Ring the Jingle Bell - Die besten WWE-Weihnachts-Momente

... und damit haben wir es geschafft. Das letzte Kalendertürchen ist geöffnet und die Weihnacht kann kommen. Dies natürlich in der vagen Hoffnung für alle Fans und Leser dieses Online-Kalenders, sofern sie nicht an den drei besinnlichen Tagen werktätig sind. Und wenn doch - seid ihr zumindest in guter Gesellschaft, denn den WWE Superstars geht es vielfach nicht anders, wenn Ebeneezer McMahon seine Buben und Mädels auch dann antreten lässt. Aber tief im Inneren lässt auch das hohe Fest die Company nicht gänzlich kalt, was sich an den vielen unterschiedlichen Varianten zeigt, wie man Wrestling und heilige Nacht sinnvoll miteinander verbinden kann. Genie und Wahnsinn gaben sich da über die Jahre oft die Klinke in die Hand. Zeit also, einmal Resümee zu ziehen, was Stamford uns über die Jahre so alles serviert hat. Daher - anlässlich 2016 - 16 Momente stiller bis rustikaler Besinnlichkeit…

16.) The Christmas Creature (1992)

Glen Jacobs ist über die Jahre betrachtet ein vielseitiger und gestandener Akteur der WWE, welcher der Company bereits lange angehört. Bevor er aber mit Kane sein wohl erfolgreichstes Gimmick mehr als eine Dekade ausleben konnte, bedurfte es einer charakterlichen Findungsphase seitens des Arbeitgebers. Denn zuvor versuchte er sich als Unabomb, Frankenstein-Zahnarzt Isaac Yankem DDS oder als Diesel-Kopie. Und es gab noch eine Gimmick-Ausgeburt, über die der Veteran vermutlich lieber den Mantel des Schweigens decken möchte. Anfang der 1990er in der USWA war es, als in einer Weihnachts-Ausgabe plötzlich eine hochgewachsene Mischung aus Mumie, Grinch und Weihnachtsbaum angedackelt kam, um sich mit den Fans sowie Santa Claus anzulegen - und nebenbei einen Jobber zu squashen. Die Creature kam nicht wirklich gut an - zumal ein solches Gimmick wohl nur einmal im Jahr funktioniert hätte. Zum Glück brachte Jacobs eine andere Maske Jahre später mehr Glück und Ruhm.

15.) Xanta Claus (1995)

Und noch eine Gimmick-Idee, die vermutlich nur an Heiligabend wirklichen Impact hervorgebracht hatte: 1995, also in einer für die WWE relativ mauen Zeit, versuchte man das Möglichste, um den Kader breiter und qualifizierter aufzustellen. Eine Variante war die Verpflichtung des unlängst verstorbenen Balls Mahoney: an sich eine gute Sache, da er als Jobber die Federation schon kannte. Was die Ausrichtung anging - tja, hatte man dann aber kreativ am Ziel vorbeigearbeitet. Grundsätzlich ist die Idee ja schön, mit Xanta Claus einen bösen Bruder des Weihnachtsmannes zu präsentieren, der die Geschenke lieber mopst. Die Umsetzung haperte allerdings an zweierlei: zum einen (wie schon geschrieben), dass Weihnachten halt nur einmal im Jahr ist, und zweitens, dass die Fans den späteren Testikel-Fan nicht als Bad Santa sehen wollten. Und so war nach einigen Auftritten schon Schluss - was bleibt, ist ein recht nettes „In your House“-Segment mit Savio Vega und dem Million Dollar Man als Xanta-Strippenzieher.

14.) 12 Divas Jingle Bell Match (2003)

Vor der großen Damen-Revolution in der WWE wusste diese mit den ringenden Ladys eigentlich kaum etwas anderes anzufangen, als sie ihre körperlichen Attribute und Talentansätze präsentieren zu lassen, sie an die Seite von Superstars zu stellen oder ihnen die Möglichkeit zum gemeinsamen Bad in Schokoladenpudding, Wasser oder sonstigen Mischungen derlei Konsistenz einzuräumen. Manchmal erlangten sie gar mit Flatulenz kurzzeitige Berühmtheit, ehe man die Zeichen der Zeit erkannte und mit „Total Divas“ seine eigene Big-Brother-Variante auf den Markt warf. Zur Weihnachtszeit anno 2003 versammelte die Company dann alle Ladys im Ring, dresste sie zu sexy Weihnachtsfrauchen auf, integrierte noch Scream-Queen Vickie Guerrero und erlaubte den Damen, mal wieder das zu tun, wofür sie einmal engagiert wurden: zu fighten. Dieses Multimen Match zählt dabei mit zu den besseren aus der Rubrik „Santa’s little helpers“. Da haben dann… im wahrsten Sinne des Wortes die Glocken geläutet.

