Throwback Thursday: Best of NXT – Von Königen und Champions

Wir befinden uns in den frühen Tagen von NXT. Also, nach der Casting-Kram-Zeit, vor dem ganz großen Boom. Die erste Welle an Ex-Indy-Stars ist bereits angeschwemmt. Es war die Zeit, als erstmals Indy-Dream-Matches unter dem WWE-Banner über die Bühne gingen. Als Matches, die wir bisher nur aus Turnhallen kannten, plötzlich in Hochglanz über die Bildschirme flimmerten.

Dieses Match hier ist eines davon, und sogar der damalige WWE Champion wollte sich das nicht entgehen lassen. Champion war, wen wundert’s, CM Punk. Sein Mitstreiter: Seth Rollins, früher bekannt als Tyler Black. Die Gegner: Antonio Cesaro und Kassius Ohno – oder wie man einst sagte: die Kings of Wrestling. Als Claudio Castagnoli und Chris Hero mischten Cesaro und „KO“ die Indy-Tag-Team-Szene auf.

Nicht minder spannend als die reinen Namen: Drei der Beteiligten waren zu dem Zeitpunkt Champion. CM Punk als WWE Champion, Cesaro als US Champion und Seth Rollins als NXT Champion. Der einzige ohne Titel sollte am Ende auch der sein, dem der Durchbruch in der WWE verwehrt bleiben sollte: Kassius Ohno. Schade – die Kings in den Main Shows, das wär nochmal was gewesen.

Wer gleich mal reinschaut, nicht wundern: Das Match startete zunächst als One-on-One zwischen den beiden damaligen Main-Roster-Superstars und entwickelte sich erst nach Eingriffen zu einem Tag Team Match. Das Match sollte später als Bluray-Exclusive auch seinen Weg in den Handel finden als Teil der Veröffentlichung „NXT Greatest Matches“.

Star-Power auch am Mikrofon mit Jim Ross und William Regal

Es erwartet euch hier kein Fünf-Sterne-Match, aber den Fans in der Halle war es zumindest ein „This is awesome“ wert. Ein Match ideal für zwischendurch, eine höchst interessante Studie, wie sich einige Wrestler in ein paar Jährchen gewandelt haben (seht euch Bubi Seth Rollins hier an), und, am wichtigsten, eine mehr oder weniger einmalige Chance, diese tollen Ex-Indy-Talente gleichzeitig in einem WWE-Ring zu sehen.

Falls euch das alles noch nicht vollends überzeugt haben sollte: Jim Ross und William Regal kommentieren. An ihrer Seite sitzt ein noch sehr neuer, aber auch schon guter Byron Saxton. Er hat von den Besten gelernt.

Letzte Änderung amMittwoch, 06 Juli 2016 20:08
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten