Maik Hanke

Maik Hanke

hohHallo und herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe der Hall of History, die erste von dreien auf der Road to WrestleMania XXIX. Heute vor 15 Jahren, am 29. März 1998, gewann Stone Cold Steve Austin bei WrestleMania XIV erstmals einen World Title. Dieser Moment ist ein Sinnbild für die Attitude Era, die von vielen Fans als beste Zeit des Wrestlings gefeiert wird. Außerdem ist dieser Moment der Höhepunkt eines beispielhaften Aufbaus eines Main Eventers.

hohFreddy Blei hängt schon in den Seilen, doch sein Gegner hämmert weiter auf ihn ein. Erst mit Hilfe des Ringrichters kommt er wieder frei. Freddy taumelt in die Ringmitte und wird sofort mit einem Nerve Hold in beide Schultern empfangen. Freddy geht in die Knie. Er schreit. Sein Gegner legt noch einmal alle Kraft in seinen Griff. Er lässt los und Freddy sackt zu Boden. Der Ringrichter zählt ihn an: „Sieben, acht, neun – aus“. Die Glocke läutet. Auf einer Trage wird der korpulente, bärtige Freddy aus der Halle getragen. Die Zuschauer johlen, hatten sie doch Freddy nicht leiden können.

Freddys Nachbar Hermann Seidel geleitet ihn aus der Halle. Kaum draußen springt Freddy von der Trage. „So – Feierabend. Wir können gleich gehen“, ruft Freddy zufrieden. Seidel ist verwirrt. Schließlich hatte Freddy im Ring so viel einstecken müssen. Schließlich hatte Freddy verloren und musste auf einer Trage abtransportiert werden. „Ja, aber in Ihrem Zustand… Ihr Kopf!“, reagiert Seidel ganz besorgt. Freddy: „Ach so! Die Haare kämm ich mir noch.

hoh

Manch wahre Geschichte klingt wie ein Märchen. Die Biografie von Profi-Wrestler André the Giant ist so eine. Ein Portrait zum 20-jährigen Jubiläum der WWE Hall of Fame.

hohHallo und herzlich willkommen zur vierten Ausgabe der Hall of History. Der 9. November ist nicht nur der Schicksalstag der Deutschen, sondern auch das Datum eines einschneidenden Ereignisses im Wrestling-Business: Zum 15. Jahrestag des „Montreal Screwjobs“ reisen wir 15 Jahre in die Vergangenheit zur Survivor Series 1997.

Summerslam-Special

Hallo und herzlich willkommen zur ersten Ausgabe der Hall of History. Am Sonntag ist es wieder soweit: Der WWE SummerSlam feiert 2012 sein 25-jähriges Jubiläum. Grund genug, auf einen der großen Klassiker der SummerSlam-Geschichte zurückzublicken. Dafür reisen wir 20 Jahre in die Vergangenheit…

 

Maik Hanke

05 September, 2012

mh Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Name Maik Hanke
Nickname Maik
Geburtsdatum 17.04.1991
Seit wann bist du hier dabei? Von Anfang an - 2012.
Was tust du hier?

Ich bin vorrangig zuständig für Specials, Standpunkte, PPV-Talks und Ausgaben der Hall of History.

Warum bist du hier?

Als eine Plattform, für die ich zuvor zwei Jahre als Schreiber gearbeitet habe, geschlossen wurde, hat sich ein Teil der ehemaligen Redaktion zu diesem Projekt hier zusammengeschlossen. Da bin ich dabeigeblieben – mir ist die Community echt ans Herz gewachsen. Und ich glaube, dass ich noch etwas zur Seite beitragen kann.

