WrestleMania 32 - das Special

  • geschrieben von 

05 April 2016

Hankes Standpunkt zu WrestleMania 32: Zweimal wurde es historisch

COM_MINITEKWALL_IN WrestleMania 32 (2016)

COM_MINITEKWALL_BY Maik Hanke

Die Rekord-Show WrestleMania 32 ist vorbei und bestätigte den Trend der vergangenen zehn Jahre: Die Shows mit den geraden Nummer sind allesamt die besseren. WM 32 war zwar bei Weitem keine Über-Show und auch unter den besseren WrestleManias zuletzt vielleicht eine der schwächeren. Aber immerhin habe ich mich nicht andauernd geärgert. Wir hatten einige gute Matches, ein paar schöne WrestleMania Moments und zweimal haben wir sogar Historisches erlebt, über das wir womöglich in zehn Jahren noch sprechen werden. Gehen wir chronologisch durch. (Achtung, enthält Spoiler von RAW.)

Intercontinental Championship
Ladder Match
Kevin Owens vs. Sami Zayn vs. Zack Ryder vs. Stardust vs. Sin Cara vs. Dolph Ziggler vs. The Miz

Das erwartet solide bis gute Ladder Match, allerdings – erwartungsgemäß – ohne eine echte Kontur, um das Match von den anderen Ladder Matches der vergangenen Jahre abzuheben. Die Stunts waren okay, aber nicht übermäßig spektakulär oder kreativ. Gut war die Einbindung und Weiterführung der Story zwischen Kevin Owens und Sami Zayn. Kurz eingeschoben: Mann, was ich mich für Zayn gefreut habe, als der seinen WrestleMania-Entrance feierte! Zayn ist für mich das derzeit beste Babyface der ganzen WWE! Der Sieger Zack Ryder war für mich eine totale positive Überraschung. Zwar ist er seinen Titel bei RAW schon wieder los. Aber allein die Story und der Moment waren toll: Der Junge, der bei WrestleMania 10 im Publikum saß, imitierte jetzt den legendären Leitersprung von Shawn Michaels, und der Junge, der mit Razor Ramon ein Foto schoss und dessen IC Title halten durfte, hat jetzt ein Foto mit Razor gemacht und ihn seinen Titel halten lassen. Klasse!
Wertung: 7/10

Chris Jericho vs. AJ Styles

Eigentlich war ich von einem klaren Sieg von AJ Styles überzeugt. Wegen der Positionierung auf der Card und dem Video-Package, als nur Siege von AJ gezeigt wurden, wurde ich skeptisch, und während des Matches sah ich irgendwann Jericho plötzlich als Favoriten. Ein Stück weit ist es schade, dass Styles sein erstes großes Match verlieren musste, aber das schadete ihm nicht, denke ich. Gerade wenn man sieht, dass er bei RAW jetzt Number One Contender wurde. Stattdessen freue ich über einen Sieg von Jericho, der nochmal ein halbwegs großes Match auf der größten Bühne clean gewinnen durfte. Und endlich mal mit dem Codebreaker gegen einen heranfliegenden Gegner. Das Match war schon sehr gut, leider aber auch nicht der moderne Klassiker, der er hätte sein können. Jericho ist wohl tatsächlich langsam über seinen Zenit hinaus. Und Styles wirkt auf mich manchmal noch unsicher im WWE-Ring. Insgesamt ein gutes Match.
Wertung: 7,5/10

The New Day (Kofi Kingston, Big E & Xavier Woods) vs. League of Nations (Sheamus, Alberto Del Rio & Rusev, w/King Barrett)

Warum es auf ein Mal kein Handicap-Match mehr war und wieder einmal Barrett außen vor gelassen wurde, ist mir ein Rätsel. Bei RAW flog Barrett jetzt aus der League – womöglich bestätigen sich ja jetzt die WWE-Abgangs-Gerüchte vom englischen King. Der Entrance des New Day war gut und unterhaltsam, ans Match erinnere ich mich aber praktisch überhaupt nicht mehr. Ok für zwischendurch. Ohne großen Nochmal-schau-Wert. In meinen Augen hat das falsche Team gewonnen, aber naja.
Wertung: 4/10

No Holds Barred Street Fight
Dean Ambrose vs. Brock Lesnar

Es hatte seinen Grund, warum ich bei diesem Match nicht so viele Vorfreude-Punkte im PPV-Talk vergab wie meine Kollegen. Denn es wurde tatsächlich nicht das, was ich mir erhoffte. Nicht einmal das, was ich erwartete. Ambrose zeigte sich vielleicht ein Stück weit ernster als sonst, aber immer noch mit zu vielen Comedy-Elementen. Lesnar war dazu extrem faul in der Offensive, beschränkte sich nur auf seine Suplexes wie bereits in seinen letzten Matches. Dass er nicht einmal bei WrestleMania mehr zeigt, ist ungenügend. Außerdem wurde Ambrose kaum durch enge False Finishes oder besonderes Durchhaltevermögen weiter over gebracht. Mit einem Mal war einfach Schluss. Da hätte ich mir mehr erwartet. Und als No Holds Barred Match hat der Kampf sowieso versagt. Lesnar benutzte kein Waffen, und Ambrose beschränkte sich auf fast nur auf die lächerlichen Kendo-Sticks. Die Enttäuschung des Abends.
Wertung: 5/10

Women’s Championship
Charlotte vs. Sasha Banks vs. Becky Lynch

Doch schon bei WrestleMania und nicht erst den Tag drauf bei RAW: Die Diven-Division ist Geschichte, die Frauen-Division ist zurück – und besser denn je! Charlotte, Sasha Banks und Becky Lynch lieferten einen Auftritt ab, der schlicht historisch war. Durch die „Revolution“ hatte es Bedeutung, es gab ein tolles Video-Package, die Entrances und das Match waren dazu das Beste, was Frauen je bei WrestleMania bekamen und zeigten. Sasha Banks mit einem Eddie-Guerrero-Tribute-Outfit (in der Nacht von Eddies Titelgewinn gegen Lesnar entschied sie, Wrestlerin zu werden), Charlotte mit einer Robe, die aus Teilen von Ric Flairs WM-24-Retirement-Robe geschneidert wurde. Dazu das Feuerwerk und die Bilder – wow. Und das Match war ebenfalls einfach toll: ordentliche Länge, viel Fluss, viel Spannung. Und ich glaube, es geht noch mehr. Überrascht war ich, dass wir hier den vierten Heel-Sieg in Folge erlebten.
Wertung: 8/10

Hell in a Cell Match
Shane McMahon vs. The Undertaker

In etwa das, was ich erwartet habe: kein wirklich schönes Match, aber eines, das man wohl in Erinnerung behält. Dank eines weiteren todesdefinierenden Sprungs von Shane-O-Mac. Ein Match, das in die Geschichte ähnlich eingehen wird wie Undertaker vs. Mankind, das damals auch nur von seinen paar Stunts lebte. So legendär wie damals wird dieses Match hier aber gewiss nicht. Den Moment werden wir aber jetzt wohl jedes Jahr in den Hype-Videos zu sehen bekommen. Ich freue mich, dass der Undertaker gewonnen hat. Und dass es mit Shane und seiner Story doch noch irgendwie weitergeht, zeigte sich ja bei RAW.
Wertung: 7/10

The Rock Returns – John Cena Returns

Ähnlich wie im vergangenen Jahr war auch diesmal das Rock-Segment pure Zeitverschwendung. Allerdings war Bray Wyatt so viel besser als Ronda Rousey. Gebt Wyatt ein Mikrofon und ich bin glücklich. Ich hab mich gefreut, dass Rock teilweise versucht hat, Wyatt over zu bringen („Du hast die Fähigkeiten und das Charisma.“), gleichzeitig aber jede Intensität mit Idioten-Comedy zerstörte. Ehe er die Wyatt Family komplett zerstörte. Ich hab mich schon gefragt, ob Rock da etwa Ring-Stiefel trägt und sollte kurz darauf die Bestätigung kriegen. Die kurze Freude, dass wir jetzt wohl Rock vs. Bray Wyatt bekommen, verflog allerdings schnell. Der Sechs-Sekunden-Rekord-Sieg gegen Erick Rowan war mehr als bescheuert. Wer hat da was von? Die Rückkehr von John Cena war natürlich meilenweit gegen den Wind zu riechen, aber ich hatte im Vorfeld gehofft, dass sich seine Rolle auf ein Segment wie dieses beschränkt.
Wertung: 2/10

Andre the Giant Memorial Battle Royal

Ich hab während des Matches damit gerechnet, dass Mark Henry seinen Sieg vor heimischer texanischer Kulisse bekommt – falsch gedacht. Baron Corbin ist ein Sieger, den man so vorher gewiss nicht auf dem Zettel hatte. Alleine deswegen finde ich es gar nicht mal so schlecht. Zumal man so NXT auch ein Stück weit weiter etabliert. Die Einsätze von DDP, Tatanka und Shaquille O’Neal, der endlich seine Konfrontation mit Big Show bekam, fand ich in Ordnung. Insgesamt war das Match aber nicht so pralle.
Wertung: 3/10

WWE World Heavyweight Championship
Triple H vs. Roman Reigns

Werden die Entrances von Triple H eigentlich von Jahr zu Jahr bescheuerter? Naja. Das Match gehörte zu den schwächsten WrestleMania-Main-Events, an die ich mich in den vergangenen Jahren erinnern kann. Reigns‘ Ring-Schwächen wurden gnadenlos aufgezeigt. Triple H dazu mit etwas zu langen Heat-Phasen. Der finale Spear sah immerhin ganz gut aus. Was soll man sonst noch dazu sagen? Sieger und die Reaktionen darauf waren ja klar.
Wertung: 3,5/10

04 April 2016

Ausführlicher Bericht zu WrestleMania 32

COM_MINITEKWALL_IN WrestleMania 32 (2016)

COM_MINITEKWALL_BY Niklas Schier

WWE WrestleMania 32 vom 03.04.2016 aus dem AT&T Stadium in Arlington, TX

Fifth Harmony performen zu Beginn „America the Beautiful“. Netterweise fängt die Kamera auch einigen White Trash mit Hand auf dem Herzen ein.

Ein Einspieler beleuchtet die Geschichte von WrestleMania und bewirbt den heutigen Event.

Der Sponsor für den heutigen Abend: Snickers. Ohne Plastik bist du nicht mehr du selbst.

Die Kommentatoren begrüßen die Fans zu WrestleMania 32. Auch die internationalen Kollegen aus aller Herren Länder werden kurz gezeigt. U. a. ist Funaki für Japan am Pult am Start.

