Drogen-Beichte von Jim Ross

  • 28 Mai, 2017
  • geschrieben von 
  • Gelesen 900 mal
  • Artikel bewerten
    (0 Stimmen)

Manche Dinge erwartet man einfach nicht von anderen. Und manche Dinge erwartet man nicht von sich selbst. Zu beiden Kategorien gehört die Drogensucht von Jim Ross. Es ist weitgehend unbekannt, dass der legendäre Wrestling-Kommentator süchtig war. In seiner Autobiografie „Slobberknocker: My Life in Wrestling“, die im Oktober erscheint, spricht er erstmals darüber, und wie er jetzt verraten hat, gehört das zu den Dingen, von denen er zunächst selbst nicht erwartet hätte, das je zu thematisieren.

„Darüber habe ich noch nie gesprochen“, erzählte Ross im Interview mit „The A.V. Club“. „Ich war süchtig nach Ambien [Schlafmittel] und Xanax [Beruhigungsmittel] – gleichzeitig. Gemeinsam mit Crown Royal [Whisky]. Ich war auf dem Uranus, Pluto und Neptun und sonst wo mitten in der Nacht.“ Good Ol' JR berichtete, er leide unter dem Schlafapnoe-Syndrom, er habe also Atemstillstände während des Schlafs. „Ich habe bei einem Schlaftest 99 Mal in einer Stunde aufgehört zu atmen.“

Schlaf sei ein Feind in der WWE, daher habe er nicht viel geschlafen, erzählte Ross. Und wenn er schlafen musste, dann habe er den Schlaf durch Drogen herbeigeführt. Er habe erst über eine Google-Suche herausgefunden, dass Ambien ein Medikament für kurzzeitige Behandlung von Schlafproblemen sei – „nicht für zehn Jahre“, wie es offenbar bei ihm der Fall war. Von den Drogen, deutete er an, sei er losgekommen wie vom Rauchen: mit einem harten Cut von einem Tag auf den anderen

Letzte Änderung am Sonntag, 28 Mai 2017 21:35

Kalender

« Dezember 2019 »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31