Ring of Honor will Daniel Bryan zurück

  • 16 Oktober, 2017
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Ring of Honor und Bryan Danielson, das war zwischen 2002 und 2009 eine ziemlich glückliche Beziehung. Der heute als Daniel Bryan bekannte (Ex-)Wrestler hatte großen Anteil daran, dass ROH zur wohl bedeutendsten Indy-Promotion der USA aufstieg, er trug die Company mehr als ein Jahr lang als World Champion und ebnete sich nebenbei als einer der Besten seiner Zunft den Weg zur WWE.

Das ist lange her, vergessen hat es aber niemand. Bei ROH hofft man mittlerweile nicht mehr nur auf ein Comeback des verlorenen Sohnes – Spekulationen werden sogar von höchster Stelle befeuert. „Er ist bei uns mehr als willkommen, und ich hätte ihn liebend gerne in unserem Roster“, sagte jetzt ROH-Boss Joe Koff in einem Interview bei „AV Club“.

In der WWE ist die aktive Karriere für Bryan beendet, der aktuelle General Manager von SmackDown Live bekommt von WWE-Ärzten nach zahlreichen Kopf- und Nackenverletzungen keine Freigabe mehr für den Ring. Im April 2016 erklärte er nach fast einjähriger Ring-Pause sein Karriereende.

ROH-Boss Koff: „Es wäre eine triumphale Rückkehr“

Doch dem Edel-Techniker juckt es immer noch in den Armen und Beinen, er ist so Wrestling-vernarrt, dass er schon mehrfach angedeutet hat, trotz aller gesundheitlicher Hindernisse die WWE zu verlassen und sich wieder in den Turnhallen der Welt für einen Bruchteil des Geldes ins Gefecht zu stürzen. Immerhin, hat Bryan mal verraten, seien es nur die WWE-Ärzte, die ihm die Ring-Rückkehr verweigern. Spezialisten außerhalb der WWE würden ihm das nötige „Go“ geben.

All diese Töne hat man bei Ring of Honor nicht überhört, man nimmt sie sogar sehr wohlwollend auf. „Bryan hat einen Vertrag bei der WWE, soweit ich weiß bis September 2018“, sagte Koff jetzt. „Wenn er sich entscheidet, den Vertrag nicht zu verlängern und aus gesundheitlicher Sicht in der Lage ist zu wrestlen, dann würde ich ihn willkommen heißen. Es wäre eine triumphale Rückkehr.“

WWE-Vertrag eine Hürde? Die Young Bucks hätten da eine Idee

Es ist nicht das erste indirekte Angebot von ROH. Schon vor einigen Wochen hatte Koff in einem Interview Ähnliches gesagt. Bryan selbst kommentierte das Ganze damals auf Twitter als „interessant“. Jetzt also der nächste mehr oder weniger heimliche Vorstoß. Koff glaubt, ROH sei der richtige Ort für Bryan, mit den richtigen Fans, dem richtigen Respekt im Management. Es gebe zwar noch viele unbekannte Variablen, und ein Jahr im Wrestling sei eine Ewigkeit – aber Bryan, der sei eben „mehr als willkommen“.

Koff ist da nicht der Einzige, der das so sieht. Die Young Bucks Matt und Nick Jackson etwa luden den WWE-Angestellten ein, ein Selfie mit dem Bullet Club zu machen. Denn dafür wird man in der WWE offenbar gefeuert, wie Producer Jimmy Jacobs (selbst ehemaliger Indy-Wrestler) erst vor Kurzem am eigenen Leib erfahren musste. Die Hürde mit dem Vertrag bis September 2018 könnte sich so möglicherweise relativ schnell erledigen...

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 18 Oktober 2017 12:59

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