WWE Intercontinental Championship
Ladder Match
Dolph Ziggler vs. The Miz vs. Sami Zayn vs. Stardust vs. Sin Cara vs. Zack Ryder vs. Kevin Owens ©
Alle außer Owens verlassen den Ring und der hält auch weiter alle draußen. Er liefert sich einen Staredown mit Zayn, gefolgt von einer munteren Klopperei. Zayn holt Anlauf, doch Ziggler haut ihm eine Leiter in den Rücken. Sin Cara tritt Owens mit einem Missile Dropkick gegen die Leiter um, doch Stardust wirft Cara mit einem Bodyslam auf eben diese. Ryder schaltet sich mit einem leiterverstärkten Neckbreaker gegen Stardust ein, doch The Miz wirft ihn mit einer Clothesline wieder raus. Er schmeißt die Leiter nach draußen auf Cara und stellt eine weitere unter dem Gürtel auf. Ziggler und Zayn schmeißen aber die Leiter um. Zayn kontert einen Superkick Zigglers mit der Blue Thunder Bomb. Schon wird er aber von Owens angegriffen und mit einem Back Body Drop auf die in den Seilen hängende Leiter geschmissen. Owens mault ihn an, dass er zurück zu NXT gehen solle, doch sofort bekommt dieser einen Rough Ryder verpasst. Ryder stellt die Leiter wieder auf, doch Ziggler ist zur Stelle. Beide steigen nach oben, doch Stardust schmeißt die Leiter um. Dasselbe Schicksal ereilt diesen durch Sin Cara. Zayn versucht als nächster sein Glück, während das ganze Stadion „Olé“ singt. Zayn springt mit einem Somersault Plancha unter der Leiter auf mehrere Gegner nach draußen und zeigt anschließend den Flying DDT unter dem Turnbuckle gegen Owens. Er stellt die Leiter im Ring auf, aber Sin Cara hält ihn vom Titelgewinn ab. Cara steigt nach oben, aber Zayn schmeißt die Leiter um. Cara landet auf dem dritten Seil und springt von dort mit einer Springboard Somersault Senton nach draußen, wo immer noch genug Leute versammelt sind. Außerhalb des Rings verpasst Ziggler Zayn einen Superkick und im Ring teilt Ziggler munter weiter Superkicks gegen so ziemlich alle aus, gegen Zack Ryder sogar mit Shawn Michaels' Sweet-Chin-Music-Gebärden. Bei Owens allerdings hauen sich beide mit jeweils einem Superkick aus den Latschen. Stardust holt eine schwarze Leiter mit gelben Punkten unter dem Ring hervor und haut mit dem Leiter-Helikopter im Ring alles platt. The Miz erwischt ihn aber mit einem Kniestoß und dem Skullcrushing Finale. Sofort verpasst Owens ihm aber einen Shoulder Breaker und pfeffert die Leiter nach draußen. Zayn kloppt seinem alten Mehr-oder-weniger-Kumpel ein paar rein, doch Owens blockt den Helluva Kick. Owens steigt nach oben und zeigt einen Frog Splash gegen Zayn, der auf der Leiter liegt. Die Fans chanten „This is awesome“ und Owens stellt eine Leiter auf. The Miz attackiert ihn, muss aber die Pop Up Powerbomb fressen. Zack Ryder erklimmt nun die Leiter und zeigt den Elbro Drop gegen The Miz. Ryder wird aber beim Hochklettern von Ziggler abgefangen und Ziggler schmeißt sich und seinen Gegner mit einem Facebuster runter. Ziggler humpelt, versucht aber auf Neue, den Gürtel abzuhängen. Diesmal ist aber Owens da und pflückt ihn mit einer Powerbomb runter. Stardust verpasst ihm aber direkt den Queen's Crossbow. Sin Cara ist zur Stelle und platziert Stardust mit einem Enzuigiri auf einer Leiter, die auf dem Apron und der Absperrung liegt. Cara kann Zayn abwehren, doch Owens kippt die Leiter um, sodass Cara mit einem Big Splash auf Stardust landet, wodurch die Leiter durchbricht. Owens klettert nach oben, doch Zayn liefert sich mit ihm auf der Leiter einen Schlagabtausch. Mit einem Daumen ins Auge haut Owens Zayn runter, doch dieser verpasst ihm einen Inverted Exploder auf eine Leiter. Zayn klettert nach oben, doch The Miz wirft die Leiter um und post auf der Leiter, was Ryder erlaubt, ihn runterzuschmeißen. Ryder hängt den Gürtel ab und holt sich das Ding. Nach dem Sieg feiert Ryder mit seinem Vater.
Sieger via Stipulation und neuer WWE Intercontinental Champion: Zack Ryder

Es folgt ein Einspieler zu Tapout.

Ein Clip fasst die Fehde zwischen Chris Jericho und AJ Styles zusammen.

Chris Jericho vs. AJ Styles
Das Match beginnt im Lock Up und beide reißen und schubsen sich durch den ganzen Ring. Y2J zeigt einen Shoulder Block, doch Styles überrascht ihn mit einer Kip Up Hurricanrana und wirft ihn mit einer Clothesline nach draußen. Jericho randaliert draußen ein bisschen und läuft vor dem Phenomenal One weg. Im Ring kann nun Styles einen Shoulder Block zeigen, doch Jericho zeigt einen Arm Drag. Den Gefallen erwidert Styles und tritt seinem Gegner ins Kreuz. Jericho choppt seinem Gegner ein paar und wirft ihn auf den Apron, doch der Springboard Missile Dropkick geht ins Leere; stattdessen zeigt Styles diese Aktion. Er will mit einem Top Rope Plancha nach draußen springen, fliegt aber in einen Dropkick des Kanadiers. Jericho zeigt einen Slingshot Neckbreaker und erklimmt den Turnbuckle, von wo aus er einen Flying Reverse Elbow zum Nearfall zeigt. Jericho zeigt einen Delayed Vertical Suplex, beleidigt die Fans und setzt einen Chinlock an. Styles befreit sich, doch Jericho setzt einen Dragon Sleeper an. Wieder kommt Styles frei und kloppt und tritt Jericho um, gefolgt von einem tiefen Running Forearm. Jericho weicht einem Knee Drop aus, muss aber sofort danach einen Dropkick einstecken. Einem weiteren Kick kann Jericho ausweichen und darauf die Walls of Jericho ansetzen. Styles kommt ins Seil und zeigt einen Springboard Moonsault into Inverted DDT bis zwei. Er läuft ins ausgestreckte Bein, doch er blockt einen Bulldog Jerichos, indem er ihn in die Ringecke wämmst. Auf dem Turnbuckle liefern sich beide einen Schlagabtausch und beide krachen auf die Matte. Kein Plan, wer das längere Ende für sich gehabt hat. Folglich sind beide erstmal neben der Spur. Styles zeigt eine Side Roll bis zwei und Y2J kontert den Pelé Kick mit den Walls of Jericho. Styles kann sich befreien und setzt den Calf Crusher an, aber Jericho kontert mit einem Roll Up bis zwei. Styles kontert eine Hurricanrana mit dem Ansatz zum Styles Clash, aber Jericho blockt und wirft Styles auf den Apron. Styles verfehlt seinen Gegner mit den Springboard Forearm und Jericho zeigt den Codebreaker – bis zwei, Jericho schaut drein wie nach einer Lobotomie. Jericho will nun selbst einen Styles Clash zeigen, doch sein Gegner kontert mit einem Wheelbarrow Slam bis zwei. Beide kontern sich mehrfach aus und Styles bringt den Styles Clash durch, aber Jericho bringt die Schulter hoch. Beide liefern sich einen Schlagabtausch, aber Styles rennt ins angezogene Bein Jerichos, der mit dem Lionsault nachsetzen will, aber der Phenomenal One zieht die Beine an. Mit einem Springboard 450 Splash fährt Styles auch nur einen Nearfall ein – diesmal hat Styles den Lobotomie-Blick. Styles macht mit einem Brainbuster weiter und macht sich auf dem Apron bereit, doch Jericho kontert ihn mit einem weiteren Codebreaker aus. Der reicht zum Sieg.
Sieger via Pinfall: Chris Jericho

Ein Clip bewirbt das Staffelfinale von Total Divas, was anscheinend interessant sein soll.

Ringside werden einige Promis gezeigt.

Maria Menonous steht beim frischgebackenen Intercontinental Champion Zack Ryder. Der sagt, dass dies der großartigste Moment seines Lebens sei. Er erinnert sich, dass er als Kind den Madison Square Garden besucht und Razor Ramon vs. Shawn Michaels gesehen habe. Auf diesen Moment habe er sein ganzes Leben gewartet und er werde sich sein ganzes Leben lang daran erinnern.

Vorm New-Day-Entrance wird eine riesige Müslipackung mit Booty-Os umgeschmissen. Die drei halten eine kurze Promo auf der Rampe und kommen dann zum Ring.

Non Title Match
Six Men Tag Team Match
The New Day (Kofi Kingston, Xavier Woods & Big E Langston) vs. The League of Nations (Rusev, Alberto del Rio & Sheams w/ King Barrett)
Kingston und Sheamus beginnen. Kingston zeigt einen Flying Forearm. New Day wechseln munter durch und stiefeln den Iren in der eigenen Ringecke zusammen. Kingston zeigt mit Langstons Hilfe eine tiefe Clothesline. Woods prügelt auf Sheamus ein, doch dieser zeigt einen Powerslam. Rusev übernimmt und zeigt einen Elbow Drop. Del Rio macht mit Kicks weiter, gefolgt von einem DDT bis zwei. Del Rio setzt einen Rear Naked Choke an, läuft aber in einen angezogenen Elbow und muss eine Clothesline einstecken. Del Rio kann aber einen Wechsel verhindern und einen Tilt-A-Whirl Backbreaker zeigen. Del Rio zeigt einen Enzuigiri in der Ringecke und gibt an Sheamus ab. Dieser haut Woods auf dem Apron auf den Brustkorb und macht mit einem Inverted Samoan Drop weiter. Rusev schaltet sich mit einer Somersault Senton ein und legt sich mit Kingston und Langston an. Er haut Woods in die eigene Ringecke und wechselt mit Del Rio. Dieser bearbeitet Woods in der Ringecke, doch dieser wirft ihn aus dem Ring. Woods klebt aber an der Matte und kann nicht wechseln, im Gegensatz zu seinem Gegner. Sheamus wirft den restlichen New Day vom Apron und Rusev haut draußen auch nochmal drauf, während Woods im Ring allerdings einen Tornado DDT gegen Sheamus zeigen kann. So gelingt ihm der Hot Tag mit Kingston, der ordentlich gegen alle Gegner austeilt und den Boom Drop gegen Sheamus und Rusev zeigt. Den Trouble in Paradise kann Sheamus aber blocken. Nach einem Savate Kick von Rusev covert er, aber Woods unterbricht das Cover. Sheamus läuft ins angezogene Bein und wiederholt seinen Fehler. Big E wechselt sich ein und teilt Belly To Belly Suplexes gegen Sheamus und Rusev aus. Mit einem Spear haut er nach einem Wechsel zu Kingston beide vom Apron. Kingston holt Sheamus in den Ring. Kingston schnappt sich Sheamus und rollt ihn in den Ring. Woods übernimmt für ihn und gemeinsam zeigen sie eine Kombi aus Backbreaker und Diving Double Foot Stomp bis zwei. Del Rio zeigt einen Lung Blower gegen Woods und macht mit Attacken gegen Kingston weiter. Im Ring verhindert Rusev eine Aktion gegen Sheamus, doch Woods zeigt einen Roll Up bis zwei. Mit dem Brogue Kick kann Sheamus aber den Sieg für sein Team klarmachen.
Sieger via Pinfall: The League of Nations

Nach dem Match sagt King Barrett, dass es keine Dreierkonstellation gebe, die es mit ihnen aufnehmen könne. Die Musik von Shawn Michaels ertönt und der Heartbreak Kid kommt in seinem Heimatstaat auf die Rampe. Mick Foley erscheint ebenfalls auf der Rampe. Stone Cold Steve Austin macht das Dreiergespann komplett. Im Ring öffnen sie eine Dose voll Arschtritt auf die LON. Sheamus kriegt die Mandible Claw ab, Del Rio die Sweet Chin Music und Rusev den Stone Cold Stunner. Der New Day holt King Barrett in den Ring, der gleich alle drei Finisher einstecken muss. Anschließend versuchen New Day den Antanztrick, aber Austin hat nicht so wirklich Bock drauf und stunnert Woods.

Ein Clip bewirbt das WWE Network.

Ein weiterer Clip fasst die Fehde zwischen Brock Lesnar und Dean Ambrose zusammen. Vor dem Match würgt Heyman die Ringsprecherin ab und stellt seinen Schützling mit dem schrecklich zweideutigen Tattoo auf der Brust vor.

No Holds Barred Streetfight
Brock Lesnar (w/ Paul Heyman) vs. Dean Ambrose
Ambrose befolgt im Gegensatz zu seinem Gegner das ungeschriebene Gesetz, dass alle in so einem Match ein schwarzes T-Shirt und eine Jeans tragen müssen. Lesnar beginnt offensiv mit Shoulder Blocks in der Ringecke und drei German Suplexes. Der Lunatic Fringe sammelt sich draußen und haut Lesnar dort mit einem Kendo Stick total kaputt. Im Ring geht’s damit weiter. Lesnar hält mit einem Kniestoß dagegen und nochmal setzt es Deutsche für Ambrose. Wieder verlässt Ambrose das Seilgeviert, doch Lesnar schnappt ihn sich, bricht im Ring einen Kendo Stick auseinander und macht das halbe Dutzend German Suplexes voll. Dann gibt es einen Vertical Suplex für Ambrose. German Suplex. Dean kann kurz gegenhalten – German Suplex. Ambrose erwischt seinen Gegner aber mit einem Schlag in einen Körperteil, der irgendwie an sein Tattoo erinnert. Mit ein paar Kendo-Stick-Schlägen prügelt er Lesnar aus dem Ring und springt mit einem Topé hinterher. Dean schnappt sich eine Kettensäge und schmeißt sie an, aber Lesnar verpasst ihm einen Belly To Belly Suplex. Am deutschen Kommentatorenpult zieht Ambrose ihm einen Monitor über, gefolgt von einem Stuhlschlag. Er erklimmt den Turnbuckle, aber Lesnar pflückt ihn mit einem Superplex herunter. Als Lesnar nachsetzen will, besprüht ihn Ambrose aber mit einem Feuerlöscher. Der Lunatic Fringe macht mit Stuhlschlägen weiter, gefolgt von einem tiefen Dropkick in der Ringecke mit Klappstuhl dazwischen. Er macht mit einem Diving Elbow Drop bzw. Diving Chairshot (so irgendwas dazwischen) weiter, aber das reicht nur bis zwei. Ambrose schmeißt mehrere Stühle in den Ring, doch Lesnar kontert einen Chairshot mit einem German Suplex. Ambrose kontert den F-5 mit einem DDT auf einen Stuhl, aber Lesnar kickt aus. Ambrose zieht sich das T-Shirt aus – Shit just got serious. Er schnappt sich Foleys Geschenk, den mit Stacheldraht umwickelten Baseballschläger. Aber Lesnar kontert mit einem German Suplex. Mit einem F-5 auf den Stuhlhaufen ist dann Feierabend.
Sieger via Pinfall: Brock Lesnar

Backstage erteilt Ric Flair Zack Ryder eine Lektion, wie man richtig „Whoooot“. Er gibt ihm ein Snickers und er verwandelt sich in Charlotte. „Whoooo“. Soll lustig gewesen sein. Glaube ich.