Womit verdienst du deine Brötchen? Mit Geldverdienen ist noch nicht viel. Ich bin Student – für Sportjournalismus.
Seit wann bist du Wrestlingfan? Im Herbst 2004 hab ich, angeregt durch Kumpels, das erste Mal Wrestling eingeschaltet. Obwohl ich anfangs auch ein Kritiker war, hat mich das Ganze irgendwie dann doch gepackt. Vermutlich war ich auch gerade im richtigen Alter dafür.
Wieso Wrestling? Gute Frage. Die stelle ich mir auch häufiger. Gerade heutzutage, da das Programm immer mehr abschreckt und man sich zunehmend fragt, ob es das wert ist. Aber Wrestling ist einfach ein großer Bestandteil meiner Freizeit geworden, den ich im Prinzip nicht mehr missen möchte. Grundsätzlich hielt und halte ich Wrestling für eine gute Kombination aus Action, Spannung, Storys, Sport, Comedy, Musik und Film – so ziemlich alles drin, wenn man es richtig macht. Wrestling lebt dabei auch einfach von den „magischen Momenten“. Durch das Dasein als Smart Mark in einer aufgeklärten Community hat man dann auch noch eine andere, besondere Bindung zum Ganzen bekommen.
Deine Alltime-Favs? Chris Jericho, Edge, Undertaker
Deine aktuellen Favs? CM Punk
Was hat dich in der Wrestling-Fan-Karriere am meisten beeinflusst? Sicherlich die Online-Community. Und einige das Wrestling diffamierende Artikel und Aussagen von Kritikern.
Was willst du unbedingt sehen / erleben? In Bezug auf Wrestling? Bei einer WrestleMania dabei zu sein, das ganze Spektakel in den Tagen davor und danach aufzusaugen – das wäre absolut Weltklasse. Am liebsten in Toronto. Aber ob das „unbedingt“ zu schaffen ist? Ansonsten wären ein paar Interviews mit bekannten Namen etwas Schönes.
Dein Wort zum Sonntag Ich möchte hier Giovanni di Lorenzo, den Chefredakteur der ZEIT, zitieren. Ein Zitat, das mich motiviert, trotz des negativen gesellschaftlichen Stands des Wrestlings, hier bei Clothesline.EU weiterzumachen: „Meine Haltung ist: große Offenheit, Neugier, Freude auf das, was von jüngeren Generationen kommt. Wenn ich mir von denen etwas wünschen würde, dann wäre es, nicht so viel darüber nachzusinnen, ob sie mit ihrer Meinung ihre Marke beschädigen könnten. Das nämlich führt zu einem synthetischen Typus von Journalist. Ich beobachte das auch beim Fernsehen bei Kollegen, die ich sehr schätze, mag und gut kenne: Das Hauptanliegen ist, wenig Angriffsfläche zu bieten.“

 

 

 

 

 

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Endlich. Wieder. Weltmeisterschaft! Kaum ist eine WM abgepfiffen, schlägt das Fußballerherz schon beim Gedanken an das nächste Großturnier in vier Jahren wieder höher. Ähnlich sieht es im heutigen Wrestling-Business aus: WrestleMania – passenderweise auch WM abgekürzt – ist der Höhepunkt des Jahres. Sie ist das Zentrum aller Aufmerksamkeit.  Auf sie hin wird gezielt aufgebaut – und alles andere wird egal. Wenn man einen Schritt zurücktritt, fällt auf, dass Wrestling und Fußball heutzutage sogar noch mehr gemein haben, als man denkt.

hankes-standpunkt

Als Sergio Ramos am Sonnabendabend in der dritten Minute der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich im Champions-League-Finale 2014 köpfte, brach die Welt für Atlético Madrid zusammen. Die Spieler hielt nichts mehr als die pure Pflicht und der reine Wille auf den Beinen. 93 Minuten lang kämpfte das Team von Trainer Diego Simeone gegen die mächtigen Lokalrivalen von Real Madrid, erzielte das Führungstor und verteidigte es knapp eine Stunde lang eisern. Nach vorne ging bei Atlético in der zweiten Halbzeit kaum noch was. Trotzdem standen sie hinten sicher und wirkten gegen die kopflos agierenden Königlichen sogar überlegen. Sie hätten nur noch zwei Minuten bis zum Abpfiff durchhalten müssen. Dann fiel das Tor von Ramos. Verlängerung.

 

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… beat the Undertaker’s undefeated streak at WrestleMania. Das reibt uns Paul Heyman seit Wochen unter die Nase. Kurz nach WrestleMania habe ich mich in einem Standpunkt schon einmal darüber ausgelassen, dass ich das Ende der Streak durch Brock Lesnar für eine monströse Fehlentscheidung hielt. Ich sagte: Schlechter Gegner, schlechter Aufbau, schlechtes Match. Und heute, fünf Wochen später – bleibe ich bei meiner Meinung. Ich muss sie sogar bekräftigen: Denn alles, was danach kam, war auch voll verschenkt!

