Karsten Beck: Deutscher wXw-Wrestler stirbt mit 33 Jahren an Hirntumor Empfehlung

  • 19 Oktober, 2020
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Man nannte ihn den „König der Catcher“, er galt als einer der wesentlichen Stars der deutschen Wrestling-Szene – bis ihn ein Hirntumor ausbremste. Jetzt ist Karsten Beck gestorben.

Das ist ein Schock für die deutsche Wrestling-Szene: Karsten Pitann, besser bekannt als Karsten Beck, ist am 15. Oktober 2020 im Alter von nur 33 Jahren an einem Hirntumor gestorben. Das teilte seine Promotion Westside Xtreme Wrestling (wXw) am gleichen Tag mit. „Wir verabschieden uns von einem Hall of Famer“, schrieben die wXw-Verantwortlichen in einem Statement und nannten Beck einen Kollegen, Weggefährten und Freund.

Karsten Beck war über Jahre vor und hinter den Kulissen ein Eckpfeiler von wXw. Seine Karriere hatte der „Würger aus Wesel“ 2006 begonnen, 2015 gipfelte sie im Gewinn der wXw Unified World Wrestling Championship, dem höchsten Wrestling-Titel in Deutschland. Dann 2016 die Diagnose: Bei Beck wurde ein Hirntumor festgestellt.

Karsten Beck: Hirntumor beendet Wrestling-Karriere des „Königs der Catcher“

Beck wurde erfolgreich operiert, plante sein Comeback. Doch nach einer weiteren Operation am Gehirn war klar: Die Wrestling-Karriere ist vorbei. Beck gab auch die Position als Sportlicher Leiter bei wXw auf. Ende 2017 wurde der „König der Catcher“ bei der wXw 17th Anniversary Show als zehnter Mann in die wXw Hall of Fame aufgenommen.

„Als ich angefangen habe mit Wrestling, war ich so unfassbar scheiße, dass es nicht abzusehen war, dass ich überhaupt mal irgendwann in einem Ring stehen würde“, sagte Karsten Beck 2015 im Interview mit Clothesline.eu. Doch Beck sollte sich zu einem guten Worker und zu einem Old-School-Heel aller erster Güte mausern.

Karsten Beck: Ex-wXw-Wrestler tot mit 33 Jahren

2014 gewann Karsten Beck die wXw/CZW/BJW World Triangle League, Anfang 2015 dann die wXw Unified World Wrestling Championship von Big Daddy Walter (heute WALTER bei WWE NXT UK). „Ich könnte kaum zufriedener sein mit dem, was ich erreicht hatte“, sagte Beck damals. „Das ist eine sehr, sehr hohe Anerkennung und die bedeutet einem wahnsinnig viel.“ Mit einer kurzen Unterbrechung hielt Beck das Gold für 14 Monate und wurde als Top-Heel zum Aushängeschild von Westside Xtreme Wrestling, ehe seine zweite Titel-Regentschaft im März 2016 von Jurn Simmons beendet wurde.

Wenig später war die Wrestling-Karriere zu Ende, die sich noch in viel höhere Höhen hätte entwickeln können. Ein erstes Tryout beim Sports-Entertainment-Riesen WWE verlief 2013 womöglich nur deshalb nicht erfolgreich, weil er körperlich nicht in Top-Form war. „Sie waren von meinem Charakter und der Art, wie ich mich im Ring gegeben habe, völlig begeistert“, berichtete Beck bei Clothesline.eu. Für viele Weggefährten führte der Weg später zur WWE, darunter WALTER, Tommy End (Aleister Black) oder Axel Dieter Jr. (Marcel Barthel). Sein letztes Match bestritt Beck im Juli 2016 für European Professional Wrestling. Bei der EPW Fight Night in Bremen gewann er durch Disqualifikation gegen WALTER. Jetzt ist Karsten Beck im Alter von nur 33 Jahren gestorben.

Letzte Änderung am Montag, 19 Oktober 2020 13:15

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