Spielwiese: NBA2K16 - Review

  • 14 Oktober, 2015
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Letzte Woche habe ich euch schon meine ersten Eindrücke zum neuen Basketball Spiel NBA 2K16 geschildert. Nun - nach zahlreichen weiteren Partien & Spielstunden - möchte ich mein Hauptaugenmerk auf das Gameplay legen.

Hierbei hat sich mein hervorragender erster Eindruck verfestigt. Nachdem man sich etwas an die Steuerung gewöhnt hat – wobei ich nach wie vor nicht alle Tricks und Kniffe kann, wie mir so mancher Online-Gegner zeigt – machen die Partien noch mehr Spaß. Ebenso gelingen einem mit vorgefertigten Spielzüge, etwa das Pick & Roll, leichte Punkte. Wobei sich die KI hier sehr schnell auf eure Spielweise einstellt und es dadurch unmöglich ist, immer mit dem gleichen Spielzug Körbe zu erzielen. Dies betrifft logischerweise nur die Offline-Modi. Online kommt es ganz auf die Antizipationsfähigkeit eurer Gegner drauf an.

Das Spielgeschehen und die Bewegungsabläufe der Spieler sind sehr realistisch umgesetzt. Hier hat man im Vergleich zum Vorjahr nochmal einen Schritt nach vorne gemacht. Da macht sich die neu verwendete Engine deutlich bemerkbar und lässt ihre Muskeln spielen.

Gleiches gilt für die Grafik. Zwar hinkt der Vergleich zu anderen Sportspielen, da im Basketball nun mal weniger Spieler gleichzeitig auf dem Feld stehen, nichtsdestotrotz sehen diese hervorragend aus – die europäischen Vereine mal ausgenommen.

Bei den zur Verfügung stehenden Mannschaft gibt es dieses Jahr einige Legenden Teams. So kann man etwa mit den Chicago Bulls der 90er Jahre spielen, als Michael Jordan noch aktiv war. Ebenso wie bei den europäischen Vereinen hat man hier die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Wie schon in der letzten Woche beschrieben, bin ich kein Freund von Offline-Modi, allerdings soll ich auf Anraten eines Freunden den Storymodus wärmstens empfehlen. Dieser wurde vom ihm als „genial“ und „besser als bei „2K15“ betitelt. Also ran an den Controller und macht euch auf den Weg vom Tellerwäscher zum NBA Star. Einziger Kritikpunkt sind die kaum vorhandenen freien Entscheidungen während der Karriere.

Übrigens: Wer eine Playstation Kamera besitzt, kann sein eigenes Gesicht auf den Spieler übertragen. Läuft nun wesentlich leichter & besser ab als beim Vorgänger.

Als Fazit meines Testes kann ich sagen, dass allen Basketball-Freunden sowie Fans der Vorgänger dieser Titel prächtig gefallen wird.

Zwar müssen sich insbesondere Sportspiele gerne den Vorwurf gefallen lassen, reine Updates zu sein, doch diesen kann ich hier entkräften. Selbstverständlich, das Rad wurde nicht neu erfunden (wie auch, Basketball ist im Jahr 2015 eben genau so wie 2014), doch entscheidende Details wurden verbessert und das Spiel somit noch runder.

Einziger Makel in meinen Augen ist die Steuerung. Nicht, dass die schwammig oder fehlerhaft wäre, keinesfalls, aber für Gelegenheitszocker ist sie doch arg kompliziert, ebenso für Neueinsteiger der Serie. Zwar gewöhnt man sich daran, bis es allerdings so weit ist, gibt es den ein oder anderen kleinen Frust Moment. Doch ist dieser Punkt einmal überwunden, so macht NBA 2K16 jede Menge Spaß.

Letzte Änderung am Mittwoch, 14 Oktober 2015 10:29

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