiter mit seinen Flugaktionen trotz seiner Körpergröße. Das Match ging munter hin und her, aber es hat mir doch ein wenig an Nearfalls gefehlt. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Radzi ist im Publikum zu sehen. Anschließend werden die Matches der nächsten beiden Kontrahenten gezeigt.

Viertelfinale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Jordan Devlin vs. Tyler Bate
Devlin legt direkt offensiv los, doch Bate schmeißt ihn aus dem Ring. Bate setzt mit einem Suicide Dive nach, doch im Ring zeigt Devlin einen Eye Rake. Devlin macht mit einem Kräftemessen weiter, was Bate zu einem Monkey Flip nutzt. Bate macht mit einem Corkscrew European Uppercut vom zweiten Seil weiter, gefolgt vom Ansatz zum Airplane Spin, doch Devlin kommt drei. Bate fängt aber einen Springboard Crossbody ab und zieht den Airplane Spin durch. Mit einem Slingshot und einem Roundhouse Kick sichert sich Devlin aber wieder die Vorteile. Bate weicht einem Diving Moonsault aus, aber Devlin streckt ihn mit einem Kniestoß bis zwei nieder. Auch einem zweiten Moonsault kann Bate entgehen, doch Devlin kontert die Tiger Bomb mit einem Sunset Flip bis zwei. Er macht mit einem Spinning Enzuigiri weiter und Bate sellt eine Nackenverletzung. Bate bringt einen Schlag ins Ziel und mit dem Tiger Driver macht er den Sack zu.
Sieger via Pinfall: Tyler Bate

Schiers Meinung: Es ist schade, dass man die Matches nun notgedrungen ein wenig kürzer halten muss. Auch hier wäre mit ein wenig mehr Zeit deutlich mehr drin gewesen. Das Match hat auch richtig Spaß gemacht, aber ein paar mehr Nearfalls, ein paar mehr Konter hätten dem noch die Krone aufgesetzt. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Robbie Brookside ist Ringside zu sehen. Weiter geht es mit dem ersten Halbfinale. Das Zeitlimit beträgt nun 30 Minuten.

Halbfinale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Mark Andrews vs. Pete Dunne
Dunne legt mit einem Bodyslam und einem Chinlock los. Er fängt einen Moonsault ab, aber Andrews zeigt einen Arm Drag, gefolgt von einem Somersault Splash nach draußen. Dunne sichert sich aber wieder die Vorteile und bearbeitet die Finger seines Gegners. Er will sie auf der Ringtreppe plätten, doch Andrews zieht rechtzeitig weg und zeigt eine schnelle Hurricanrana. Dunne haut ihn zurück im Ring aber wieder gegen den Turnbuckle und setzt einen Neck Vise an. Dunne will wieder einen Bodyslam gegen den Turnbuckle zeigen, doch Andrews kontert und zeigt nach einer kurzen Kontersequenz einen Double Stomp. Nach einem Double Knee und dem Northern Lights Suplex zeigt er eine 450° Senton aus dem Stand (!) bis zwei. Andrews macht mit einer Hurricanrana und einer Shooting Star Press aus dem Stand weiter, doch Dunne fängt draußen den Triangle Moonsault ab und zeigt einen Release Vertical Suplex auf den Apron. Dunne wiederholt die Aktion auf der Rampe. Andrews schafft es gerade so noch in den Ring. Dunne macht mit Tritten weiter, doch einen weiteren Release Vertical Suplex kontert Andrews – mal wieder – mit dem Stunner. Immer noch eine verdammt geile Aktion, reicht aber wieder nur bis zwei. Andrews steigt wieder nach oben, doch Dunne fängt ihn ab. Beide liefern sich einen Schlagabtausch und Dunne landet unten. Dunne zieht bei der Shooting Star Press aber die Knie an und hält Andrews bis zwei unten. Andrews verpasst seinem Gegner einen Arm Drag als Konter und einen Enzuigiri, doch Dunne kontert eine Springboard-Aktion mit einem Punch. Andrews macht mit einer Hurricanrana bis zwei weiter und erneut klettert er nach oben. Dunne weicht aber der Shooting Star Press aus und wirft Andrews mit einem German Suplex gegen den Turnbuckle. Er macht wieder mit dem Release Vertical Suplex weiter und beendet das Match mit dem Bitter Ending (Pumphandle Flatliner).
Sieger via Pinfall: Pete Dunne

Schiers Meinung: Meine Güte, ich bin vom Zusehen ganz außer Atem. Beide haben es sich wirklich richtig dreckig gegeben. Beide hatten wirkliche Glanzlichter auf ihrer Seite und man konnte keine Sekunde lang die Augen von der Action lassen. Insbesondere diese 450° Senton aus dem Stand von Andrews – geilomat! Unglaubliche Leistung beider und für mich der erste MOTY-Kandidat. Schiers Wertung: 5 / 5

Halbfinale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Tyler Bate vs. Wolfgang
Die Crowd ist deutlich auf Seiten Bates. Beide beginnen im Lock Up und Wolfie schubst seinen Gegner weg. Er schmeißt ihn durch die Gegend, doch Bate haut ihm eine runter. Wolfgang nimmt ihn darauf mit Shoulder Blocks in der Ringecke auseinander, doch er knutscht den Turnbuckle und Bate setzt mit einem Flying Back Elbow nach. Er kriegt Wolfgang aber nicht zum Airplane Spin auf die Schultern. Dieser haut Bate mit einem Bodyslam auf die Matte, doch Bate dropkickt ihm beim Ansatz zum Moonsault vom zweiten Seil die Beine weg. Bate macht mit einem Bicycle Kick weiter, doch er läuft in eine Military Press, doch Bate kontert mit einem Sunset Flip bis zwei. Wolfgang setzt mit einem Pop Up Powerslam nach, der ihm einen 2-Count einbringt. Wolfie macht mit der Senton Bomb weiter, doch damit trifft er nur die Matte. Beide müssen sich erholen, aber Wolfgang haut seinen Gegner mit einem heftigen Shoulder Tackle von den Beinen. Bate kontert Wolfgang aus und erledigt ihn mit dem Tyler Driver 97 (Tiger Driver).
Sieger via Pinfall: Tyler Bate

Schiers Meinung: Dieses Match hat mich jetzt ehrlich enttäuscht. Es mag daran gelegen haben, dass Wolfgang sich im Match zuvor was am Knie zugezogen hat und es deshalb kurz gehalten wurde – was ich nicht hoffe. Wirklich Spannung konnte so nicht aufkommen, aber es ist jetzt auch nicht schlecht. Schiers Wertung: 2,5 / 5

Nach dem Match entert Pete Dunne den Ring und attackiert seinen Gegner. Das ruft William Regal auf den Plan, der ihn unwirsch in den Backstagebereich schubst. Die Kommentatoren besprechen darauf Dunnes Attacke.

Eorl Crabtree und Darren Fletcher sind Ringside zu sehen. Nicht, dass ihr denkt, dass ich die alle kennen täte, die hier genannt werden...

Neville kommt an dieser Stelle zum Ring. Er sagt, dass offensichtlich jemand wieder mal vergessen worden sei – erst das CWC, dann 205 live und jetzt das UK Championship Tournament. Man hätte einfach ihn direkt zum Champion ernennen sollen. Man wollte aber natürlich ein ein spannendes Turnier auf die Beine stellen, aber wenn er dabei sei, wäre es nicht spannend gewesen. Er sei das größte Talent, das dieses Talent jemals hervorgebracht habe. An dieser Stelle kommt Tommy End zum Ring und feiert sein Debüt.

Neville vs. Tommy End
Beide tauschen Shoulder Wringer aus. End setzt sich einfach im Schneidersitz hin. Er fängt einen Kick ab und latscht Neville um. Der Holländer macht mit einem Headlock weiter, gefolgt von einem Shoudler Block. Beide weichen sich aus, aber End bringt zwei Savate Kicks ins Ziel. Neville sammelt sich draußen und weicht End auf dem Apron aus. Im Ring macht der König der Cruiserweights mit Tritten weiter und würgt End in der Ringecke mit seinem Stiefel. Nach zwei Reverse Kicks und einem Running Dropkick covert Neville bis zwei. End kontert eine Flugaktion mit einem Roundhouse Kick. End packt ein paar Schläge und Tritte aus, gefolgt von einem Knie in den Magen. Neville langet draußen und End springt mit einem Moonsault vom zweiten Seil hinterher. Im Ring macht End mit einer Schlag-Kick-Kombo weiter, die ihm einen Nearfall einbringt. End steigt nach oben, aber Neville fängt ihn ab. Er bekommt an den Kopf gelatscht und End macht mit einem German Suplex mit Brücke bis zwei weiter. Erneut ist End auf dem Turnbuckle, doch Neville verpasst ihm einen Step-Up Enzuigiri, bevor er ihn mit einer Hurricanrana herunter schmeißt. Mit dem Red Arrow macht er den Sack zu.
Sieger via Pinfall: Neville

Schiers Wertung: Unterhaltsames Zwischenspiel. War jetzt auch nichts, was man unbedingt gesehen haben muss, sondern eher was zum Überbrücken. Neville macht ohnehin immer Spaß beim zugucken und Tommy End machte auch eine gute Figur. Da dieses Match aber unter „Ferner liefen“  stattfand, gibt es hier keine Wertung.

Charlie Caruso sagt, dass Bate tatsächlich eine Schulterverletzung durch Dunnes Attacken erlitten habe. Er sei dennoch in der Lage, im Finale anzutreten.

Finn Bálor kommt an dieser Stelle zum Ring. Bálor kommt wegen der Fans kaum zu Wort. Er zeigt sich begeistert von diesem Turnier und sei stolz drauf, ein kleiner Teil davon gewesen zu sein. Der wahre Grund dafür, dass dieses Turnier habe stattfinden können, seien die Fans im vereinigten Königreich. Das zieht einen „We deserve it“-Chant nach sich (zum Glück sind die Briten nicht mehr in der EU). Bálor sagt, dass man nun keine Zeit mehr verlieren solle und dass der erste UK Champion gekrönt gehöre. Ein Einspieler fasst darauf noch einmal den Weg der beiden Finalisten zusammen.

