WWE

WWE ändert Namen von Andrade „Cien“ Almas

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16. Januar 2019
Die Ausgabe von SmackDown Live am 15. Januar 2019 war ein entscheidender Einschnitt in der WWE-Karriere von Andrade „Cien“ Almas.…
Schlagwörter: WWE Andrade Almas Andrade

AEW

News-Ticker All Elite Wrestling: WWE wollte AEW-Gründung verhindern - mit Mega-Angeboten

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09. Januar 2019
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12. Januar 2019
Die erste Großveranstaltung des neuen WWE-Brand im Vereinigten Königreich ist Geschichte: NXT TakeOver: Blackpool ist am Samstag, 12. Januar 2019,…

Weitere News

NikNews #6: EILMELDUNG: Weihnachtsmann sagt Weihnachten ab!

24 Dezember, 2017

Diejenigen, die Weihnachten nur wegen der Familie und wegen des Essens feiern, können aufatmen; wer aber leuchtende Kinderaugen oder ein kostspieliges Kinderzimmer-Upgrade erwartet, wird vermutlich geschockt sein. Kurz vor der heiligen Nacht hat nämlich der Weihnachtsmann Weihnachten abgesagt.

Auf Nachfrage, warum dies nun so aus heiterem Himmel passiere, antwortete der bärtige, dicke Mann: „Ach, ich hatte dieses Jahr gleich zwei Operationen. Ich habe eine neue Hüfte bekommen und mein Knie hat mir arge Schmerzen bereitet. Da habe ich mich spontan entschieden, dieses Jahr einfach mal eine Pause einzulegen. Das freut meine Familie übrigens sehr – da heißt es jetzt nicht mehr 'Joyeux Noel', sondern 'Joyeuse Noelle'.“

Es ist nicht das erste Weihnachten, das von Schwierigkeiten für den Weihnachtsmann begleitet ist, aber wohl bislang das erste Mal, dass Weihnachten einfach ausfällt. 1992 etwa protestierte ein Rentier massiv gegen die Arbeitsbedingungen, konnte aber mit einem professionellen Sockengriff in den Mund ruhig gestellt werden und die Weihnachtstage liefen weitgehend reibungslos ab. Im Juni 1998 erlitt der Weihnachtsmann gleich zwei verheerende Stürze aus großer Höhe, als er in einer Trainingssession vom Grinch, gänzlich in schwarz gehüllt, überrascht und in die Tiefe geworfen wurde.

Wie sich das Weihnachtsfest heute gestaltet, wenn die Geschenke fehlen, ist zur Stunde noch fraglich. Allerdings hat Shane McMahon bereits seine Hilfe angeboten, da er mit den Arbeitsmethoden des Weihnachtsmannes in der Off-Season vertraut ist.

Warum eigentlich Entrances? Oder: Es war einmal ein Papst...

22 Dezember, 2017

Oh mein Gott, was zum Thema Religion. Aber naja, warum auch nicht? Ich habe mir halt gedacht: Wenn das Internet für eines bekannt ist, dann ja wohl für reflektierte und sachliche Diskussionen, insbesondere, wenn Religion im Spiel ist. Und bald ist ja Weihnachten, da schließt sich dann wieder der Kreis.

Es wissen ja sicher einige von euch: Ich habe evangelische Theologie studiert und im Oktober mein Examen gemacht. Und meine Magisterarbeit trug den Titel: „Der Auftritt der Akteure. Introiten beim Wrestling und beim Bundesligafußball im Vergleich mit der lutherischen Liturgie“. Nein, das ist kein Witz, das ist der Kram, mit dem ich mich so im Studium beschäftige.

Parallelen zwischen Wrestling und Kirche verblüffend

Was ich auf 60 Seiten ausführlich und mit wissenschaftlichen Standards (den Guttenberg habe ich bei dem Thema wirklich nicht abziehen können) dargelegt habe, beruhte auf einer Frage, die ich mir beim Wrestlinggucken schon oft gestellt habe: Wrestler haben coole Entrances – aber warum? Warum zelebrieren Wrestler ihren Entrance so sehr, wie in keiner anderen Sportart? Gut, der Entertainment-Faktor ist so groß wie sonst nirgends auf dem Sportmarkt und Gorgeous George hat als erster „Sports Entertainer“ und dem ersten zelebrierten Entrance in der Wrestlinggeschichte das Business nachhaltig geprägt.

Aber woher kommt nun die Idee, ein Match nicht „einfach so“ beginnen zu lassen, wie es vor Gorgeous George der Regelfall war? Die Lösung ist: Die Kirche! Hättet ihr nicht gedacht, gell? Die Parallelen sind allerdings – insbesondere im katholischen Kontext – verblüffend. Und das ist weitaus mehr als ein „Bevor es losgeht, geht der Akteur irgendwo hin“. Denn schauen wir uns mal an, woraus ein Wrestling-Entrance besteht (hierbei beziehe ich mich in erster Linie auf Gorgeous George als den „Vater“ des Entrances).

Musik, Roben, Bilder - Einzüge ähneln sich

Zuerst hat jeder Wrestler ein eigenes Entrance Theme. Dass Leute auch mal ganz ohne Musik zum Ring kommen gibt es hie und da zwar immer noch, aber seit Gorgeous George mit „Pomp and Circumstance“ angefangen hat, hat sich dieser Trend spätestens in den 90er Jahren allgemein durchgesetzt. Der unmusikalische Weg zum Ring ist also inzwischen eher Alleinstellungsmerkmal, aktuell zu sehen bei Dolph Ziggler; aber das war's auch erstmal. Und Musik war schon früh zum Einleiten christlicher Gottesdienste verwendet worden: Zunächst Antiphongesänge, die ab dem 9. Jahrhundert nach und nach durch die Orgelmusik abgelöst wurde. Etwas, das sich bis heute gehalten hat und auch nach außen ausstrahlt.

Wenn wir über Wrestling-Klischees sprechen, sprechen wir irgendwann auch über die netten Spandex-Höschen, die Wrestler tragen. Der Pro-Wrestling-Schneider gehört definitiv zu den Berufen, die die Welt am dringendsten braucht. Speziell für den Entrance hat sich auch die Robe als nettes Accessoire etabliert, das von Gorgeous George eingeführt und oft, auch bis in die Gegenwart hinein, kopiert wurde – Ric Flair und Bobby Roode sind da nur zwei von vielen Beispielen. Dazu laufen, zumindest in den größeren Promotions, persönliche Videos, die den Charakter ebenfalls darstellen. Und wenn man auch so einiges gegen die katholische Kirche sagen kann: Gebäude bauen können 'se. Ihre Gebäude, seien es nun Kirchen oder nicht, sind in der Regel so gehalten, dass sie das Auge erfreuen. Hinzu kommt die Kleidung, die stilisierte römische Festgewandung darstellt (im Gegensatz zu uns Protestanten; wir haben von Kaiser Wilhelm den preußischen Amtstalar bekommen). Einen Wrestler oder einen Geistlichen in Alltagsklamotten – hat man so etwas schon mal gesehen?

Entrances in Wrestling und Kirche wollen alle Sinne ansprechen

Einer unserer Profs sagte einmal so schön: „Wie riechen eigentlich Kirchen? Katholische Kirchen riechen nach Weihrauch, klar, aber evangelische Kirchen riechen natürlich muffig, weil sie außerhalb des Gottesdienstes so gut wie nicht genutzt und deswegen nicht gelüftet werden.“ Im Wrestling wird heute eigentlich nicht mehr mit Düften gearbeitet – mal vom Schweiß abgesehen – aber Gorgeous George hat genau das getan. Von seinem Valet Jeffries (damals waren Valets in der Regel Männer) ließ er den Weg zum Ring immer mit Chanel Nr. 5 zudieseln und mit Rosenblättern ausstreuen.