Ein Einspieler erinnert an die diesjährige Hall of Fame. Anschließend werden die diesjährigen Inductees noch einmal vorgestellt: Die Fabulous Freebirds, der Godfather, der Big Boss Man, Jacqueline Moore, Stan Hansen, Snoop Dogg und Sting; der Warrior Awage ging an Joan Lunden.

Ein Einspieler zeigt einen Ausschnitt aus dem Kickoff. Lita stellte den neuen WWE Women's Championship-Gürtel vor.

Ein weiterer Clip erinnert an die Diva's Revolution.

WWE Women's Championship
(aus der WWE Diva's Championship wird die WWE Women's Championship)
Becky Lynch vs. Sasha Banks vs. Charlotte © (w/ Ric Flair)
Sasha Banks' Entrance-Musik wird live von ihrem Cousin Snoop Dogg performt. Charlotte trägt die Robe ihres Vaters von WrestleMania 24 auf. Lita ist während dieses Matches Ringside. Lynch und Banks kümmern sich zu Beginn um Charlotte und beschäftigen sich dann gegenseitig mit Einrollern. Charlotte macht auch munter mit und alle fahren ein paar Nearfalls ein. Charlotte verpasst Lynch einen Big Boot, aber Banks verpasst ihr auch einen, gefolgt von einer Shoulder Wringer Top Rope Hurricanrana. Charlotte blockt einen Monkey Flip und zeigt einen Shoulder Block in der Ringecke. Banks will einen Sunset Flip zeigen, mit dem sie aber Lynch erwischt, die Charlotte so einen German Suplex verpasst. Lynch verpasst Banks zwei Arm Drags und setzt einen Fujiwara Arm Bar an, doch Banks kommt frei, doch der Boss wird von Charlotte aus dem Ring gezogen. Diese zeigt dort einen Wheelbarrow Slingshot Neckbreaker. Im Ring zeigt Lynch einen Thrust Kick, gefolgt von einem Inverted DDT gegen Charlotte bis zwei. Charlotte kann einen Moonsault verhindern und ein Kneeling Backbreaker Rack zeigen. Das reicht zum Nearfall. Charlotte bearbeitet das Bein der Irin, doch den Figure Eight kriegt sie nicht durch. Der Boss attackiert die Diva's Championesse und will den Knee Drop in der Ringecke zeigen, doch Charlotte schmeißt sie nach draußen. Sie versucht sich an einem Roll Up gegen Lynch, doch diese kontert mit dem Ansatz zum Disarmer. Im zweiten Ansatz gelingt dies, woran auch Ric Flair trotz gegenläufiger Versuche nix ändern kann. Banks kann den Griff unterbrechen, doch die Irin wirft sie aus dem Ring. Charlotte verpasst ihr einen Backbreaker und zwingt Lynch in den Figure Eight Leg Lock. Banks unterbricht diesen mit einem Frog Splash gegen Charlotte zum 2-Count. Banks setzt mit einem doppelten Kniestoß bis zwei gegen Charlotte nach, kriegt aber einen German Suplex von Lynch ab. Diese wiederum bekommt einen Stunner von Charlotte, kann dieser aber einen Uranage Slam verpassen. Banks unterbricht das Cover. Lynch und Banks kontern sich aus und Lynch covert nach einem Roll Up bis zwei. Nach einem Kniestoß in der Ringecke gegen Lynch springt Banks mit einem Somersault Splash nach draußen auf Charlotte. Sie will sich mit dem Nature Boy anlegen, der aber einen Top Rope Plancha von Lynch abbekommt. Lynch zieht Banks vom Apron und beide erholen sich draußen, während Charlotte mühselig den Apron erklimmt. Sie klettert weiter auf den Turnbuckle und springt mit einem Moonsault nach draußen auf beide Gegnerinnen. Sie rollt beide zurück ins Seilgeviert und zeigt eine Double Natural Selection gegen beide – jeweils aber nur bis zwei. Charlotte wirft Lynch gegen den Ringpfosten und setzt zur Powerbomb gegen Banks an, aber diese wird durch Lynch mehr oder weniger verhindert, die einen Missile Dropkick gegen Charlotte zeigt, sodass Banks einen Electric Chair Drop abbekommt. Charlotte findet sich im Disarmer wieder, aber Banks unterbricht diesen mit dem Banks Statement gegen Lynch. Charlotte schaltet sich ebenfalls ein und setzt den Figure Eight an Banks an. Der Boss kann diesen umdrehen, aber auch Charlotte kann das wieder zu ihren Gunsten wenden. Lynch schließlich bricht den Griff ab. Charlotte teilt Chops gegen beide Gegnerinnen aus, doch diese kloppen mit vereinten Kräften auf sie ein. Charlotte erwischt Banks mit einem Spear, doch sofort stürzt sich Lynch auf die Diva's Championesse und verprügelt sie in der Ringecke. Sie setzt sie aufs dritte Seil und versucht sich an einem Superplex, aber der Boss schmeißt sie runter. Lynch schmeißt aber ihrerseits Banks runter, hängt sie in den Tree of Woe und zieht den Superplex gegen Charlotte durch. Banks kann Lynch mit dem Banks Statement auskontern, doch Charlotte wirft sie aus dem Ring. Charlotte zwingt Lynch in den Figure Eight Leg Lock und Naitch verhindert ein Eingreifen von Banks, sodass Lynch abklopfen muss.
Siegerin via Submission und neue WWE Women's Championesse: Charlotte

Ein Einspieler fasst die Umstände zusammen, die zum Match zwischen Shane McMahon und dem Undertaker führten.

Hell in a Cell Match
Shane McMahon  vs. The Undertaker
Sollte Shane McMahon dieses Match gewinnen, erhält er die Kontrolle über Monday Night RAW. Des Weiteren wird der Taker im Falle einer Niederlage nie wieder bei WrestleMania auftreten. Shane McMahon nimmt seine Familie mit zum Ring. Nach nur etwa einer halben Stunde Taker-Entrance geht es dann auch los und Shane beeindruckt durch schmucke Beinarbeit. Dem Taker scheint das aber herzlich egal zu sein und verprügelt Shane, bevor er ihn aus dem Ring schmeißt. Der Taker lässt sich viel Zeit und rollt Shane wieder in den Ring. Dieser hält mit Punches dagegen, doch der Taker haut ihn mit einem Hieb um. Es folgen die Snake Eyes, doch Shane überrascht ihn mit einem Jumping Back Elbow. McMahon weicht ein paar Punches aus, doch der Taker erwischt ihn doch noch ein paarmal und das Geschehen verlagert sich wieder nach draußen, wo Shane gegen die Zellenwand gepfeffert wird. Der Dead Man schnappt sich die Ringtreppe, lässt sie aber wieder fallen. Als er in den Ring zurückkehren will, bringt Shane ein paar Schläge und Tritte durch, aber sein Gegner zieht ihn aus dem Ring und wämmst ihn erneut gegen den Maschendraht. Es folgt der Guillotine Leg Drop am Apron. Im Ring setzt es den Last Ride, aber McMahon bringt die Schulter hoch. Der Taker holt den unteren Teil der Ringtreppe ins Seilgeviert, doch Shane überwältigt ihn mit einem Triangle Choke. Als der Dead Man ihn aber schultert, bricht er den Griff ab, wird aber gleich auf die Treppe gechokeslammt. Shane'O'Mac ist aber immer noch nicht am Ende. Einem Elbow Drop entgeht der Sohn des Chefs aber, sodass der Taker auf die Ringtreppe knallt. Shane fordert seinen Gegner auf, nachzusetzen, doch er überrascht ihn mit einem Jumping DDT auf die Treppe bis zwei. Ein Elbow Drop vom zweiten Seil bringt das gleiche Ergebnis, nur, dass der Undertaker diesmal nachher den Hell's Gate ansetzt. Shane kontert diesen aber mit einem Sharpshooter aus. Der Undertaker befreit sich, wird aber direkt von McMahon in der Ringecke verkloppt, der sich eine Mülltonne schnappt. Die Fans freuen sich schon und der Move kommt auch: Der Coast 2 Coast. Das war's aber immer noch nicht. McMahon schnappt sich einen Bolzenschneider und bearbeitet damit die Zellenwand. Er haut seinem Gegner ein paar rein, doch dieser hält dagegen und befördert ihn mit einem Bear Hug gegen die Wand, die dadurch umkippt und bei Carsten Schaefer und Sebastian Hackl auf dem Tisch landet. Anschließend räumt er den englischen und den spanischen Tisch ab und zieht McMahon einen Monitor über. Shane muss gegen die Absperrung und der Taker platziert ihn auf einer Box auf der äußeren Seite derselben. Er will den Tombstone Piledriver zeigen, doch Shane kontert mit einem Sleeper Hold. Der Undertaker sabbert, doch er kann den Move unterbrechen, indem er sich selbst und seinen Gegner durch den spanischen Kommentatorentisch krachen lässt. McMahon setzt nach und haut dem Undertaker eins mit einer Werkzeugkiste über. Als er das wiederholt, fliegen sämtliche Werkzeuge raus. Der Taker landet auf dem Kommentatorenpult und Michael Cole beschwört ihn schon mit einem „Nonono, nonono“. Shane zieht seinem Gegner nochmal eine andere Kiste über und es kommt zum Unausweichlichen: Shane erklimmt den Käfig. Er bekreuzt sich, der Taker rollt zur Seite und Shane macht mit einem Wahnsinnssturz das englische Pult platt. Der Taker braucht aber auch ne Weile, bis er wieder kann. Er trägt Shane wieder zurück in den Ring und lässt sich viel Zeit. Shane gibt aber nach wie vor noch Lebenszeichen von sich. Der Taker tätschelt ihm den Kopf und der Tombstone Piledriver macht das 23:1 klar. Nach dem Match wird Shane auf eine Trage verfrachtet. Als er abtransportiert wird, zeigt er aber einen Daumen nach oben.
Sieger via Pinfall: The Undertaker

Schön, dass es im Pay-TV immer noch Werbung gibt. Diesmal für cricket.

Renée Young, Corey Graves, Lita und Booker T besprechen die bisher gesehenen Matches.

André The Giant Memorial Battle Royal
Teilnehmer: Mark Henry, Kane, Baron Corbin, DDP, The Big Show, Shaquille O'Neal, Damien Sandow, Fandango, Tatanka, Konnor, Viktor, Goldust, R-Truth, Adam Rose, Heath Slater, Jack Swagger, Tyler Breeze, Bo Dallas, Darren Young & Curtis Axel
Mark Henry, Kane DDP, der sich für heute Abend die Ehre gibt, Big Show und Stargast Shaquille O'Neal bekommen hier sogar einen eigenen Entrance. Unter anderem ist heute auch Tatanka dabei, aber das scheint niemanden zu kümmern. Kane setzt zu einem Double Chokeslam gegen Shaq und Big Show an, doch er muss von beiden selbst einen solchen einstecken. Alle Superstars außer Show und Shaq verlassen den Ring. Mutig kehrt Fandango zurück und tanzt ein wenig, doch Show eliminiert ihn. Damien Sandow kommt rein und wird von Shaq rausgeschmissen. Show und Shaq gehen sich an die Gurgel und alle anderen wittern ihre Chance, um beide rauszuschmeißen. Das gelingt nach ein bisschen Rumgegurke auch. Im Ring liefern sich alle eine muntere, aber dafür unübersichtliche Klopperei. DDP bringt den Diamond Cutter gegen Viktor, den er kurz darauf rauswirft. Darauf drischt Konnor auf ihn ein. Konnor schafft es kurz darauf auch, DDP rauszuwerfen, nach einer Double Clothesline von R-Truth und Goldust ereilt ihn aber das gleiche Schicksal. Tatanka zeigt seinen Kriegstanz und verpasst Adam Rose einen Tomahawk Chop und mehrere Chops. Rose zieht aber das Seil nach unten und der Indianer ist raus. Kane eliminiert darauf Swagger. Die Social Outcasts kloppen alles platt, doch R-Truth kann einen Heel Kick gegen Axel zeigen, wird aber von Rose und Dallas eliminiert. Goldust ist der nächste, der dank der Outcasts gehen muss. Die drehen eine Ehrenrunde, stehen dann aber Kane und Corbin gegenüber. Kane schmeißt Axel raus, Corbin eliminiert Rose, doch er muss einen Chokeslam von Kane einstecken. Slater will einen Crossbody gegen Henry zeigen, doch dieser fängt ihn ab und schmeißt ihn raus. Direkt schmeißt er Breeze mit einem Gorilla Press Slam hinterher. Kane will Henry rausheben und mit Hilfe von Darren Young schafft er es auch. Kane eliminiert Young und Slater, wird darauf aber vom NXT-Vertreter Corbin rausgeschmissen, der das Ding nach Hause holt.
Sieger: Baron Corbin

Ein Clip bewirbt WWE 2K16.