William Regal präsentiert vor dem Finale noch einmal den Titelgürtel.

Finale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Pete Dunne vs. Tyler Bate
Beide beginnen im Lock Up und Dunne bearbeitet die Schulter seines gegners. Er ohrfeigt ihn und beide umkreisen sich. Bate bearbeitet die Schulter seines Gegners und Dunne schubst ihn um, bevor er die angeschlagene Schulter und das Handgelenk bearbeitet. Bate befreit sich und zeigt einen Dropkick. Bate zeigt einen Takedown und verdreht den Knöchel seines Kontrahenten. Weiter geht es wieder mal im Lock Up, der sich nach draußen verlagert. Dort bearbeitet er weiter den Arm seines Gegners und beide liefern sich einen heftigen Schlagabtausch, bei dem Bate das längere Ende für sich hat. Im Ring haut Dunne seinen Gegner aber wieder mit der Schulter voran gegen den Turnbuckle und tritt ihn zusammen. Bate kontert seinen Gegner aus und haut ihn mit der Schulter voran gegen den Ringpfosten. Bate macht mit Schlägen weiter, gefolgt von einem Flying Corkscrew Uppercut vom zweiten Seil. Es folgt ein Exploder Suplex bis zwei. Der Tyler Driver gelingt allerdings nicht und Dunne nutzt das zu einem Armbreaker. Bate verfehlt seinen Gegner mit einem Kick, was Dunne zu einem Stomp nutzt. Bate kontert seinen Gegner mit einem Roll Up bis zwei aus und macht mit dem Airplane Spin weiter. Er schmeißt ihn nach vorne unter und covert bis zwei. Dunne überrascht seinen Gegner mit einem Triangle Choke, aber Bate kontert ihn mit einer Powerbomb aus. Dunne erholt sich draußen, was Bate zu einem Corkscrew Plancha nutzt. Zurück im Ring zeigt einen 450° Splash (oder 360° Knee Drop, irgend so was), doch Dunne kickt aus. Dunne zieht darauf das Bitter End durch, aber Bate bringt auch nochmal die Schulter hoch. Dunne setzt einen Hammerlock an, aber Bate kämpft sich auf die Beine und zieht einen Brainbuster durch – Nearfall. Dunne blockt einen German Suplex und zeigt ein paar Punches, doch Bate gelingt ein Somersault Kick, gefolgt von einem Punt Kick. Es folgt der Tyler Driver 97 und der erste WWE United Kingdom Champion ist erkoren.
Sieger via Pinfall und erster WWE United Kingdom Champion: Tyler Bate

Schiers Wertung: Was für ein Herzschlagfinale. Beide haben im Turnier absolut grandiose Leistung gezeigt und dieses Finale hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Dunne hat im ganzen Turnier für ordentlich Heat gesorgt und hat sich wunderbar als Heel präsentiert, während Bate (der ist gerade mal 19 Jahre alt, krasser Shit!) die ganze Halle hinter sich hatte. Ein wenig gestört hat mich dieses Verletzungsangle, was nun auch schon viel zu oft verwendet worden ist. Ein bisschen Wasser in den Wein, aber es bleibt ein tolles Match. Schiers Wertung: 4,5 / 5

Nach dem Match kommen Tripel H, William Regal, Finn Bálor und Fit Finlay in den Ring und krönen den neuen Champion. Damit geht die Show off-air.

Schiers Gesamteindruck: Das war doch mal was! An das CWC kommt das nicht ran, aber das war glaube ich auch weniger der Ansatz dieses Turniers. Ich finde es großartig, dass sich die WWE nun auch mehr den europäischen Fans zuwendet und da kam dieses Turnier gerade recht. Es gab im Gegensatz zum CWC mehr Gewicht auf Face-Heel-Konstellationen und mehr Brawling, aber dafür reicht die Matchzeit oft nicht, um da was wirklich gutes entstehen zu lassen. Unterm Strich bin ich aber hellauf begeistert. Wir kommen auf eine durchschnittliche Gesamtwertung von 3,67 / 5 – wenn kein Match unter 2,5 liegt, kann man sich das mal durchaus angucken. Eine sehr sehenswerte Veranstaltung.

Es hat sich in den letzten Wochen und Monaten bereits abgezeichnet und heute kam die traurige Gewissheit: Wrestling-Legende Jimmy „Superfly“ Snuka ist heute im Alter von 73 Jahren an Magenkrebs verstorben. Dies berichtete Jim Ross auf seiner Twitter-Seite:

 

Seine Tochter Sarona, Fans sicher besser bekannt als Tamina, postete nun dieses emotionale Bild bei Instagram:

 

I LOVE YOU DAD #FOREVERMYDAD #RestWell #FamiliesAreForever #BestDad #SnukaLegacy

Ein von SaronaSnuka (@saronasnukawwe) gepostetes Foto am

 


James Reiher Snuka, so sein bürgerlicher Name, seines Zeichens der erste WrestleMania-Gegner des Undertakers, galt als einer der ersten Pioniere des High-Flyings in der WWE. Allerdings hatte er auch bis vor Kurzem noch rechtliche Schwierigkeiten, da er sich in letzter Zeit wegen eines Mordes, der sich in den 80er Jahren ereignet hatte, vor Gericht verantworten musste. Da Snuka aber bereits Palliativpflege in Anspruch nahm und sich seine Lebenszeit dem Ende zuneigte, wurde die Klage wieder fallen gelassen.

Nach dem Tod von Timothy Well ist dies bereits der zweite Tod eines WWE-Veteranen in diesem noch jungen Jahr.

WWE United Kingdom Tournament – Teil 1 vom 14.01.2017 aus Blackpool, Großbritannien

Schiers Vorwort: Meine Güte, ich freue mich total auf diesen Shit. Ich bin wahrlich kein Experte für europäisches Wrestling, aber nach dem CWC bin ich guten Mutes, dass die WWE da etwas cooles auf die Beine stellt. Außerdem wird so dem britischen und damit dem europäischen Wrestling endlich mal eine große Bühne geboten. Ich kenne wohlgemerkt keinen einzigen Teilnehmer, aber das war beim CWC (mit ein paar Ausnahmen) auch so. Es soll aber auch nicht bei diesem Turnier bleiben: Ein eigener Brand soll gestartet werden. Geil-o! Nur ein bisschen doof, dass ich gestern Nacht Nachtschicht hatte und jetzt erst dazu gekommen bin, mir die erste Runde anzusehen. Heute Abend kommt dann Teil 2.

Ein Einspieler zu Beginn weist auf das Verhältnis der WWE zu Großbritannien hin.

Triple H eröffnet die Show. Er sagt, dass jedes Imperium einen Beginn brauche und heute werde ein Neues errichtet. Er fragt die Fans, ob sie „ready“ seien (für die fremdwortsüchtigen Wrestlingfans lasse ich dieses Wort jetzt mal unübersetzt). Michael Cole und Nigel McGuinness begrüßen darauf die Fans und stellen die Begegnungen des heutigen Abends vor.

Trent Seven und H. C. Dyer werden vorgestellt. Der Ringsprecher kündigt beide an und verweist auf das fünfzehnminütige Zeitlimit der Matches.

Achtelfinale um die WWE United Kingdom Championship
Trent Seven vs. H. C. Dyer
Beide beginnen im Lock Up zu „Moustache Mountain“-Chants, in Reminiszenz an Sevens Gesichtsteppich. Beide tauschen Schläge aus und Dyer zeigt einen Dropkick. Seven landet draußen, kann dort aber ein paar Chops ins Ziel bringen. Mit einem Chop haut er aber gegen den Ringpfosten. Zurück im Ring verfehlt Dyer seinen Gegner mit einem Corner Splash, der direkt ein paar Chops raushaut. Seven setzt mit einem Running Chop und einem Vertical Suplex bis zwei nach. Dyer kontert einen Piledriver (oder so) mit einem Back Body Drop und setzt mit einem Spinebuster bis zwei nach. Seven bringt ein paar Schläge ins Ziel, doch Dyer blockt einen Half Boston Crab. Mit einem rechten Haken schickt er Seven auf die Bretter und covert bis zwei. Seven blockt einen German Suplex, doch Dyer gelingt eine Blue Thunder Bomb, ebenfalls bis zwei. Dyer steigt nach oben, doch ein Frog Splash geht gehörig ins Leere. Nach einem Discus Punch und einem Short-Arm Lariat fährt Seven das Ding nach Hause.
Sieger via Pinfall: Trent Seven

Schiers Meinung: Das war wirklich unterhaltsame Action zu Beginn. Einerseits ist es schade, dass das Match so kurz war, andererseits war es auch ein Problem des CWC, dass man in diesem Turnier quasi schon alles gesehen hat und es dann bei 205 Live schwierig wurde, das aufrecht zu erhalten. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Danny Burch und Jordan Devlin werden vorgestellt. Devlin wurde von Finn Bálor trainiert – sieht auch aus wie sein kleiner Bruder. Bálor wird Ringside gezeigt, an seiner Seite sitzt Promoter Joe Cabray.