Ok, es dürfte inzwischen klar sein, in welcher Weise diese beiden Art und Weisen des Einzugs funktionieren: Sie versuchen, möglichst alle Sinne anzusprechen. Es gibt was fürs Auge, die Ohren und (wenn im Wrestling inzwischen auch nicht mehr) für die Nase. Auch den Tastsinn könnte man hier noch bedienen, wenn in der Kirche aufgestanden wird und Gorgeous George bei seinem Entrance immer Haarnadeln an seine weiblichen Fans verteilte.

Das war eine kleine Episode für alle die, die sich schon immer gefragt haben, was man eigentlich so im Theologiestudium macht. Man analysiert Wrestling-Entrances. Und jetzt erwarte ich böse Briefe und Facebook-Hate, weil ich das Thema Religion angesprochen habe.

Throwback Thursday: Oh Tannebaum - mein Gegner hat mich blau gehau’n …

21 Dezember, 2017

Advent, Advent - die Hütte brennt,
denn wie’s ein jeder von Stamford kennt
gibt’s, für das Roster meist negativ,
Weekly‘s live statt aus dem Archiv.

Statt klingender Glöckchen am heimischen Herd
werden die Fans mit Wrestling beschert.
Doch die Brands mit Courage bei stiller Nacht,
denn Paycheck ist, wenn man trotzdem lacht.

So werden die Fans auf das Fest eingestimmt
mit Kostümen, Schmuckwerk und Keksen voll Zimt.
Die Crew kippt sich Punschmengen hinter die Binde,
die Damen tragen Kleider Marke „X-Mas trifft Sünde.“

Doch gibt’s Blut, Schweiß und Tränen weiß ein jeder, der’s sieht:
Hier kloppen sich zwei a la „Miracle on 34th street“.
Drum gehört diese Spielart zum Firmenbestand
des jährlichen Festtags-TV vom McMahon-Land.

So folgt heuer zum „Throwback - Donnerstag“
eine Auswahl bisheriger Fights hiernach.
Und diese sind, dank Schreibern und Titan-Chef,
immer anders und nicht nur Schema F.

Genießt daher dies kleine Match-Potpourri
mit Tischbruch, Prügeln und Fest-Harmonie.
Denn WWE-Christmas heißt, ist doch wohl klar:
Das Fest der Liebe … und Hiebe - nich‘ wahr?!

 

In diesem Sinne: Season Beatings für Rating-Gewinne …

 

Schiers Standpunkt: Zur Lage der Women's Division

19 Dezember, 2017

Lang und beschwerlich war er, der Weg zur Women's Revolution. An anderer Stelle habe ich mich schon mal etwas ausführlicher darüber ausgelassen. Nun wird ein weiterer Schritt unternommen und zum ersten Mal wird das Royal Rumble Match für Frauen freigegeben.

Wie ich finde, ist das ein positiver und folgerichtiger Schritt – das sage ich keinesfalls, weil ich von Royal Rumble Matches an sich sonderlich viel halte (von den 31 bisherigen sind höchstens zwei oder drei einen Blick wert – und ja, ich habe mich durch alle durchgenerdet), sondern, weil so den Frauen endlich immer mehr gleichberechtigte Wertschätzung zuteil wird. Wenn ich ehrlich bin, erwarte ich von dem Match an sich eigentlich relativ wenig, unabhängig von Männlein oder Weiblein. Diese ewigen An-den-Seilen-Festklammern- und Feiern-weil-man-den-Gegner-eliminiert-hat-aber-äh-äh-denkste-er-kommt-nochmal-zurück-und-schmeißt-dich-raus-weil-du-nicht-aufgepasst-hast-Spots haben sich schon viel zu lange abgenutzt und dennoch sieht man sie alle Jahre wieder.

Zur vollen Gleichberechtigung ist es freilich immer noch ein weiter Weg. Pro Brand gibt es gerade einmal einen Frauentitel. In dieser Hinsicht würde es mich freuen, wenn es hier demnächst noch einen Midcard- und einen Tag Team Titel für Frauen gäbe; vielleicht ist es sogar möglich, den Frauen einen eigenen Brand zu geben; momentan frage ich mich eh, wie die WWE die ganzen Leute aus NXT, dem diesjährigen Mae Young Classic, dem CWC und der vielleicht irgendwann kommenden britischen Division bei diesem Showpensum noch irgendwie unter einen Hut kriegen will. Gut, bei sieben Stunden Wrestlingcontent pro Woche zzgl. Großveranstaltungen nach einem neuen Brand zu fragen, mag ein kühnes Unternehmen sein und ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob ich das langfristig gut finde, jedoch kommen momentan immer mehr Leute nach, während mit James Ellsworth, Emma, Darren Young, Summer Rae und – starten wir mal die mutige Prognose – demnächst wohl Rich Swann kaum Leute entlassen werden.

Nicht, dass ich mich jetzt dafür stark mache, Leute zu entlassen: Das Gesamtroster der WWE ist meines Erachtens so stark wie nie. Es sind nicht mehr nur ein paar wenige starke, herausstechende Einzelcharaktere; es gibt mehrere Dutzend Leute, die man ohne Weiteres an vorderste Front stellen könnte. Die Tag Team Division ist stark wie nie, diverse Internet-Darlings haben sich einen großen Namen gemacht und das Frauenwrestling ist inzwischen auch eine gewaltige Hausnummer.

Durch das Network hat die WWE nun aber auch die Möglichkeit, Shows zu produzieren, die keinen Sendeplatz im Kabelfernsehen brauchen; so zu sehen momentan bei NXT und 205Live. Ein dritter „Hauptbrand“ der Herren bzw. ein eigener „Frauenbrand“ wäre da relativ einfach ins Leben zu rufen; mit Bayley, Sasha Banks, Charlotte Flair, Asuka, Alexa Bliss oder Becky Lynch hätte man bereits gute Zugpferde, bei NXT und durch das Mae Young Classic auch hinreichend Nachzüglerinnen, mit denen man auch eine eigene Main- und Midcard sowie eine eigene Tag Team Division aufbauen könnte. Mein Wohlwollen hätte es auf jeden Fall!

Ricochet und War Machine vor dem Wechsel zur WWE

19 Dezember, 2017

Die Spatzen pfeifen es schon lange von den Dächern: Ricochet und WWE, das wird was, früher oder später. Dieser Moment scheint nun sehr nahe. Angeblich soll der spektakuläre Highflyer zur Januar-Klasse neuer NXT-Rekruten gehören. Das berichtet der PWInsider. In der Vergangenheit hatte Ricochet schon mehrfach Interesse an einem Wechsel zum Marktführer geäußert, ein Wechsel war allerdings nicht zustande gekommen, weil Ricochet als Prince Puma an Lucha Underground gebunden war. Mittlerweile stehe er aber dort nicht mehr unter Vertrag.

WWE kündigt Royal Rumble Match für Frauen an

19 Dezember, 2017

Im kommenden Januar jährt sich eine Traditionsveranstaltung zum einunddreißigsten Mal: Der Royal Rumble. Damit verbindet sich gleich eine große Ankündigung, die man bereits der Überschrift entnehmen kann: In diesem Jahr wird es gleich zwei Royal Rumble Matches geben, eins für die Männer und erstmalig eins für die Frauen; dies gab Stephanie McMahon bei der aktuellen RAW-Ausgabe bekannt.