13.) Alberto del Rios besinnliche Fahrstunde (2012)

Manchmal ist es sehr einfach, jemanden bei den Fans in negativer Hinsicht over zu bringen. Der gute Dos Caras jr. konnte Ende 2012 ein Lied davon singen: Da will er schon standesgemäß zum Ring gefahren kommen, um die Fans mit seiner Anwesenheit zu beehren - als die kurze Fahrt ein abruptes Ende aufgrund eines kleinen Zusammenpralls findet. Dumm nur, dass es sich bei der angefahrenen Person um den Weihnachtsmann gehandelt hat, der just in dem Moment die Zuschauer mit Geschenken bedachte. Was folgte, war eigentlich ein unfreiwilliger Stummfilm, der keinen Text benötigte: Del Rio stand einfach nur da und war sichtlich geschockt, sein Sidekick Ricardo Rodriguez salbaderte pausenlos auf ihn ein und der gute Santa wurde verarztet. Feelgood-Moment dann zum Schluss, als Mr. Claus auf der Trage wie weiland Jackie Chan den Daumen hob und wie nochmal weiland Arnie damit „I’ll be back!“ ausdrückte. Tja, so kann man vor allem die kindlichen Fans gegen sich aufbringen. Die Erwachsenen in Form des Lockerrooms auch, welche Zeter und Mordio schrien. Die Strafe folgte dann später: in einem „Miracle on the 34th Street“-Fight gegen John Cena.

12.) It’s Stunning Time all over the world… (1997)

Kein WWE-Evergreen hat über die Jahre so viel die Runde gemacht wie Steve Austins Ablieferung seines Finishing Moves gegen jede nur mögliche Person. Und auch zur Weihnachtszeit ließ er es ordentlich klingeln - meist mit den Köpfen der Gegner. Sein Lieblingsziel war dabei stets Boss Vince McMahon persönlich. Gegen den verhassten Firmenchef zog es immer die meisten Pops, wenn die Rattlesnake diesen in die Horizontale schickte. Besonders anlässlich der weihnachtlichen „Tribute to the Troops“-Shows brachte das den größten Jubel hervor. Aber auch der Weihnachtsmann selbst blieb nicht verschont. Darauf einen Weihnachts-Beer Bash…

11.) Christmas Sing-a-long (2012)

Zum Fest der (Nächsten-) Liebe gehören seit jeher Weihnachtslieder wie der Amaretto zum Glühwein. Das weiß ein jeder, der um diese Zeit mit Hausmusik in Berührung gekommen ist. Bei den Briten und Amis sind Weihnachtsgesänge noch hergebrachter und beliebter - und das weiß ein jeder, der Christmas-Episoden von US-Serien zu sehen bekommt. Die WWE hat vor vier Jahren versucht, dieser Tradition auf ihre eigene Weise zu huldigen. Das letztliche Ergebnis… war ganz neckisch anzuschauen, wie der damalige Kader sich in einer leeren Halle versammelt, um zur Melodie von „Jingle Bells“ und dem Taktstock eines John Cena seinem Gimmick entsprechend einen etwas abgeänderten Text zu trällern. Ein DSDS-Niveau sollte man aber nicht erwarten - manchmal schon eher Supertalent-Vorrunde …

10.) Good Santa vs. Bad Santa (2013)

Wie man bereits anhand Platz 13 feststellen konnte, geht der Weg zu ordentlich Festtags-Heat meist über Kinder. Und wenn man gerade kein Auto parat hat, wirft man sich ins rote Kostüm, mimt charakterlich den Grinch und versucht auf diese Weise Weihnachten zu retten. So geschehen Ende 2013, als Damien Sandows Karrierehoch gerade auf dem absteigenden Ast war. Allerdings schaffte er es wie immer formvollendet und ausdrucksstark, einem kleinen Mädchen das Geschenkefest ein wenig zu vermiesen. Grund genug für den Positiveren im Santa-Claus-Kostüm (in dem Fall Mark Henry), dem Einhalt zu gebieten und das negative Ebenbild in die Schranken zu verweisen. Zur Not halt körperlich. Wer diese Auseinandersetzung letztlich gewonnen hat, dürfte klar sein – aber ein Evergreen, was das Spiel mit den Massen angeht, ist diese Mini-Fehde allemal.

9.) Ric Flair’s Christmas Party (2001)

In der Weihnachtszeit 2001 kehrte die WWE gerade die Scherben der halbwegs vermasselten Invasions-Storyline zusammen und sammelte sich neu. Da war es geradezu ein Clou, den guten Ric Flair, der immer für eine heiße Promo bzw. das eine oder andere Match gut ist, zurück in die alten Gefilde zu holen. Er schickte sich dann auch an, mit Vince McMahon einen kleinen Machtkampf um die Company zu beginnen. Keine schlechte Idee, wie sich hinterher zeigte – sprang doch so eine mehr als lustige Christmas-Vendetta heraus, wer von beiden denn nun die bessere Weihnachtsparty schmiss. Und es dürfte ein offenes Geheimnis sein, dass da Spaßbremse Vinnie Mac deutlich den Kürzeren zog. Schließlich waren auch Naitchs Gäste illuster: Tajiri als Santa Claus versuchte sich ebenfalls am christlichen Fest wie ein damals noch maskierter Kane, der von Edge und Albert geschmückt und auf die Feiertage eingestimmt wurde (was aber nur mäßig gelang). Höhepunkt neben einem gut aufgelegten Big Show war aber Steve Austin: Die Rattlesnake verzichtete zwar auf die übliche Bierdusche nebst Stunner-Parade und schmiss stattdessen ein paar Dosen Steve-Wiser in die Runde. Wie heißt es so schön: It’s the most wonderful time of the year…

8.) X-Mas-Time with Bobby & Gorilla (1980er)

Die Feder ist manchmal mächtiger als das Schwert. Und manchmal braucht man halt auch im Wrestling keine knallharten Fäuste und Suplessen, sondern trägt salonfähige Zwistigkeiten verbal und mit gepfefferten Dialogen aus. So etwas hat man hier und dort schon unzählig und zwischen verschiedensten Duos erleben können: Schmidt und Pocher, Gottschalk und Jauch, Siskel und Ebert, Herricht und Preil, Hoeneß und Daum, Merkel und Seehofer… und in der WWE kam über lange Jahre nichts an Gorilla Monsoon und Bobby Heenan vorbei. In der 1980er-Jahren führten diese durch die Sendung „Prime Time Wrestling“ und ließen (wohlgemerkt gespielt und nach Skript) kaum ein gutes Haar am jeweils anderen. Das Ganze aber stets mit spitzer Zunge, ohne schwere Beleidigungen und dafür mit ordentlich doppelbödigem Witz. Und genau in derartiger Weise spielten sich beide in einer Weihnachtsausgabe die Bälle zu und sorgten so dafür, dass das gezeigte Wrestling mal zur Nebensache verkam. Well Dunn - ach nee, das waren ja andere…

7.) Ebeneezer Piper (1985)

Eine der beliebtesten Weihnachtsgeschichten ist zweifelsohne Charles Dickens' „Christmas Carol“, welche vom Festtagshasser Ebeneezer Scrooge berichtet und wie ihm die Geister von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht nur den Sinn der Weihnacht näherbringen, sondern auch die damit verbundenen Tugenden wie Güte und Nächstenliebe. Ende 1985 adaptierte die WWE ihre eigene Version der legendären Erzählung – mit vergleichsweise kostengünstiger Dramaturgie. In der kurzlebigen WWE-Nighttalk-Variante „Tuesday Night Titans” gab man ausgerechnet “Rowdy” Roddy Piper den Part des Feiertagsverweigerers und ließ ihn in Nachthemd und Zipfelmütze geisterhaften Besuch bekommen. Auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt die ideale Besetzung – aber wer den Hot Rod und seine Vorliebe für Weihnachten kennt, der nimmt das gerne in Kauf. Kurz gesagt: ein kurzweiliger Spaß.

6.) Die Anderthalbwoche mit The Rock (2001)

Wo wir vorhin beim traditionellen Singen waren: Da hat jeder mit Sicherheit so seinen eigenen Geschmack – und jedes Land so seine jahreszeitlichen Evergreens. Was den Deutschen ihr „Tannebaum“ sind den Engelländern ihre klingenden Glöckchen. Und die Leutchen von über dem großen Teich? Die zählen sehr gerne singend die zwölf Festtage von Weihnachten bis Heilige Drei Könige herunter. Bei den Amis sehr beliebt, kennt die „Twelve Days of Christmas“ hier kaum jemand. Natürlich hat das auch die WWE aufgegriffen und ließ über die Jahre verschiedenste Superstars den Zwölfer-Countdown trällern. Dabei gaben sich gute wie schlechte Versionen stets die Waage – aber die Jungs und Mädels haben ja einen anderen Job als eine musikalische Verewigung. Das Internet wimmelt vor verschiedenen Versionen davon – eine der gelungensten hat freilich der gute Great One anno 2001 rausgehauen. Ruhig mal anschauen!