Achtelfinale um die WWE United Kingdom Championship
Danny Burch vs. Jordan Devlin
Devlin beginnt mit einem School Boy bis eins. Beide tauschen Armdreher aus und Burch hat mit einem Northern Lights Suplex das längere Ende für sich. Burch macht mit einem Shoulder Block weiter und kontert einen Dropkick mit einem Kneebreaker. Nach einem Snap Suplex covert er bis zwei. Devlin bringt einen Dropkick durch und verkloppt seinen Gegner in der Ringecke. Er zieht Burch auf dem zweiten Seil die Beine weg und dieser kracht auf die Matte. Devlin hält ihn bis zwei auf der Matte und macht mit einem Chinlock weiter. Er stiefelt ihn weiter zusammen und macht mit einem weiteren Chinlock weiter. Burch kämpft sich frei, rennt aber in einen Back Elbow bis zwei. Devlin schlägt noch ein paarmal zu und nach einem Eye Rake setzt er einen Rear Naked Choke an. Burch kommt wieder frei und bringt einen Missile Dropkick vom zweiten Seil ins Ziel. Nach einem Kip Up kommt Burch mit Schlägen ins Ziel. Beide tauschen Clotheslines aus und nach einer Clothesline durch Burch wirbelt Devlin einmal rückwärts durch die Luft – 2-Count. Burch macht mit einem Spinebuster weiter, der ihm einen Nearfall bringt. Er zwingt Devlin in ein Crossface, aber dieser legt einen Fuß aufs Seil. Burch setzt zu einem German Suplex an, doch dieser macht einen Rückwärtssalto und zeigt einen Roll Up bis zwei. Devlin lässt seinen Gegner ins ausgestreckte Bein laufen und bringt einen Jumping Enzuigiri durch. Devlin covert und fährt einen ganz knappen 3-Count ein. Burch blutet am Hinterkopf. Nach dem Match zeigen die beiden einen Handshake, aber Devlin latscht seinen Gegner mit einem Superkick um.
Sieger via Pinfall: Jordan Devlin

Schiers Meinung: Burchs Platzwunde sah echt verdammt mies aus. Aber abgesehen davon auch ein sehr cooles, kurzweiliges Match mit hartem Brawling. Auch da hätte mich mehr Zeit gefreut, aber dafür ist es halt ein Achtelfinale. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Nach dem Match wird Devlin interviewt. Er sagt im wesentlichen, dass er das Turnier gewinnen werde, mit komischem Akzent.

Saxon Huxley und Sam Gradwell werden vorgestellt.

Achtelfinale um die WWE United Kingdom Championship
Saxon Huxley vs. Sam Gradwell
Beide beginnen im Lock Up und Huxley drückt Gradwell in die Ringecke. Beide liefern sich ein Psychoblick-Duell – das können beide auch ganz gut. Huxley kriegt „Let's go Jesus – Jesus sucks“-Chants, eine Art anglikanisch-theologischer John Cena. Beide tauschen die Vorteile aus und kontern mehrfach. Gradwell zeigt einen Arm Drag, gefolgt von einem Armhebel. Huxley haut seinem Gegner in die Nieren, doch Gradwell zeigt einen Dropkick bis zwei. Huxley haut ihn in die Ringecke, doch Gradwell hält mit einem Butterfly Suplex dagegen. Gradwell steigt nach oben, doch Jesus entrückt sich des Ringes. Gradwell zeigt einen Shoulder Block durch die Ringseile, doch Huxley zeigt im Ring einen Double Underhook Backbreaker bis zwei, während die Fans „Heeeeeey, hey Jesus – uh, ah – I wanna knohohohow if you'll be my girl“ singen. Beide kloppen sich munter durch die Gegend, doch Gradwell hat die Oberhand. Nach einem European Uppercut und einer Clothesline steigt er nach oben und bringt einen Diving Headbutt ins Ziel, mit dem er das Match beendet.
Sieger via Pinfall: Sam Gradwell

Schiers Meinung: Dieses Match hat mir jetzt nicht so gut gefallen wie die beiden vorigen, doch eine englische Crowd macht eigentlich jedes Match sehenswert. Nach meinem Geschmack war es ein bisschen zu viel Brawling ohne Ziel, aber schlecht ist auch anders. Schiers Wertung: 3 / 5

Dave Taylor wird Ringside gezeigt.

Pete Dunne und Roy Johnson werden vorgestellt.

Achtelfinale um die WWE United Kingdom Championship
Roy Johnson vs. Pete Dunne
Dunne schlägt zu Beginn einen Handshake aus. Nach einem Lock Up ringt Dunne seinen Gegner nieder und verbiegt seine Finger. Er macht mit einem Headlock weiter, gefolgt von einem Shoulder Block. Johnson tanzt rum und zeigt ebenfalls einen Shoulder Block. Dunne haut ihm eine runter und setzt einen Guillotine Choke an. Johnson kontert mit einem Vertical Suplex, doch Dunne zieht ihm auf dem Apron die Beine weg. Er tritt auf Johnsons Hand, als diese auf der Rintreppe liegt und tritt nochmal nach. Zurück im Ring setzt er einen Hammerlock an und verbiegt die Finger der anderen Hand weiter. Dunne covert kurz bis eins, bevor er einen Modified Surfboard Stretch ansetzt. Er zieht Johnson den linken Handschuh aus und bearbeitet die Finger weiter. Nach einer Short-Arm Clothesline will Dunne die Aktion wiederholen, doch Johnson kontert mit einem Flapjack. Er macht mit einem Flying Shoulder Block vom zweiten Seil weiter, läuft aber in einen Enzuigiri seines Gegners. Johnson überrascht Dunne mit einem Samoan Drop bis zwei. Dunne läuft in einen angezogenen Ellenbogen, doch als als Johnson heranfliegt, haut er ihn mit einem rechten Haken um. Johnson kontert einen Pumphandle Slam, doch Dunne zeigt einen weiteren Enzuigiri. Johnson überrascht seinen Gegner aber mit einem Scoop Powerslam bis zwei. Dunne überrascht seinen Gegner mit einem German Suplex und nach einem Release Vertical Suplex covert er bis zwei. Nach dem Pumphandle Flatliner macht Dunne die Sache klar.
Sieger via Pinfall: Pete Dunne

Schiers Meinung: Das war wirklich ein cooles Match. Dunne hat die Ausstrahlung eines fiesen Sport-LKlers, der den Schulhof terrorisiert und das hat er bis ins letzte ausgespielt. Es macht einfach Spaß, ihm zuzusehen. Johnson wirkte ein wenig unterrepräsentiert, da Dunne die gesamte Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Das war auch nicht weiter schlecht – ich freue mich auf die nächste Runde mit Dunne. Schiers Wertung: 4 / 5

Die Astroid Boys steuern mit „Dusted“ den Titelsong für den heutigen Abend bei.

Wolfgang und Tyson T-Bone werden vorgestellt. Tyson T-Bone ist mal sowas von ein Fall für „Tattoofrei – es ist schön, keine Tattoos zu haben“, abgesehen davon sieht er so aus wie der Wendler. Er gibt vor dem Match ein Interview. Nuscheln tut er auch noch...

Jon Briley und Jim Smallman werden Ringside gezeigt.

Achtelfinale um die WWE United Kingdom Championship
Wolfgang vs. Michael Wendler Tyson T-Bone
T-Bone beginnt direkt mit einem Kopfstoß und prügelt auf seinen Gegner ein. Wolfgang hält mit Uppercuts dagegen, gefolgt von einem Leg Lariat und zwei Corner Splashes. Wolfgang covert nach einem Double Axe Handle vom dritten Seil bis zwei. T-Bone hält mit ein paar Tritten dagegen und haut seinen Gegner in die Ringecke. Nach einem Irish Whip nach gegenüber covert er bis zwei, bevor er einen Chinlock ansetzt. Er covert nach einigen Schlägen und Tritten wieder bis zwei, doch Wolfgang kontert ihn mit einem Vertical Suplex aus. Beide liefern sich einen Schlagabtausch und der Wendler sticht seinem Gegner ins Gesicht. Wolfgang bringt aber einen Fireman's Carry Slam durch, gefolgt von einem Moonsault vom zweiten Seil bis zwei. T-Bone erwischt seinen Gegner mit einem Kniestoß und setzt mit einem German Suplex und einem Superkick bis zwei nach. T-Bone wirft seinen Gegner raus und dort haut er ihn mit der Schulter voran gegen den Ringpfosten. Wolfgang bringt vom Apron aus einen Ellenbogenstoß durch und erklimmt den Turnbuckle, aber T-Bone erwischt ihn und setzt zum Superplex an, aber Wolfgang kontert mit einem Front Suplex und beendet das Match mit einer Swanton Bomb.
Sieger via Pinfall: Wolfgang

Schiers Meinung: Wolfgang hat mich hier ebenfalls beeindruckt. Ein Schwergewicht, das mit solcher Leichtigkeit einfach mal einen Moonsault und eine Swanton Bomb raushaut, sieht man wirklich selten. Außerdem freut es mich einfach immer, wenn der Wendler eins auf die Fresse kriegt. Allein schon deswegen fand ich dieses Match sehenswert. Schiers Wertung: 4 / 5

Wolfgang garantiert nach dem Match, dass er den Titel nach Schottland holen und im Anschluss eine Party feiern werde.

Joseph Conners und James Drake werden vorgestellt.

Achtelfinale um die WWE United Kingdom Championship
James Drake vs. Joseph Conners
Beide beginnen im Lock Up und beide drücken sich gegenseitig auf die Matte. Beide ringen quer durch den Ring und tauschen Shoulder Wringer aus. Drake bringt einen Shoulder Block durch die Ringseile durch und setzt mit Schlägen nach. Er macht mit einem Lariat weiter, doch Conners erwischt ihn mit einem Kniestoß. Sofort macht Drake aber mit einem Dropkick weiter, der Conners bis zwei unten hält. Drake stellt sich auf die Hand seines Gegners, doch Conners erwischt seinen Gegner mit einem Stomp aus der Ringecke. Nach einer Clothesline covert Conners bis zwei, haut Drake gegen die Ringseile und nach einem Belly To Back Suplex covert er bis zwei. Conners legt seinen Gegner auf den Apron und vermöbelt ihn dort ordentlich. Conners macht mit einem Armhebel weiter, doch Drake befreit sich und bringt eine Clothesline ins Ziel. Drake nimmt seinen Gegner in er Ringecke auseinander und zeigt einen Enzuigiri. Ein School Boy bringt einen 2-Count. Draker versucht sich an einem neuerlichen Roll Up, doch wieder reicht es nur bis zwei. Drake haut zu, kriegt aber einen Back Elbow into Backbreaker ab. Nach einem Bearhug into Facebuster holt sich Conners den Sieg. 
Sieger via Pinfall: Joseph Conners

Schiers Meinung: Für mich ist so eine Matchpaarung immer ein bisschen doof. Ich kenne keinen der beiden, aber sie haben beide eine ähnliche Statur, ähnliche Ringkleidung und die gleiche Frisur – schwierig, die beiden auseinander zu halten. Hier gab es aber auch wieder dieses Gekloppe ohne großartigen Glanz. Irgendwann war es dann halt kurzentschlossen vorbei. Schiers Wertung: 2,5 / 5

Mark Andrews und Dan Moloney werden vorgestellt. Andrews sagt vor dem Turnier, dass er hier der Underdog sei, so als einziger Waliser und so. Aber er sei sein ganzes Leben lang der Underdog gewesen und werde erster UK Champion werden.

