Maik Hanke

Maik Hanke

Das ist ja, als würde der Papst einen Puff eröffnen oder ein Schwein einen Schlachterbetrieb: Ausgerechnet der Great Khali, der menschliche Wolkenkratzer, will in seiner indischen Heimat eine Wrestling-Schule aufmachen. Ja, genau der Khali, der schon vor seinem Engagement bei WWE als schlechtester Wrestler aller Zeiten galt.

Die Hindustan Times berichtete, dass der Khali die Schule in Jalandhar bald eröffnen will. Der indische Politiker Harish Rawat, Chief Minister der Region Uttarakhand, habe den Khali gefragt, ob dieser nicht ein Wrestling-Event in Dehradun abhalten könne, um die National Games of India 2018, eine Art Olympia Indiens, zu bewerben. Khali sagte, dass Wrestler seiner Akademie Teil der ersten Show sein würden.

„Ich bin seit 14 Jahren im Wrestling-Bereich“, wird der Khali zitiert, „jetzt möchte ich etwas für die tun, die eine Wrestling-Karriere einschlagen wollen.“

Fehlt nur noch, dass der Great Khali demnächst Reden für den Präsidenten schreiben will…

(Quellen: WrestlingInc.com, HindustanTimes.com)

WWE muss sich eine neue Halle für den SummerSlam 2015 suchen. Das Izod Center in East Rutherford, New Jersey, wo die Großveranstaltung eigentlich über die Bühne gehen sollte, wird in Kürze geschlossen. Die Arena macht angeblich jährlich sieben Millionen Dollar Verlust und soll nun für mindestens zwei Jahre die Tore schließen.

WWE sieht sich derzeit nach Alternativen um“, teilt das McMahon-Unternehmen mit, „und wir sind zuversichtlich, dass wir einen gleichwertigen, wenn nicht sogar besseren, Ersatz für SummerSlam finden.“ Nun wird das Prudential Center in Newark als Austragungsstätte gehandelt.

Die Schließung der Halle und der Ausfall vom SummerSlam dort, hat weitreichende Folgen. Jim Kirkos, Chef der Handelskammer in der Meadowlands-Region, sagte laut NJ.com, dass das Meadowlands Hilton 1000 Zimmer für den SummerSlam geblockt hatte. Nun drohen dem Hotel-Unternehmen Verluste in Höhe von 250.000 Dollar.

Bruno Sammartinos letztes Match

Das Izod Center – gegründet als Brendan Byrne Arena, zwischenzeitlich Continental Airlines Arena benannt und als Meadowlands Arena bekannt – blickt auf eine lange Wrestling-Geschichte zurück. In einem der ersten Events in der Arena beendete Bruno Sammartino am 4. Oktober 1981 seine Vollzeit-Karriere als Wrestler. Seitdem fand in den Jahren 1989, 1997 2007 bereits dort der SummerSlam statt, dazu weitere Pay-per-Views wie der King of the Ring, No Mercy und No Way Out.

Ins jüngere kollektive Gedächtnis gebrannt hat sich die Halle vor allem durch die RAW-Ausgabe nach WrestleMania 29, als die Fans mit vielen Chants und Gesängen verrücktspielten. So feierte die Halle den Cash-in von Mr. Money in the Bank Dolph Ziggler frenetisch, prägte das „Fandangoing“ oder besang während des Matches zwischen Randy Orton und Sheamus alles und jeden – nur nicht die Wrestler in dem Match.


(Quellen: WrestlingInc.com, NJ.com, „Wrestle Radio U. S. A.: Grapplers Speak“ via Google Books, en.wikipedia.org)

Wrestling-Fans haben’s insgeheim schon lange gewusst, nun kommt die Bestätigung von Daniel Bryan: Ja, er wurde tatsächlich erst kurzfristig zum Main Event von WrestleMania 30 hinzugefügt. Bedeutet: Ja, WWE hatte gewaltig Schiss, dass WrestleMania mit dem Main Event Randy Orton vs. Batista floppen würde.

„Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass ich nicht im Main Event von WrestleMania 30 stehen sollte“, sagte Daniel Bryan in einem Interview. Er sollte eigentlich gegen Sheamus antreten – als fünftes oder sechstes Match auf der Card.

„Das ist eines der coolsten Dinge an der WWE und Wrestling allgemein“, sagte Bryan, „die Fans haben eine ganz besondere Stimme, eine ganz besondere Macht, und in keinem anderen Sport und keiner anderen Form von Unterhaltung können die Fans ihrer Meinung so Ausdruck verleihen und damit Änderungen hervorrufen.“

(Quelle: WrestlingInc.com)

GFW-Chef Jeff Jarrett ist hochzufrieden mit der NJPW-Show Wrestle Kingdom 9, die er mit seiner Promotion Global Force Wrestling in Amerika vermarktet hat. „Es war einfach eine phänomenale Show“, sagte Jarrett jetzt im Interview mit WrestlingInc.com. Jarrett lobte besonders die letzten drei Matches auf der Card: „Besser geht‘s nicht.“

Ob der PPV auch aus Promoter-Sicht seine Erwartungen erfüllt habe, konnte Jarrett noch nicht sagen. Er warte noch auf die Zahlen. Jarrett lasse sogar die Daten von Torrent- und Piraterie-Seiten auswerten. Bisher habe er von sehr hohem Traffic auf diesen Seiten gehört. „Das lässt sich normalerweise auch in hohe Pay-per-View-Käufe übersetzen, aber wir werden sehen.“

Jeff Jarrett äußerte sich außerdem darüber, was bei der Gründung von Global Force Wrestling anders war als bei der Gründung von TNA zwölf Jahre zuvor. „Die Welt hat sich dramatisch verändert“, sagte Jarrett. „Ich habe fünf Kinder und die schauen gar nicht mehr wirklich Fernsehen.“ Viele Internet- und Mobil-Angebote habe es früher nicht gegeben. „Ich sehe das als riesigen Vorteil, denn die Welt ist besser vernetzt.“ GFW habe die Chance gehabt, Wrestle Kingdom 9 auf globaler Ebene präsentieren zu können. Das PPV-Geschäft sieht Jarrett aber nicht vom Wandel betroffen. „Wenn du genug Nachfrage für dein Produkt herstellst, wirst du den Ertrag dafür einfahren.“

Auf die Frage, ob es zur Zeit um WrestleMania ein GFW-Event geben wird, antwortete Jarrett Hoffnungen schürend: „Wart’s ab!“

(Quelle: WrestlingInc.com)

WWE Hall of Famer Jerry „the King“ Lawler wird zukünftig nicht mehr RAW kommentieren. Seinen Posten als Colour-Kommentator neben Michael Cole und JBL nimmt Booker T ein, informiert WWE in einer Mitteilung. Lawler wird stattdessen Teil des Annouce-Teams bei SmackDown – zusammen mit Michael Cole und Byron Saxton. Tom Phillips ist somit dort seinen Platz los.

Angeblich habe WWE Lawler bei RAW schon lange ersetzen wollen, doch habe sich nach dessen Herzinfarkt im September 2012 zunächst gegen den Schritt entschieden. Durch den Relaunch von SmackDown auf einem neuen Sendeplatz habe WWE wohl endlich die Chance für den Wechsel gefunden, mutmaßt Wrestling-Observer-Redakteur Dave Meltzer.