WrestleMania im kommenden Jahr findet in Orlando, FL statt.

Lillian Garcia begrüßt die Cheerleader der Dallas Cowboys, die auf der Rampe eine kurze Performance abgeben, worauf The Rock zum Ring kommt. Dieser hantiert mit einer Art Flammenwerfer auf der Rampe. Zum Ring braucht er fast so lange wie der Undertaker. Finally ist er da und The Rock has come back to Dallas. Er gibt bekannt, dass der WrestleMania-Zuschauerrekord gebrochen sei. Heute sind 101.763 Fans anwesend. Er wird aber von der Wyatt Family abgewürgt. Die brauchen auch lange zum Ring. Sehr lange. Wyatt stellt sich und seine Brüder vor. Wyatt sagt, dass er ihn auserwählt habe, weil Rocky Erfolg, Größe und eine Lüge repräsentiere: Er sei der Great One und der People's Champion, doch dies sei nicht sein Moment und auch nicht der Moment der Fans. Dies sei sein Moment. Er werde The Rock auf der Grandest Stage of them all demütigen und die Fans würden jede Sekunde davon mitbekommen. The Rock macht sich über ihn lustig. Rowans Eltern seien klar miteinander verwandt und Strowman sei wohl bis zum 26. Lebensjahr gestillt worden. Wyatt hingegen habe die Fähigkeiten, die Ausstrahlung, die Tattoos und die Ausstrahlung – nur sei nicht klar, was er wolle. The Rock fordert irgendjemanden der Wyatt Family darauf zu einem Match heraus. Rowan nimmt an.

The Rock vs. Erick Rowan
Rock Bottom nach sechs Sekunden. Sieg nach sekundenlangem Kampf. So lange hat damals nicht mal Daniel Bryan durchgehalten.
Sieger via Pinfall: The Rock

Nach dem sogenannten Match will die Wyatt Family The Rock in die Mangel nehmen, doch dieser wird von einem zurückkehrenden John Cena gerettet. Strowman kriegt auch einen Rock Bottom ab und Cena verpasst Rowan die Spin-Out Powerbomb, gefolgt vom Fünfknöchelmix und der Einstellungsberichtigung. Wyatt will sich mit Sister Abigail gegen Cena einschalten, doch The Rock attackiert ihn, verpasst ihm einen Spinebuster und den People's Elbow. The Rock begrüßt Cena zurück – wenn du riechst, was der Rock am kochen ist.

Ein Einspieler bewirbt Camp WWE auf dem WWE Network. Premiere ist am 1. Mai.

Der Weg zum Main Event wird noch einmal zusammengefasst.

WWE Championship
Triple H © (w/ Stephanie McMahon) vs. Roman Reigns
Vor Triple Hs Entrance hält Stephanie McMahon eine Ansprache in bester Xena-Manier, um ihren Gemahl anzukündigen. Unter ihr sind zahlreiche Schergen mit Schädelmasken und Replica-Belts. Als Lillian Garcia Roman Reigns ankündigt, hat die Kamera tatsächlich den einen Typen gefunden, der klatscht. Hunter beginnt mit einem Headlock und einem Takedown, gefolgt von einem Wrist Lock und ein paar Watschen. Reigns zeigt einen Shoulder Block, doch der Champion schmeißt ihn aus dem Ring. Laute „Roman sucks“-Chants. Langsam kommt Reigns wieder rein und beide umkreisen sich. HHH verdreht seinen Arm und bearbeitet diesen. Roman haut einmal drauf und die Halle hasst ihn. Wieder landen beide im Lock Up und Reigns reversalt seinen Gegner in die Ringecke. Er rennt kurz darauf aber ins Leere und Trips clotheslinet ihm gleich zweimal in den Nacken. HHH haut seinem Gegner voll auf die Nase, doch Reigns kommt mit Schlägen und Clotheslines durch. Meine Fresse, hat die Beifallsbekundung für Babyfaces viele Gesichter. Reigns gelingt ein Slingshot, gefolgt vom Drive By bis eins. Reigns verkloppt seinen Gegner in der Ringecke, doch Hunter tritt ihm in die Familienjuwelen. Für Reigns setzt es zwei Inverted Atomic Drops zum Nearfall. Wieder „Roman sucks“-Chants, diesmal im New-Day-rocks-Rhythmus. Triple H verprügelt seinen Gegner weiter, doch der Herausforderer hält dagegen. Er läuft aber in einen Spinebuster bis zwei. Der Champion schmeißt seinen Gegner raus und sagt Schaefer und Hackl hallo, indem er Reigns mit dem Kopf auf ihre Arbeitsplatte knallt. Reigns erwidert den Gefallen, wird aber einmal mit Schmackes darüber geschmissen. Anschließend pflückt Hunter ihn mit einem Swinging Neckbreaker vom Tisch und seine Gattin lässt einigen Trashtalk vom Stapel. Reigns wird angezählt und muss ein Knie und Tritte bei seiner Rückkehr in den Ring fressen. Nach einem Diving Knee Drop covert der Champion bis zwei. Mit einem Front Suplex landet der Herausforderer auf dem dritten Seil, doch Reigns kontert HHH mit einem Uppercut aus. Hunter läuft in einen angezogenen Ellenbogen und Reigns bringt eine Clothesline in der Ringecke durch, bevor er selbst wieder ins ausgestreckte Bein läuft. Ein Samoan Drop bringt dem Herausforderer einen Nearfall. Reigns deutet den Superman Punch an und wird heftig ausgebuht, aber der Champion verlässt den Ring. Reigns zeigt eine Flying Clothesline von der Ringtreppe und in der ersten Reihe rufen drei, vier Leute tatsächlich seinen Namen. Hunter muss gegen die Ringtreppe, doch kurz darauf ereilt Reigns das gleiche Schicksal. Wieder fliegt Reigns über den deutschen Kommentatorentisch, doch kurz darauf speart er den Champion durch die Absperrung. Kurz vor dem 10-Count sind beide wieder im Ring, wirken aber beide wie ein Schluck Wasser in der Kurve. HHH kontert den Superman Punch mit einem Crossface. Als Reigns die Seile erreicht, zwingt Hunter ihn in einen Chickenwing. Reigns zerstört die Hoffnungen vieler Fans und befreit sich, worauf Hunter einen Figure Four Arm Bar ansetzt. Reigns kontert mit einer Powerbomb bis zwei. Als HHH wieder steht, macht er wieder mit einem Armhebel weiter, doch wieder schafft Roman die Powerbomb. Hunter kontert den Superman Punch mit einem Kniestoß, doch den Pedigree wiederum kontert Reigns, indem er seinen Kontrahenten aus dem Ring wirft. Hunter kontert Reigns mit einem Schlag aus, muss aber einen Spear einstecken. Steph zieht den Ringrichter aus dem Ring und so kann dieser im zweiten Ansatz nur bis zwei zählen. Sie diskutiert weiter mit dem Ringrichter und wird von einem zweiten Spear erwischt. Das nutzt Hunter zum Pedigree, doch Reigns kickt aus. Beide liefern sich einen Schlagabtausch und Hunter zeigt den Facebuster, jedoch dicht gefolgt vom Superman Punch von Reigns. Beim Spear rennt er allerdings ins angezogene Knie bis zwei. HHH bekommt von Steph einen Vorschlaghammer gereicht, doch er bekommt zwei Superman Punches ab, gefolgt von einem Spear. 1-2-3.
Sieger via Pinfall und neuer WWE Champion: Roman Reigns

Mit einem feiernden Roman Reigns und den Highlights des heutigen Tages geht die Show off-air.

04 April 2016

WWE: WrestleMania 32 - Die Ergebnisse

COM_MINITEKWALL_IN WrestleMania 32 (2016)

COM_MINITEKWALL_BY Dana

Hier die Ergebnisse von WrestleMania 32 im Überblick:

03 April 2016

Hankes Standpunkt: Genießt diese WrestleMania!

COM_MINITEKWALL_IN WrestleMania 32 (2016)

COM_MINITEKWALL_BY Maik Hanke

Ja, der Aufbau für WrestleMania 32 war eher schwach. Ja, das WWE-Roster ist durch Verletzungen extrem dezimiert. Ja, auch die neuen Talente werden eher mäßig eingesetzt. Ja, Triple H vs. Roman Reigns ist der Main Event. Ist ja gut. Ich weiß, es liegt in unserer Natur, über sehr vieles zu meckern. Und meistens auch zu Recht. Auch ich bin auf die neue WrestleMania nicht mehr gehypt, wie ich es vor ein paar Jahren vielleicht mal gewesen wäre. Aber ich mahne: Genießt diese WrestleMania! Aus gutem Grund.

Kein Cena, kein Orton - das ist historisch!

Es ist mir egal, dass ich jetzt wie ein kleiner trotziger Smarkie klinge, aber guckt euch doch mal um: Kein Cena! Kein Orton! Weit und breit! In den vergangenen Jahren war es oft so, dass durch die pure Anwesenheit dieser zwei Nerv-Gurken gleich zwei WrestleMania-Matches automatisch ein Stückweit heruntergezogen werden. Dieses Mal fehlen sie beide – das ist historisch!

Klar, es ist blauäugig zu glauben, dass zumindest Cena gar nicht auftaucht. Aber ich habe die Hoffnung, dass seine Rolle bei dieser Megashow relativ klein ausfällt. Vielleicht in irgendeinem Talk-Segment. Solang er sich von den Matches – und darum geht es hier ja zum großen Teil – raushält und den anderen ihr Spotlight lässt, bin ich zufrieden.

Card ist logischer als in den Vorjahren

Guckt euch doch mal auf der Card um. Wie gesagt, Preise gewinnt die WWE mit dem Aufbau für diese Mania nicht und emotional ist man auch in den wenigsten Matches drin, aber die Matches an sich sehen doch ganz gut aus – und logischer als in den vergangenen Jahren.

Schade, dass Sami Zayn und Kevin Owens nicht die Bühne bekommen für ein Singles Match mit Showstealer-Potential – jetzt, wo man eigentlich ein wenig Luft auf der Card hat. Aber ein Ladder Match mit noch ein paar anderen gar nicht so schlechten Athleten kann sich sicher auch sehen lassen. So bekommt sogar ein Zack Ryder mal seinen eigenen WrestleMania-Entrance mit Musik!

Vielleicht ja tatsächlich die letzte WrestleMania des Undertakers

Dazu: AJ Styles ist da! Und darf vermutlich ein großes und sehenswertes Singles Match gegen Chris Jericho bei WrestleMania gewinnen! Not bad! The New Day bekommen einen Platz auf der Main Card – und zwar alle drei Teilnehmer. Und das Match gegen die League of Nations ist dadurch sogar mal ein Multi-Man-Match mit Aufbau und nicht kurzfristig völlig random zusammengewürfelten Teams. Sowas sah in den vergangenen Jahren schlechter aus.

Außerdem: WTF! Shane McMahon ist zurück – und tritt gegen den Undertaker im Hell in a Cell an! Ich habe keinen Plan, wie das ausgeht und wie es danach wohl weitergeht. Wer weiß, vielleicht ist es ja tatsächlich die letzte WrestleMania des Undertakers. Das muss man beim alten Deadman einfach jedes Jahr und jedes Jahr mehr in Betracht ziehen. Seid euch dem bewusst! Genießt den Entrance lieber, statt über die Dauer zu klagen oder ihn gar als Pinkelpause zu missbrauchen.

Und nicht vergessen: Es soll eine Rekord-WrestleMania werden. Die WWE muss liefern. Also: kein Cena, kein Orton, neue Gesichter in ordentlichen Positionen, keine völligen Random-Matches, die Rückkehr von Shane McMahon und vielleicht ja tatsächlich das letzte WrestleMania-Match des Undertakers. Genießt also diese Mania, so eine wird nicht so schnell wiederkommen.

03 April 2016

WWE Hall of Fame: Sting - Abwechslung, Furchtlosigkeit & Storytelling

COM_MINITEKWALL_IN WrestleMania 32 (2016)

COM_MINITEKWALL_BY Simon Weimer

"The only thing that's for sure about Sting is: Nothing's for sure."

... außer vielleicht, dass wir seit gestern Abend einen neuen Hall of Famer haben. Ein Wrestler, der mehr ist, als seine Titelgewinne. Mehr als der vielleicht erfolgreichste Bodybuilder im Wrestling-Business und mehr als eine Säule im Monday Night War.