Achtelfinale um die WWE United Kingdom Championship
Dan Moloney vs. Mark Andrews
Beide beginnen im Lock Up und Moloney schmeißt ihn auf die Matte. Er verdreht den Arm seines gegners, doch Andrews hält mit Arm Drags dagegen. Moloney verpasst ihm einen Chop, doch Andres zeigt seine Rückwärtssalti und zeigt einen Basement Dropkick gegen seinen Gegner. Oloney lässt seinen Gegner in einen Lift Up Slam laufen und whipt ihn in die Ringecke. Er covert bis zwei Moloney fängt seinen Gegner in der Luft, doch dieser überrascht ihn mit einem Jawbreaker, gefolgt von einem 619 in den Magen. Andrews macht mit einem Wheelbarrow into Double Stomp weiter, gefolgt von einem Running Knee in der Ringecke. Nach einem Northern Lights Suplex und einem Standing Moonsault covert Andrews bis zwei. Mit einer Hurricanrana schmeißt er Moloney raus und macht mit einem Triangle Moonsault weiter. Zurück im Ring ontern sich beide aus und Moloney zeigt einen School Boy bis zwei. Moloney zeigt einen Fireman's Carry Facebuster und nach einem Running Knee covert er bis zwei. Andrews kontert einen Vertical Suplex mit einem Stunner und beendet das Match mit einer Shooting Star Press.
Sieger via Pinfall: Mark Andrews

Schiers Meinung: Das war wirklich ein verdammt cooles Match – das CWC lässt grüßen. Die beiden haben wirklich gut miteinander harmoniert. Moloney hat coole Power-Moves ausgepackt und Andrews hat mit High-Flying überzeugt. Der Twisting Stunner als Konter für einen Vertical Suplex war wirklich der Hammer. Für mich bis jetzt das beste Match des Turniers. Schiers Wertung: 4,5 / 5

Tucker und Tyler Bate werden vorgestellt.

Mark Dalls und Duncan Gray werden Ringside gezeigt.

Achtelfinale um die WWE United Kingdom Championship
Tucker vs. Tyler Bate
Tucker beginnt mit einem Headlock, doch sein Gegner kommt frei. Tucker zeigt einen Takedown, doch verfehlt seinen Gegner mit einem Moonsault. Bate haut einen Elbow Drop ins Leere. Bate überrascht seinen Gegner mit einer harten Linken, doch Tucker erwischt ihn mit einem Flying Back Elbow vom dritten Seil. Bate macht mit einem unorthodoxen Kick weiter, gefolgt von einem Bodyslam und einer Rolling Senton bis zwei. Nach einer Snapmare macht Bate mit einem Neck Vise weiter. Tucker braucht ein bisschen, bis er freikommt, doch er erwischt seinen Gegner mit einem Enzuigiri. Er macht mit einer Hurricanrana weiter, gefolgt von einer Clothesline in der Ringecke und einem Slingshot Inverted STO bis zwei. Tucker steigt nach oben, doch setzt eine Senton ins Leere. Bate erwischt ihn mit einem Flying European Uppercut vom zweiten Seil, doch Tucker kontert den Tyler Driver mit einem Jackknife bis zwei. Tucker schmeißt Bate aus dem Ring, doch Bate verpasst ihm einen European Uppercut, als er zu einem Suicide Dive ansetzt. Bate will mit einem Vertical Suplex nachsetzen, doch Tucker blockt und zeigt eine Flying Hurricanrana von der Ringtreppe. Tucker schmeißt Bate in den Ring und gibt ihm einen Kick vom Apron mit. Tucker zeigt einen Springboard Crossbody, doch Tucker dreht durch und zeigt einen Airplane Spin bis zwei. Tucker überrascht seinen Gegner mit einem Superkick und pfeffert Bate damit nach draußen. Tucker holt ihn zurück in den Ring, aber Bate kickt rechtzeitig aus. Tucker zeigt die Senton Bomb, doch Bate zieht die Knie an. Bate macht mit einem Rolling Kick weiter und beendet das Match mit dem Tyler Driver (Tiger Bomb).
Sieger via Pinfall: Tyler Bate

Schiers Meinung: Auch das war ein wirklich cooles Match. Es gab sehr viele Konter, sehr vielseitiges Wrestling und mehrere spannende Nearfalls. Beide hatten ihre Glanzmomente und ich finde es echt schade, dass Tucker raus ist – aber dafür gibt’s dann ja den eigenen UK-Brand. Auch dieses Match ist äußerst sehenswert. Schiers Wertung: 4,5 / 5

Es werden die Highlights des heutigen Tages gezeigt und Michael Cole bewirbt das Finale des Turniers morgen (also wenn ihr das lest quasi heute) Abend.

William Regal und Nigel McGuinness zeigen sich begeistert von den ersten Matches. Regal kriegt einen „Regal“-Chant ab und McGuinness gibt die Viertelfinal-Begegnungen bekannt: Tyler Bate vs. Jordan Devlin, Trent Seven vs. Wolfgang, Pete Dunne vs. Sam Gradwell und Mark Andrews vs. Joseph Conners. Bevor die Show off-air geht, haut Pete Dunne seinem morgigen Gegner noch eine runter. Dafür kriegt er ein dickes Dududu von Regal.

Am 09. Januar ist Timothy Alan Smith, vielen Fans sicher besser bekannt unter dem Namen „Timothy Well“, verstorben. Well war sowohl in der WWF als auch in der WCW aktiv, konnte sich dort jedoch nie einen Titel sichern. Hauptsächlich war er im Tag Team mit Steven Dunn (Steve Doll) unter dem Namen „Well Dunn“ und „Southern Rockers“ unterwegs. Dunn verstarb bereits 2009.

Timothy Well erlag einem Nierenversagen. Er wurde 55 Jahre alt.

Quelle: PWInsider.com

Ein sehr nahe liegendes Wortspiel gleich zu Beginn: TNA hängt schon verdammt lange in den Seilen. Es kam zu Rechtsstreitigkeiten gegen Präsident und Smashing-Pumpkins-Frontmann Billy Corgan, ein Kauf der Orlando-Promotion durch die WWE wurde gerüchtet und die generelle Finanzierung der Shows waren alles andere als sicher.

Nun wurde TNA tatsächlich verkauft - und zwar an die Anthem Media Group, eine in Kanada beheimatete Produktionsfirma. Diese kauften nun 85% der Anteile an TNA auf und das heißt im Klartext: Dixie Carter ist als Chairwoman Geschichte. Für viele Fans, die TNA noch immer die Treue halten, wohl ein Grund zum aufatmen. Carter verfügt zwar noch über einen fünfprozentigen Anteil an TNA, doch dieser reicht nicht für wegweisende Entscheidungen. Carter wird also in Zukunft weder vor noch hinter den Kameras tätig sein.

Neuer TNA-Präsident ist ab sofort der Executive Vice President der Anthem Media Group, Ed Nordholm. Darüber hinaus gibt es dank Anthem bereits jetzt einen Kandidaten für das Comeback des Jahres: Jeff Jarrett. Der TNA-Mitbegründer ist bei den dieswöchigen Aufzeichnungen der Show anwesend, nachdem dieser seine Funktionen im Dezember 2013 niedergelegt und 2014 seine letzten Anteile verkauft hatte und mit Global Force Wrestling (GWF) schon eine neue Promotion am Start hat. Jarrett und Carter standen miteinander auf Kriegsfuß - als Jarrett weg war, mussten auch seine Unterstützer Savio Vega, Dutch Mantel, Jim Cornette und Brian James gehen. Welche Funktion Jarrett ausüben wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Alles in allem scheint es wieder aufwärts zu gehen für TNA. Nicht nur wurde ein Käufer gefunden, auch ein Deal mit dem Streaming-Dienst Hulu wurde nun unter Dach und Fach gebracht.


Quelle: PWInsider.com

Gestern fand im Tokyo Dome der „japanische Super Bowl“ statt: NJPW Wrestle Kingdom 11. In der japanischen Hauptstadt kam es zu folgenden Resultaten:

Pre-Show:
New Japan Rumble
Sieger: Michael Elgin
Weitere Teilnehmer: Billy Gunn, Bone Soldier, Cheeseburger, Hiro Saito, Hiroyoshi Tenzan, Jushin Thunder Liger, Kuniaki Kobayashi, Manabu Nakanishi, Ryusuke Taguchi, Scott Norton, Tiger Mask, Yoshitatsu & Yuji Nagata

Match Nr. 1
Tiger Mask W (w/ Suzuko Mimori) besiegte Tiger the Dark.

Match Nr. 2
IWGP Junior Heavyweight Tag Team Championship
Roppongi Vice (Beretta & Rocky Romero) besiegten The Young Bucks (Matt & Nick Jackson) © - Titelwechsel!

Match Nr. 3
NEVER Openweight 6-Man Tag Team Championship
Los Ingobernables de Japon (Bushi, Evil & Sanada) besiegten David Finlay, Satoshi Kojima & Ricochet ©, Bullet Club (Bad Luck Fale, Hangman Page & Yujiro Takahashi) und Chaos (Jado, Will Ospreay & Yoshi-Hashi) - Titelwechsel!

Match Nr. 4
Cody besiegte Juice Robinson.

Match Nr. 5
ROH World Championship
Adam Cole besiegte Kyle O’Reilly (c) - Titelwechsel!

Match Nr. 6
IWGP Tag Team Championship
Chaos (Tomohori Ishii & Toru Yano) besiegten Guerillas of Destiny (Tama Tonga & Tanga Roa) © und G. B. H. (Togi Makabe & Tomoaki Honma) - Titelwechsel!

Match Nr. 7
IWGP Junior Heavyweight Championship
Hiromu Takahashi besiegte Kushida © - Titelwechsel!

Match Nr. 8
NEVER Openweight Championship
Hirooki Goto besiegte Katsuyori Shibata © - Titelwechsel!

Match Nr. 9
IWGP Intercontinental Championship
Tetsuya Naito © besiegte Hiroshi Tanahashi.