Bei selbiger Ausgabe wurden bereits die ersten neun Namen für das Match bekannt gegeben: Asuka, Sasha Banks, Bayley und Mickie James werden mitmischen, ebenso die Formationen Absolution (Paige, Mandy Rose & Sonya Deville), sowie Alicia Fox, Nia Jax und Dana Brooke.

Nach dem ersten Hell in a Cell Match 2016 mit weiblicher Beteiligung fand in 2017 das erste Money in the Bank Ladder Match für Frauen statt. Mit dem Royal Rumble wird nun also ein weiteres Match dargeboten, welches bis dato den Männern vorbehalten war.

WWE Clash of Champions 2017: Die Ergebnisse

18 Dezember, 2017

Heute Abend steigt im TD Garden in Boston, MA mit Clash of Champions der letzte WWE-PPV diesen Jahres. Hier werden im Verlauf der Nacht die Ergebnisse gepostet.

Pre-Show Match
Mojo Rawley besiegte Zack Ryder via Pinfall.
Rawey gewann nach dem Running Forearm gegen seinen Ex-Partner.

WWE United States Championship
Dolph Ziggler besiegte Baron Corbin (c) und Bobby Roode - Titelwechsel!
Als Corbin die End of Days gegen Roode zeigte, verpasste Ziggler diesem zeitgleich den Zig Zag.

WWE Tag Team Championship
Fatal Four Way Match
The Usos (Jimmy & Jey Uso) (c) besiegten Rusev & Aiden English, The New Day (Big E & Kofi Kingston w/ Xavier Woods) und Shelton Benjamin & Chad Gable
Die Zwillinge gewannen nach zwei Superkicks und einem Diving Big Splash gegen Gable.

WWE SmackDown Women's Championship
Lumberjack Match
Charlotte Flair (c) besiegte Natalya via Submission.
Natürlich war's der Figure Eight Leglock.

The Bludgeon Brothers (Harper & Rowan) besiegten Breezango (Tyler Breeze & Fandango) via Pinfall.
Nach der Crucifix Powerbomb war der Squash vorbei.

Career Match
Special Referees: Shane McMahon & Daniel Bryan
Sami Zayn & Kevin Owens besiegten Randy Orton & Shinsuke Nakamura.
Bryan zählte einen sehr schnellen 3-Count, nachdem Zayn Orton eingerollt hatte.

WWE Championship
AJ Styles (c) besiegte Jinder Mahal (w/ Sunil & Samir Singh) via Submission.
Styles unterwarf seinen Herausforderer mittels Calf Crusher.


Zum ausführlichen Bericht gelangt ihr hier.

Bericht & Bewertung: WWE Clash of Champions 2017

18 Dezember, 2017

Pre-Show Match
Mojo Rawley vs. Zack Ryder
Zack Ryder legt direkt mit einem Dropkick los, kloppt Rawley zusammen und schmeißt ihn aus dem Ring, dort wird er allerdings gegen das LED-Board gerammt. Ryder erwischt seinen Ex-Partner aber mit einem Dropkick durch die Ringseile. Im Ring läuft er aber in einen Spinebuster und Rawley zeigt einen Corner Splash bis zwei. Er macht mit einem Chinlock weiter, bevor er ins angezogene Knie rennt, Ryder aber dennoch nach draußen schmeißen kann. Dort tackelt er ihn gegen die Absperrung. Nach einer Unterbrechung hat er Ryder im Ring wieder in einem Chinlock. Ryder befreit sich mit einem Jawbreaker, muss aber sofort einen Big Boot einstecken. Rawley macht mit Trashtalk weiter. Ryder haut ein paarmal drauf und zeigt eine Clothesline, gefolgt von einem Running Forearm in der Ringecke, gefolgt von zwei Broski Boots. Rawley erreicht einen Ropebreak und chopblockt Ryder um, bevor er selbst einen Running Forearm in der Ringecke zum Sieg zeigt.
Sieger via Pinfall: Mojo Rawley

Schiers Wertung: 2 / 5

Nach dem Opener und dem Trailer geht’s direkt mit Bobby Roodes Mucke los. Schick.

WWE United States Championship
Bobby Roode vs. Dolph Ziggler vs. Baron Corbin ©
Alle drei gucken sich böse an. Ziggler und Roode trampeln erstmal Corbin in der Ringecke zusammen, bevor sie ihn draußen weiter in die Mangel nehmen und mit einer Double Clothesline über die Absperrung hauen. Roode haut Ziggler darauf um und beide kontern sich zurück im Ring mehrfach aus. Roode zeigt einen Inverted Atomic Drop, gefolgt von einem Side Russian Leg Sweep bis zwei. Ziggler schmeißt Roode raus, wo dieser von Corbin umgeclotheslinet wird. Auch Ziggler kriegt sein fett weg und Roode muss gegen die Absperrung. Im Ring zeigt Corbin eine Clothesline in der Ringecke gegen Roode, bevor er ihn hart nach gegenüber schmeißt. Roode bezieht weiter Kloppe, bevor sich Corbin Ziggler zuwendet, den er draußen gegen die Absperrung rammt. Roode bringt ein paar Schläge gegen den Champion ins Ziel, läuft aber in einen Sidewalk Slam. Ziggler unterbricht das Cover und Corbin haut ihn kurz darauf mit einer Clothesline um. Ziggler verlässt den Ring und Roode gelingt eine Clothesline gegen den Champion. Corbin rennt ins ausgestreckte Bein und muss einen Blockbuster bis zwei einstecken. Corbin verlässt den Ring und Roode blockt einen überraschenden Zig Zag. Beide kontern sich wieder aus und Ziggler gelingt der Fameasser, aber Corbin ist rechtzeitig zur Stelle. Corbin teilt Clotheslines gegen beide Gegner aus, aber Roode verpasst ihm einen Dropkick, doch er kriegt die Deep Six bis zwei ab. Corbin setzt Roode nach oben, doch er stößt den Champion von sich. Ziggler übernimmt, aber Corbin schaltet sich ebenfalls zu einem Tower of Doom wieder ein. Corbin covert Ziggler bis zwei, Roode darauf ebenfalls. Ziggler weicht Corbin aus und dieser matscht gegen den Ringpfosten, worauf er den Superkick gegen Roode andeutet, doch dieser kontert mit einem Spinebuster. Den Glorious DDT kontert Ziggler allerdings mit dem Satellite DDT. Roode wirft darauf Corbin raus und kontert Ziggler mit einem Catapult gegen den Ringpfosten aus. Er setzt mit dem Glorious DDT nach und wirft Corbin aus dem Ring, aber dieser kann dennoch das Cover verhindern und Roode draußen den Chokeslam Backbreaker verpassen. Er will im Ring mit den End of Days nachsetzen, aber Ziggler verpasst ihm den Zig Zag zum Sieg.
Sieger via Pinfall und neuer WWE United States Champion: Dolph Ziggler

Schiers Meinung: Das war mal ein cooler Opener. Ich hoffe nur, dass man nun weiß, wie man Dolph Ziggler booken kann. Schiers Wertung: 4 / 5

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Backstage beklagt sich Daniel Bryan darüber, dass sein Referee-Shirt zu klein sei. Shane McMahon kommt dazu und spricht ihn auf seine Aktionen an. Bryan erwidert, dass er nur die Integrität von SmackDown gewährleisten wolle. Shane sei ein Hitzkopf und er wolle ihn bremsen. McMahon fragt, wie das funktionieren solle, worauf Bryan vorschlägt, dass sie das unter vier Augen klären sollten.