Von den grellen Neon-Farben der 80er über den düsteren "Crow"-Look bis hin zur durchgeknallten Jim Carrey Version des Jokers: Sting steht vor allem für Abwechslung, Vielseitigkeit und die Fähigkeit, sich neu zu erfinden.

Oft wird von den Three Faces of Foley gesprochen. Sting ist der einzige, der ihm in Sachen Kreativität das Wasser reichen kann. Zugegeben, sonderlich originell waren die Gimmicks nicht, aber er hat sie mit Leib und Seele verkörpert, sowie mit einer Story miteinander verknüpft.

Als die nWo über die WCW herfiel, hatte der Stinger mit schlechten Immitatoren zu kämpfen. Und mit jedem Fake-Sting begannen alle mehr und mehr an Stings Loyalität zu zweifeln und wendeten sich von ihm ab. Kommentatoren, alte Weggefährten, sogar Tag Team Partner Lex Luger misstraute seinen Worten.

Kunst ist, wenn du andere fühlen lassen kannst, was du selbst fühlst.

Jedes verdammte Mal, wenn Sting zum Ring marschiert ist, jedes Mal, nachdem er den Baseballschläger geschwungen hat und jedes mal, wenn er sich von der Hallendecke abseilte: Immer hatte er diese leeren Blick. Er bewies: Selbst ein leerer Blick sagt mehr, als tausend Worte.

Man konnte alles darin lesen: Den Schmerz, die Kälte und die Enttäuschung, von jedem seiner alten Weggefährten hintergangen und angezweifelt worden zu sein.

Unter anderem hat dieses Gimmick so überragend funktioniert, weil es Stings echter Persönlichkeit näher kommt. Schaut sich Interviews von Steve Borden an, merkt man schnell: Das ist so gar nicht der bunte Spaßmacher, der laute, auf Konfrontation gebürstete Surfertyp. Steve Borden ist eigentlich ein Mann der leisen Töne.

Was Sting jedoch von den Three Faces of Foley unterscheidet und ihn in meinen Augen sogar noch beeindruckender macht: Jeder seiner Turns von Charakter zu Charakter wurde von einer ausführlichen Geschichte begleitet. Bei TNA drehte er schließlich langsam durch und wurde zum Batman-Joker, nachdem Hogan & Bischoff TNA infiltriereten und der Stinger Hogan wieder auf die richtige Seite losten wollte.

Waren alle Promos des Joker-Sting genießbar? Nein. Bei weitem nicht. Aber genau das ist etwas, das dem heutigen Wrestling fehlt: Hit & Miss. Die Abwesenheit von Angst, sich zu blamieren. Das sieht man heute, wenn überhaupt, nur noch bei New Day.

... und es ist etwas, das alle Größen predigen: Sei es Steve Austin, Jim Ross oder Mick Foley: Du musst nicht immer einen Treffer landen. Aber ohne Versuch wirst du gar nichts landen.

Insofern ist der Main Event unserer diesjährigen Hall of Fame ein wenig symbolisch für vieles, was dem Mainstream-Wrestling unserer Zeit abgeht: Abwechslung, Furchtlosigkeit & Storytelling.

Wir sagen: Herzlich willkommen in der Hall of Fame. Wurde aber auch Zeit!

03 April 2016

PPV-Talk zu WWE WrestleMania 32

COM_MINITEKWALL_IN WrestleMania 32 (2016)

COM_MINITEKWALL_BY Great_One

Ladies and Gentlemen – es ist endlich soweit. Heute Abend steht die inzwischen 32. Ausgabe von WrestleMania auf dem Programm. Ein Event, der möglicherweise viel konträrer und skeptischer als viele seiner Vorgänger im Vorfeld betrachtet wurde. Dabei hatte sich die Company aus Stamford viel vorgenommen und peilt im texanischen Arlington einen vermutlich bzw. hoffentlich neuen Zuschauerrekord beim traditionell größten Kampfabend des WWE-Wrestling-Jahres an. Doch wird der prognostizierten 100.000er-Crowd auch eine ebenso hochwertige Card geboten? Durch die Ausfälle etlicher Topstars musste umdisponiert und manchmal aus dem Kalten heraus eine neue Fehde entwickelt werden. Schwer vorhersagbare Stunden also für diesen Sonntagabend – aber wir wagen trotzdem einen Blick nach vorn...

Kickoff Pre-Show
The Usos (Jimmy & Jey Uso) vs. The Dudley Boyz (Bubba Ray & D-Von Dudley)

Great_One: Die Dudley Boyz sollen sich hier vermutlich einfach nur für die Usos hinlegen. Einen anderen Grund für die Existenz dieses Matches sehe ich irgendwie nicht. Man hätte vielleicht beide Teams besser in ein Fatal Four Way um die Tag Team Championships stecken können, denn die Titel werden ja nun gar nicht verteidigt – aber dazu später mehr. Die Usos gegen die Dudley Boyz stehen zu Recht nur in der Kickoff-Show.
Vorfreude: *

Jon Cross: Ein Fight zum Anheizen, mehr aber auch schon nicht. Man hat versucht eine Art Storyline zu weben, die Dudleyz in Gewissenskonflikte zu ihren Tischen kommen lassen… und heraus kam dieses Match, das mich ganz tief drinnen eigentlich überhaupt nicht anhebt. Beide Teams sind heiß genug, dass sie mit Leichtigkeit ins Tag-Team-Title-Pic gepasst hätten. Aber weder wird es das logisch mögliche Fatal-4-Way geben noch stehen die Gürtel auf dem Spiel (siehe später). Schnell durch bitte.
Vorfreude: *1/2

Maik: Ich sehe es gar nicht so negativ. Wenn die Dudleys schon zurück sind, kann man sie auch einsetzen. Ist ja auch nur die Kickoff-Show. Die Usos, die sowieso schon eine ganze Weile in der Luft hängen, haben so wenigstens eine Beschäftigung. Und durch die Verbindung Roman Reigns gab es sogar eine kleine Story. Die Usos werden das Match wohl gewinnen. Ich hätte aber nichts gegen einen seltenen Erfolg für die Dudleys. Das Match an sich wird bestimmt kurz und kurzweilig.
Vorfreude: **

Kickoff Pre-Show
United States Championship
Kalisto (c) vs. Ryback

Great_One: Ich mag mich irren, aber ich habe das Gefühl, Rybacks neue Rolle als Bully, der die kleineren Wrestler nicht mag, hat er schonmal vor Monaten für kurze Zeit gespielt. Aber gut, in diese Rolle passt er. Und auch wenn es sich um ein Titelmatch handelt, so steht dieses Match ebenfalls mit Recht nur in der Kickoff-Show. An diesem Match reizt mich einfach nichts. Eine Schande, was aus der United States Championship schon wieder geworfen ist, nachdem sie mit John Cena als Champion so viel Spotlight bekommen hatte... Ryback wird hier gewinnen. Dann kann Kalisto auch noch eine Zeit lang mit Sin Cara als Lucha Dragons in der Tag Team Division aktiv sein.
Vorfreude: *

Jon Cross: Die Rechtfertigung, dass Ryback statt gewisser anderer Personalien noch immer die WWE derart hochklassig unsicher machen darf, entzieht sich mir bis heute. Und so kommt auch das Match gefühlt irgendwo aus dem Nirvana. Dazu passen die Stile beider nun so überhaupt nicht zueinander, weshalb ich beim besten Willen nicht verstehe, warum man den Fight ansetzt. Und darüber hinaus habe ich das dumpfe Gefühl, dass ein Titelwechsel ansteht. Nee, nee – dieses Titelmatch ist für den Eimer. Besser hätte es ausgesehen, wenn Kalisto gegen einen der Social Outcasts angetreten wäre oder sogar einen der League – dann hätte es der Kampf vielleicht sogar auf die eigentliche Card geschafft. So… gehe ich von einem Reinfall aus.
Vorfreude: 1/2 *

Maik: Völlig unnötig, völlig langweilig. So ein Match gehört eigentlich nicht einmal in die Pre-Show einer WrestleMania. Nachdem Kalisto ja schon gegen Alberto Del Rio gewinnen durfte, denke ich mal, er darf den Big Man schlagen. Kleiner Underdog-Sieg für die Fans in der Halle.
Vorfreude: *

Kickoff Pre-Show
Team Total Divas (Natalya, Paige, Alicia Fox, Brie Bella & Eva Marie) vs. Team Bad and Blonde (Lana, Naomi, Tamina, Emma & Summer Rae)

Great_One: Ein typisches WWE-Multi-Divas-Match. Zum Glück auch nur in der Kickoff-Show. Wer hier gewinnt, ist mir eigentlich egal. Natalya und Paige will ich zwar eigentlich auf der Siegerseite sehen, da die beiden auch eigentlich viel mehr verdient hätten, als nur in der Kickoff-Show in einem Multi-Divas-Match zu versauern, aber ich glaube irgendwie, dass die Heels rund um Lana gewinnen werden.
Vorfreude: *

Jon Cross: Zum Abgesang der Divas und dem Comeback des nun auch namentlichen Women’s Wrestling präsentiert man uns ein Match, dass genau aus der Diven-Zeit stammen könnte. Da man mit dem hochwertigen Kader anscheinend nicht mehr weiß, wie man ihn einsetzen soll oder sollte (andere Leute im Clothesline.eu-Forum machen vor, wie es geht…), schmeißt man einfach mal alle zusammen in der Hoffnung, dass sich neue Fehden knüpfen. Ein Hoch auf die Kreativität – es ist ein Jammer…
Vorfreude: 1/2*

Maik: Ein Gutes hat dieses Match: Es steht nur in der Pre-Show. Nicht so wie in manch vergangenem Jahr, als sinnfreie und schlechte Multi-Diven-Matches unnötig Zeit stahlen, die dann woanders fehlte. Denke mal, die Faces gewinnen und Brie Bella verabschiedet sich mit einem Sieg aus der WWE. Entweder sie oder Paige macht den Fall.
Vorfreude: *

Third Annual Andre the Giant Memorial Battle Royal
Heath Slater vs. Curtis Axel vs. Adam Rose vs. Bo Dallas vs. Big Show vs. Kane vs. Tyler Breeze vs. Mark Henry vs. Jack Swagger vs. Fandango vs. Damien Sandow vs. Darren Young vs. Konnor vs. Viktor vs. Goldust vs. R-Truth vs. ??? vs. ??? vs. ??? vs. ???

Great_One: Die Battle Royal hat stark an Glanz verloren. Die erste Battle Royal dieser Art war noch gut und hatte mit Cesaro einen richtigen Sieger, den man dann allerdings nicht weiter in die Richtung gepusht hat, die er verdient gehabt hätte. Und schon im letzten Jahr hatten schon viel weniger Leute Interesse an der Battle Royal sowie am Sieger. Ähnlich sieht es dieses Jahr aus. Wer hier gewinnt, ist im Grunde ziemlich egal. Groß gepusht wird die Person danach eh nicht. Ich tippe dann mal auf einen Wrestler der aktuell nicht für die Battle Royal angekündigt ist und sage: Bray Wyatt gewinnt das Ding.
Vorfreude: *

Jon Cross: Ich gebe zu – die Idee selbst ist nicht besonders kreativ, bei einem übervollen Kader allen mit einer Battle Royal halbwegs Sendezeit zu geben. Und das auch noch so relativ kurz nach dem Rumble. Aber die AAtGMBR hat sich zu einem kleinen Fixpunkt auf der Agenda gemausert – so, wie es einst mal das Money-in-the-Bank-Match war. Einen richtigen Sinn ergibt ein Sieg zudem auch nicht, da die goldene Gewinnerstatue ohne entsprechenden materiellen Wert daherkommt. Wenn man den noch einbauen würde, zum Beispiel ein Titelmatch bei einer RAW-Super-Show oder sonst was, läge auch etwas mehr Spannung im Ganzen. So weiß ich dieses Jahr auch gar nicht, wer denn nun der glückliche Winner sein sollte – zumal der Showster ja bereits seinen Moment letztes Jahr hatte. Mein insgeheimer Wunsch bleibt Sandow, dass der mal wieder aus der Versenkung geholt wird, aber ansonsten wird (ungeachtet noch unbekannter Mitstreiter) sich vieles entscheidend zwischen Show/Kane und den Outcasts abspielen.
Vorfreude: *1/2

Maik: Das Auffangbecken für alle, die es trotz der vielen Ausfälle von Top-Stars nicht in die Main Show geschafft haben. Sollte Bray Wyatt mitmachen, ist er für mich der Favorit. Leider wäre auch ein Sieg viel zu wenig für einen Immer-mal-wieder-Uppercarder. Würde mich wie immer freuen, wenn Kane lange dabei bleiben darf. Battle Royals sind eigentlich immer ganz spaßig. Soll meinetwegen als Filler auf der Main Card stehen.
Vorfreude: **1/2