Bereits am vergangenen Montag – der ersten RAW-Show im Jahr 2015 – saß Lawler nicht mehr am Kommentatoren-Pult. Grund war ein Krankenhausaufenthalt wegen einer Darmerkrankung.

Lawler war mit Unterbrechungen seit 1994 für die WWE als Kommentator im Einsatz und war seit 2001 ständiger Teil des RAW-Kommentatoren-Gespanns.

(Quelle: WrestlingInc.com)

Finally, würde The Rock sagen, kommt das WWE Network auch ins Vereinigte Königreich und nach Irland. Das Programm soll am 19. Januar starten, teilt die WWE mit.

Das Network kostet 9,99 Pfund im Vereinigten Königreich beziehungsweise 12,99 Euro in Irland. Damit ist das Network teurer als in den USA: Die 9,99 Dollar, die das Network in den Staaten kostet, wären umgerechnet eigentlich nur 6,55 Pfund oder 8,37 Euro. Das Abonnement hat keine Mindestlaufzeit und ist jederzeit kündbar.

„Wir sind begeistert, unseren Fans im Vereinigten Königreich und Irland zum Start ins neue Jahr das WWE Network anbieten zu können“, so WWE-Boss Vince McMahon in einer Mitteilung. „Ich möchte unseren Fans für ihre Geduld danken, und ich bin überzeugt, dass es das Warten wert war.“

Bereits im Oktober und November des Vorjahres war der Start des WWE Networks im Vereinigten Königreich angekündigt und jeweils verschoben worden.

(Quellen: WWE.com, Wrestlinginc.com)

Beim Wrestling haben Sieg und Niederlage einen überschaubaren Wert. Aber gerade als Fan fiebert man bei manchen Matches doch mit, freut oder ärgert sich über den Ausgang. 2014 wurde einiges falsch gemacht, ein paar Sachen sicher aber auch richtig. Ich präsentiere eine kleine Auswahl von drei Top- und Flop-Entscheidungen der WWE.

Flops:

Verschenkt: Undertaker vs. Brock Lesnar – WrestleMania
Das Thema habe ich damals in einigen Standpunkten bereits ausführlich behandelt. Das Ende der Streak hat niemandem so wirklich geholfen. Es hat freilich Lesnar unsterblich gemacht, aber was hat man akut mit seinem Schwung angefangen? Rein gar nichts. Erst Monate nach seinem Triumph kehrte er zurück in die Shows und sicherte sich den WWE World Heavyweight Title. Dafür hätte es aber das Ende der Streak nicht gebraucht. Immerhin sah der Undertaker im Nachhinein gut aus – denn selbst John Cena durfte, anders als der Taker bei WrestleMania, in seinem Match beim SummerSlam gar keinen Stich sehen.
 
Sicher war das Ende der Streak ein wahnsinniger Schock, der sogar Aufmerksamkeit in den Mainstream-Medien zog und somit einen Zweck erfüllte, aber ich bleibe dabei: Lesnar war der falsche Typ, das Match an sich bleibt null in Erinnerung, und alles was folgte, war das Ende der Streak nicht wert.

Zeichen verpasst: Bray Wyatt vs. John Cena – WrestleMania
Bray Wyatt ist für mich immer noch einer der spannendsten Charaktere, die derzeit in der WWE herumlaufen, und einer der wenigen Gründe, das aktuelle Programm zu schauen. Obwohl man ihn das Jahr über oft stiefmütterlich behandelte. Zu Beginn des Jahres stahlen Wyatts Matches gegen Daniel Bryan und The Shield die Show, der düstere Cult Leader war ein echter Leistungsträger – und hatte noch Luft nach oben. Dann kam allerdings die Fehde gegen John Cena.

Ohne jetzt ins Cena-Bashing abdriften zu wollen: Es ist bekannt, dass eine Fehde gegen Cena kaum einem aufstrebenden Heel gut tut. Weil Wyatt allerdings in Richtung WrestleMania extrem over war, hätte WWE ein klares Zeichen setzen und beweisen können, wie wichtig ihnen Wyatt ist. Dafür hätte Wyatt Cena bei WrestleMania besiegen müssen. Cena hätte das nicht geschadet. Stattdessen haben die WrestleMania-Niederlage und die der gesamten Fehde gegen Cena Wyatt jeglichen Schwung genommen – zumal man danach monatelang keine Ideen mehr für ihn hatte. Dem Bussard wurden die Flügel gestutzt – an Fliegen ist kaum mehr zu denken. Und jetzt heißt es vonseiten der WWE, dass man Wyatt stark halten will, falls er nochmal gegen den Undertaker ran soll…

Schade: Dean Ambrose vs. Seth Rollins – Hell in a Cell
Hier könnte ich auch eines der anderen Matches der beiden ehemaligen Shield-Mitglieder nennen, aber Hell in a Cell als Höhepunkt und (vorläufigem?) Ende der Fehde zeigt am besten die gravierenden Fehler auf. Die Fehde zwischen Ambrose und Rollins an sich war eine der interessantesten des Jahres, und mit den beiden haben zwei Jungstars die Shows über weite Strecken des Jahres getragen – das, was wir uns seit Langem wünschen! Nur endeten die Matches alle nicht wirklich zufriedenstellend.

Dass sich Rollins als Heel ab und zu mal durchmogelt, ist ja völlig legitim. Wenn aber auch das dritte Match (nach dem SummerSlam und einem Match bei RAW) mit einem unsauberen Finish endet, hilft das niemandem. Bei Hell in a Cell war es Bray Wyatt, der eingriff und Ambrose den Sieg kostete. Das war zwar ein faszinierender Moment, aber musste man für die neue Story das Ende der alten opfern? Warum schon auf die Bremse treten, wenn die Ampeln noch auf Grün stehen? Warum Wyatt überhaupt intervenierte, weiß man bis heute nicht. Ambrose schadeten die Niederlagen vielleicht nicht sonderlich, schließlich steht er immer noch in der Uppercard. Aber das reicht nicht. Als einer der wenigen guten Faces hätte WWE ihm irgendwann in dieser Story mal einen Sieg geben müssen. Alleine schon, um die Fehde etwas ausgeglichener zu gestalten.

Klar, Ambrose und Rollins haben Main-Event-Luft schnuppern dürfen, und gerade Rollins scheint sich da oben nun festzusetzen. Aber was nützen ihm reihenweise Schummel-Siege gegen Ambrose, wenn er nebenbei andauernd gegen John Cena und Co. jobben muss? Vielleicht hat sogar Rollins trotz der Siege mehr Glaubwürdigkeit eingebüßt als Ambrose. Und ganz pragmatisch: Die Fehde hinterlässt wegen der Finishes insgesamt nicht ein einziges rundum zufriedenstellendes Match. Schade.

