Throwback Thursday: Das Ohr des Anstoßes

Manche Wrestlingjahre haben eine ganze besondere Titulierung. Spontan fällt da natürlich 1995 als „Year of the Diesel“ ein, in welchem Kevin Nash der damaligen WWE (bzw. WWF) seinen Stempel aufdrückte. Aber wie steht es mit dem „Year of the Ear“? Das Jahr ist vielleicht nicht jedem geläufig – am Ehesten noch retrospektiv, als vor knapp einem Jahr der gute Roddy Piper das Zeitliche segnete.

So hatte Hot Rod zeitlebens für Fans und Gegner nicht nur ein weitschallendes wie volkstümliches Mundwerk sondern auch stets ein offenes Ohr. Dies leider Gottes im wahrsten Sinne des Wortes, denn Trommelfell und große Teile der Hörkraft linksseits hatte er im besagten Jahr 1983 eingebüßt. Grund: eine Fehde mit Greg „The Hammer“ Valentine.

Der hatte in ihrer Auseinandersetzung um die (damals noch) NWA United States Championship seinem draufhauenden Beinamen alle Ehre gemacht und Piper im Titelmatch im April eine blutende Wunde über dem besagten linken Ohr beschert, welche dafür sorgte, dass der Ringrichter nicht nur das Match beenden musste, sondern damit gleichzeitig Valentine Sieg und Titelgold bescherte.

Der Beginn einer sich über das weitere Jahr hinziehenden Fehde, welche letztlich in mehreren recht rustikalen Dog Collar Matches mündete. Das Bekannteste davon fand bei der allerersten Ausgabe von „StarrCade“ im Dezember statt: mit einem sowohl schönen als auch negativen Ende für Rowdy, zumindest was den oben angeführten Verlust eines Anteils an Sinneskraft betrifft.

Für die Fans bleibt der Fight qualitativ aber in guter Erinnerung – frei nach dem berühmten Ausspruch Winston Churchill’s. Daher sei heute daran erinnert.

 

In diesem Sinne: Hooray for Bubblegum‘s & Asskickin‘ …

 

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