Match Nr. 10
IWGP Heavyweight Championship
Kazuchika Okada © (w/ Gedo) besiegte Kenny Omega © (w/ Matt Jackson & Nick Jackson).

Auf auf ins neue Jahr! Mit dem traditionsreichen Royal Rumble gibt die WWE am 29. Januar 2017 ihren Auftakt für die Road to WrestleMania. Diese Matches sind für die große Show im Alamodome von San Antonio (Texas) bestätigt:

Royal Rumble Match
Bestätigte Teilnehmer: Goldberg, Brock Lesnar, Undertaker, Chris Jericho, Braun Strowman, Kofi Kingston, Xavier Woods, Big E, Baron Corbin, Dean Ambrose, The Miz, Dolph Ziggler, Cesaro, Sheamus, Sami Zayn, Big Show, Bray Wyatt, Randy Orton, Luke Harper, Rusev, Big Cass, Mojo Rawley

WWE Championship
AJ Styles © vs. John Cena

WWE Universal Championship
Kevin Owens © vs. Roman Reigns
(Chris Jericho wird bei diesem Match in einem Käfig über dem Ring eingesperrt.)

WWE RAW Women’s Championship
Charlotte © vs. Bayley

WWE Cruiserweight Championship
Rich Swann © vs. Neville

Kickoff Pre-Show Match
Alexa Bliss, Mickie James & Natalya vs. Nikki Bella, Naomi & Becky Lynch

Kickoff Pre-Show Match
Sasha Banks vs. Nia Jax

Kickoff Pre-Show Match
Cesaro & Sheamus vs. Luke Gallows & Karl Anderson
(In diesem Match gibt es zwei Referees.)

Gestern Abend fand mit WWE Roadblock: End of the Line der letzte PPV im Jahre 2016 statt. In der PPG Pes Arena in Pittsburgh, PA kam es bei der RAW-only-Veranstaltung zu folgenden Resultaten:

Pre-Show
Rusev (w/ Lana) besiegte Big Cass (w/ Enzo Amore) via Countout.
Rusev attackierte Amore von hinten und als sich Big Cass um seinen Partner kümmerte, wurde er ausgezählt.

Match Nr. 1
WWE RAW Tag Team Championship
Cesaro & Sheamus besiegten The New Day © (Kofi Kingston & Big E w/ Xavier Woods) via Pinfall - Titelwechsel!
Cesaro stürmte ohne einen Tag den Ring und steckte den Trouble in Paradise ein. Sheamus überraschte Kingston mit einem Cover bis drei und beendete so die Rekord-Regentschaft.

Match Nr. 2
10 Minute Time Limit Match
Sami Zayn besiegte Braun Strowman via Stipulation
Zayn rettete das Match über die Zeit, verpasste Strohmann kurz vor dem Ende aber noch einen Helluva Kick.

Match Nr. 3
#1 Contender Match
Seth Rollins besiegte Chris Jericho via Pinfall.
Nach einem Eingreifen von Kevin Owens und einer längeren Kontersequenz hatte Rollins nach einem Pedigree das längere Ende für sich.

Match Nr. 4
WWE Cruiserweight Championship
Rich Swann © besiegte TJ Perkins und The Brian Kendrick via Pinfall.
Swann pinnte Perkins nach einem Rich Kick. Nach dem Match wurden diese beiden von Neville attackiert.

Match Nr. 5
WWE RAW Women’s Championship
30-minütiges Iron Woman Match
Charlotte besiegte Sasha Banks © nach Verlängerung mit 3:2 - Titelwechsel!

1:0 via Pinfall für Charlotte nach einer Natural Selection vom dritten Seil.
1:1 via Pinfall nach einem Roll Up.
1:2 via Submission nach dem Banks Statement.
2:2 via Submission drei Sekunden vor Ende mittels Figure Eight Leglock.
3:2 via Submission in der Verlängerung, abermals durch den Figure Eight Leglock.

Match Nr. 6
WWE Universal Championship
Kevin Owens © besiegte Roman Reigns via Disqualifikation.
Chris Jericho griff in das Match ein und verpasste Owens den Codebreaker, doch er feierte anschließend mit ihm dessen erfolgreiche Titelverteidigung. Anschließend wurden die beiden von Reigns und Seth Rollins attackiert und mussten beide durch ein Kommentatorenpult.

Zum ausführlichen Bericht zu WWE Roadblock: End of the Line gelangt ihr hier.

WWE Roadblock: End of the Line vom 18.12.2016 aus der PPG Pens Arena in Pittsburgh, PA

Die Show beginnt mit dem Trailer für den heutigen Abend. Nach dem Feuerwerk geht die Show los. Kommentiert wird sie von Byron Saxton, Corey Graves und Micheal Cole. 

WWE RAW Tag Team Championship
The New Day © (Kofi Kingston & Big E w/ Xavier Woods) vs. Cesaro & Sheamus
Vor dem Match hauen New Day nochmal eine Promo raus und singen einen kleinen Gospel: „Swing low, Swiss chariot, never taking our title home“. Beim Entrance der Herausforderer begrüßen die Kommentatoren die Fans zum PPV. Kingston und Cesaro beginnen und Cesaro legt mit einem schnellen Dropkick bis zwei los. Direkt hagelt es Uppercuts, aber der Schweizer rent ins ausgestreckte Bein. Cesaro fängt einen Diving Crossbody ab. Nach jeweils einem Monkey Flip landen beide Kontrahenten wieder auf den Füßen. Cesaro setzt zur Swing an, aber Kingston greit ins Seil. Er wird von Sheamus von draußen mit einer Clothesline niedergemäht, der darauf offiziell mit einem Vertical Suplex weiter macht. Er wechselt sich wieder aus und nach einer Rolling Senton covert Cesaro bis zwei. Er setzt selbst ein bisschen nach und wechselt wieder mit Sheamus, der mit einem Flying Shoulder Block in den Ring fliegt und Kingston in einen Headlock zwingt. Kingston kommt mit einem Jawbreaker raus, aber Sheamus haut Big E vom Apron und wechselt mit Cesaro. Dieser teilt munter weitere Uppercuts aus und läst einen Lifting Uppercut folgen. Cesaro rennt gnadenlos mit der Schulter gegen den Ringpfosten, wovon sich der Pfosten wohl nie erholen wird. Sheamus übernimmt, doch Kingston wirft ihn aus dem Ring. Kingston kann nun aber wechseln und Big E befördert Sheamus vom Ringrand. Der Big Splash im Ring reicht aber nur zum 2-Count. Sheamus blockt aber einen Vertical Suplex und kontert mit einem Slingshot. Big E kontert den Brogue Kick mit einer Powerbomb. Cesaro kommt wieder rein und die beiden zeigen ein Assisted Celtic Cross gegen Big E. Der Schweizer macht mit einem Springboard Corkscrew Uppercut weiter. Er setzt zur Swing an, doch Sheamus stürmt den Ring, um Kingston umzuhauen. Natürlich erwischt er aber Cesaro. Kingston verpasst ihm einen Kick vom Apron und Big E zeigt das Big Ending gegen den Schweizer, aber dieser kickt aus. Kingston kickt Sheamus vom Apron aus um, doch dieser kann die Midnight Hour verhindern, indem er Kingston auf dem Turnbuckle festhält. Mit einem Frankensteiner holt Cesaro Kingston vom dritten Seil, während Sheamus Big E draußen mit dem Brogue Kick plattmacht. Cesaro macht mit dem Sharpshooter weiter, aber Woods lenkt den Ringrichter ab, sodass dieser das Abklopfen nicht sieht. Cesaro kontert ein Small Package mit dem Neutralizer, aber Big E unterbricht das Cover. Cesaro wirft Big E aus dem Ring und setzt nach einem Wechsel mit einem Corkscrew Plancha nach. Sheamus will den Brogue Kick zeigen, aber Woods entert den Ring und kassiert den Move für seinen Partner. Kingston nutzt das zum SOS, aber Sheamus kickt aus. Sheamus geht in die eigene Ringecke und will wechseln, aber Cesaro rennt einfach so rein. Er steckt den Trouble in Paradise ein, aber Sheamus überrascht Kingston mit einem Cover bis drei. Damit endet die Rekord-Titelregentschaft des New Day. Nach dem Match umarmt Cesaro die drei Ex-Champions, während Sheamus mit den beiden Titeln feiert. Cesaro feiert stattdessen im Publikum.
Sieger via Pinfall und neue WWE Tag Team Champions: Cesaro & Sheamus

Schiers Meinung: Ein großer Fan von New Day war ich tatsächlich nie. In erster Linie aber gar nicht mal, weil ich etwas im speziellen gegen sie hätte, sondern, weil alle anderen Tag Teams immer zu kurz kamen. Man hat ihnen jetzt noch gegönnt, den Rekord von Demolition zu brechen, aber ich finde es gut, nun auch mal einem anderen Tag Team ein wenig Rampenlicht zu können. Dass sich die neuen Champions nicht wirklich leiden können, ist jetzt auch nicht unbedingt neu, aber ich freue mich drauf, weil es einfach mal ein bisschen Abwechslung zum New Day ist. Das Match war sogar auch ziemlich gut. Sonst stelle ich mich hier ja immer hin und meckere an den Tag Team Matches in den Main Shows rum, aber das war wirklich ansehnlich. Cesaro und Sheamus haben gut harmoniert und das Finish war auch cool gemacht. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Kevin Owens wird Backstage interviewt, ob er fürchte, dass auch heute seine Rekord-Titelregentschaft enden werde. Owens entgegnet, dass der New Day ihm herzlich egal sei. Er sei besser als der New Day, Cesaro, Sheamus und Roman Reigns. Angesprochen auf Chris Jericho zickt Owens rum und fragt, wie lange die Reporterin schon hier arbeite – vielleicht eineinhalb Wochen, er kenne nicht mal ihren Namen (soweit nachvollziehbar, ich nämlich auch nicht). Ihn und Jericho verbinde eine Freundschaft, als eben jener hinzukommt. Owens überreicht ihm ein Geschenk, in dem sich ein Schal befindet. Jericho wirft diesen aber wortlos weg.

Es folgt ein Trailer für den Royal Rumble.