Tops:

Goldrichtig: Brock Lesnar vs. John Cena – SummerSlam
Dass mit Brock Lesnar nicht alles richtig lief, habe ich schon beim Flop-Match gegen den Undertaker erwähnt. Dazu gehören das unnötige Streak-Ende, die Fast-Niederlage gegen John Cena bei Night of Champions oder auch die wirklich zu seltenen Auftritte und Matches. Der deutliche Sieg beim SummerSlam gegen John Cena war hingegen goldrichtig. Es war notwendig, den Streak-Brecher in seinem ersten Match nach WrestleMania stark aussehen zu lassen. Es war ein Match, an das man sich noch lange erinnern wird. Und Cena kann die klare Niederlage locker ab – ihm kann eh nichts mehr schaden. Die Abwesenheit eines Champions hat die Shows zwar uninteressant gemacht (weil WWE einfach nicht in der Lage ist, vernünftige Storys zu schreiben), aber den Titel ein wenig aufgewertet: Lesnars Matches sind Besonderheiten, und ein Titelwechsel gegen das böse Biest könnte für den späteren Champion eine Menge wert sein. Hoffentlich zieht es WWE vernünftig auf. Ein paar mehr Opfer sollten bis dahin allerdings schon noch auf Lesnars Liste stehen.

Vertrauen gezeigt: The Shield vs. Evolution – Payback
Wenn Jungstars auf Altstars treffen, sollte es vorrangig darum gehen, dass die Jungen von den Alten profitieren. Und das ist bei der Fehde zwischen The Shield und Evolution passiert. Was hätte Evolution der Sieg gebracht? Batista war nach Payback schnell wieder weg, Triple H steigt sonst nicht mehr aktiv in den Ring und Randy Orton steht sowieso weit oben in der Hackordnung. Dean Ambrose, Seth Rollins und Roman Reigns mussten hingegen over kommen, denn sie müssen die Show aktiv tragen, wenn die Altstars wieder weg sind. Der klare 3:0-Sieg in einem Elimination Match für The Shield gegen Evolution bei Payback und die Tatsache, dass jeder der Shield-Mitglieder einen Fall erzielen durfte, war ein tolles Zeichen in Richtung der drei Talente.

Keine Diskussion: Daniel Bryan vs. Batista vs. Randy Orton – WrestleMania
Muss ich das erklären? Daniel Bryans Titelgewinn war der Feel-Good-Moment des Jahres und wir haben mal wieder einen richtigen WrestleMania Moment erlebt. Klar war da einiges an  Kitsch dabei, aber viele Fans haben diesen Sieg so sehr herbeigesehnt. Wenn man Leute so lange hinhält, muss man sie irgendwann auszahlen. Dafür haben viele Leute gezahlt. Natürlich war es richtig, Bryan den Titel im Main Event von WrestleMania – sorry, YestleMania – gewinnen zu lassen.

Habt ihr schon mal „Holy Shit“-Sprechchöre bei einem Entrance gehört? Nein? Dann habt ihr NXT Takeover: R-Evolution noch nicht gesehen. Da gab’s nämlich nicht nur fantastisches Wrestling, das jede aktuelle WWE-Hauptshow in den Schatten stellt. Sondern auch diesen spektakulären Entrance von Finn Bálor:


Charisma-Bombe Bálor nutzt auch in der WWE Bodypaint und kreiert Entrances, wie wir sie zuvor noch nie im McMahon-Land gesehen haben. Manch einem Kenner wird das einen Mark-out beschert haben. Denn als Bálor noch als Prince Devitt unterwegs war, lieferte er reihenweise hochkreative, düstere Einzüge ab. Dabei beweist er ein unglaubliches Gespür für Atmosphäre und Tempo. Hier eine kleine Auswahl:

Joker-Entrance:

Hannibal-Entrance:

Bane-Entrance:

Anti-Venom-Entrance:

Zombie-Entrance (ab Minute 1:50):

Viele fürchteten, Bálor dürfte derartige Entrances nicht in der WWE bringen. Hallo, Kinder im Publikum. Zumindest bei NXT wurden wir jetzt eines besseren belehrt und wir sind begeistert. Bitte mehr davon!

Wrestling-Star a.D. CM Punk hat einen Vertrag mit Ultimate Fighting Championship (UFC), dem weltgrößten Promoter von Mixed-Martial-Arts-Kämpfen, unterschrieben. Damit wechselt Punk von Schaukampf zum richtigen Kampfsport. „Meine Tage als Professional Wrestler sind vorbei. Das [MMA] ist etwas, was ich schon lange machen wollte“, sagte Punk im Interview mit UFC-Kommentator Joe Rogan. „Das ist meine neue Karriere, zu 100 Prozent.“

Der Vertrag von Megastar Sting mit der WWE ist ein sogenannter Performers Contract und sieht sechs Auftritte vor. Sein Debüt bei der Survivor Series war der erste davon, der vorerst letzte soll bei WrestleMania 31 über die Bühne gehen. Entsprechend sollen vier Auftritte dazwischen liegen. Das berichtet die Website BustedOpenNation.com.

(Quelle: WrestlingInc.com)

Update (3. Dezember 2020): Wrestling-Sensation! Sting unterschreibt einen Vertrag bei All Elite Wrestling (AEW)!

Dalip Singh Rana, besser bekannt als The Great Khali, verlässt die WWE. Sein Vertrag lief jetzt aus, und WWE-Verantwortliche entschieden sich, den Vertrag nicht zu verlängern. Intern ist sein Weggang keine Überraschung, zuletzt hatte sich bereits angedeutet, dass der Vertrag nicht verlängert würde.

The Great Khali war seit 2006 in der WWE angestellt, gewann 2007 einmal den World Heavyweight Title. In den vergangenen Jahren hatte WWE den Inder nur noch sporadisch und ohne längere Geschichten eingesetzt.



Schon vor seiner Zeit in der McMahon-Company galt der Khali als der vielleicht schlechteste Wrestler der Welt. Auch in seiner Zeit beim Marktführer bestach Khali, sagen wir, eher selten durch Fünf-Sterne-Matches oder Weltklasse-Promos. Was bleibt also? Vielleicht das hier aus unserem Archiv:



(Quelle: F4Wonline.com)

Unser heutiger Throwback Thursday ist so etwas wie eine Hall of History light. Inhalt ist eines der frühen I Quit Matches, das übermorgen vor 25 Jahren – am 15. November 1989 bei WCW Clash of the Champions IX – über die Bühne ging. Beteiligt waren NWA World Heavyweight Champion Ric Flair und Terry Funk.

Oder wie manch einer sagen würde: Der überbewertetste Wrestler aller Zeiten gegen den unterbewertetsten Wrestler aller Zeiten. Zumindest waren sie zwei Männer, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Während der eine sein Gimmick lebte, stylte und profilte, Limos fuhr und Flugzeuge flog, wälzte sich der andere im Spätherbst seiner Karriere lieber nochmal in Stacheldraht und feierte mit C4 schon mal vorab Silvester im Ring. Ideale Voraussetzungen für eine glaubhafte Rivalität, das hier in ein erbittertes Match mündete.

In ihrem I Quit Match zeigten sie beide, was sie im Ring für toughe Typen sein konnten, und lieferten einen knallharten Brawl der alten Schule. Dieses Match beweist, dass Intensität nichts mit Waffen und Blut und dass Qualität nichts mit Moves zu tun haben muss. Das Match bekam damals fünf Sterne von Ratingpapst Dave Meltzer. Überbewertet? Entscheidet selbst.

(Witzigerweise passt sogar die URL im Link zum Match: "Hit" und "Hart", seht ihr? Sorry, aber der musste sein. Heute – also für euch gestern, wenn ihr das aktuell lest – war Tag des schlechten Wortspiels...)