Baron Corbin wird Backstage interviewt, worauf dieser erstmal rumschreit und eine Tonne durch die Gegend wirft.

WWE SmackDown Tag Team Championship
Fatal Four Way Tag Team Match
Aiden English & Rusev vs. New Day (Big E & Kofi Kingston w/ Xavier Woods) vs. Shelton Benjamin & Chad Gable vs. The Usos (Jimmy & Jey Uso) ©
Hier sind wirklich vier gleichzeitig im Ring. Hallelujah, das zu schreiben wird ein Spaß. Erstmal Chaos mit ganz vielen Roll Ups. Kofi springt darauf mit einem Plancha auf einen Pulk von Gegnern, worauf Jimm Uso ebenfalls nach draußen fliegt. Jey will auch fliegen, aber Benjamin holt ihn mit einem Superplex runter. Big E unterbricht das Cover und es setzt die Univcorn Stampede für Benjamin, gefolgt von mehreren Basement Dropkicks gegen mehrere Gegner, aber Rusev kontert mit einem egenen Kick und haut erstmal alles platt. Darauf kehrt ein wenig Ruhe ein und Gable bearbeitet Kingston und English hält Jimmy in einem Headlock. Gable schickt Benjamin rein, der nach einem Suplex bis zwei covert. Rusev übernimmt für sein Team und trampelt Jimmy zusammen. Gable und English werden eingewechselt, kurz darauf übernimmt aber wieder Benjamin, der einen Back Body Drop gegen Kingston zeigt. English zeigt diesen Move ebenfalls gegen Jimmy, aber das Cover wird unterbrochen. Rusev kommt rein, ebenso Benjamin. Kingston gelingt ein Dropkick gegen Gable, aber Benjamin zieht Big E vor dem Wechsel vom Apron. Gable zeigt einen Rolling Kick gegen Kinston, aber English unterbricht das Cover. Jimmy Uso zeigt einen Enzuigiri gegen Gable, worauf Kingston einen Double Stomp gegen English zeigt. Jimmy und Big E kommen rein und Gable muss einen Belly to Belly Suplex einstecken. English kriegt einen Samoan Drop ab, Gable ienen Rear Splash, English den Big Splash. Big E und Jey covern parallel bis zwei, bevor sie sich kloppen und die Usos erstmal Superkicks gegen alle Gegner austeilen. Benjamin kontert allerdings mit einer Powerbomb und Gable mit einem Texas Cloverleaf. Benjamin verpasst Kingston eine Powerbomb, aber English zieht ihn raus und verpasst ihm einen Revers Bulldog. Im Ring verpasst er Gable eine Spin-Out Powerbomb bis zwei. Rusev übernimmt, der Gable in den Accolade zwingt. Big E ist allerdings zur Stelle, aber English verhindert die Midnight Hour. Rusev verpasst Big E den Matchka Kick bis zwei, bevor er erneut den Accolade ansetzt. Gable verpsst Rusev allerdings einen German Suplex und English einen Rolling German Suplex, Big E bekommt die rollende Variante ebenfalls ab. Die Usos verhindern die Aktion allerdings und Gable kriegt zwei Superkicks ab, gefolgt von einem Diving Big Splash zum Sieg.
Sieger via Pinfall und weiterhin WWE SmackDown Tag Team Champions: The Usos

Schiers Meinung: Boah ey, wie soll man da mitkommen? Ernsthaft, ich habe keine Ahnung, was in diesem Match noch so alles passiert ist... Schiers Wertung: 2 / 5

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Ein Einspieler stimmt auf das nächste Match ein.

WWE SmackDown Women's Championship
Lumberjack Match
Natalya vs. Charlotte Flair ©
Die Lumberjacks bekommen sogar ihren eigenen Entrance. Es sind: Naomi, Carmella, Tamina, Lana und der Riott Squad (Ruby Riott, Sarah Logan & Liv Morgan). Ok, Ruby Riott schreibt sich anscheinend jetzt mit zwei T. Beide tauschen Kloppe aus und Natalya landet draußen. Naomi tritt drauf und rollt sie zurück in den Ring. Charlotte erleidet kurz darauf allerdings das gleiche Schicksal von Lana, Carmella und Tamina. Charlotte zeigt einen Hangman's Neckbreaker und einen Big Boot bis zwei, doch Natalya sichert sich erneut die Vorteile und rollt Charlotte wieder raus, wo sie vom Riott Squad auseinander genommen wird. Lana, Carmella und Tamina machen auch munter mit. Natalya zeigt einen Baseball Slide und Charlotte bezieht erneut Kloppe von den Lumberjacks. Die Herausforderin setzt einen Headlock an, gefolgt von einem Basement Dropkick. Sie würgt Charlotte mithilfe der Ringseile, doch Charlotte weicht einem Baseball Slide aus und Natalya landet draußen. Carmella befördert sie allerdings relativ sanft wieder zurück. Flair zeigt eine Clothesline, gefolgt von einem Backbreaker, bevor Natalya gegen den Ringpfosten muss. Als die Championesse nach oben steigt, zieht Natalya ihr die Beine weg, aber Charlotte kontert den Sharpshooter mit einem Roll Up bis zwei, gefolgt von einem Big Boot. Natalya tritt sie beim Ansatz zum Leglock aus dem Ring, wo sich ein Massenbrawl entwickelt. Naomi schmeißt sich allerdings mit einem Springboard Plancha drauf. Tamina gibt Charlotte noch einen Superkick mit und Natalya setzt im Ring den Sharpshooter an. Charlotte schafft es ins Seil, wird aber rausgezogen. Die Lumberjacks kloppen sich alle, worauf Carmella einen Cash-In andeutet, aber Ruby Riott verkloppt sie erstmal. Nun schmeißt sich Charlotte mit einem Moonsault in den Massenbrawl, aber Natalya rammt sie erstmal mit dem Kopf voran gegen den Ringpfosten. Den Sharpshooter im Ring kontert Charlotte allerdings mit dem Figure Eight Leglock zum Sieg. Nach dem Match wird Natalya interviewt, die sagt, dass Flair ihren Familiennamen benutze, um Abkürzungen zu nehmen. Sie hingegen habe diese ganze Division seit zehn Jahren getragen und werde nicht respektiert. Wenn das WWE-Universum ihr den Rücken zukehren wolle, werde sie ihnen ebenfalls den Rücken zukehren. Weinend verlässt sie zu „Na na na na, na na na na, hey hey, good bye“-Gesängen den Ring.
Siegerin via Submission und weiterhin WWE SmackDown Women's Championesse: Charlotte Flair

Schiers Meinung: Puh... Wenn das ein Abschiedsmatch gewesen sein sollte, war es keines, das außerordentlich lange im Gedächtnis bleibt. Gut, das ist ja eher selten bei Abschiedsmatches so, aber ich warte nun schon ewig lange auf einen besonderen Natalya-Moment... und der kam einfach nie. Und er wird wohl auch erstmal nicht mehr kommen, auch, wenn der Abschied nur vorläufig sein sollte, weiß ich jetzt halt noch nicht. Schiers Wertung: 2 / 5

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Dasha Fuentes steht vor dem Raum von Jinder Mahal, kriegt aber nur ein Interview mit dem Singh-Brüdern. Sie sagen, dass er gerade meditiere und keine Zeit habe, aber sie zeigen sich zuversichtlich, dass er sich heute den Titel zurückholt. Sie weichen allerdings eher aus, als Fuentes fragt, ob sie heute Abend auch Ringside sein würden.