10 Minute Time Limit Match
Sami Zayn vs. Braun Strowman
Sollte Zayn das Match über die Zeit retten können, hat er gewonnen. Zayn weicht seinem Gegner aus, zeigt einen Chop, eine Flying Headscissors und einen Dropkick, aber nichts holt den braunen Strohmann von den Beinen. Der wirft Zayn durch die Gegend und zeigt einen Corner Splash. Er tritt Zayn in die Rippen und würgt ihn mit den Ringseilen. Zayn zieht das Seil nach unten und sein Gegner landet draußen. Dort fängt dieser aber einen Top Rope Plancha ab und wirft Zayn mit dem Gesicht auf den Mattenrand. Zurück im Ring setzt es einen weiteren Corner Splash und eine Short-Arm-Clothesline. Der Ringrichter überprüft Zayns Gesundheitszustand und Strowman verprügelt ihn weiter. Nach einem Scoop Slam setzt es eine weitere Short-Arm Clothesline und eine normale Clothesline, natürlich, ohne sich großartig zu bewegen. Mick Foley kommt an dieser Stelle mit einem weißen Handtuch zum Ring, während das Match noch dreieinhalb Minuten geht. Strowman schmeißt Zayn nach draußen vor Foleys Füße. Strowman fordert den GM auf, das Handtuch in den Ring zu werfen und Zayns Leben zu retten, aber dieser nimmt ihm das Handtuch ab und schmeißt es weg. Strowman sagt, dass er Zayn nun plattmachen werde. Er rennt auf ihn zu, erwischt aber den Ringpfosten. Manmanman, der Pfosten macht heute einiges mit. Anschließend begeht er nochmal den gleichen Fehler und macht so die Absperrung zu Kleinholz. Im Ring rennt er schon wieder gegen den Ringpfosten und Zayn reißt ihn mit einem Top Rope Crossbody bis zwei nieder. Strowman befreit sich, doch Zayn setzt mit dem Helluva Kick nach. Darauf läuft die Zeit ab.
Sieger via Stipulation: Sami Zayn

Schiers Meinung: Meine Güte... Erstmal sieht Zayn in so einem Match von vorneherein bescheuert aus. Niemand rechnet mit einem Sieg seinerseits, er muss ja erstmal nur durchhalten. Gerade Sami Zayn, der im Sommer noch Kevin Owens klar besiegt hat und gegen den eine Fehde immer irgendwie machbar ist. Strowman hat sich im Verlauf des Matches kaum bewegt und ist zum Ende hin gleich dreimal in Folge (!) ins Leere gerannt. Von Anfang an die reinste Farce. Schiers Wertung: 0,5 / 5

Ein Einspieler bewirbt die neue UK Championship. Anschließend wird das nächste Match beworben.

#1 Contender's Match
Chris Jericho vs. Seth Rollins
Beide beginnen im Lock Up. Jericho setzt einen Headlock an und holt seinen Gegner mit einem Shoulder Block von den Beinen. Er verdreht den Arm seines Gegners doch dieser zwingt ihn in einen Armhebel und zeigt einen Punt Kick. Rollins setzt mit Chops in der Ringecke nach, läuft aber ins ausgestreckte Bein. Jericho zeigt einen Missile Dropkick vom zweiten Seil bis zwei, bevor er Rollins einen Side Suplex verpasst. Y2J kloppt seinen Gegner in der Ringecke zusammen, doch dieser verpasst ihm eine Clothesline. Jericho entgeht einem Superkick und verlässt den Ring. Dort zeigt Rollins allerdingt den Flying Knee Lift vom Apron, bevor er seinen Gegner gegen die Absperrung schmeißt. Zurück im Ring hält sich Jericho am Ringrichter fest und nutzt das zu einem Eye Rake. Rollins kontert den Codebreaker mit einem Catapult gegen den Turnbuckle, doch Jericho verpasst ihm den Turnaround Springboard Dropkick. Zurück im Ring bezieht der Architekt weiter Kloppe und findet sich in einem Chinlock wieder. Rollins befreit sich, läuft aber in einen Dropkick. Jericho würgt seinen Gegner mithilfe der Ringseile und ohrfeigt ihn. Rollins hält dagegen, läuft aber in einen Kniestoß. Beim Ansatz zu den Walls of Jericho schafft es Rollins in die Seile und verpasst seinem Gegner einen Enzuigiri. Rollins blockt einen Bulldog und Jericho fliegt gegen den Turnbuckle. Rollins erwischt Jericho mit der Slingblade und setzt mit Clotheslines in der Ringecke nach. Nach einem Blockbuster covert der Architekt bis zwei. Jericho blockt den Pedigree, Rollins blockt die Walls of Jericho, aber Jericho gelingt ein Enzuigiri. Beim Ansatz zum Lionsault wirft Rollins seinen Gegner aber einfach aus dem Ring und erwischt ihn dort mit einem Topé. Im Ring kontert Jericho den Flying High Knee Lift mit den Walls of Jericho, doch Rollins schafft es in die Seile. Rollins kontert einen weiteren Springboard Turnaround Dropkick mit einem Roundhouse Kick, aber der Frogsplash geht ins Leere. Das nutzt Y2J zum Lionsault bis zwei. Jericho läuft allerdings in einen Falcon Arrow bis zwei. Rollins erwischt seinen Gegner mit einem Kniestoß, doch dieser kontert den Pedigree mit einer Hurricanrana. Rollins findet sich in den Walls of Jericho wieder, doch er kontert mit einem Small Package bis zwei. Jericho steigt nach oben, doch Rollins verpasst ihm zwei Kicks, gefolgt vom Frog Splash. Nun stürmt Kevin Owens zum Ring und Rollins attackiert ihn. Jericho rollt Rolls ein, was der Ringrichter jedoch nicht sieht. Dieser zieht sich darauf wieder zurück. Beide kontern ihre Finisher, aber Rollins hat mit dem Pedigree das längere Ende für sich. 1-2-3.
Sieger via Pinfall: Seth Rollins

Schiers Meinung: Irgendwie tut sich gerade nix im Main Event. Owens vs. Rollins ist ja jetzt irgendwie schon ein Dauerbrenner. Mal sehen, ob es zum dritten PPV-Aufeinandertreffen der beiden kommt. Die Alternative wäre ein Shield-Match zwischen Rollins und Reigns – dies wäre nach einem klaren Sieg Rollins' über Reigns bei Clash of Champions auch sehr interessant. Das Match an sich war auch ganz nett. Jerichos Einsatz für andere ist ja schon sehr löblich, aber das macht seine Matches halt leider sehr vorhersehbar. Was wirklich Besonderes gab's hier nicht, aber ich fühlte mich gut unterhalten. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Es folgt ein Clip, der das WWE Network bewirbt.

Michael Cole und Corey Graves besprechen das Pre-Show-Match, in dem sich Rusev via Countout gegen Big Cass durchsetzen konnte. Beim morgigen RAW kommt es zum Re-Match.

Für das folgende Match wird Byron Saxton am Kommentatorenpult durch Austin Aries ersetzt.

WWE Cruiserweight Championship
The Brian Kendrick vs. TJ Perkins vs. Rich Swann ©
Muntere Klopperei zu Beginn – jeder gegen jeden. Perkins versucht sich an einem School Boy gegen Swann ohne Erfolg. Swann wirft Kendrick unsanft auf das erste Seil und dieser landet draußen. Perkins befördert Swann mit einem Dropkick ebenfalls nach draußen. Zurück im Ring zeigt er einen Flying Sunset Flip, der in einen Kniehebel münden soll, aber Kendrick befreit sich. Swann matscht Kendrick vom Apron aus mit einem Enzuigiri weg und zeigt eine Double Hurricanrana gegen beide – cool. Perkins kriegt den Rich Kick ab und Swann springt von dessen Rücken Kendrick mit einer Thesz Press um. Kendrick teilt Kicks gegen beide aus und nach einem Spinning Heel Kick gegen Perkins covert er diesen bis zwei. Swann verpasst Perkins einen Missile Dropkick, doch nach einem Headlock Takeover zwingt Kendrick ihn in den Captain's Hook. Perkins unterbricht den Griff, indem er den Kneebar gegen Kendrick ansetzt. Der Champion schmeißt sich mit einem Splash auf Perkins und unterbricht den Griff so. Kendrick schmeißt Swann gegen den zweiten Turnbuckle, doch dieser blockt das Sliced Bread #2. Perkins schmeißt Kendrick aus dem Ring und zwingt nun Swann in den Kniehebel. Der Champion schafft es in die Seile. Perkins und Swann liefern sich einen Schlagabtausch und treten Kendrick mit einem Double Superkick um. Swann überrascht Perkins mit einem Rich Kick zum Sieg. Nach dem Match kommt Neville zum Ring. Swann will zunächst mit ihm feiern, aber Neville attackiert ihn. Perkins will dem Champion zur Seite springen, wird aber ebenfalls von Neville angegriffen. Swann muss draußen gegen die Absperrung; Perkins ereilt das gleiche Schicksal.
Sieger via Pinfall und weiterhin WWE Cruiserweight Champion: Rich Swann

Schiers Meinung: Das Match hatte durchweg ein äußerst rasantes Tempo, ich bin beim Schreiben kaum mitgekommen. Daher finde ich es echt schade, dass es so kurz war. Aber es freut mich, dass Neville nun auch mal wieder im Rahmen von PPVs mitmischen darf; bislang ist er in der neuen Cruiserweight Division noch nicht aufgefallen. Das wird ein Spot-Fest gegen Swann – ob das gut oder schlecht ist, will dem jeweiligen Fan anvertraut sein, aber ich freu mich drauf. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Es folgt ein Werbespot für komische WWE-Spielfiguren, danach für Tapout.

Kevin Owens steht Backstage vor der Tür Chris Jerichos, doch dieser öffnet nicht. Owens will sich entschuldigen, weil er schon wieder eingegriffen hat. Er bietet ihm sogar an, den Namen Kevin Owens auf seine Liste zu setzen. Owens sagt, dass Freunde einander vergäben. Irgendwann sieht er aber ein, dass sie wohl keine besten Freunde mehr seien. Seine Gefühle seien verletzt. Der arme, dicke Kevin hat keine Freunde.

Ein Einspieler bewirbt das nun folgende Match.