Der legendäre Wrestling-Kommentator und WWE Hall of Famer Jim Ross wird Wrestle Kingdom 9 von New Japan Pro Wrestling (NJPW) am 4. Januar 2015 kommentieren. Die Präsentation des Pay-per-Views in Amerika übernimmt Jeff Jarretts neue Promotion Global Force Wrestling (GFW).

„Ich fühle mich sehr geehrt und aufgeregt, dass ich gefragt wurde, Teil dieses historischen Events zu sein“, wird Ross in einer Mitteilung von GFW zitiert. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmal Ringside bei einem Wrestling-Event sitzen würde, aber diese Chance war einfach zu besonders, um sie sich entgehen zu lassen.“

Jeff Jarrett habe laut eigenen Aussagen wochenlang daran gearbeitet, Good Ol‘ JR für die Veranstaltung zu gewinnen. „Wenn man an die großen Wrestling-Events der vergangenen 30 Jahre denkt, haben sie alle eins gemeinsam: den Mann hinter dem Mikrofon. Und das ist Jim Ross.“



Wrestle Kingdom ist die größte Wrestling-Show im Land der aufgehenden Sonne – quasi die WrestleMania Japans – und wird im Tokyo Dome in Tokio von mehr als 40.000 Zuschauern live verfolgt. Den Main Event stellen die beiden Superstars Hiroshi Tanahashi und Kazuchika Okada. Außerdem wird AJ Styles Teil der Show sein.

(Quelle: GlobalForceWrestling.com)

CM Punk wird Comic-Autor

11 November, 2014

Der frühere WWE Superstar CM Punk wird in Kürze eine Geschichte für das Marvel-Comic „Thor Annual #1“ schreiben. Zeichner wird Rob Guillory. Das teilte Marvel auf der hauseigenen Internetseite mit. Das Comic-Buch soll im Februar 2015 erscheinen.

Der Undertaker ist diese Woche im WWE Performance Center in Orlando (Florida) zu Gast gewesen. Dort soll er gesagt haben, dass er in der Nachwuchsabteilung der WWE als „Berater“ tätig sein wird. Allerdings nicht Vollzeit. Der Undertaker bereitet sich also möglicherweise auf die Zeit nach seiner aktiven Karriere vor.

Sollten sich die Berichte bewahrheiten, könnten demnächst bei NXT Sami Zayn, Finn Balor und Co. vom unerschöpflichen Erfahrungsschatz des Deadmans profitieren, ohne mit ihm vor WWE-Kameras auftreten zu müssen. Aber wer weiß: Vielleicht will der Taker ja nur fit und nah am Geschehen bleiben, falls er nicht doch noch einmal zu WrestleMania zurückkehren möchte…

(Quellen: PWinsider.com, WrestlingInc.com, Cageinsideseats.com)

Der Beweis ist erbracht: Die WWE-Booker lesen Clothesline.eu. Vor einer guten Woche habe ich noch über den desaströsen Build-up für den Hell in a Cell Pay-per-View gemeckert, die Hirnrissigkeit von Match-Ansetzungen wie Dean Ambrose vs. John Cena (der Gewinner trifft auf Seth Rollins im Hell in a Cell) moniert und zur Rettung darum gebeten, wenigstens Ambrose vs. Rollins im Käfig zu bringen.

Jetzt wurde nur eine RAW-Show später das Match zwischen Ambrose und Cena vorgezogen, Ambrose gewann, trifft nun beim PPV auf Rollins, und Cena als Verlierer darf gegen Randy Orton ran. Damit ist der PPV für mich weitgehend in rechte Bahnen gerückt. Trotzdem gilt es, noch eine Sache richtig zu machen.

Ein Hauch von The Rock und Stone Cold Steve Austin

Wir bekommen also Ambrose vs. Rollins – alles andere wäre eine Farce gewesen. Und auch mit der Ansetzung von Cena vs. Orton kann ich, anders als manch anderer, grundsätzlich ganz gut leben. Denn ein Match der größten Stars der vergangenen Jahre kann durchaus Kaufanreiz für einen PPV sein, bei dem der Titel nicht verteidigt wird. Auch wenn das Match keine vernünftige akute Backstory hat, scheint die Ansetzung immerhin aus unternehmerischer Sicht vernünftig.

Ich find es auch nicht so schlimm, dass die beiden schon gefühlt 1000 Matches hatten. Es hat etwas von The Rock und Stone Cold Steve Austin, wenn sich die beiden Erzrivalen, die seit Jahren die Aushängeschilder ihrer Generation waren und sind, ab und an nochmal ein Match gegeneinander bestreiten. Zumal sie sich so gegenseitig beschäftigen… (Die Diskussion, dass Cena und Orton nicht Rock und Austin sind, ist an dieser Stelle wohl überflüssig.)

Die richtige Fehde von Cena und Orton ist mittlerweile fünf Jahre her, und zugegeben, das TLC Match zur Titelvereinigung vor zehn Monaten war einfach grottenschlecht. Das wäre kein vernünftiger PPV-Schlusspunkt gewesen. Klar, Cena und Orton hat man in allen möglichen Konstellationen langsam über, aber ein großes und gutes Match darf meinetwegen noch her. Hell in a Cell geht da aufgrund ihrer grundsätzlich schon ewig laufenden Story in Ordnung. Und weil es eben keine akute Story gibt, muss man sich auch nicht durch eine wochenlange Story quälen.

Unglaublich, aber… Cena ist mal wieder dran

Ein kleiner Dorn im Auge ist mir aber, dass diese Ansetzung offenbar wieder nur dazu da ist, Cena gut darzustellen. Wäre er beim PPV gegen Ambrose angetreten, hätte er womöglich verlieren müssen (siehe RAW). Nun darf er vielleicht den PPV headlinen, seine Bilanz im Hell in a Cell aufpolieren und endlich auch wieder ein großes Match gegen Orton gewinnen. Das erste Hell in a Cell gegen Orton 2009 hatte er verloren, das TLC 2013 auch. Unglaublich, dass ich das mal sage, aber: Es geht schon in Ordnung, wenn Cena jetzt mal wieder dran ist. Man merkt, welch Wunder, ich gehe fest von einem Cena-Sieg aus.

Jetzt geht es aber noch um die Frage, welches Match den Main Event der Show stellt. Klar, Cena vs. Orton klingt immer nach Main Event. Ärgerlich wird es aber, wenn man bedenkt, dass es Ambrose und Rollins mit ihrem Matchaufbau verdient hätten, das letzte Match des Abends zu stellen. Cena vs. Orton steht ohne akute Story da und ist nur durch eine Klausel entstanden: Der Verlierer von Ambrose vs. Cena sollte gegen Orton antreten. DER VERLIERER! Headlinen Verlierer jetzt also PPVs? In bedeutungslos zusammengeklatschten Last-Minute-Ansetzungen? Das kann man einfach nicht bringen. So versucht WWE also, neue Talente over zu bringen… Die Ansetzung allein zeigt doch schon, dass Ambrose vs. Rollins das aktuell viel bedeutendere Match ist.

Ich will dieses Mal noch nicht allzu viel im Voraus meckern. Noch ist schließlich nicht raus, wer im Main Event steht. Und da WWE-Booker ja leidenschaftliche Clothesline.eu-Leser sind, plädiere ich – natürlich wieder vor dem letzten RAW heute Nacht – für Ambrose und Rollins im Main Event!