Breezango (Tyler Breeze & Fandango) vs. The Bludgeon Brothers (Harper & Rowan)
Harper haut direkt mal Breeze um und verscheucht Fandango vom Apron. Er wechselt mit Rowan. Der muss einen Dropkick einstecken, aber die Bludgeons können sich draußen gegen beide Gegner behaupten. Gemeinsam hauen sie Breeze mit dem Gesicht voran gegen den Apron und Fandango muss im Ring eine Assisted Sitout Powerbomb einstecken. Nach der Double Crucifix Powerbomb ist auch schon Schluss.
Sieger via Pinfall: The Bludgeon Brothers

Schiers Meinung: Ok, soll wohl eher ein Aufbauding sein, deshalb keine Wertung.

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Kevin Owens und Sami Zayn werden zu Daniel Bryans Move befragt, sich ebenfalls als Special Referee in ihr Match einzuschalten. Die beiden antworten, dass Bryan wahrscheinlich nur gewährleisten wolle, dass heute Abend ein fairer Kampf stattfinde. Die Owens-und-Zayn-Show werde weitergehen, ebenso wie das YEP-Movement. Auf die Frage, was sie machen würden, wenn sie entlassen werden, antworten sie nur mit bösen blicken, bevor sie weggehen.

Ein Einspieler fasst die Story des nächsten Matches zusammen.

Career Match
Special Referees: Shane McMahon & Daniel Bryan
Shinsuke Nakamura & Randy Orton vs. Sami Zayn & Kevin Owens
Sollten Kevin Owens und Sami Zayn verlieren, werden sie aus der WWE entlassen. Zayn und Orton beginnen. Zayn drückt Orton in die Ecke und dieser setzt einen Headlock an. Orton shoulderblockt ihn zu Boden und beim Cover sind sich die Ringrichter etwas uneins. Orton bearbeitet nach einem European Uppercut Zayns Arm, worauf Nakamura reinkommt. Dieser findet sich in einem Headlock wieder und Zayn bearbeitet seinen Arm, aber Nakamura befreit sich auf athletische Weise. Owens übernimmt und drischt auf Nakamura in der Ringecke ein. Die Ringrichter halten ihn zurück. In der nächsten Ringecke dreht Nakamura den Spieß um und zeigt einen Knee Drop bis zwei. Orton wird eingewechselt und dieser drischt in der Ringecke auf Owens ein. Dieser legt mit einer Clothesline nach und wieder diskutieren die mehr oder weniger Unparteiischen miteinander. Owens erwischt Orton mit einem Superkick bis zwei und Zayn übernimmt. Orton muss Chops einstecken, hält aber mit einem European Uppercut dagegen. Owens wird eingewechselt und nimmt Orton erneut in der Ringecke in die Mangel. Zayn kommt rein und setzt einen Headlock an, aber Orton schmeißt ihn auf das dritte Seil. Owens macht weiter und haut Nakamura weg, bevor er wieder einen Headlock bei Orton ansetzt. Zayn ist wieder drin und macht mit dem Isolieren weiter, doch er muss einen Side Suplex einstecken. Gewechselt wird auf beiden Seiten und Nakamura zeigt einen Single Leg Dropkick, gefolgt von einer Kick-und-Knie-in-die-Fresse-Serie. Owens muss die Good Vibrations einstecken, gefolgt vom High Knee in die Seite in der Ringecke bis zwei. Owens kriegt einen Spinning Heel Kick ab, aber McMahon kann nur bis zwei zählen. Owens blockt den Reverse Exploder, doch Nakamura setzt einen Triangle Choke an. Bryan zählt Nakamura an, da seine Schultern auf dem Boden sind, was wieder zu Differenzen mit McMahon führt. Owens nutzt das zu einem Superkick bis zwei, bevor er mit Zayn wechselt. Der rennt ins ausgestreckte Bein, verpasst dem Japaner aber die Blue Thunder Bomb bis zwei. Owens kommt rein und gemeinsam zeigen sie eine Kombination aus Drop Toe Hold und Senton Splash. Orton stürmt den Ring, aber Zayn schmeißt ihn raus, bevor er selbst wieder auf dem Apron geht. Bei einer weiteren Senton zieht Nakamura allerdings die Knie an. Gewechselt wird auf beiden Seiten. Zayn entgeht dem Snap Powerslam, muss aber einen Fallaway Slam einstecken. Zayn hält mit einem Slingshot dagegen, doch Orton zieht ihm auf dem dritten Seil die Beine weg und setzt mit einem Superplex nach. Owens zieht Orton darauf aus dem Ring und pfeffert ihn gegen die Ringtreppe. Nakamura kommt dazu und nimmt Owens gehörig auseinander, aber Zayn attackiert ihn ebenfalls. Zayn und Owens räumen ein Kommentatorenpult ab und Owens haut Nakamura mit einem Frog Splash dadurch. Im Ring muss Zayn darauf doch noch Ortons Snap Powerslam einstecken, gefolgt vom Elevated DDT und dem RKO mit Ankündigung. Als McMahon anzählen will, stößt Owens Bryan auf ihn. Darauf erhitzen sich die Gemüter. Orton will Bryan zur Rede stellen, gibt erst aber noch Owens einen RKO mit. Zayn und Orton tauschen Einroller aus, doch McMahon weigert sich, den 3-Count für Zayn zu zählen. Orton will erneut einen RKO gegen Zayn zeigen, doch dieser kontert mit einem Einroller, den Bryan sehr schnell bis drei durchzählt.
Sieger via Pinfall: Sami Zayn & Kevin Owens

Schiers Meinung: Naja, dieses Match war in erster Linie storygetragen. Allzu viel kann man da auch von vorneherein nicht erwarten. Schiers Wertung: 2,5 / 5

Werbung. Anschließend besprechen die Kommentatoren das eben gesehene Match.

Ein Trailer hypt den Main Event.