Handicap Match
The League of Nations (Sheamus, King Barrett, Alberto Del Rio & Rusev) vs. The New Day (Big E, Xavier Woods & Kofi Kingston)

Great_One: Ein Handicap Match mit den Heels (LoN) in der Überzahl? Auch wenn The New Day noch nicht soo richtig Faces sind, in und nach diesem Match werden sie es deutlich sein, und es sieht mir alles nach einem Außenseitersieg von New Day aus. Allerdings sehr schade, dass hier die Tag Team Championships nicht auf dem Spiel stehen. Mit einem anderen Aufbau hätte man zwei von der League of Nations gegen zwei von New Day antreten lassen können. Dazu wirft man dann noch die Usos und die Dudley Boyz und man hätte ein gutes Fatal Four Way Match um die Tag-Team-Titel. So interessiert mich das Match eher weniger und die Titel stehen leider nicht auf der Card.
Vorfreude: **

Jon Cross: Es fing so gut an… die WWE hat es nach Jahren endlich mal wieder geschafft, halbwegs interessante Leute an die Spitze des Team-Wrestlings zu bringen. Und mit der League steht auch eine entsprechend halbwegs hochkarätige Truppe gegenüber. Und was macht Stamford? Erstmal ein 4-on-3… wo man schon mal hellhörig wird, wie das eine Championship entscheiden soll. Aber zumindest wäre es mal was anderes gewesen. Dann aber stehen die Gürtel auf einmal gar nicht zur Debatte – und ich frag mich: 0815 – da werden sie verkackeiert?! Diese fehlende Weitsicht ist mir aktuell ein Rätsel und ich kann sie mir nur in blindem Aktionismus und aktueller Hektik verstehen, angesichts der Verletzten-Misere nicht vollends eine Bruchlandung in Arlington zu tätigen. So… macht das Match keinen Spaß – vor allem, da die League vermutlich den Sieg davontragen wird, wenn man mal die Single-Niederlagen im Vorfeld betrachtet. Naja… um die Massen anzuheizen, dürfte es vermutlich funktionieren.
Vorfreude: **

Maik: Das Handicap-Match geht meiner Meinung nach schon so in Ordnung. Da hatten wir in den vergangenen Jahren weitaus schlechtere und sinnlosere Multi-Man-Matches. Die Stables sind schon seit einer Weile zusammen, bekämpfen sich auch schon eine Weile. Als Match für zwischendrin ok. Hätte aber tatsächlich lieber um die Tag-Team-Title gehen sollen, dann hätte man die Freebird-Rule (aus aktuellem Anlass) mal aufgewärmt. Ich hoffe, die Zurücknahme der Titelklausel bedeutet nicht automatisch, dass jetzt die langweilige League of Losers gewinnt. Ich würde dem heimlich Face geturnten New Day einen kleinen WrestleMania Moment gönnen.
Vorfreude: ***

WWE Divas Championship
Triple Threat Match
Charlotte (c) vs. Sasha Banks vs. Becky Lynch

Great_One: Endlich! Endlich wird der Frauen-Gürtel der WWE mal wieder bei WrestleMania verteidigt und das dann auch noch in einem Match, das gute Unterhaltung garantiert. Kein unnötiges Frauen-Match bei WrestleMania. Keine einfache Fleischbeschauung und kein Multi-Divas-Match. Drei überaus talentierte Frauen. Ein Ring. Ein Titel. Triple Threat Match. Passt. Hier sollte keiner den Fehler machen und dieses Match als Pinkelpause zu verwenden. Diese Frauen bringen wirklich einen Aufschwung in die Frauen-Division der WWE, und das Match könnte ein richtiger Showstealer werden. Ich vermute, dass hier Sasha Banks gewinnen wird.
Vorfreude: ****

Jon Cross: Endlich mal wird Damen-Wrestling bei WrestleMania mit einer (hoffentlich) hochqualitativen Darbietung dem glamourösen Rahmen gerecht. Man hat mit das Beste, was das hochgeschätzte Geschlecht wrestlerisch zu bieten hat, in einen 3-Way gesteckt und lässt sie hoffentlich machen. Gehe sehr davon aus, dass das Trio einen Burner aufs Parkett zaubert – oder zumindest gefühlt, denn die meisten werden die üblichen T&A-Show erwarten. Ich lasse mich auf alle Fälle überraschen.
Vorfreude: ***1/2

Maik: Verdient. Punkt. Aus. Ende der Diskussion. Die ehemaligen NXT-Damen haben im vergangenen Jahr die Frauen-Division bei NXT und WWE getragen. Das Titelmatch auf der Main Card ist der verdiente Lohn. Und wenn man den Berichten glauben darf, geht die Revolution morgen bei RAW weiter, wenn die Divas und ihr Title abgeschafft werden und es wieder eine echte Frauen-Division gibt. Na, mal gucken. Ich hoffe, die Drei bekommen ein paar Minütchen mehr als die Pinkelpausen-Filler der vergangenen Jahre. Dann könnte das Match mehr als anständig werden. Vielleicht sogar richtig gut.
Vorfreude: ***

Chris Jericho vs. AJ Styles

Great_One: Die beiden hatten in den vergangenen Wochen schon Matches gegeneinander, sodass die Freude bei mir auf das Match schon ein bisschen gedämpft ist. Sicherlich, die beiden könnten einen Match-of-the-Year-Kandidaten raushauen und darauf freue ich mich auch, aber dafür brauchen die beiden auch durchaus die nötige Matchzeit und ob die bei den ganzen anderen wichtigen Matches dieser WrestlemMnia-Card zu bekommen ist, stelle ich mal in Frage. Im Grunde steht mir hier auch der Sieger schon fest: AJ Styles. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er seine erste WrestleMania gleich als Verlierer verlassen wird, vorallem da es gegen Chris Jericho geht, der sich sogar für einen Fandango bei Wrestlemania hingelegt hat. Jericho bringt gerne neue Wrestler over und das wird er auch hier gegen Styles machen. Da Jericho schon bei FastLane gegen Styles aufgegeben hat, fällt für mich hier der Submission Sieg für Styles raus. Ich denke, die WWE und auch Jericho und Styles wollen sicherlich ein Matchende präsentieren, welches WrestleMania würdig ist. Daher denke ich, dass AJ Styles seinen Spiral Tap nochmal auspackt und Jericho damit besiegen kann.
Vorfreude: ****

Jon Cross: Bitte, bitte – macht die Handbremse los und gebt den beiden genügend Zeit. Dann, aber auch nur dann werden wir hier einen Showstealer erleben, der sich nahtlos in die Reihe von Angle vs. Benoit, Bret vs. Owen oder Jericho vs. Michaels einreihen darf. Anfangs war ich skeptisch, dass man AJ das Löwenherz gibt, der auch schon mal besser die Leutchen verkauft hat. Und als die Matches beider im Vorfeld dazukamen, schwante mir schon Böses. Ich hoffe, die mittelfristige wie -mäßige Ouvertüre war es wert, um diesen Kampf anzusetzen. Mit seinen Skills sollte es Styles ein Leichtes sein, hier zusammen Jericho eine Story zu erzählen – und am Ende den klaren Sieg zu bekommen. Styles wird es wohl machen, denn alles andere wäre eine dicke Überraschung.
Vorfreude: ****

Maik: Wie meine Vorredner sagen: ein Match mit Showstealer-Potential. Leider ist die Story noch ohne den erhofften Pfeffer. Chris Jericho selbst hat seine Glaubwürdigkeit natürlich längst verloren und spielt hier wieder einmal seine Rolle als Over-Bringer, und das macht er gut. Jetzt versucht er ja sogar, Neuankömmling AJ Styles, der selber nun keine Granate am Mikrofon ist, zu einem Chant zu verhelfen – indem man es in eine Story einbaut. Und weil Siege allein zum Over-Kommen nicht reichen, wird Jericho mit Styles hier ein tolles Match auf die Beine stellen. Hoffentlich bekommen die beiden 15 Minuten reine Matchzeit. Ob es wirklich zu einem Klassiker reicht, wird sich zeigen.
Vorfreude: ***1/2

WWE Intercontinental Championship
Ladder Match
Kevin Owens (c) vs. Dolph Ziggler vs. The Miz vs. Stardust vs. Zack Ryder vs. Sami Zayn vs. Sin Cara

Great_One: Leider hat das Intercontinental Championship Match den schwarzen Peter des Mutli-Men-Matches bekommen. Kevin Owens hätte man auch gut einfach One on One gegen Sami Zayn stellen können und das Match wäre relevanter für die WrestleMania-Card gewesen als Kalisto gegen Ryback. Das United States Championship Match hätte man daher besser zum Spotfest umbasteln können. Alternativ hätte man den Money-in-the-Bank-Koffer wieder bei WrestleMania vergeben können... Aber gut...
Ich glaube, dass Kevin Owens nicht als Champion aus dem Match gehen wird. Sami Zayn wird dafür sorgen, dass Owens nicht Champion bleibt. Kann mir sogar vorstellen, dass sich die beiden gegenseitig das Match kosten werden. Entweder durch harte Aktionen – und wer das Ladder War Match der beiden aus Ring of Honor kennt, wird wissen, dass die beiden sowas können – oder weil sie sich einfach quer durch die Arena prügeln. Fallen die beiden für mich als Sieger schonmal raus. Auch Sin Cara und The Miz haben für mich keine Chance. Stardust würde ich es gönnen, aber nicht mit dem Gimmick. Das Stardust-Gimmick ist ein fallender Stern. Sollte die WWE nochmal was mit Stephen Amell arbeiten wollen, könnte man hier gut was einleiten. Vor Wochen störte Stardust ja auch Stephen Amell bei einer Convention und Gerüchte um eine Match der beiden bei WrestleMania wurden laut. Vielleicht plant die WWE da ja doch nochmal was und Amell sitzt unter den Zuschauern und lenkt Stardust ab oder greift sogar ein. Blieben noch Dolph Ziggler und Zack Ryder... Beide würden mir gefallen, aber Ziggler will ich ja eigentlich in höheren Card-Regionen sehen. Daher sage ich (und das meine ich ernst): Zack Ryder wird gewinnen und neuer Intercontinental Champion! Nein, ich bin nicht vor dem Schreiben dieses Textes auf den Kopf gefallen. Zack Ryder hätte es einfach verdient, und ja, es scheint so, als wäre er nur der Ersatz für den verletzten Neville, aber seit er plötzlich in diesem Match steht, scheint mir ein Sieg von Ryder sehr wahrscheinlich. Ryder freut sich, die Chance zu haben, endlich mal sein Theme bei einer WrestleMania zu hören. Er saß bei Wrestlemania 10 im Publikum, als Shawn Michaels und Razor Ramon im aller ersten Ladder Match der WWE-Geschichte um ebendiesen Titel einen Klassiker gezeigt haben. Außerdem wurde er seit er wieder in den Hauptshows zu sehen ist doch recht gut gepusht. Er durfte Kevin Owens mit dem Rough Ryder auf die Bretter schicken und konnte einen Sieg gegen Chris Jericho einfahren. Ein zusammen mit Stephen Amell feiernder Zack Ryder – das könnte durchaus zur WWE passen.
Vorfreude: ****

Jon Cross: Gemengelage Teil 2! Die glorreichen Sieben um die Intercontinental Championship scheinen sich zum offiziellen Substitut des Koffer auf der Bank zu entwickeln. Eigentlich keine schlechte Idee – wobei ich letztes Mal die ungerade Zahl nur als kurzfristigen Ausdruck fehlendem Personal gesehen habe. Na egal… Auch hier ist das Teilnehmerfeld klasse aufgestellt, sodass unter den richtigen Rahmenbedingungen ein fantastisches Match herausspringen dürfte. Gut, immer wenn Leitern oder der wichtigste Midcard-Titel der WWE auf dem Spiel stehen, resultieren meist wahre Spektakel bzw. eine klasse Begegnung. Von etwas anderem gehe ich daher nicht aus. Grundsätzlich sind alle sechs Gegner von Owens ein durchaus ansprechendes Kaliber für eine entsprechend klassige Begegnung. Auf der anderen Seite erscheint es doch merkwürdig bis ein wenig verzweifelt bei genügend vorrätigen und karätigen Alternativen ausgerechnet Sin Cara, den King der Botches, Stardust auf Single Trip oder Zack Ryder mit einzubeziehen. Die beiden Letztgenannten sind mit Sicherheit kein Fallobst und haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie auch Single Fehden tragen können. Nur leider ist das schon eine Zeitlang her und ohne richtigen Aufbau im Vorfeld mimt Ryder nur den Edeljobber und kommt Cody ohne neues Outfits immer wie eine Tag-Team-Hälfte rüber. So wird das nichts mit dem Sieg, wobei die drei keineswegs auf dem Schirm habe. Im Übrigen: die anderen drei auch nicht bzw. kaum, aber zumindest machen sie die weitaus ernstzunehmenderen Contender aus. Bleibt die Frage: Wer übernimmt die Shelton-Benjamin-Rolle der Risky Spots? Auf Anhieb würde mir da nur Sami einfallen, aber auch Dolph könnte mit derartigen Stunts eventuell sein eingestaubtes Standing wieder aufpolieren. Bin gespannt – und hoffe auf einen Sieg Zayns. So wird Kevin für die großen Fehden frei, wenn … naja, sich der Rest so entwickelt wie befürchtet…
Vorfreude: ****