Und damit es auch der Blindeste versteht – wir adressieren hier schließlich WWE-Booker –, hab ich da mal was vorbereitet…

Jeder halbwegs gut informierte Wrestling-Fan hat bereits von der Trilogie der Matches zwischen Samoa Joe und CM Punk bei Ring of Honor gehört. Auch wenn viele heutige Fans die Matches nie gesehen haben, wissen sie: Die Matches waren Meisterwerke und haben Samoa Joe und CM Punk zu Stars vor ihrer Zeit als Stars gemacht. Besonders das zweite Match, das genau heute vor zehn Jahren über die Bühne ging, gilt als eines der besten aller Zeiten.

Die Trilogie der Matches im Jahr 2004 – bei „World Title Classic” am 12. Juni in Dayton (Ohio), bei „Joe vs. Punk II” am 16. Oktober in Chicago (Illinois), und bei „All Star Extravaganza II” am 4. Dezember in Elizabeth (New Jersey) – hat nicht nur CM Punk und Samoa Joe als Wrestler geholfen, sie hat auch Ring of Honor endgültig in jeden Atlas der Wrestling-Welt gebracht. Die Hall of History blickt zurück.

Ein neues Heim für die ECW-Waisen

Als Paul Heyman 2001 die Tore seiner heiß geliebten, aber insolventen ECW schließen musste, riss er ein tiefes Tal in die Wrestling-Landschaft. Die eingefleischten Fans verloren ihre kultisch verehrte Underground-Promotion, die als dritte Kraft in Nordamerika über mehr als zehn Jahre ein Gegengewicht zu WWE und WCW und ihrer massenkompatiblen Unterhaltung darstellte. Sie wurden Waisen.

Da die WWE im gleichen Jahr auch die WCW aufkaufte und von der Bildfläche verschwinden ließ, war das Unternehmen aus Stamford endgültig Monopolist. Vince McMahon wurde Herrscher über den Erdball im Wrestling-Universum. Um ihn herum herrschte und Leere, Schwärze, Vakuum.

Gabe Sapolsky, ein Protegé Heymans in der ECW, erkannte diese Lücke und hatte Anfang 2002 die Courage, ein neues Projekt zu starten: Ring of Honor, kurz ROH. „Es war etwas komplett Eigenständiges, aber es nahm durchaus den Spot der ECW Mitte der 2000er ein, insofern, dass es der neue Liebling des Internets und der Diehard-Fans wurde“, sagte Sapolsky 2014 in einem Interview über die Anfänge. „Es war die neue Promotion, die ‚in‘ war, und die Underground-Promotion, in der Wrestler wirklich in ihrer Kunst aufgehen konnten.“ Das Ziel schon damals: Die besten Wrestler der Welt ausstellen und sie als Performer wachsen lassen. Mit Ring of Honor begann die moderne Ära der Indys.

Wrestling in seiner pursten Form

Zwei Jahre nach der Gründung der Promotion hieß der ROH World Champion Samoa Joe. 130 Kilo auf 1,91 Meter, eine Killer-Maschine, der in fast jedem Kampf mit seinen Gegnern kurzen Prozess machte. Technisch beschlagen – und stiff ohne Ende. Ein Monster-Champion. Trotzdem Babyface. Seit 15 Monaten hielt er im Juni 2004 bereits den Titel. Dann kam CM Punk.

Punk war ein geradezu schmächtiger Bursche. Nur drei Zentimeter kleiner als Joe, aber 30 Kilo leichter. Lange, blondierte Haare, Straight-Edge-Lifestyle. Seine Droge: Wrestling. Heel. Stark im Ring und am Mikrofon. Durch mehrere kleinere Siege, hieß es, habe sich Punk einen Shot auf Joes Titel verdient. Punk war zwar bereits als ernstzunehmender Gegner aufgebaut, aber hatte wirklich einer geglaubt, dass er ROH World Champion wird? Zumal er gerade Tag Team Champion war, zusammen mit seinem Chicagoer Kumpel Colt Cabana, als Teil der Second City Saints.
 
Ihr Match war eigentlich nur zusammengewürfelt, sagten Punk und Joe in einem gemeinsamen Shoot-Interview über ihre Match-Serie. Es gab keine größere Hintergrundgeschichte. Sie mussten sich daher was einfallen lassen, um ihrem Match eine Bedeutung zu verleihen. Joe brauchte Punk, weil ihm langsam die Gegner ausgingen, und Punk brauchte Joe für den nächsten Schritt in seiner Karriere.

Das erste Match der legendären Match-Trilogie ging am 12. Juni 2004 über die Bühne. Die Show wurde im Nachhinein „World Title Classic” getauft, denn das Match entwickelte sich in einen unerwarteten Kracher. CM Punk und Samoa Joe zelebrierten Wrestling in seiner pursten Form als körperverhaftete Erzählung. Im Ring standen zwei ebenbürtige Kontrahenten, die sich beweisen wollten, wer der bessere Mann ist.

In der alten NWA-Tradition

Nach einem schnellen Matchbeginn mit Mat-Wrestling und Kontersequenzen gestaltet sich ein bodenständiges Match auf hohem technischen Niveau, mit Brawl-Elementen, harten Kicks und Schlägen. Nur Moves gibt es erst mal keine. CM Punk, der kleine Mann, hält das Monster Samoa Joe mit dauernden Headlocks und ähnlichen Griffen auf der Matte. Sein Ziel: Samoa Joe auswringen wie einen nassen Waschlappen. Denn Samoa Joe hatte bisher vor allem in kurzen Matches gewrestlet, selten länger als 15 Minuten. Viele (natürlich auf Storyebene) hatten Zweifel, ob der dickliche Joe überhaupt länger durchhalten könne.

Ein brillanter Matchplan von Punk. Aber Joe hält durch. In der zweiten Hälfte intensiviert sich das Match, die Moves häufen sich, steigern sich in ihrer Härte, ehe Punk und Joe anfangen, einige ihrer besten Moves auszupacken: Super Back Suplex, Top Rope Hurricanrana, knallharter Lariat, Shining Wizard. In einer zum Fingernägelkauen spannenden Sequenz mit beiden Wrestlern auf der Ringecke kämpfen sie darum, ihren eigenen Finisher ins Ziel zu bringen. Letztlich ist es Punk, der Joe mit dem Pepsi Plunge von der Ringecke auf die Matte schickt. Doch der fällt instinktiv aus dem Ring – kein Cover möglich. Wenig später schellt die Ringglocke. Das 60-Minuten-Zeitlimit ist abgelaufen. Joe bleibt Champion.

Ein bärenstarkes Match, gar keine Frage. Trotzdem gilt Match eins zwischen Punk und Joe als ihr schwächstes. Punk und Joe hatten ihr Tempo ganz bewusst gedrosselt, ihre besten Aktionen absichtlich sparsam eingesetzt. Sie waren keine Fans von Finisher-Schlachten mit unzähligen Kickouts. Sie wollten vielmehr der alten NWA-Tradition Tribut zollen, als vor mehr als 50 Jahren regelmäßig Titelmatches die Marke einer Stunde knackten. Und sie wussten, dass es irgendwann später zu einem Rematch kommen würde. Sie wollten ganz einfach noch nicht alles zeigen.

