Wrestling-Legende Larry „The Axe“ Hennig gestorben

  • 06 Dezember, 2018
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Er war der Vater von „Mr. Perfect“ Curt Hennig, der Großvater von WWE Superstar Curtis Axel und selbst eine Wrestling-Legende. Jetzt ist Larry „The Axe“ Hennig im Alter von 82 Jahren gestorben. Das haben die Familie Hennig und die WWE bestätigt.

Die Wrestling-Welt trägt Trauer. Larry Hennig ist am Donnerstag nach langer Krankheit einem Nierenversagen erlegen, teilte die WWE mit. Hennig erlebte seine größte Zeit seiner Wrestling-Karriere in den 60er-Jahren in der American Wrestling Association (AWA) von Verne Gagne, wo er fünffacher Tag Team Champion wurde, darunter dreimal mit dem legendären Harley Race.

Larry „The Axe“ Hennig Mitglied der Professional Wrestling Hall of Fame

In den 70er-Jahre gehörte „The Axe“, wie Hennig angeblich wegen seines Elbow Drops genannt wurde, zu den Herausforderern von Bruno Sammartino, dem ewigen World Champion der World Wide Wrestling Federation (WWWF, heute WWE). Den Titel gewonnen hat der Mann aus Minneapolis (Minnesota) aber nie.

Jüngere Fans könnten Larry „The Axe“ Hennig von einem Auftritt in der WWE vor wenigen Jahren kennen. Beim PPV Elimination Chamber 2014 begleitete er seinen Enkel Curtis Axel für dessen Match an der Seite von Ryback gegen Cody Rhodes und Goldust zum Ring. Der Patriarch der Hennig-Familie (fünf Kinder, 28 Enkel) ist Mitglied in der George Tragos/Lou Thesz Professional Wrestling Hall of Fame sowie der Professional Wrestling Hall of Fame. Der WWE Hall of Fame gehört die Legende bisher nicht an.

„Wir haben unseren King of the Jungle verloren“, schreibt Curtis Axel, der eigentlich Joe Hennig heißt und seinen Ring-Namen in der WWE an Vater und Großvater anlehnte, in einer Nachricht auf Twitter. „Niemand hatte einen größeren Einfluss auf meine Wrestling-Karriere als Papa Axe. Er war mein größter Unterstützer von Tag eins an. Ein Vater, als ich meinen verlor.“ Zur Erinnerung: „Mr. Perfect“ Curt Hennig starb im Jahr 2003 an einer Überdosis Kokain.

Wrestling-Journalist Mike Mooneyham ehrt Larry Hennig als „einen der nettesten Menschen im Business“ und spricht von einer „schlimmen Woche für Pro Wrestling“. Erst am Mittwoch war „Dynamite Kid“ Tom Billington an seinem 60. Geburtstag gestorben.





 

Letzte Änderung am Montag, 10 Dezember 2018 21:52

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