 

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Als ich auf den Bildschirm schaute und in die leeren Gesichter mit den weit aufgerissen Augen und noch den offeneren Mündern schaute, glaubte ich, ich blicke in einen Spiegel. Denn ich saß genauso da. Ich konnte nicht, wollte nicht glauben, was ich sah. Schock und Enttäuschung hatten sämtliche Emotionskapazitäten eingenommen. Selbst für Wut war kaum Platz. Brock Lesnar hatte gerade die legendäre WrestleMania Streak des Undertakers gebrochen. Aus 21:0 wurde nicht 22:0. Nun hieß es 21:1. Wie Paul Heyman sagte: Die kleinste Ziffer ist zur größten geworden.

 

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Gestern war der wohl langweiligste Abend meines Lebens. Was hätte ich nicht alles mit meiner Zeit machen können? Ich hätte das Klo putzen können. Ich hätte die längste Büroklammerkette der Stadt machen können. Ich hätte meine alten Schulsachen auskramen und nochmal spaßeshalber ein wenig Mathe lernen können. Stattdessen hatte ich WrestleMania XV geguckt.

 

hankes-standpunkt

Wann immer The Shield, Cody Rhodes und Goldust sowie die Usos in den vergangenen Monaten in Matches auftauchten, waren uns Showstealer sicher. Das Match zwischen den Usos und The Shield aus der Kickoff-Show bei Money in the Bank erklärten die Samoaner kürzlich zum besten Match ihrer bisherigen WWE-Karriere. Das Triple Threat Match zwischen The Shield, den Usos sowie Cody Rhodes und Goldust von Hell in a Cell fand sich auf zahlreichen Wahlzetteln zum Match des Jahres 2013. Von den etlichen TV-Matches der Hounds of Justice mit wechselnden Gegnern brauchen wir gar nicht erst anfangen – das sprengt jeden Rahmen. Die Tag-Team-Szene ist in den vergangenen Monaten richtig aufgeblüht. Doch schon in Kürze könnte es wieder mit der Herrlichkeit dahin sein.

Kennt ihr das auch früher vom Sportplatz? Man hat zusammen mit Freunden eine Runde gekickt, bis sich irgendwer ungerecht behandelt fühlt und nach Hause abhaut. Mit Pech war das derjenige, der den Ball mitgebracht hatte. Damit war die Fußball-Session dann schnurstracks beendet. Vor wenigen Tagen war es CM Punk, der vom Feld bzw. aus der Halle nach Hause schlurfte und als beleidigte Leberwurst tönte, er komme nicht wieder. In den englischsprachigen Medien heißt es nun: „Punk took his ball and went home.“ Doch anders als der Ballbesitzer auf dem Bolzplatz hat der „Best in the World“ nur ein Problem: Es war weder CM Punks Rasen, auf dem gespielt wurde, noch war es CM Punks Ball, um den sich alle versammelten. Kaum ist der genervte Akteur weg, geht das Spiel weiter.

 

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Trash! Trash! Trash! Es ist wieder Zeit fürs Dschungelcamp! Und was liegt näher, als unseren Lieblingstrash – ich meine jetzt Wrestling – mal auf des Deutschen liebsten Trash umzumünzen. Denn wir wissen: Im Wrestling-Business gibt es wahrlich genug gescheiterte Existenzen, die alles für einen weiteren Shot auf Fame und Glory geben würden – und für ein paar Kröten, um die Miete zu bezahlen.

 

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Wenn der Niederländer Michael van Gerwen und der Schotte Peter Wright heute Abend nacheinander an die Abwurflinie schreiten, sich leicht vorbeugen und ihre Pfeile präzise aus Daumen und Zeigefinger gleiten lassen, geht es um die Weltmeisterkrone im Darts. Wer von beiden auch gewinnen mag, tritt nicht nur die Nachfolge von Vorjahressieger und Superstar Phil Taylor an, sondern gewissermaßen auch von Macho Man Randy Savage und Brock Lesnar. Jaha! Denn wenn man (gar nicht mal so genau) hinschaut, springen einem fix die Gemeinsamkeiten von Darts und Wrestling ins Auge, äh, Bull’s Eye.