Das Monster am Limit

Punk und Joe erklärten später, dass sie in diesem Match viel spontan ausgearbeitet hätten. Sie wussten, dass sie eine volle Stunde Zeit hätten und konnten sich Ideen bereit legen. „Du glaubst, du hast genug Material – hast du dann aber doch nicht“, sagte Punk. 60 Minuten sind verdammt lang. Joe erklärte, dass dieses Match dennoch viel einfacher zu arbeiten war als viele kurze Matches, weil es so natürlich war, weil sie genau die Geschichte erzählen konnten, die sie erzählen wollten, und ihre Ideen den Raum hatten, sich wirklich zu entfalten.

Es war eines dieser Matches, in dem sich beide Wrestler gleichzeitig over bringen konnten. Champion Joe wurde nicht bezwungen, zeigte aber, dass er ein zäher Hund mit Nehmerqualitäten war und auch lange Matches durchhalten konnte. Das Gleiche galt für Punk, der quasi aus dem Nichts ein glaubhafter Main Eventer wurde, indem er den Killer Joe ans Limit trieb. Joe sah zum ersten Mal schlagbar aus.

Nach dem Fight chanten die Fans „Five more minutes“, aber zu einer Verlängerung des Matches soll es nicht kommen: Homicide entert den Ring, haut Joe, den Referee und den Ringsprecher aus den Latschen, und meldet einen Anspruch auf den World Title an, indem er selbigen klaut.

Fünf Sterne

Es kam, wie es kommen musste: Wenig später, bei Scramble Cage Melee, traten Joe, Punk und Homicide in einem Non-Title Triple Threat Match gegeneinander an. Am Schluss landete Punk (erneut) seinen Pepsi Plunge gegen Joe, Homicide stieß ihn beiseite, coverte Joe – und siegte. Nun war Punk immerhin klar, dass sein Finisher ausreichen würde, um die Samoan Submission Machine zu besiegen.

Vier Monate nach ihrem ersten Match bekommt CM Punk sein Rückmatch gegen Weiterhin-Champion Samoa Joe, der Verfolger Homicide inzwischen abgeschüttelt hat. Die Rollenverteilung ist längst verschwommen, Punk hat auch die Anerkennung des Publikums gewonnen. Zum zweiten Match am 16. Oktober 2004 stehen die Vorzeichen endgültig auf Face vs. Face. Beide haben je die Hälfte der Zuschauer auf ihrer Seite. Und das nicht nur, weil dieses zweite Match in Punks Heimat Chicago über die Bühne geht. Schon nach ihrem ersten Match haben sich Joe und Punk als Zeichen des gegenseitigen Respekts umarmt.

Dieses zweite Match lief nach einem sehr ähnlichen Schema ab wie das erste, war aber noch eine ganze Ecke besser und wird als das beste Match der Serie, ach was, von einigen sogar als das beste Match aller Zeiten gefeiert. Manche finden, keine Worte könnten dem gerecht werden, was sich im Ring abspielte. Man müsse es sehen, um es zu glauben. Auch Dave Meltzer, der Godfather of Match-Bewertungen, war vollends begeistert: Er wertete die Schlacht mit glatten fünf von fünf Sternen. Das erste Mal seit sieben Jahren hatte ein Match auf amerikanischem Grund und Boden diese Höchstpunktzahl abgeräumt. Zuletzt war es das Hell in a Cell Match zwischen den All-Time-Greats Shawn Michaels und dem Undertaker im Oktober 1997, das diese Wertung absahnte.

Instant Classic

Das Match zwischen Samoa Joe und CM Punk bestach durch sein breites Spektrum an Stilen. Neben Mat-Wrestling gab es High-Flying, typisch amerikanisches High-Impact-Wrestling mit Signature Moves, vielleicht ein wenig japanisches Strong Style, vielleicht eine Prise Lucha Libre. Vor allem aber waren es 100 Prozent Samoa Joe und CM Punk, zwei der besten Wrestler auf dem Planeten, und das wollten sie sich und allen beweisen.

Strategie dominiert wieder die erste Hälfte des Matches. Keiner will einen Fehler machen. Jeder Move dieser beiden Matchanalysten könnte zum Ende führen. Die Angst vor der Niederlage scheint manchmal fast größer als die Lust aufs Gewinnen. Punk passt seinen Plan im Vergleich zum ersten Match leicht an, setzt neben Holds, die Joe ausmergeln sollen, auch vermehrt auf Power-Moves, um schneller sein Ziel zu erreichen. Der Herausforderer kontrolliert über weite Strecken das Match. Dabei geht er auch immer wieder gegen Joes linken Arm. Joe konzentriert sich derweil auf den Rücken seines Gegners: Backbreaker, Vertical Suplex, Boston Crab, Uranage Slam, Spear – alles dabei. Angepasst an die aktuelle Phase im Match passen sie ihre Taktik an. So bereitet Punk mit einem Neckbreaker vom dritten Seil oder einem Tornado DDT seinen Pepsi Plunge vor. Beide Wrestler beweisen eine Psychologie, die dem Ideal sehr nahe kommt. Selten wirkt Wrestling mehr nach wettkampforientiertem Sport.
 
Es dauert mehr als 30 Minuten, ehe die beiden modernen Ritter von ihren Schlachtplänen abweichen und ihre Visiere öffnen. Ein Back Suplex auf den nackten Turnhallenboden ist der Wendepunkt im Match. Nach einer Dreiviertelstunde feuern sie schließlich ein Move-Feuerwerk nonstop ab. Die Kommentatoren haben inzwischen ihre Plätze verlassen und sich in Richtung des Rings begeben, um diesen Instant Classic aus nächster Nähe zu verfolgen. (Dass die Kommentatoren plötzlich weg waren, hab ich erst Minuten später bemerkt. Das spricht Bände über die Qualität des Matches.)

Über die volle Distanz

Punk und Joe hatten schon während des Matches gewusst, dass sie Teil von etwas Besonderem waren. Sie spürten die „Electricity“ in der Halle, sagten sie. „Dieses Selbstvertrauen im Ring gibt dir noch einen Extra-Schwung“, so Punk. Dabei schien sich vor dem Match alles gegen sie zu verschwören: Das Match war erst wenige Tage vor der Show festgesetzt worden, der Aufbau war entsprechend dünn und beide Kontrahenten waren verletzt ins Match gegangen. Punk machte sein Rücken zu schaffen und Joes eines Bein war in desolatem Zustand, dick angeschwollen von überschüssiger Flüssigkeit. Noch vor dem Match hatten beide im Locker Room mit Eisbeuteln auf ihren Blessuren gelegen.

Booker Gabe Sapolsky war in Sorge gewesen – und fiel fast aus allen Wolken, als Punk beim Schritt durch den Vorhang meinte, er wisse noch nicht genau, wie das Match gleich laufen würde. Und tatsächlich: Sonderlich viel geplant hatten Punk und Joe im Vorfeld nicht. Sie hörten stattdessen aufs Publikum und achteten darauf, wie die Zuschauer auf was reagieren. „Ich liebe dieses zweite Match so sehr“, so CM Punk. „Die Zuschauer haben uns aus der Hand gefressen. Wir hätten weniger machen können, als wir gemacht haben.“ Etwa 80 Prozent des Matches seien laut Punk ganz spontan entstanden. Manchmal muss man Könner einfach machen lassen.