Maik: Kann man gut so machen. Unser alljährliches Spot-Fest. Ich hoffe, es bekommt eine Kontur, dass es sich von den anderen Jahren abhebt. Hätte zwar gerne Zayn und Owens in einem Singles Match auf der Mania Main Card gesehen, aber so schlecht klingt das hier auch nicht. Ich erwarte hier was Feines. Tja, wer gewinnt? Ich glaube, Owens behält den Titel. Der macht einen großartigen Job. Ihre Wertschätzung könnte die WWE ihm mit einem Sieg zeigen. Ich hoffe, Zayn vs. Owens geht danach noch ein Ründchen weiter. Von daher kann der Titel gerne bei einem der beiden bleiben. Würde allerdings auch Dolph Ziggler endlich mal einen WrestleMania-Sieg und -Moment gönnen. An Ryder und Konsorten glaube ich überhaupt nicht.
Vorfreude: ***3/4

No Holds Barred Street Fight
Brock Lesnar (w/ Paul Heyman) vs. Dean Ambrose

Great_One: In jedem anderen Match wäre Ambrose von Lesnar zerlegt worden. Da es sich hier aber um einen Street Fight handelt und Ambrose einiges an Nehmerqualitäten gezeigt hat, traue ich dem Verrückten durchaus den Upset-Sieg zu. Eine Schlacht wird das hier auf jeden Fall werden. Vermutlich aber die einzige Schlacht ohne Eingriffe von außen, denn die sehe ich in den anderen beiden Schlachten (Hell in a Cell und WWE World Heavyweight Championship Match). Ein cleaner Sieg von Ambrose hier in diesem Match, weil er viel einsteckt und am Ende mit allerlei Waffen auf Lesnar einprügelt. Damit könnte ich gut leben. Aber auch eine Niederlage würde Ambrose nicht schaden. Nicht wenn er einsteckt und einsteckt und einsteckt und doch immer wieder aufsteht. Hart dürfte es auf jeden Fall werden.
Vorfreude: ****

Jon Cross: Was soll ich sagen… außer, dass ich mir hier den Kampf des Abends erwarte. Lesnar wird wie immer das unersättliche und unbarmherzige Beast geben – und Dean den unberechenbaren Freak mit einer Prise Extra-Lunatic. Die Begegnungen mit Foley und Funk waren nicht von ungefähr: Mit Sicherheit wird er alles an Werkzeugen, Utensilien und verrückten Kabinettstückchen auspacken und den Vanilla Gorilla wie lange jemand nicht verprügeln. Am Ende dürfte aber Lesnar siegreich sein – was, denke ich, auch das Sinnvollste ist, denn ein epische Schlacht, bei der der Gegner wirklich alles reinlegt, was er hat, um am Ende denkbar knapp hinten zu liegen, dürfte diesen mehr over bringen. Ein Sieg natürlich auch, aber eine Niederlage lässt mehr Möglichkeit im Nachgang offen. Ich hoffe also auf einen ähnlichen Effekt wie Austin vs. Hitman. Macht es wahr!
Vorfreude: ****1/2

Maik: Ich hoffe, wir bekommen hier eine seriöse Hardcore-Schlacht zu sehen. Bitte kein Comedy-Kram von Ambrose. Bitte. Der Junge braucht dringend (wieder) einen ernsteren Anstrich. Das ist seine Chance, endlich als zukünftiger Main Eventer ernstgenommen zu werden. Das Ergebnis ist für mich relativ offen. Ich tippe, Lesnar gewinnt, aber Ambrose wird nach starker Schlacht trotzdem gestärkt aus dem Kampf gehen. Etwas schade finde ich, dass man im Vorfeld Mick Foley nur einmal eingebaut hat und nicht häufiger. Was hätten das für tolle Talk-Segmente mit Paul Heyman und Ambrose selbst werden können. Emotional hat mich der Aufbau jedenfalls nicht so sehr gepackt.
Vorfreude: *** 1/2

Hell in a Cell Match
The Undertaker vs. Shane McMahon

Great_One: Am Anfang fragten sich alle, warum der Undertaker einfach so für Vince antritt. Eine richtige Antwort bekam man darauf eigentlich nicht... Aber nun muss der Undertaker gewinnen, da seine Karriere sonst vorbei ist... Und damit könnte ich eigentlich sogar leben. Ich brauche diese wahrscheinlich größte Legende des Business nicht mehr aktiv im Ring. Auch würde das bedeuten, dass Shane McMahon gewinnt und die Kontrolle über Raw bekommt, was zu wichtigen Veränderungen innerhalb der Shows führen könnte. Aber will ich wirklich, dass der Undertaker noch ein Match bei WrestleMania als Verlierer verlässt und das auch noch gegen einen Non-Wrestler wie Shane McMahon? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht... Hier wird es, denke ich, einige Eingriffe von außerhalb geben. Auch einen Screwjob würde ich nicht ausschließen. Unkreativ wäre natürlich ein einfacher Sieg des Undertaker. Shane wäre wieder weg und es würde sich einfach nichts ändern. Aber an so was Einfallsloses glaube ich nicht. Große Frage auch: Wird Shane McMahon wieder einen seiner Wahnsinns-Sprünge zeigen?
Vorfreude: ****

Jon Cross: Hmmmmm... tja... Also im Grunde bin ich ja mehr als gespannt auf den Kampf. Sicher: Shanes Comeback war bombig. Und er hat auch als „Externer“ die nötige Ausstrahlungskraft und die Skills, um selbst ein Hell in the Cell ausdrucksstark, authentisch und spannend rüberzubringen. Was mich aber bis jetzt stört: Shane ist trotz allem keine ernstzunehmende Klasse für den Taker. Nicht als Persönlichkeit, sondern als Person/Wrestler. Man muss sich nur mal die Gegner Shanes der Vergangenheit ansehen: sein Vadder, Steve Blackman, Test, Kane, X-Pac… ohne Frage gestandene Männer ihres Faches, aber eben nur Mid-/Upcarder. Und bei den Superstars ragt eigentlich nur Randy Orton wirklich heraus, da HBK und Kurt Angle ja noch Shane-O-Macs Konfektionsgröße in etwa waren. Gegen die Rattlesnake haben es nicht mal beide McMahons zusammen geschafft, bei vielen anderen (z.B. The Big Show) brauchte er tatkräftige Unterstützung und von The Rock wollen wir gar nicht sprechen. Wie soll er da ernsthaft ein Aspirant gegen den Deadman sein, gegen den einst selbst Matt Hardy auf verlorenem Posten stand. Hier hoffe ich inständig auf ein halbwegs ordentliches Drehbuch und eine Stunt-Choreographie vom Feinsten seitens des Erstgeborenen. Dann wird das wirklich was mit den Spektakel (hoffe auf 'nen Coast-to-Coast und nen Dachsprung Marke „sick“ – alles aber bitte unfallfrei!!!)… denn sonst pendelt sich das irgendwo zwischen „Throwing a rag doll“ und „pushing daisies“ ein.
Vorfreude: ***3/4

Maik: Mein Match of the Night. Wirklich mitfiebern kann ich fast nirgends, aber hier haben wir immerhin ein völlig offenes Undertaker-Match bei WrestleMania. Vielleicht ja sogar sein letztes. Das könnte sein. Allerdings, finde ich, hätte man es dann mit mehr Pathos aufziehen müssen. Aber storymäßig kann man ja vieles zurücknehmen, sollte Shane die Kontrolle übernehmen und die Regeln von Vince und Co. übertrumpfen. Wobei, anders als Great_One sagte, es ja nicht um die Karriere des Takers geht, sondern nur um seine WrestleMania-Zukunft. Wir sollten allerdings, was die Backstage-Rolle von Shane angeht, den Ball etwas flach halten. Anders als in der Story wird er gewiss nicht zurückkommen und möglicherweise den Laden an sich reißen. Dafür war er zu lange weg, und Vince, Stephanie und Triple H sind immer noch da. Es ist vor allem die Revoluzzer-Story, die man mit CM Punk ja nie richtig ausgekostet hat. Shane wird sehr wahrscheinlich auch nach WrestleMania noch da bleiben und früher oder später mal die Kontrolle über RAW übernehmen. Denn sonst ist The Authority allmählich in einer Story-Sackgasse. Ich erwarte hier kein zwingend schönes Match, mit Pech auch eine Menge Oberbooking, aber ein Match, an das man sich erinnern wird. Ich kann mir einen Sieg Shanes vorstellen, hoffe aber inständig, dass der Undertaker nicht noch einmal bei WrestleMania verliert.
Vorfreude: ****

WWE World Heavyweight Championship
Triple H (c) vs. Roman Reigns

Great_One: Von den ganzen Matches auf der Card, die mich doch sehr interessieren (die ganzen letzten, die hier vor thematisiert wurden), ist hier die Vorfreude vergleichsweise sehr gering. Ich fand Triple H als neuen Champion schon nicht ideal gewählt. Noch dazu will die WWE weiterhin ihren Kopf durch die Wand und Roman Reigns als Face hier zum Champion krönen. Doch das wird aus meiner Sicht aktuell sehr in die Hose gehen. Reigns wird nicht bejubelt, und ich weiß nicht, was die WWE bei WrestleMania machen will, damit er bei einem Sieg nicht aus der Arena gebuht werden soll. Ich erwarte hier einige Eingriffe von außen. Auch The Rock sehe ich hier in das Match eingreifen. Aber wie man Reigns gewinnen lassen will, damit er bejubelt wird, sehe ich nicht. Mit einer No-DQ-Regel, die, denke ich, noch hinzugefügt werden wird, könnte das Match besser werden, als es aktuell auf dem Papier noch aussieht. Das würde die limitierten In-Ring-Fähigkeiten von Reigns überdecken, und Triple H ist in Matches ohne Regeln eh immer am besten gewesen. Allerdings gibt es auch schon bei Ambrose/Lesnar und McMahon/Undertaker quasi keine Regeln. Ein bisschen zu viel eigentlich, wenn alle wichtigen Matches ohne Regeln stattfinden... Am Ende wird wohl Roman Reigns gewinnen, wobei ich mich durchaus frage, ob es nicht doch besser wäre, wenn Triple H den Titel verteidigen würde - was natürlich genau zum Ego von Triple H passen würde... Siegreich im Main Event der WrestleMania mit der größten Kulisse...
Vorfreude: **

Jon Cross: Ganz schwierige Kiste. Das war sie im Vorfeld… und das wird sie auch hinterher sein.  Wenn es ganz übel läuft, und die WWE hält an ihren Plänen fest, könnte in Arlington Ähnliches bevorstehen wie anno dazumal November 1996 im Madison Square Garden. Daher hoffe ich inständig, DASS etwas passiert – ansonsten gibbet Katastrophe. Grundsätzlich hat Hunter noch keinen Ringrost sowie Feuer im Allerwertesten. Und ganz wichtig: Ringregie, um das Roman Empire mit dem Grünen hinter den Löffeln eventuell zu dem Match zu ziehen, was ihn mal ordentlich bei den (S)Marks over kommen lässt. Das dürfte aber nur geschehen, wenn sie ihn ausbuhen dürfen. Mein Vorschlag: Double Turn und lasst sie. Stamford hat schon immer bewiesen, die Emotionen richtig zu kanalisieren, daher gehe ich davon aus, dass dies auch hier geschieht. 15 Jahre nach Houston wäre es ein schöner Zeitpunkt, wenn Vince, Stephi oder sonstwer Levesque „on screen“ absäbeln und sich Ol‘ Samoan Blue Eye auf die dunkle Seite der Macht holen. Dann hätten wir glaube ich nur Gewinner und Hunter kann vom Schreibtisch aus wieder die Geschicke so gut leiten, wie es vor der „Seuche“ war. Na, mal sehen … bei den Segmenten sollte zudem einiges passieren, um die Emotionen für den Schluss so richtig hochkochen zu lassen. Dann ist garantiert Stimmung der Bude – und der Weg für ein denkwürdiges Match geebnet.
Vorfreude: ***1/4