WWE Championship

Jinder Mahal (w/ Sunil & Samir Singh) vs. AJ Styles ©
Beide beginnen im Lock Up und Mahal drückt Styles in die Ecke. Er haut ihn mit einem Ellenbogencheck um, deutet ein Kräftemessen an, will aber treten, doch Styles fängt den Kick ab und bearbeitet darauf das linke Bein. Das Geschehen verlagert sich nach draußen und Styles setzt die Offensive gegen das Bein fort. Im Ring das gleiche, wo Styles einen Beinhebel ansetzt. Mahal zeigt einen Uppercut, pflückt Styles aus der Luft und schmeißt ihn mit dem Bauch voran auf das dritte Seil. Styles muss anschließend hart über die Absperrung und im Ring macht Mahal mit Tritten weiter. Er matscht Styles auf das Kommentatorenpult, bevor er im Ring ein Standing Crossface ansetzt, dicht gefolgt von einer Body Scissors. Styles versucht sich nochmals mit Aktionen gegen das Bein, muss aber heftig gegen den Turnbuckle. Mahal macht mit einem Abdominal Stretch weiter und nimmt Styles weiter in der Ringecke auseinander. Er zeigt glaube ich einen Flying Forearm vom zweiten Seil, doch als er die Aktion wiederholen will, fliegt er in einen Dropkick. Mahal kann einen Plancha verhindern, aber Styles bleibt in der Offensive, doch als er den Phenomenal Forearm zeigen will, zieht Mahal ihm die Beine weg und Styles landet mit den angeschlagenen Rippen auf dem dritten Seil. Es folgt ein Fireman's Carry Gutbuster bis zwei. Styles klettert den Turnbuckle hoch, doch Mahal fängt ihn ab. Dennoch kann sich Styles mit einer Powerbomb durchsetzen. Styles bringt eine Kombination durch, muss aber einen Forearm einstecken. Nach einem Splash in der Ringecke zeigt Styles im zweiten Anlauf den Fireman's Carry Neckbreaker bis zwei. Mahal kontert den Styles Clash und bearbeitet weiter Styles' Rippen, bevor er einen Lift Up Slam bis zwei zeigt. Styles überrascht seinen Gegner mit einem Northern Lights Suplex, aber wieder nur bis zwei. Styles latscht Mahal gegen den Kopf, doch der zieht bei einem Basement Forearm die Beine an, bevor er einen Samoan Drop bis zwei auspackt. Styles kontert den Khallas mit dem Pélé Kick, aber Mahal rammt ihn in die Ringecke und kontert einen Tornado DDT mit einem Front Suplex, gefolgt von einem Big Boot bis zwei. Mahal deutet den Khallas vom zweiten Seil an, aber wieder kontert Styles mit Pélé. Styles setzt mit dem Springboard 450° Splash nach, aber die Singh-Brüder wollen Mahal aus dem Ring ziehen, worauf Styles die beiden mit einem Plancha und einem Styles Clash ausschaltet. Mahal verpasst er einen Slingshot, doch er weicht dem Phenomenal Forearm aus und zeigt den Khallas, der aber nur zum Nearfall reicht. Mahal will einen eigenen Styles Clash zeigen, aber Styles kontert mit dem Calf Crusher, in dem Mahal aufgeben muss.
Sieger via Submission und weiterhin WWE Champion: AJ Styles

Schiers Meinung: Hmm... Das war sicher eines der besseren Matches Mahals, was aber nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass er einfach ganz furchtbar gebookt wurde und die Referenzwerte für Mahal jetzt auch nicht die Allerbesten sind. Der Fireman's Carry Gutbuster war zwar schön anzusehen, aber viel mehr war es dann auch nicht. Nun hoffe ich, dass man das Kapitel Jinder Mahal erstmal schließt. Schiers Wertung: 3 / 5 – Gesamt: 2,7 / 5

Schiers Adventslyrik, Vol. 3

17 Dezember, 2017

Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die dritte Kerze brennt.
Wir blicken auf 2017 zurück
und nehmen das Jahr nochmal in den Blick.

Was seit dem CWC passierte,
ist eine Schmach der Wrestlingwelt.
Man hat die Wrestler in die vierte,
miese D-Show abgestellt.

Dort verschimmeln leider täglich
große Namen vor sich hin,
und dort verharren sie dann kläglich:
Wer einmal drin ist, bleibt auch drin.

Man zeige mir mal einen, der
der letztes Jahr nach Stamford kam
und der, bis zwei-null-fünf Pfund schwer,
am Cruiserweight-Turnier teilnahm

und danach nicht wie der Rest
seinen ganzen Schwung verlor.
Das steht uns wohl, das steht wohl fest,
uns dann erstmal nicht bevor.

Als TJP dereinst gewann,
und sich Leute um ihn scharten
wie Gulak, Gallagher und Swann
konnte ich es kaum erwarten,

Kendrick, Darr, Ali und Nese
einmal im TV zu sehen.
Doch das Resultat war mies
und ich konnt' es nicht verstehen,

das man viel zu viel Talent
einfach so vergammeln lässt,
indem man Matches permanent
bedeutungslos verstreichen lässt.

Austin Aries ist gegangen,
der nächste ist dann wohl Neville.
Was will man mit 'ner Show anfangen,
bei der keiner Champ sein will?

Nun ist es ja nicht so, als wär
ich dem Ganzen abgeneigt.
Aber ist es denn so schwer,
dass man 'ne coole Show da zeigt?

Es tut mir in der Seele weh.
Cruiserweights sind geiler Scheiß.
Doch für sie, wie ich das seh,
ist diese Show das Abstellgleis.

Crossed Fiction: MirrorMania oder Was wäre wenn ….

16 Dezember, 2017

Wir alle kennen, bejubeln oder hassen sie: die Superstars der großen Wrestlingligen, welche uns seit Jahren nicht nur mit mehr oder weniger glanzvollen Ringleistungen zu begeistern wissen, sondern oft auch mit der Art und Weise, wie sie in- und außerhalb der Seile agieren. Sprich: wie sie halt ihr jeweiliges Gimmick ausleben. Und das kann oft auf vielerlei Wegen geschehen …

Das ganze Drumherum wie ein Athlet dabei seine ihm gegebene Rolle spielt und ausfüllt ist in einigen Fällen ein steiniger Weg gewesen: viele der Superstars mussten im Laufe der Jahre erst diverse verschiedene Parts übernehmen, ehe sie das Alter Ego fanden, mit welchem sie dann berühmt wurden. Im Grunde fischten die Promotions dabei oft im Trüben - und testeten gewissermaßen die einzelnen „Typen“, bis sich die passende fleischgewordene Umsetzung fand … oder spekulierten darüber. Da kommt es nicht von ungefähr, wenn Interviews, Wrestling-Magazine und das Internet vereinzelt Stilblüten bringen, wer denn dereinst für ein Gimmick eingeplant gewesen war. Da fragt man sich gerne, wie es wohl gewesen wäre, hätte man diese Planspielchen in die Tat umgesetzt.

Um dies zumindest teilweise zu beantworten, soll nun der folgende nicht ganz ernstgemeinte Veranstaltungsbericht folgen, welcher die gängigsten Personalmythen, Gimmick-Spekulatius und ein wenig Eigen-Phantasie des Autors miteinander verarbeitet … verbunden damit, dass man für einen entsprechenden Kader derart um Entschuldigung bittet, da hier die Grenzen linearer Zeit etwas aufgelöst werden mussten.

Also dann: Vorhang auf und Bühne frei …



....



… und zum wiederholten Male heißt es „Herzlich willkommen!“ aus Minneapolis, dem Kernland der WCWF, das uns auch heute zu einer neuerlichen Ausgabe von „MirrorMania“ begrüßt, der größten und spektakulärsten Show des turnusmäßigen Wrestlingjahres. Das wird auch deutlich, als nach einer Pyroshow und der obligatorischen Nationalhymne Commissioner Robert Heenan die Fans nochmals verbal auf die Show einstimmt, ehe er das verbale Zepter den bewährten Fähigkeiten des Kommentatorenduos Arn Anderson und Scott Hudson überlässt. Diese rühren natürlich auch nochmal die Werbetrommel für Matches des heutigen Abends - und insbesondere die große Vendetta zwischen „The Game“ und EC um die Heavyweight Championship.

Los geht es allerdings zunächst mit einem Tag Team Match. Dies steht ganz im Zeichen des maskierten Publikumslieblings Mr. Olympia, dem in dessen Fehde gegen den Max Moon alias dem „Luna Luchador“ Charles Ashenoff neuerdings der Völkerball-verrückte Dodge Buzzman noch mit gegenüberstand und beide Heels eine Allianz bildeten. Gegen diese forderte er nun ein Tag Team Match - mit einem bislang unbekannten Partner. Der entpuppte sich nach den ersten Takten von „Heart of America“ als der frenetisch umjubelte „USA Guy“ Derrick Bateman, welcher nach mehrmonatiger Verletzungspause somit sein Comeback feierte. Der Kampf selber ging recht flott daher, war allerdings auch kurz gehalten: Moon traf letztlich mit seinem Moonsault versehentlich Dodge, der Mr. Olympia (alias Alan Neal Jones) festhielt. Dieser warf sich mit Mattias Clement dann über das Seil, während Bateman mit dem Deviant den Sieg für ihr Team gegen Moon holte.