Erst als wieder die 50-Minuten-Marke überschritten ist, versuchen sich die beiden Kontrahenten überhaupt an ihren Finishing-Manövern. Beide sitzen wieder – wie beim ersten Match – auf einer Ringecke. Es geht hin und her. Joe will seinen Muscle Buster vom zweiten Seil zeigen. Wie bei einem Heavy-Metal-Drum-Solo versucht sich CM Punk mit wilden Punches Joes Finishing Move zu erwehren. Doch Joe zieht kurz vor Schluss durch und plättet Punk. Dummerweise: zu kurz vor Schluss. Dieses Mal schafft Joe das Cover nicht mehr – die Zeit läuft ab. Unentschieden. Zum zweiten Mal.

Das Finish beim zweiten Match ist der einzige Wehrmutstropfen, den Samoa Joe später ausmachen kann. Die Zuschauer hatten keine Ahnung gehabt, wie weit die Zeit bereits fortgeschritten war, als mit einem Mal ein Countdown die finalen zehn Sekunden des Matches herunterzählte. Für viele Zuschauer hätten sich die 60 Minuten eher wie 25 angefühlt, weiß Joe durch Gespräche mit Fans.

Alle Bremsen gelöst

Beim ersten Match war es Punks Pepsi Plunge, beim zweiten Joes Muscle Buster: Jeweils einmal konnten die beiden ihre besten Aktionen durchziehen, doch nie kam es zum Cover, nie kam es zum Kickout oder zur Entscheidung. Die Finisher wurden extrem geschützt – ebenso wie ihre Besitzer vor einer Niederlage.

Wer war denn nun der Bessere? Ein drittes Match musste her. Es dauerte noch einmal zwei Monate, bis es soweit war: „All Star Extravaganza II”,  4. Dezember 2004. Dieses Mal: kein Zeitlimit. Eigentlich war die Idee dahinter, dass Punk laut Story glaubte, er könne Joe vielleicht nicht in 60 Minuten besiegen, aber möglicherweise in 70. Allerdings wurde das Match dann ein ganz anderes. Beide hatten endgültig gemerkt, dass der Wrestling-Ring kein Schachbrett ist.

Punk und Joe entwickeln ihre Story weiter, lösen dafür aber alle Bremsen, tun alles für den Titel. Bereits in der Aufwärmphase öffnet Joe mit Elbow Strikes eine Platzwunde auf Punks Stirn. Dessen blondierte Haare färben sich rot, dass man glauben könnte, Punk hätte seinen Kopf in einem Farbeimer getunkt. Schon wenig später hauen sich beide alles um die Ohren, was sie haben. (Kam mit dem Schreiben gar nicht hinterher.) Punk verpasst Joe einen Dropkick vom Apron nach außen. Joe hämmert Punk mit einer Powerbomb auf die Matte. Punk trifft Joe bei einem Moonsault mit den Knien im Gesicht. Joe reißt Punk mit einem Lariat fast den Kopf ab. 140 Minuten Wrestling waren nur der Aufbau für die letzten zehn Minuten im dritten Match.

Als alle Aktionen wieder nicht zum Erfolg zu führen scheinen, versucht Samoa Joe sogar zu cheaten, legt die Beine aufs Seil. Der Monster-Champion ist verzweifelt. Die Idee des Betrugsversuchs war im Vorfeld von Ricky Steamboat gekommen, der als Gastringrichter das Match leitete. Punk und Joe haben den Vorschlag zuerst für vollkommenen Schwachsinn gehalten, für nichts, was zu Ring of Honor passt. Doch dann erkannten sie das Genie dahinter: In keiner anderen Szene wird deutlicher, dass Joe alles tun würde, um sein Gold zu behalten. Punk und Joe gelingt ihr Ziel, neben sich auch den Titel over zu bringen.

Dann die Schlussphase. Samoa Joe setzt seinen gefürchteten Choke an, der heute Coquina Clutch heißt. Punk setzt sich mit einem Chin Breaker zur Wehr, aber Joe packt wieder zu. Punk setzt alles dagegen. Mit Joe an seinem Rücken erklimmt er die Ringecke und lässt sich nach hinten fallen. Er landet auf Joe, schlägt eine Rolle Rückwärts in eine Brücke und schultert Joe. Eins, zwei… Kickout. Was für ein Nearfall!

Epic

Etliche Fans hatten sich im Vorfeld auf einen der beiden Kontrahenten als Sieger festgelegt. Doch Punk und Joe schafften es, für ein paar Minuten eine Spannung zu erzeugen, dass plötzlich niemand mehr wusste, wer gewinnen würde. Plötzlich waren die Fans nicht mehr wirklich smart, sie waren einfach Fans, die sich im Match verloren. Punk sagte später, dass diese letzten Minuten der Höhepunkt von allem gewesen seien, wofür er und Joe die vergangenen Monate gearbeitet hatten.



Schließlich, nach einem „misslungenen“ Roll-up von Punk, packt Joe wieder zu. Der Choke sitzt. Mit noch einem German Suplex und einem Dragon Suplex überwältigt Joe Punk. Dann würgt die Samoan Submission Machine mit aller Macht weiter. Die Fans chanten „Please don’t tap“. Und Punk klopft tatsächlich nicht ab – denn er „verliert das Bewusstsein“. Der Ringrichter lässt die Glocke läuten. Das Match ist nach einer guten halben Stunde vorbei.

Samoa Joe ist der Sieger, nicht nur dieses Matches, sondern der gesamten Serie – ohne, dass es jemals einen Pinfall oder eine Submission gegeben hat. Der Aufbau der Finisher, ihr dosierter Einsatz, scheinen umsonst: Die Spannung, wer den anderen mit seinem besten Impact-Move besiegen kann, wird nie aufgelöst. Stattdessen lieferten sie ein Finish, das CM Punk mit nur einem Wort beschreibt: „epic“.

Ob das zweite oder das dritte Match besser war – darauf gebe es jeden Tag eine andere Antwort, glaubt Punk. „Vielleicht war das zweite Match das bessere, von der Struktur und der Ausführung her, aber das dritte war emotional wahnsinnig mitreißend.“ Klar ist: Die Trilogie der Matches zwischen CM Punk und Samoa Joe verlangen Geduld, aber wer Wrestling versteht oder verstehen will, bekommt hier eine echte Lehrstunde für Storytelling und Wrestling-Psychologie.

Ich bin kein Freund von Überschriften mit Ausrufezeichen, aber hier würd ich lieber gleich mehrere setzen. Als großer Wrestling- und 007-Fan hab ich die Kinnlade gerade kaum mehr zubekommen: Medienberichten zufolge soll (Ex-)WWE-Superstar Batista als Henchman im kommenden James-Bond-Film Spectre feststehen.

Wir befinden uns auf der Road to Hell in a Cell 2014. In diesem Jahr könnte man auch sagen: Highway to Hell. Denn der Aufbau für diesen eigentlich besseren B-PPV ist in diesen Wochen wahrlich unterirdisch.