Maik: Tja, es ist immer etwas doof, wenn der Rohrkrepierer der Main Event ist. Das Match könnte vielleicht ja ganz gut werden, aber es interessiert mich halt nicht. Es soll die endgültige Fackelübergabe zu Roman Reigns werden. Er wird sicher nicht schon wieder im WrestleMania Main Event um den Titel gebracht. Trotz des weitläufigen Stadions, weswegen Crowd Reactions bei den Manias zuletzt oft eher leise ausfielen, wird er wohl extrem ausgebuht. Bin gespannt, ob sich die WWE etwas einfallen lässt, um dem entgegenzuwirken. Und damit meine ich keinen Turn. Ich hab mir kürzlich Batman v. Superman im Kino angeguckt und war erstaunt, dass es der Film auch hingekriegt hat, Superman mal wieder als Face ordentlich over zu bringen. Vielleicht kriegt die WWE das ja auch mal mit Reigns hin. Eher wird es aber eher der Turn und die WWE feiert sich, dass alle Reigns ausbuhen, und noch eher zieht die WWE ihren Stiefel einfach durch und lässt Reigns mit einem vermeintlichen Magic Moment den Titel gewinnen. Das Ding bleibt für mich trotzdem recht uninteressant.
Vorfreude: **

Allgemein:

Great_One: Die Matches, die mich am wenigsten interessieren, sind aus meiner Sicht zum Glück aktuell als Kickoff-Pre-Show geplant und die doch vielen Matches auf die ich mich freue könnten diese WrestleMania durchaus zu einer guten Veranstaltung machen. Nur der bis jetzt als solcher geplante Main Event, das Match um den WWE World Heavyweight Championship, zieht meiner Freude wieder ein bisschen runter... Ansonsten: Ich freu mich durchaus auf den Event, auch wenn ich das vor diesem Talk so gar nicht realisiert hatte.
Vorfreude: ***

Jon Cross: Die Pre-Show ist was für die Tonne oder die Keramik, anders kann man diese teils lieblosen Ansetzungen nicht bezeichnen. Die Card selbst beweist einmal mehr die WWE-schen Tradition, selbst in schwierigen Zeiten aus Sch**** Gold zu machen… die Jahre 95/96 mal ausgenommen. Ob diese Ambitionen dann auch reichen, nicht nur das Stadion für den Rekord rappelvoll zu bekommen sondern auch die Show entsprechend glorreich über die Bühne zu bringen, ist für mich das große Fragezeichen an diesem Abend. Fest steht, dass alle sich redlich Mühe gegeben haben, um es möglichst hinzubekommen. Ich drücke Stamford jedenfalls die Daumen.
Vorfreude: ***3/4

Maik: Zunächst einmal freue ich mich riesig, weil es endlich mal Cena- und Orton-freie Zone ist. Zumindest Cena wird wohl in irgendeiner Form auftauchen, aber hoffentlich in keinem Match. Das ist historisch. Leider war der Aufbau tatsächlich sehr lieblos. Emotionen weckt eigentlich kaum ein Match in mir. Am Wichtigsten ist mir aber das Match zwischen Shane McMahon und dem Undertaker. Aber hey, wenn WrestleMania tatsächlich schlecht wird – immerhin hatten wir schon mit NXT Takeover: Dallas eine Wahnsinns-Show dieses Wochenende. Trotzdem: Ich hoffe auf eine gute Mania. Auf dass die Talente zeigen, dass sie auch ohne die vermeintlichen Megastars eine tolle Show auf die Beine stellen können.
Vorfreude: ***1/2

02 April 2016

WWE WrestleMania 32 - Die Card [Update]

COM_MINITEKWALL_IN WrestleMania 32 (2016)

COM_MINITEKWALL_BY Great_One

Das ist die aktuelle Card zu WWE WrestleMania 32. Die Megashow geht am Sonntag, 3. April 2016, im AT&T Stadium in Arlington (Texas) über die Bühne.

WWE World Heavyweight Championship
Triple H (c) vs. Roman Reigns

Hell in a Cell Match
The Undertaker vs. Shane McMahon
 - Wenn Shane gewinnt, bekommt er die Kontrolle über RAW

No Holds Barred Street Fight
Brock Lesnar (w/Paul Heyman) vs. Dean Ambrose

Intercontinental Championship
Ladder Match
Kevin Owens (c) vs. Dolph Ziggler vs. Sami Zayn vs. Stardust vs. The Miz vs. Sin Cara vs. Zack Ryder

WWE Divas Championship
Triple Threat Match
Charlotte (c) (w/Ric Flair) vs. Becky Lynch vs. Sasha Banks

3-on-4-Handicap Match
The New Day (Kofi Kingston, Big E & Xavier Woods) (c) vs. The League of Nations (Sheamus, Wade Barrett, Rusev & Alberto Del Rio)

Chris Jericho vs. AJ Styles

3rd annual Andre the Giant Memorial Battle Royal
mit Heath Slater, Curtis Axel, Bo Dallas, Adam Rose, Big Show, Kane, Tyler Breeze, Mark Henry, Jack Swagger, Fandango, Damien Sandow, Darren Young, Konnor, Viktor, Goldust, R-Truth und vier weitere

Pre Show:

United States Championship
Kalisto (c) vs. Ryback

The Usos vs. The Dudley Boyz

Team Total Divas (Natalya, Paige, Alicia Fox & Brie Bella & Eva Marie) vs. Team Bad and Blonde (Lana, Tamina Snuka, Naomi, Emma & Summer Rae)

02 April 2016

WWE Hall of Fame 2016: Stan Hansen – Wilder Cowboy mit Lasso

COM_MINITEKWALL_IN WrestleMania 32 (2016)

COM_MINITEKWALL_BY Maik Hanke

Der Texaner Stan Hansen war ein Cowboy im wilden Osten. Der Neuling in der WWE Hall of Fame feierte seine größten Erfolge im Land der aufgehenden Sonne und gilt bis heute als einer der besten und berüchtigsten Ausländer, also Gaijins, in der Wrestling-Szene Japans.

Ehrfüchtig wird das Tabak kauende texanische Großmaul auch The Lariat gerufen, wie sein Finishing Move. Lariat, das bedeutet auf Deutsch übersetzt Lasso. Und wenn man sich ein Lariat von Hansen anschaut, wundert es nicht, dass die Aktion in der WWE heute nur noch Clothesline heißt – Wäscheleine. Denn mit seinen „Lassos“ hätte Cowboy Hansen Rinder einfangen, sie aus ihren Hufen kloppen an seinem Baumstamm von einem linken Arm aufknöpfen können. Stattdessen wemmste er damit schlicht seine Gegner im Ring um.

Hansen begann 1973 mit dem Wrestling und stand bereits wenig später mit den ganz Großen im Ring. 1976 kam Hansen in die WWE, damals WWWF, und brach gleich der Legende Bruno Sammartino das Genick. Die Promotion vermarktete die Verletzung, die ihn Wahrheit bei einem misslungenen Bodyslam passierte, mit der Kraft von Hansens Lariat.

Als Sammartino aus der Verletzungspause zurückkam, traten die beiden um die WWWF Heavyweight Championship an. Ihr Match vom 25. Juni 1976,  in dem Sammartino sein Gold verteidigte, wählte die Pro Wrestling Illustrated zum Match of the Year 1976. Das Match fand übrigens im Rahmen der gleichen Show statt, in der auch der Schaukampf zwischen Antonio Inoki und Muhammad Ali über die Bühne ging. Im gleichen Jahr wurde Hansen „Most Hated Wrestler of the Year“.

Hansen verließ die WWWF danach, kehrte 1980 aber noch einmal kurz zurück. Mitte der 80er war er vor allem bei der AWA aktiv, gewann dort die World Heavyweight Championship. Anfang der 90er trat er auch kurz für WCW zwischen die Seile. Die längste Zeit seiner Karriere verbrachte Hansen aber in Japan, vor allem bei All Japan Pro Wrestling (AJPW).

Hansen war viel in der Tag-Team-Szene unterwegs, unter anderem mit dem ebenso legendären Bruiser Brody. Ihr gemeinsames Match gegen Terry und Dory Funk Jr. vom 8. Dezember 1984 bewertete Dave Meltzer mit satten fünf von fünf Sternen.

Die World's Strongest Tag Determination League von AJPW, die auch unter anderen Namen bekannt ist, gewann Hansen in den 80ern viermal, einmal mit Brody, dazu je einmal mit den Legenden Ted DiBiase, Terry Gordy und Genichiro Tenryu. Hansen stieg auch mit den anderen Größen in den Ring, etwa mit dem anderen Meister des Lariats, Kenta Kobashi. Herauskam noch ein Fünf-Sterne-Traum. Die Wrestler dürften danach allerdings noch ein paar Sternchen mehr gesehen haben…

Wie stiff und geradezu brutal der In-Ring-Stil des Brawlers Hansen tatsächlich war, durfte 1990 Vader am eigenen Leib erfahren. In dem Match langte Hansen versehentlich mit dem Daumen in Vaders Auge, dass es aus der Augenhöhle sprang. Vader schob es irgendwie zurück – und das Match ging noch eine Viertelstunde weiter.

Seine Karriere, in der er viel zu viele Titel und Auszeichnungen einheimste, um sie auch nur ansatzweise hier abzubilden, beendete Stan Hansen Anfang 2001. 2016, am Vorabend von WrestleMania 32, nimmt ihn die WWE in die WWE Hall of Fame auf. Sein Laudator ist Vader.

(Bild: WWE)

01 April 2016

Hulk Hogan plant Klage: WWE lässt Tombstone Piledrivers löschen

COM_MINITEKWALL_IN WrestleMania 32 (2016)

COM_MINITEKWALL_BY Maik Hanke

Kürzlich wurde bereits Seth Rollins‘ Curb Stomp aus einer WWE-DVD-Produktion herausgeschnitten, jetzt geht es offenbar dem Tombstone Piledriver des Undertakers an den Kragen. Die WWE will den legendären, aber gefährlichen Finisher aus allen WWE-Produktionen entfernen lassen. Auch von den DVDs „The Undertaker’s Deadliest Matches“, „20:0“ und „The 50 Greatest Finishing Moves in WWE History“.

Der Grund für das Entfernen des Tombstones sind anders als beim Curb Stomp nur in zweiter Linie die Concussion Lawsuits. Wie das Promiportal TMZ erfahren haben will, soll vielmehr Hulk Hogan eine Klage gegen die WWE planen. Der hatte 1991 einen Tombstone Piledriver des Undertakers abbekommen.

Bei einem Tombstone Piledriver hält der Undertaker seinen Gegner kopfüber. Hogan argumentiert, dass damit der Blick zu sehr auf sein Gemächt gelenkt wird. Das sei ein zu gravierender Eingriff in die Privatsphäre. Außerdem sei Hogan jahrelang nicht bewusst gewesen, im WWE-Ring gefilmt worden zu sein. Als Reaktion auf die Berichte ließ die WWE bereits viele Stunden Material mit Hulk Hogan von ihren Kanälen nehmen.

Hogan: 140 Millionen Dollar schon verprasst

WWE-Insider Dave Meltzer geht davon aus, dass es Hogan in Wirklichkeit nicht um seine Privatsphäre gehe. Vielmehr seien die 140 Millionen Dollar, die der Hulkster aus dem Prozess mit dem Medienunternehmen Gawker vor Gericht erstritten hat, bereits für Viagra Vitamine und Sonnenstudio-Besuche draufgegangen.

Außerdem solle keine von Hogans früheren Liebschaften auf die Idee kommen und abschätzen, ob denn der „kleine Hulkster“ vom Hogan-Hulk tatsächlich größer ist als der von Hogans bürgerlicher Existenz Terry Bollea. Das sei schlecht fürs Image. Wenn Hogan in der Vergangenheit von 24 Inch Pythons sprach, meinte er nämlich nicht seine Arme.

DVD „The 50 Greatest Finishing Moves“ nur noch 13 Minuten lang

Aus Angst vor einer Sammelklage lässt die WWE nicht nur die Tombstones gegen Hogan, sondern alle entfernen. Weil jetzt nahezu alle Finishes aus den Matches der langjährigen angeblichen Undefeated Streak des Undertakers bei WrestleMania fehlen, rätseln bereits die ersten jungen Zuschauer, ob der Undertaker wirklich bei 21:1 steht – oder nicht vielleicht eher bei 1:21. Die Winning Streak sei den Kritikern zufolge lediglich besser zu vermarkten gewesen als eine Losing Streak.

Und weil die Concussion Lawsuits ebenfalls noch nicht vom Tisch sind, denkt die WWE Dave Meltzer zufolge bereits darüber nach, auch sämtliche Sweet Chin Musics von Shawn Michaels, die Stunner von Stone Cold Steve Austin und viele weitere Aktionen von den DVDs und dem WWE Network zu löschen. Mediamarkt kündigte bereits an, dass die DVD „The 50 Greatest Finishing Moves in WWE History“ wegen einer Länge von insgesamt 13 Minuten dann nur noch 34,99 Euro kosten soll.

...

(Achtung: Satire...)

Mehr in dieser Kategorie: Adventskalender 2016 »
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten