Throwback Thursday: William Regal wird King of the Ring

  • 30 April, 2015
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Es hat so vieles gepasst – und es hat doch nicht sollen sein. William Regal wird zwar immer in den Geschichtsbüchern stehen als King oft he Ring 2008, seine Regentschaft ist aber gleichzeitig eine der größten vertanen Ideen der jüngeren WWE-Geschichte.

Man merkte früh am 21. April 2008 bei RAW, dass dies der Abend von William Regal wird. Es war ein geradezu typischer Aufbau für einen WWE-Heel, der ein Turnier gewinnen soll: Mit locker-leichten Siegen gegen den Zwerg Hornswoggle und den laut Storyline verletzten Finlay erreichte der Engländer relativ erholt das Finale. Sein Gegner: CM Punk. Der hatte in Viertel- und Halbfinale mit Matt Hardy und Chris Jericho zwei harte, zumindest ebenbürtige Gegner vor der Brust.

In einem mit gut vier Minuten leider für ein Finale viel zu kurzen Match setzte sich Regal gegen Punk nach Knee Trembler und Regal Stretch (erstaunlicher- und erfreulicherweise clean!) durch und setzte sich danach – ohne eine Emotion zu zeigen – auf den Thron. William Regal, in den 90ern als Lord Steven Regal unterwegs und 2006 neben Finlay ein Lakai im Kabinett von King Booker, war nun selber King of the Ring.

Regal war damals außerdem General Manager von RAW – eine Story mit viel Potential für den begnadeten Wrestler und noch besseren Talker. Regal war auch durchaus over. Spekulationen zufolge hätte für Regal eine Fehde gegen den WWE Champion Triple H ins Haus gestanden. Bei dem Gedanken schnalzten viele Fans mit der Zunge. Wäre das nach dem King-of-the-Ring-Erfolg endlich die krönende Fehde für Regals lange, aber viel zu höhepunktarme Karriere? Hätte er vielleicht sogar einmal WWE Champion werden dürfen? Nur: Dazu kam es nicht mehr.

Regal hatte unerlaubte Mittel zu sich genommen und verstieß gegen die Wellness Policy der WWE. Regals zweites Vergehen. Die Folge: WWE suspendierte ihn für 60 Tage. Sein Momentum war dahin. Und das Vertrauen der WWE-Offiziellen auch. Zu einer Fortsetzung der vielversprechenden Fehde kam es nie. Schade.

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