King Kong Bundy gestorben – Wrestling-Legende wurde 61 Jahre alt

  • 05 März, 2019
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Er war ein absoluter Kult-Wrestler und eine WrestleMania-Attraktion. Man nannte ihn „Walking Condominium“ – das wandelnde Wohnhaus. Am Montag ist King Kong Bundy gestorben. Die WWE-Legende wurde 61 Jahre alt. Die Umstände seines Todes sind noch unbekannt.

Kaum einer verkörperte das Klischee eines 80er-Jahre-Wrestlers mehr als King Kong Bundy. Über 200 Kilo schwer, Glatze, fiese Visage, insgesamt ein Brocken von einem Mann. Und der (zugegeben, entsprechend unbewegliche) Wrestler trat mit überwältigender Dominanz auf. Er etablierte den „Five Count“, ließ den Ringrichter beim Pin des Gegners bis fünf statt nur bis drei zählen.

King Kong Bundy im Main Event von WrestleMania II gegen Hulk Hogan

Bundy war wie geschaffen als Gegner für den großen Helden Hulk Hogan. Gegen den Hulkster bestritt Bundy 1986 schließlich den größten Kampf seiner Karriere, ein Steel Cage Match im Main Event von WrestleMania II. Hogan gewann, aber Bundy hatte seinen Platz in den Geschichtsbüchern sicher.

1988 verließ Bundy die WWE, kehrte 1994 aber als Teil der Million Dollar Corporation, dem Stables des Million Dollar Man Ted DiBiase, zurück. 1995 trat er in einem weiteren historischen WrestleMania-Match an. Bundy wurde bei WrestleMania 11 das vierte Opfer in der später legendären Streak des Undertaker.

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King Kong Bundy bei „Eine schrecklich nette Familie“

Abseits des Wrestling-Rings versuchte sich King Kong Bundy (bürgerlich: Christopher Alan Pallies) unter anderem als Schauspieler. Am bekanntesten waren seine Gastauftritte in der Sitcom „Eine schrecklich nette Familie“, darin spielte er einmal Irwin Bundy, den Bruder von Peggy Bundy, einmal auch sich selbst als Wrestler. Angeblich soll sogar ursprünglich die Familie Bundy in der Serie nach ihm benannt worden sein.

2007 beendete King Kong Bundy endgültig seine aktive Wrestling-Karriere, die er 1981 gestartet hatte. Gelegentlich trat er seitdem aber noch unter seinem Gimmick vor Fans auf. Nur Stunden vor seinem Tod etwa kündigte er auf Twitter sein Kommen für eine Autogrammstunde im April an. Eines Tages dürfte er gewiss posthum in die WWE Hall of Fame aufgenommen werden.

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Letzte Änderung am Dienstag, 05 März 2019 16:51

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