Das Stecher-Duell - it's perfect ...

Persönlich wurde es dann auch im zweiten Match, welches um die Intercontinental Championship ging. Nicht nur hatte Porno-Superstar Sexton Hardcastle ein Auge auf seinen Titel gehabt - wohl aber auch eines zu viel auf die schöne Emmalina. Zu viel im Übrigen auch für den „Heartbreak Kid“ Shane Douglas, der den Kanadier daraufhin um dessen Gürtel herausforderte. Und da beide es zuvor scheinbar nicht erwarten konnten aufeinander loszugehen, setzte Commissioner Heenan kurzerhand „Mr. Perfect“ Terry Taylor als Special Referee ein.
Letzterer erwies sich als mehr hinderlich für einen flüssigen Matchverlauf beider Athleten. Hardcastle hatte so die Chance, mit dem technisch etwas forscheren Douglas mithalten zu können. Die Entscheidung fiel, als Emmalina sich mit Taylor anlegte, während Hardcastle im Sweet Chin Music - Ansatz einen Lowblow zeigte, um hiernach per Cumshot Driver alias Impaler DDT die Titelverteidigung perfekt zu machen. Apropos Perfect: dieser schien hiernach, als habe er kaum etwas mitbekommen, während Hardcastle weiter nach Emmalina gierte, die von Taylor zur Rede gestellt (und somit festgehalten) wurde. Bevor es brenzlig wurde, clotheslinte Douglas aber beide nach draußen und feierte anschließend mit seiner Flamme. Hardcastle blieb somit sein „Hello Ladies …“ im Halse stecken.

Zur Abwechslung war es dann Zeit für das „Captain’s Diner“, die Interview-Rubrik von Captain Mike Rotunda, in welcher er diesmal den Spaßmacher Doink begrüßen durfte. Der clownesque Athlet kam dann auch feixend und kichernd zum Ring, warf Konfetti und „WCWF“ - Flyer ins Publikum und besprenkelte Rotunda etwas per Spritzblume. Beim Captain war Jimmy Garvin, der hinter dem Clown steckt, dann aber nicht so froh zumute: auf die Attacken der letzten Wochen seitens Fang McFrost angesprochen verwies Doink, dass McFrost schon recht bald die dunkle Seite eines Clowns kennenlernen werde - und dann würden ihm vor Schreck seine verbliebenen spärlichen Haare bald ganz ausfallen… doch in dem Moment attackierte der besagte Blondschopf Doink, bevor diverse Ordnungskräfte beide trennen konnten. Heenan setzte daraufhin ein Match beider für später an.

Die Zeit hatte die Liga im Übrigen dafür genutzt, ein futuristisches Objekt am Ring aufzustellen: die so genannte „Ice Cell“. Diese stand im Anschluss im Mittelpunkt - denn in diese musste der jeweilige Gegner zum Sieg befördert werden. Das perfekte Interieur, um zu beweisen, wer mehr vom kalten Element verstünde: entweder der mysteriöse Glacier oder letztlich doch Eishockey-Freak „The Goon“ Chris Irvine. Der hatte letztlich für beider Ausscheiden bei der großen „Battle Royal“ gesorgt - und damit den Zorn des Mannes mit den Husky-Augen auf sich gezogen.
Trotz der Sonderregel kam ein mehr als gutes Match heraus, bei dem Robert Szatkowski in seiner Rolle als „Freezed Enigma“ seit langem Mal wieder zur Höchstform auflief. Trotzdem ging sein Telemark Frogsplash genauso daneben wie Goon’s Blizzard-sault. Dann aber konnte der allerdings Glacier zum Penalty Kill eindrehen - doch der befreite sich mit einem Kick, warf den Goon übers Seil und schickte diesen per Cryonic Kick vom Apron nicht nur in die Eiszelle, sondern dabei gleich durch die Tür. Das brachte ihm letztlich den Sieg ein.


Mal ohne Wand-Botch debütiert ...

Deutlich bedächtiger (sowie bizarrer) wurde es im Anschluss zwischen den Hünen Oz sowie der recht trashigen Christmas Creature. Glen Jacobs, diesmal allein, schien von seinen Gesten und wookie-ähnlichen Äußerungen wie Kevin Nash auf das Duell zu brennen … was ebenfalls seinen Ursprung in der Battle Royal genommen hatte. Zum Glück ebenfalls kurzgehalten stand der wrestlende Zauberer mit der Merlin Bomb unmittelbar vor dem Sieg … als es plötzlich dunkel in der Halle wurde und auf der großen Leinwand ein Mann im glitzernden Helm erschien: der Shockmaster machte damit seine Aufwartung in der WCWF und prophezeite den Superstars das Ende ihrer Macht. Oz war zwar nicht geschockt, allerdings abgelenkt genug, dass der Creature der Sieg per Small Package gelang.

In der Interviewecke hatte Matt Borne derweil den amtierenden WCWF - Champion zu Gast, den schillernden „Electric Cowboy“ Sam Houston. Lässig grinsend und mit aufgesetztem breiten Südstaatenslang fasste er das Geheimnis seines Erfolgs mit einer einzigen Catchphrase zusammen: „Ain’t I great?!“ Und genauso wie zuvor und auch in der Zukunft werde EC der Liga seinen Stempel aufdrücken, egal wer sich ihm in den Weg stelle. Sie alle werden seinen Namen nie vergessen: es ist S-A-M-H… doch bevor er weiterbuchstabieren konnte trat sein heutiger Maineventgegner hinzu: „The Game“ Owen Hart. Wieder einmal zeigte sich der Ontario Assassin fassungslos, was aus seinem Bruder Bret geworden sei: ein Abziehbild zum Fremdschämen. Aber heute werde er dem Electric Cowboy die Lichter ausknipsen - in der Hoffnung, dass er dann wieder normal werden würde ….

Als Nächstes standen die Tag Team - Titel auf dem Spiel. Nach etlichen Wochen bekamen die amtierenden Champions diesmal wieder eine echte Herausforderung: denn Big Van Vader hatte sich mit dem mysteriösen Seven (alias Dustin Runnels) zusammengetan. Allerdings wirkten der „Soultaker“ Charles Wright und Mean Mark, der „Master of Pain“, alles andere als eingeschüchtert.
Das änderte sich erst, als James Hellwig (der Vader wie berichtet inzwischen als echten Namen angenommen hat) für die Herausforderer begann und gleich die Kontrolle übernahm. So entstand eines der besseren Powerhouse - Matches mit ordentlich Härte - und auch Dramatik. Denn wie zu erwarten verweigerte Seven letztlich den entscheidenden Hot Tag und verließ einfach die Halle. Vader anschließend auf sich allein gestellt, gab aber nicht auf und brachte gar die Mastodon Press ins Ziel. Doch am Ende half alles nichts und Big Van musste sich den Champs und ihrem Electric Chair / Ropewalk Clothesline - Finisher genannt Soulsmasher geschlagen geben.


And that's the frosted line ...