WWE RAW Women's Championship
30-minütiges Iron Woman Match
Charlotte vs. Sasha Banks ©
Ja, ich weiß, offiziell nennen sie dieses Match „Iron Man Match“, aber diese kreative Freiheit nehme ich mir jetzt einfach mal beim Verfassen dieses Reports heraus – höhöhö. Beide umkreisen sich und landen im Lock Up. Der Boss verdreht den Arm ihrer Gegnerin, doch diese erwidert den Gefallen. Charlotte holt ihre Gegnerin von den Beinen und setzt einen Front Facelock gegen Banks an. Banks befreit sich mit einem Armbreaker, doch Charlotte macht mit einem Headlock Takeover weiter. Banks kontert mit einer Headscissors und zeigt selbst einen Headlock Takeover. Banks macht mit Kniestößen weiter, doch die Herausforderin holt sie mit einem Shoulder Block von den Beinen. Banks überrascht ihre Gegnerin mit einem Sunset Flip bis zwei und lässt sie in den Ellenbogen laufen. Banks zeigt einen Chop in der Ringecke, gefolgt von einem Arm Drag und einem Crucifix bis eins. Charlotte entgeht dem Banks Statement und verlässt den Ring. Vom Apron aus zeigt sie einen Shoulder Block in den Magen und einen School Boy bis zwei. Die Championesse hält mit einem Backslide bis zwei dagegen, gefolgt von einem School Boy und einem Dropkick. Banks macht sich über die Moves des Vaters ihrer Gegnerin lustig, worauf diese ihr ins Gesicht tritt. Banks macht mit einem Sleeper Hold weiter. Charlotte lässt sich einfach fallen, befreit sich so und covert bis zwei. Die Herausforderin bearbeitet Banks in der Ringecke und zieht sie aus dem Ring. Dort soll eine Powerbomb folgen, aber Banks hält sich an den Seilen fest und zeigt von dort aus ein Flying Double Knee. Zurück im Ring covert sie bis zwei, bevor sie ein Straight Jacket ansetzt. Charlotte kommt frei, muss aber zwei Clotheslines und einen Dropkick fressen. Banks läuft in einen Ellenbogen, kann Charlotte aber aus dem Ring werfen und dort einen Suicide Dive zeigen. Zurück im Ring covert sie bis zwei. Charlotte wirft Banks auf den Apron, doch von dort aus haut Banks sie gegen den Turnbuckle. Charlotte zieht ihr aber die Beine weg und Banks macht die Nasenbremse auf die Ringtreppe. Die Herausforderin covert im Ring bis zwei. Der Ringrichter kümmert sich im Banks. Charlotte würgt Banks mithilfe der Ringseile und macht mit Kniestößen weiter. Das reicht aber wieder nur zum Nearfall. Charlotte macht mit einem Neck Vise weiter. Als Banks steht, haut Charlotte sie wieder auf die Matte. Banks weicht einem Knee Drop aus und lässt die Herausforderin ins angezogene Bein laufen. Nach einem Flying Crossbody covert der Boss bis zwei, doch Charlotte setzt mit der Backbreaker-Neckbreaker-Kombo nach. Nach einem Knee Drop covert sie ebenfalls bis zwei. Charlotte macht mit einer Headscissors weiter und zeigt zwei Headscissors Takeovers; den dritten kontert die Championesse mit einem Roll Up bis zwei. Charlotte blockt ein Crossface und zeigt einen Neckbreaker bis zwei. Charlotte macht mit einem Dropkick weiter, doch Banks wehrt sich mit Tritten und Ellenbogenstößen. Banks kloppt ihre Gegnerin in der Ringecke total kaputt und zeigt ein Double Knee. Banks erklimmt den Turnbuckle, doch ein Crossbody geht ins Leere. Charlotte nutzt das zur Natural Selection, doch Banks bringt nochmal die Schulter hoch. Banks setzt zum Banks Statement an, doch Charlotte haut sie in die Ringecke und anschließend mit dem Hinterkopf auf die Matte. Charlotte setzt zum Moonsault an, aber Banks hält sie auf. Banks prügelt auf dem Turnbuckle auf ihre Gegnerin ein, doch Charlotte hält dagegen und zeigt die Natural Selection vom dritten Seil zum 1:0.
Charlotte versucht sich an weiteren Covern, doch Banks bringt wieder die Schulter hoch. Banks kommt auf die Beine, doch Charlotte verpasst ihr einen Side Suplex bis zwei. Banks kloppt auf ihre Gegnerin ein und überrascht ihre Gegnerin mit einem Roll Up bis drei zum 1:1.
Banks weicht einem Big Boot aus, doch im zweiten Anlauf gelingt der Tritt zum Nearfall. Charlotte drapiert ihre Gegnerin vor dem Turnbuckle, tritt auf sie drauf und zeigt den Moonsault, der aber daneben geht. Das nutzt Banks zum Banks Statement und Charlotte gibt zum 1:2 auf.
Charlotte setzt mit Schlägen nach, doch die Championesse hält dagegen. Charlotte zeigt einen Knee Drop auf das Knie ihrer Gegnerin, das in den Seilen hängt. Sie bearbeitet weiter das linke Bein, doch Banks blockt den Figure Four Leglock. Charlotte haut beide Beine ihrer Gegnerin gegen den Ringpfosten. Im Ring zeigt sie einen Legbreaker und setzt einen Kniehebel an. Banks kontert mit einem Einroller bis zwei. Charlotte holt ihre Gegnerin erneut von den Beinen und zeigt einen weiteren Legbreaker. Sie verdreht das Knie weiter, bevor sie einen Figure Eight Leglock ansetzt. Drei Sekunden vor Ende gibt Banks zum 2:2 auf.
Die Ringsprecherin gibt bekannt, dass dieses Match in die Verlängerung geht. Charlotte tritt ihrer Gegnerin gegen das angeschlagene Bein und versucht sich direkt noch einmal am Figure Eight, doch Banks kontert mit einem Roll Up bis zwei. Charlotte macht mit einem Northern Lights Suplex weiter, doch Banks kontert sie erneut mit einem Einroller bis zwei aus. Banks blutet aus der Nase und sie tritt der Herausforderin die Beine weg. Banks setzt erneut das Banks Statement an, doch Charlotte kontert mit dem Figure Four bzw. Figure Eight. Banks klopft schließlich doch ab.
Siegerin (3:2 n. V.) und neue WWE RAW Women's Championesse: Charlotte

Schiers Meinung: Und wieder einmal stehlen die Frauen die Show. Jaja, jetzt kann man natürlich der Ansicht sein, dass dieses „Charlotte gewinnt den Titel beim PPV, Banks holt ihn sich bei RAW zurück“-Spiel nun schon ein bisschen zu ausgereizt ist, aber das ist ja jetzt auch entsprechend verklausuliert. Das war wirklich ein cooles Match. Das Abklopfen kurz vor Ende ist so eine Sache, aber das geht schon in Ordnung. Es gab wirklich viele harte Aktionen, spannende Nearfalls und das Finish fand ich wirklich spannend. Hut ab, mal wieder – und: Bayley, übernehmen Sie! Schiers Wertung: 4,5 / 5

Es folgt ein Werbeclip für WWE-Sammelkarten und für den Royal Rumble. Die Pittsburgh Steelers werden im Publikum gezeigt. Der Main Event wird ebenfalls nochmal mit einem Einspieler zusammengefasst.

WWE Universal Championship
Roman Reigns vs. Kevin Owens ©
Owens mal wieder mit seiner Standarderöffnung: Er verlässt den Ring. Und dann gleich nochmal – unter riesigem Applaus. Reigns kommt hinterher und haut ihm ein paar rein. Zurück im Ring will er nachsetzen, doch Owens ist wieder draußen. Dort kriegt der Champion von Reigns noch eine reingehauen und er wird auf das Kommentatorenpult gewämmst. Owens zeigt einen Headlock Takeover, doch Reigns befreit sich mit einem Side Suplex. Es setzt weiter Schläge in der Ringecke und Owens verlässt den Ring. Dort wird er vom Herausforderer gegen die Absperrung befördert und Reigns räumt das Kommentatorenpult ab. Zurück im Ring zeigt Owens aber die Senton bis zwei, bevor Reigns weiter Kloppe kassiert. Der Champion rennt aber volles Rohr in eine Clothesline, doch er duckt sich vor dem Superman Punch weg. Owens haut draußen Reigns mit dem Hals auf die Absperrung und anschließend geht es für den Herausforderer gegen die Ringtreppe. Anschließend springt Owens mit einer Senton von der Ringtreppe auf seinen Gegner. Zurück im Ring covert er bis zwei. Er tritt Reigns in die Rippen und in den Magen, anschließend haut er ihm noch eine und covert erneut bis zwei. Owens macht mit einem Chinlock weiter. Als der Herausforderer wieder steht, macht Owens mit einem Neckbreaker bis zwei weiter, gefolgt von einem Somersault Legdrop (!) bis zwei. Wieder setzt der Champion einen Chinlock an. Owens schmeißt Reigns auf die Matte, doch er verfehlt ihn mit der Senton. Es folgt ein Schlagabtausch der beiden. Der Big Dog überrascht seinen Gegner mit einer Clothesline und er haut ihn in der Ringecke kaputt. Beide weichen sich gegenseitig aus und Owens gelingt ein German Suplex. Reigns kann aber dem Canonball entgehen und einen Samoan Drop bis zwei zeigen. Owens kontert den Superman Punch mit einem DDT, gefolgt vom Canonball. Aus dem Nichts haut Reigns aber direkt mit dem Superman Punch drauf. Der Herausforderer setzt den Alpha-Kevin auf den Turnbuckle. Dieser blockt einen Superplex, doch er muss auf dem Turnbuckle einen weiteren Superman Punch einstecken. Den Superplex kontert Owens allerdings mit einem Fisherman Buster vom zweiten Seil bis zwei. Owens will eine Senton Bomb vom dritten Seil zeigen, aber Reigns zieht die Knie an. Reigns deutet den Spear an, doch Owens verlässt den Ring. Dort muss der Champion aber den Drive By einstecken. Einem zweiten Drive By kann er aber ausweichen und stattdessen selbst zwei Superkicks ins Ziel bringen. Er drapiert Reigns auf dem Kommentatorenpult und mit zwei Frog Splashes macht der das Pult platt. Kurz vor dem 10-Count ist Reigns wieder im Ring und Owens setzt mit einem dritten Frog Splash vom dritten Seil nach, doch wieder kickt der Big Dog aus. Owens muss einen Elbow fressen und Reigns kontert einen Big Boot mit einer Powerbomb. Owens kontert den Spear aber mit einem Kniestoß und kann die Pop-Up Powerbomb zeigen, aber Reigns kann beim Cover einen Fuß aufs Seil legen. Owens schnappt sich seinen Titelgürtel, doch als er damit den Ring betritt, muss er den Spear einstecken. Chris Jericho entert an dieser Stelle den Ring und blickt vom einen zum anderen. Schließlich verpasst er Owens den Codebreaker. Damit gewinnt der Champion durch Disqualifikation.
Sieger via Disqualifikation und weiterhin WWE Universal Champion: Kevin Owens