Was hat es gut angefangen, als Brock Lesnar John Cena beim SummerSlam in beeindruckender Weise um den Titel erleichterte. Ein Part-Timer wurde Champion. Ich war der Ansicht, dass es vielleicht kein schlechtes Experiment sei, wenn Lesnar als Champion ausnahmsweise mal nicht dauerpräsent ist, wenn seine Matches etwas Besonderes bleiben. Aber dann lief beinahe alles schief.

Bei Night of Champions führte Cena gegen Ende seines Re-Matches plötzlich Lesnar vor, zog vier AAs durch und verlor gerade mal durch Disqualifikation. Etablierung des Champions? Fehlanzeige! Immerhin hatte man die Grundlage für ein drittes Match geschaffen.

Hell in a Cell naht. Passt doch perfekt! Eigentlich hätte es jetzt Cena gegen Lesnar die Dritte geben müssen – im Käfig. In Zeiten, in denen nicht mehr die Fehden, sondern der Kalender die Hell in a Cell Matches vorgibt, hätte es jetzt endlich mal wieder gepasst, dass das Titelmatch die Hell-in-a-Cell-Klausel verdient hätte. Daneben müsste WWE nur noch das entscheidende Match der verbissenen Fehde zwischen Dean Ambrose und Seth Rollins im Käfig entscheiden lassen und alles wäre picobello gewesen. Der PPV hätte ein Knaller werden können und hätte sich bestimmt bombig verkauft.

Pustekuchen! Lesnar ist seit dem vergangenen PPV nicht mehr da. Ohne Erklärung, ohne alles. Was für ein Unsinn! Dass Lesnar heutzutage keine Lust mehr auf ein Hell in a Cell Match hat, wundert mich nicht. Aber da hat sich WWE in ihren Vertragsverhandlungen mit Lesnar offenbar im großen Stil über den Tisch ziehen lassen. Das Match hätten sie durchdrücken müssen. Aber wahrscheinlich glaubt WWE, dass sich ein Hell in a Cell PPV noch am ehesten von alleine verkauft.

Der Ganze Aufbau umsonst?

Das alles wäre aber noch halbwegs erträglich gewesen, wenn man dann wenigstens einfach Ambrose und Rollins gebracht hätte. Der Hell in a Cell PPV passte hier auch perfekt in den Kalender. Aber was macht WWE, wenn gerade mal zwei Worker auf der Überholspur sind und den spannendsten Teil des gesamten aktuellen Produkts bieten? Man stellt ihnen John Cena zur Seite! Damit der auch was von der Popularität abbekommt. Ich bin es so leid. (Ja, ich verstehe, dass man Cena irgendwie auf die Card kriegen muss.)

Sicher ist es nicht schlecht eingefädelt, wie WWE die Storys zwischen Ambrose und Rollins, der Authority und Cena zuletzt verwoben hat, aber war das wirklich jetzt nötig? Und dann bookt WWE für den PPV ein Match zwischen John Cena und Dean Ambrose und der Sieger darf in einem zweiten Match am Abend gegen Seth Rollins ran.

Eigentlich kann ich es mir nicht vorstellen, dass sich WWE das Hell in a Cell zwischen Ambrose und Rollins entgehen lässt. Das ist ein Money Match. Das kann ein Showstealer werden. Vielleicht ein Kandidat zum Match of the Year. Darauf haben sie doch so lange hingearbeitet. Alleine durch die Vorgeschichte von Ambrose und Rollins hat das Ding automatisch eine besonders intensive Atmosphäre, wie sie ein Hell in a Cell Match braucht.

Außerdem muss WWE Ambrose weiter over bringen (nicht, dass sie es nicht schon mit der Brechstange versuchen würden) – die Company braucht nach den Ausfällen von Daniel Bryan und Roman Reigns dringend ein neues Top Face Nummer zwei. Zugegeben: Ambrose strahlt zurzeit in vielen Situationen so viel Coolness aus, wie ich es selten gesehen habe. Jetzt muss man ihn etablieren. Und sowas geht nun mal tatsächlich ganz gut mit einem Sieg gegen Top-Star Cena.

Gebt uns wenigstens Ambrose vs. Rollins im Hell in a Cell

Wer auch immer das Match zwischen Cena und Ambrose gewinnt: Im Main Event müsste dann Rollins triumphieren, der in der Vergangenheit schon zu oft den Deppen spielen musste. Wie das halt oft so ist: Top-Faces müssen erst mega-geschwächt sein, dass sie mal in einem Main Event gegen einen Heel jobben. Klar, wir kennen WWE und ihr Cena-Booking – würde es wirklich wen wundern, wenn Cena tatsächlich beide Matches gewinnt? Nur: Mal eben zwei (!) weitere aufstrebende Stars im Vorbeilaufen bei einem einzigen (!) PPV besiegen? Würde WWE das echt machen? Da hat doch niemand etwas von. Oder höchstens einer: Cena. Schon bei den beiden vergangenen PPVs hat er nicht triumphiert. Und drei in Folge? Schwer vorstellbar. Das dürfte ja fast Rekord sein.

Mein Vorschlag: Ambrose gewinnt – hoffentlich clean – gegen Cena. Dann hatte Cena seinen PPV-Auftritt in halbwegs prominenter Position gehabt und die Einbindung Cenas in die Story hätte auch Ambrose geholfen, indem der den Top-Star besiegen darf. Dann gibt’s Ambrose gegen Rollins im Hell in a Cell. Das Ding sollte man möglichst spannend und ernst halten, ohne viel stereotypes Klischee-Gebooke von dominanten Superhelden, die nie aufgeben, und Feiglingen, die das Ding nicht vernünftig zu Ende gebracht kriegen. Zwar müsste Ambrose auch mal einen Match gegen Rollins gewinnen, aber Rollins hat den Sieg zurzeit wohl etwas nötiger. Und weil Ambrose momentan ohnehin schon stark gepusht wird, braucht er nicht noch einen (Superman-)Sieg in seinem zweiten Match am Abend. So gewinnen Ambrose und Rollins je ein wichtiges Match am Abend. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Und beim kommenden PPV kann Rollins dann immer noch gegen Cena antreten.

Bitte, WWE, auch wenn zurzeit alles zu Klump geht: Gebt uns wenigstens Ambrose und Rollins im Hell in Cell.

Der frühere Indy-Star Prince Devitt wird bei WWE NXT unter dem Namen Finn Balor auftreten. Es gab Gespräche, ob er nicht unter seinem echten Namen Fergal Devitt auftreten solle, doch diese Idee verwarfen die Verantwortlichen.

 

Update:

Nachdem der ehemalige Price Devitt nun als Finn Bálor bei WWE in den Ring steigen wird und bei den aktuellen Tapings zu den nächsten Ausgaben von NXT dabei war, hat er selber mit einem Tweet auf die Herkunft des Namens hingedeutet:

 

Der im Tweet angesprochene Finn McCool war dem irischen Volkstum nach ein legendärer irischer Krieger. Balor dagegen war der Gott des Todes.
Finn Bálor soll daher Price oder Warrior of Death bedeuten. Außerdem soll Fergal Devitt selber für seinen neuen Namen verantwortlich gewesen sein.

 

In einem Interview mit Renee Young kann man sich auch schon ein paar erste Worte von Finn Bálor anhören. Auch wurde er von Renee auf mögliche Gesichtsbemalung angesprochen:



(Quelle: Wrestlinginc.com)

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