Ordentlich Härte gab es dann aber auch anschließend zwischen Doink und Fang McFrost. Der Clown ließ dabei seine fröhliche Fassade fallen und lieferte sich genauso wie der frühere „Malibu Blonde“ Steve Anderson einen Slobberknocker vom Feinsten, der sich mehr außer- als innerhalb des Rings abspielte. Doink konnte sich zwar auf einige seiner Kinkerlitzchen verlassen, doch am Ende musste auch er sich McFrost und seinem Cold Froster geschlagen geben.

Wieder Interviewzeit bei Matt Borne - diesmal mit „American Made“ Bob Backlund, welcher wie immer wort- und gestenreich daherredete und dann seinen neues Protegé ankündigte: den „Hawaian Crusher“ Adam Brianic, der immer mehr auftrumpfe und unlängst eine bedeutende Rolle bei der Battle Royal gespielt habe. Es erfülle „Brotha Bob“ mit Stolz einen solchen Athleten unter seinen Fittichen zu haben - und er ernannte Bryanic daher ab sofort zum „All American Crusher“ …
… doch in dem Moment unterbrach beide ein selbstgefälliges Lachen - und der Million Dollar Man Ric Flair erschien mit seiner rechten Hand, dem Ringmaster. Dieser werde heute noch auf den Crusher treffen - doch bevor es ernst- wie schmerzhaft für diesen werden solle, gebe ihm Flair noch die Chance auf seine Seite zu wechseln. Der Crusher verneinte dies allerdings, worauf Flair meinte, dass „everybody’s gotta price…“

Kampf Nr. 7 bedeutet die „Streak“ … denn der Undertaker machte seine Aufwartung in der Halle. Diesmal schickte er sich gegen Deacon Batista an, der mit seinen skurrilen Religionsideen den Fokus des Deadmans auf sich gezogen hatte. Wie immer in John Nords Matches herrschte die Behäbigkeit des Akteurs vor - nur, das Batista vieles der Arbeit übernahm, wodurch ein halbwegs akzeptabler Matchfluss zustande kam. Am Ende sollte es den Tombstone Piledriver geben - doch Batista hob den Taker vorher aus und siegte per anschließender Sitout Powerbomb. Somit blieb die Streak bestehen: zwölfte Niederlage im zwölftem Match!


Patriots vs. Dollars

Money, Money, Money, Money ….“ Vom ewig lachenden Million Dollar Man begleitet kam der „Ringmaster“ Bryan Clarke zum Seilgeviert - und beide wurden dort Zeugen eines ohrenbetäubenden Jubels beim Einzug vom All American Crusher und Backlund. Da verkam das Match, welches recht flott ablief, fast zur Nebensache. Die Scharmützel und Andeutungen Flairs waren Brotha Bob irgendwann zu viel und so setzte es ringside eine handfeste Prügelei, die im Patriot Crossface des Real American mündete. So ging fast unter, dass das Totale Package sich aus dem Million Dollar Dream befreite, da der USA Guy die Flagge schwenkend im Publikum erschien. Der Bald Eagle Smash folgte - doch beim Ausheber war Bateman plötzlich im Ring und drosch dem Crusher den Flaggenstiel in den Rücken und auf den Kopf. Clarke ließ sich zum Cover auf ihn fallen und gewann so. Anschließend warf er den Crusher hinaus zu Backlund, welche beide den Handshake Batemans mit Flair staunend wie zähneknirschend mitverfolgten … wie auch die Buh-Rufe.

Ein anderer Hintergangener äußerte sich derweil bei Matt Borne: der „Heartbreak Kid“ Shane Douglas prophezeite Mr. Perfect, dass er zwar noch keine Beweise hätte, die besagten, er habe mit Hardcastle gemauschelt - was er allerdings garantieren könne ist eine satte Abreibung dafür, dass er Emmalina in die Zange genommen habe. Und diese … spuckte nur ihren Lolli in die Luft, schlug ihn per Handrücken aus dem Bild und meinte, der nächste Hieb treffe Taylor.

Nun wurde die Käfig-Konstruktion, welche den ganzen Abend über an der Decke gehangen hatte abgesenkt - denn mit dem Cagematch unter „War Games“ - Regeln sollten die Zwistigkeiten zwischen der Brood sowie der Evolution ein für alle Mal beseitigt werden. Das Spektakel sollte seinem Namen auch gerecht werden: zunächst begannen Maven Huffman für die Evolution sowie Gangrel für die Brood noch verhältnismäßig zahm. Doch als dann die restlichen Mitglieder in 90 Sekunden - Anständen dazustießen wurde es härter - und auch blutiger: Mark Jindrak, R.K. Orton und Terra Ryzing (der sich seit diesem Abend „Terror Ryzing“ nennt) als auch Kevin Thorn, Christian und Chris Daniels legten den Level immer eine Spur höher. Ein Loch entstand im Käfig und auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzung sollte es Ortons Piledriver auf das Käfigdach gegen Christian geben … als Gangrel die Kafigumrandungen in Flammen setzte. R.K. stürzte erschrocken zurück - worauf Christian zu einem Bulldog umgriff … durch den beide durch das Käfigdach nach unten stürzten. Thorn donnerte Jindrak per Crucifix gegen die Käfigwand und schließlich besiegelte Daniels mit dem HME (Hellish’t Moonsault ever) gegen Terror Ryzing vom Käfigrand (!) den Sieg der Brood.

Vor dem Hauptfight gab es noch eine kurze Videocollage der „Hall of Fame“ - Zeremonie, in die u.a. „Chief“ Leon White, „The Spider“ Randy Savage sowie Triple H, „Hacksaw“ Hulk Hogan, aufgenommen wurden.


Brothers, Beef and Bullying

Dann aber war die Zeit für Mainevent gekommen - der epochal wie unterschiedlich eingeläutet wurde: wasserprustend machte Owen Hart den Anfang. Wie schon einige Jahre zuvor wurde sein Theme „The Game“ wieder live eingespielt - von seinem guten Freund Garth Brooks. Countryklänge ganz anderer Art dagegen von Sam Houston: im klassischen Stil aber in einer gleißend illuminierten Kutsche von der Decke heranschwebend hielt der Champion wie ein echter „Electric Cowboy“ Einzug.
Im Ring entbrannte dann aber der gegenseitige Hass der Brüder seit dem Split vor gut einem Jahr. Sam alias Bret spielte seine ganze Erfahrung aus und ging wie schon in den Wochen zuvor auf Owens Knie los. Aber auch der ließ nicht locker und so kam es bereits nach wenigen Augenblicken nicht nur zum Duell der Hart-Brüder, sondern auch, wer von beiden den besseren Scorpion Hold besitzt: Owen mit dem Game Over oder doch Bret mit dem Bluegrass Lock. Beide hatten mehrfach die Chance den jeweils anderen in diesen zu nehmen, was aber nicht von Erfolg gekrönt war. The Game saß mehrfach fest, konnte sich aber immer wieder befreien - doch am Ende war es Houston, der als erster abklopfte. Leider war der Referee genau in dem Moment KO, da Owen Sam per Reverse Enzuigiri getroffen und diesen gegen den Unparteiischen geschleudert hatte. Hart weckte ihn wieder auf, als … Houston ein Tiefschlag gelang und er seinem Bruder die Beine verschränkte. Bluegrass Lock in der Ringmitte - doch in dem Moment gelang Owen der Small Package. 1 … 2 … 3!

Mit dem neuen Champion „The Game“, einem Konfetti- und Luftballon-Regen sowie den feiernden Fans ging „MirrorMania“ somit zu Ende …

.....


… und damit eine Veranstaltung, die es so nie gegeben hat und auch nie geben wird. Ob das nun gut oder schlecht wäre, muss jeder für sich festlegen.