Schiers Meinung: Naja, immerhin nur der Main Event eines B/C-PPV, der nicht wirklich wichtig erscheint. Das DQ-Finish ist einfach nicht schön. Das Match mochte ich aber eigentlich sehr gerne. Es war ausgeglichen und hatte einige coole False Finishes. Da wäre definitiv mehr drin gewesen. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Nach dem Match vertragen sich Owens und Jericho aber sofort wieder. Sie umarmen sich und feiern gemeinsam die Titelverteidigung. Happy End, Freundschaft über alles. Nee, doch nicht. Setz Rollins kommt zum Ring. Das nutzt Reigns zu einem Spear gegen Owens und Rollins verpasst Jericho im Ring einen Pedigree. Anschließend geht es für Jericho mit einer Assisted Powerbomb durch das Kommentatorenpult. Owens will verduften, doch er wird von den ehemaligen Shield-Brüdern aufgegriffen. Auch er muss mit der Assisted Powerbomb durch das Kommentatorenpult auf der Rampe. Damit geht die Show off-air.


Schiers Gesamtwertung: Ja, das ist durchaus eine Show, die man sich anschauen kann. Der Durchschnitt des momentanen WWE-Programms ist extrem hoch – die Attitude Era hatte bei weitem nicht so viele stetig ansehnliche Matches auf der Card. Mit Zayn vs. Strowman ist durchaus ein Match dabei, das man getrost skippen kann, ein DQ-Finish ist für den Main Event alles andere als schön, aber abgesehen davon wird man permanent gut unterhalten; insbesondere das Frauenmatch ist mal wieder erste Sahne. Die durchschnittliche Gesamtwertung beträgt 3,17 / 5. Von meiner Seite bleibt nur, euch ein segensreiches Weihnachtsfest zu wünschen (diejenigen, die Glauben, dass es sich um das Fest der Liebe handelt, sind übrigens Stupid Idiots, das Fest hat mit Liebe überhaupt nix zu tun) und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Es klang zu gut, um wahr zu sein: Brock Lesnar headlinte UFC 100 gegen Frank Mir und UFC 200 gegen Mark Hunt. Beide Male hatte er gewonnen. Bevor jetzt die Grammatik-Nazis auf den Plan kommen: Der Plusquamperfekt ist beabsichtigt, denn Brock Lesnars Fight gegen Hunt bei UFC 200 wurde nun aufgrund von Lesnars Dopingmissbrauch für ungültig erklärt.

Zusätzlich dazu muss Lesnar eine einjährige MMA-Suspendierung absitzen. Es wird also mindestens bis 2017 dauern, bis man Lesnar wieder im Oktagon bewundern kann. Darüber hinaus wurde Lesnar mit einer Geldstrafe von 250.000$ belangt. Klingt nach viel, sind aber Peanuts im Vergleich zu der Rekordsumme, die Lesnar für den Kampf einstrich.

Quelle: Wrestlinginc.com

Es klingt wie der feuchte Traum eines europäischen Wrestling-Fans: Die WWE führt einen Titel eigens für das Vereinigte Königreich ein! Das gab Triple H nun auf einer Pressekonferenz in der O2 World-Arena in London bekannt.

Ausgefochten wird die United Kingdom Championship in einem 16-Mann-Turnier, welches bereits im Januar auf dem WWE Network zu sehen sein wird. Statt findet das ganze in Blackpool im Empress Ballroom.

Am Kommentatorenpult sitzt zudem - neben Michael Cole - die britische Wrestlinglegende Nigel McGuinness.

Das Video der Pressekonferenz könnt ihr hier sehen:

 

 

 

Der aktuelle WWE SmackDown Tag Team Champion Randy Orton stand vor kurzem der „For the Win“-Rubrik von USA Today für ein Interview zur Verfügung. Dabei äußerte er sich zu mehreren Themen.

Orton wurde darauf angesprochen, dass er bei der Survivor Series nach einer Verletzung Shane McMahons das Kayfabe brach und sich um McMahons Familie kümmerte. „[Shane] hat ganz schön eins auf den Schädel bekommen“, sagte Orton. „Ich wusste, wo seine Familie saß. Ich wusste aber nicht, dass die Kamera auf mich gerichtet war. Ich wollte den Kindern nur versichern, dass es Papa gut geht.“ Orton sagte, dass er, dadurch, dass er selbst ein Wrestler in dritter Generation sei, gut nachvollziehen könne, wie es sei, seine Eltern im Ring zu sehen.

Über seinen Tag Team Partner Bray Wyatt fand Orton ebenfalls lobende Worte. Auch Wyatt sei Wrestler der dritten Generation und habe gegenüber den Quereinsteigern einen gewissen Wissensvorsprung. Orton verglich dies mit der Zusammenarbeit mit Cody Rhodes und Ted DiBiase Jr. in der Legacy.

Bezüglich seines Summerslam-Matches gegen Brock Lesnar sagte Orton: „Bei Lesnar geht es immer darum, dass er alle paar Monate zurückkommt und Leute zerstört, die 200 Tage im Jahr in den Ring steigen. Das wird irgendwann öde. Ich hätte an diesem Abend ein bisschen besser aussehen können und es hätte mir geholfen - unabhängig vom Finish und ohne das Brock schlecht ausgesehen hätte. Aber allein die Tatsache, dass du mich noch drei, vier Monate danach fragst, bedeutet, dass wir für Wirbel gesorgt haben [we created a buzz]. Aber dass ich eine Gehirnerschütterung erlitten habe und drei Wochen lang gar nichts machen konnte, hat mich schon aufgeregt. Wir dreschen hinter dem Vorhang immer die gleichen Phrasen, wenn es dazu kommt, dass jemand härter geschlagen wird, als es beabsichtigt war: Es ist ein harter Sport, es ist ein hartes Geschäft und es ist sehr körperbetont [physical]. Ein paar mehr Leuten müssen respektieren, dass die Dinge hier auch mal schlecht ausgehen können.“

Quelle: FTW.usatoday.com

Der letzte PPV liegt weit, weit zurück. Wenn ich mich recht erinnere, schon über eine Woche. Wird höchste Zeit für den Nächsten: Am Sonntag, den 18.12.2016 findet mit Roadblock: The End of the Line der letzte WWE-PPV des Jahres in der PPG Paints Arena in Pittsburgh, PA statt. Die bisherige Card des RAW-only-PPVs liest sich wiefolgt:

Pre-Show:
Big Cass vs. Rusev

WWE Universal Championship
Kevin Owens © vs. Roman Reigns

#1 Contender Match auf die WWE Universal Championship
Seth Rollins vs. Chris Jericho

WWE RAW Women’s Championship
30-minütiges Iron Woman Match
Sasha Banks © vs. Charlotte

WWE Cruiserweight Championship
TJ Perkins vs. The Brian Kendrick vs. Rich Swann ©

10 Minute Time-Limit Match
Sami Zayn vs. Braun Strowman

WWE RAW Rag Team Championship
Cesaro & Sheamus vs. The New Day (Kofi Kingston, Xavier Woods & Big E) ©

Weitere Änderungen auf der Card sind nicht ausgeschlossen. Die Ergebnisse und den ausführlichen Bericht bekommt ihr wie gewohnt am Montag nach dem PPV auf dieser Seite.

Am gestrigen Abend wurden im American Airlines Center in Dallas, TX Tische, Leitern und Stühle zweckentfremdet missbraucht. Bei WWE TLC: Tables, Laders & Chairs kam es zu folgenden Ergebnissen:

Match Nr. 1
WWE SmackDown Tag Team Championship
The New Wyatt Family (Bray Wyatt & Randy Orton w/ Luke Harper) besiegten Heath Slater & Rhyno © via Pinfall - Titelwechsel!
Harper steckte außerhalb des Rings für Orton einen Gore ein, worauf dieser Rhyno im Ring mit einem RKO pinfertig für Wyatt überließ.

Match Nr. 2
No Disqualification Match
Nikki Bella besiegte Carmalla via Pinfall.
Bella nebelte ihre Gegnerin mit einem Feuerlöscher ein und beendete das Match mit der Rack Attack 2.0.

Match Nr. 3
WWE Intercontinental Championship
Ladder Match
The Miz © (w/ Maryse) besiegte Dolph Ziggler.
Mit einem Low Blow beförderte der Champion seinen Gegner von der Leiter und hängte den Gürtel ab.

Match Nr. 4
Chairs Match
Baron Corbin besiegte Kalisto via Pinfall.
Nach den End of Days auf einen Stuhlhaufen fuhr Corbin den 3-Count ein.

Match Nr. 5
WWE SmackDown Women’s Championship
Tables Match
Alexa Bliss besiegte Becky Lynch © - Titelwechsel!
Nach einem Griff in die Augen beförderte die Wicked Witch die Irin mit einer Powerbomb vom Apron durch einen Ringside aufgestellten Tisch.

Match Nr. 6
WWE Championship
TLC Match
AJ Styles © besiegte Dean Ambrose.
James Ellsworth turnte gegen Ambrose und warf ihn, als er auf einer Leiter stand, um, sodass der Lunatic Fringe durch zwei Tische musste. Styles hängte darauf den Gürtel ab.

Zum ausführlichen Bericht gelangt ihr hier.

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