Training Treasures #6: Der Stiernacken

  • 02 Februar, 2014
  • geschrieben von  Mister X
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Hallo Freunde des Eisens, hier bin ich wieder. Die Pause war dieses Mal etwas länger, aber ich war unerwartet 10 Tage in Japan. Tolles Land, tolle Leute und noch viel besseres Wrestling übrigens! Die Jungs und Mädels dort drüben nehmen das Wrestling doch ein klein bisschen ernster, als viele hier in Deutschland das tun. Ich kann euch nur eins sagen: Wer es wirklich schaffen will, der MUSS früher oder später mal seine Sporen in Japan verdienen!

Aber darum soll es heute nicht gehen. Letztes Mal habe ich euch mein Armtraining vorgestellt. Und die Tatsache, dass Trizepstraining euren Arm viel imposanter werden lässt, als Bizepstraining.

Das ist vor allen Dingen deswegen wichtig, weil es im Wrestling eben nicht nur auf Kraft und Technik ankommt, sondern eben auch auf Optik. Und bitte – nicht über McMahons Muskelwahn meckern! Der ist sicher übertrieben aber auch wichtig. WWE lebt von TV-Aufzeichnungen und Fernsehkameras sind Bitches! Wer fit, aber nicht definiert ist, wirkt auf dem TV später irgendwie schwammig. Und wenn man es 10.000x nicht ist! Der Zuschauer sieht, was er sieht.

Für eine beeindruckende Optik sind aber natürlich nicht nur dicke Arme wichtig. Es ist das viel zitierte Gesamtpaket, das stimmen muss. Und etwas, das immer Eindruck macht, ich ein mächtiger Nacken. „Stirnacken“ halt. Manchen fällt es leicht, anderen schwer. Ich gehöre leider zu Letzteren.

Habe mir aber sagen lassen: Schwimmen soll das gute Grundlagen schaffen. Kann ich selbst nicht bestätigen – ich mag Wasser lieber im Glas.

Welche Übungen taugen aber für einen Starken Nacken? Nun erstmal die Enttäuschung – es gibt eigentliche Keine Übung, mit der sich der Trapez/Kazupzemuskel isoliert trainieren lässt. Meist werden Rücken und/oder Schultern mittrainiert.

{slide=Shrugs}

Shrugs lassen sich mit Kurz- oder Langhantel durchführen. Oder auch mit einer SZ-Stange. Ich bevorzuge Kurzhanteln. Shrugs ist die Übung, die am gezieltesten auf den Nackenmuskel wirkt.

Dabei werden die Hanteln fest gegriffen, die Arme seitlich neben dem Körper hängen gelassen. Dabei gerade stehen. Das ist wichtig. Bloß aufpassen, dass ihr euren (unteren) Rücken dabei nicht krümmt! Ggf. etwas locker in die Knie gehen und ein leichtes Hohlkreuz machen.

Dann wird quasi mit den Schultern gezuckt. Ihr zieht eure Schultern nach oben. Dabei darauf achten, dass die Schultern NICHT nach vorne gezogen werden – das gibt böse Verspannungen im Nacken und ihr könnt euch dabei sogar Nerven einklemmen. Die Schultern werden gerade nach oben oder sogar leicht nach hinten gezogen (als wolle man die Schulterblätter zusammenführen).

Das Atmen ist das, was vielen hierbei schwer fällt. Bei der Belastung – also der Aufwärtsbewegung wird ausgeatmet. Bei der Abwärtsbewegung/Entspannung eingeatmet.

Bitte unbedingt darauf achten, dass ihr die Abwärtsbewegung selbst macht und kontrolliert. Hier gilt es, nicht die Schwerkraft arbeiten und die Arme einfach fallen zu lassen. Beim Fallenlassen wird starker Zug auf die Gelenke ausgeübt und damit könnt ihr euren Schultergelenken schlimmen Schaden zuführen!

{slide=Rudern}

Ob nun Lang- oder Kurzhantelrudern, einarmig, beidarmig oder am Kabel oder der Maschine. Richtig ausgeführt trainieren alle Ruderübungen auch den Nackenmuskel. Ich bevorzuge das einarmige Kurzhantelrundern.

{slide=Reverse Butterfly}

Der umgekehrte Butterfly trainiert auch die Schultern mit – und ist sicher eine der anspruchsvolleren Übungen. Anfänger sollten sich da erstmal zurückhalten. Wer rumwackelt oder sich dabei abrupt bewegt, wir schmerzhaft bestraft.

{/slides}

And now: Have FUN!

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Letzte Änderung am Sonntag, 02 Februar 2014 13:04

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