 

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Wird der Gesichtslose zum Hoffnungslosen? Zumindest zum hoffnungslosen Fall! Mit riesigen Vorschusslorbeeren kam Sin Cara, der sich vormals als Mistico in Mexiko seine Meriten verdient hatte, zur WWE. Als erster handverlesener Einkauf von Triple H. Doch der High-Flyer unter der blauen Maske entpuppte sich bisher als eine einzige Enttäuschung: Erst suspendiert wegen eines Verstoßes gegen das Wellness-Programm der WWE, dann unzählige Verletzungen durch eigens verhauene Moves, die ihm unter Fans den unrühmlichen Spitznamen „Botch Cara“ einhandelten, und daraus folgend monatelange Ausfälle. Bei RAW vom 2. Dezember ist Sin Cara zurückgekehrt – unter der Maske steckte allerdings Hunico. Ist das das Ende für Original-Sin-Cara?

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Heute fass ich mich mal kürzer. Den ganzen SummerSlam 2013 an sich möchte ich an dieser Stelle gar nicht besprechen. Nur so viel: Wir erlebten eine Seltenheit bei WWE: Die Main Events konnten voll überzeugen und den Rest konnte man eigentlich vergessen. CM Punk und Brock Lesnar lieferten nach Meinung vieler User unseres Forums das Match des Jahres ab. Ich stimme zu: Starkes Stück! Aber ich möchte mich auf das letzte Match des Abends konzentrieren. Denn ich war vom Main Event zwischen Daniel Bryan und John Cena sehr angetan. Vielleicht sogar noch mehr als von Punk und Lesnar.

 

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In einem Jahr kann viel passieren. Menschen werden geboren. Kranke werden geheilt und Entdeckungen werden gemacht. Wunder geschehen. Große und kleine Geschichte wird geschrieben. Vieles bricht aber auch in sich zusammen: Innerhalb der letzten zwölf Monate haben wir den Weltuntergang nur knapp überlebt, Papst Benedikt urbit und orbit nun alleine im Stillen vor sich her – und die Bayern haben das Triple gewonnen. Hugo Chavez liegt inzwischen unter der Erde, Mohammed Mursi wurde mit freundlicher Unterstützung des Militärs die Tür gezeigt und Mahmud Ahmadinedschad wird übermorgen sein Amt mit dem Besen auskehren dürfen.

Nur ein letzter Schreckensherrscher thront nach wie vor über den Dingen und schwingt sein rostendes Zepter über das gemeine Volk. Nein, nicht Kim Jong-un. Wir sprechen natürlich von WWE Champion John Cena. Heute vor einem Jahr hatte ich noch zusammenzufassen versucht, was Johnny den Jämmerlichen eigentlich zum König des Kummers und Guru des Grauens macht. Doch nun, inspiriert von den Volksaufständen in Ägypten und Brasilien, genug der konstruktiven Kritik – jetzt gibt's aufs Maul. You want some? Ich geb dir some!

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Mein geschätzter Kollege aus dem TNA-Lager Simon Weimer hat vor kurzem schon in einem Standpunkt geraten, jetzt TNA zu schauen. Das wollte ich genauer wissen, im Namen aller, die schon immer mal mit TNA anfangen oder ihr gefährliches Halbwissen erweitern wollen. Im zweiten Teil: Wie steht es um die X-Division? Was war da letztens los um Suicide/Manik? Und warum ist der neue AJ Styles besser als der alte?

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Mein geschätzter Kollege aus dem TNA-Lager Simon Weimer hat vor kurzem schon in einem Standpunkt geraten, jetzt TNA zu schauen. Das wollte ich genauer wissen, im Namen aller, die schon immer mal mit TNA anfangen oder ihr gefährliches Halbwissen erweitern wollen. Im ersten Teil: Was konkret ist denn gerade so sehenswert? Was hat es mit den Stables auf sich? Und was hat Chris Sabin als neuer World Heavyweight Champion zu bieten?

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