5.) Im Keller mit dem Weihnachtsmann (1999)

Manchmal ist es halt so: Richtige Weihnachtsstimmung möchte nicht so recht aufkommen – vor allem dann, wenn einen nervige Verwandte mit Anwesenheit beglücken. So oder ähnlich erging es storylinemäßig Zuschauern und dem Großteil des WWE-Kaders, als Ende 1999 Stephanie McMahon erstmals richtig mainstreamtauglich ihren Vater hinterging, sich Triple H anschloss und das McMahon-Helmsley-Regime deklarierte. Da passte es gut, dass gerade Weihnachten war und das Pärchen seine Backstage-Macht in voller Wonne auskosten konnte. Einer der Leidtragenden war Mick Foley als Mankind, den die beiden besonders hart zu piesacken versuchten. Und anlässlich der heiligen Nacht verdonnerten sie den Familienvater dazu, den Weihnachtsmann in einem Boilerroom Brawl zu fordern. Doch Foley weigerte sich vehement und ließ den guten Santa Claus in Ruhe. Von Frieden war aber kurz darauf nichts mehr zu spüren, da gleich ein halbes Dutzend Claus-Kopien in roter Kluft nacheinander erschienen und dem guten Mick, der sich noch beherzt wehrte, offensichtlich mittels Fäusten die Weihnachtsbotschaft schlagfest vermitteln wollten. So hatte Mankind letztlich keine Chance und musste sich den kostümierten New Age Outlaws geschlagen geben. Sozusagen: Season Beatings.

4.) JeriShow’chen und die Weihnachtswichtel (2009)

Es war einmal vor langer Zeit, genauer gesagt vor nunmehr sieben Jahren, da begab es sich, dass zwei stattliche Athleten eine lange Zeit je einen goldenen Gürtel tragen durften. Und dies, obwohl der blonde Jüngling und der Riese eigentlich aus zwei verschiedenen Sendungen stammten. Nachdem sie so eine ganze Zeit lang regiert hatten, machten ihnen urplötzlich zwei volksnahe wie listenreiche Spaßmacher ihre güldenen Insignien streitig. Alle vier besiegelten daraufhin, die Angelegenheit ehrenhaft auf einem namhaften Schlachtfeld zur Primetime auszufechten, wobei die Spaßmacher letztlich den Sieg davontrugen. Für die Athleten eine traurige Zeit – zumal ohne ihre Gürtel jeder wieder in sein eigenes Reich zurückkehren musste. Der Riese war betrübt, doch in der Zeit der heiligen Nacht ergab sich gar Wundervolles: Der Weihnachtsmann selbst erschien dem Hünen und fragte nach dessen größtem Wunsch. Dieser wollte nur eines – nämlich seinen Kameraden wieder an seiner Seite haben. Da ließ der Weihnachtsmann seine Zauberkräfte walten und, bevor er den Wunsch vollständig erfüllen konnte, machte ein Zwerg, der mit den Spaßmachern sympathisierte, der Zeremonie ein jähes Ende. Es kam zu einem weiteren kleinen Gefecht, bei dem sich die Athleten (nun wiedervereinigt) wacker und siegreich schlugen. Tja – und wenn sie nicht gestorben sind… kommt und geht der eine sowie turnt der andere Jahr für Jahr…

3.) Achtung, jetzt kommt ein Cartoon! (2014)

Auf Platz 11 hatten wir ja bereits eine lustige Runde Weihnachtsgesänge – und wie gesagt: Es sollte auch nicht die Letzte sein. Zwei Jahre nach diesem Versuch startete Stamford einen weiteren Versuch, Fans und Zuschauer zum festtäglichen Karaoke-Schmettern zu bewegen. Und man muss klar sagen: diese Version ist noch besser. Waren damals nur Einleitung und Abblende mit Zeichentrick bebildert, verzichtete man diesmal ganz auf reale Akteure und ließ den Kader als stylische Comic–Truppe auftreten. Das sah nicht nur witzig aus, sondern bot handlungstechnisch auch viel mehr Möglichkeiten, beispielsweise im Falle der ausgeladenen Triple H und Stephanie, diese bei ihren mehrmaligen Eintrittsversuchen à la „Kevin allein zu Haus“ zu malträtieren. Dazu erzählt eine inhaltlich angepasste Version von „It’s the most wonderful time of the year“, wie die einzelnen Superstars gimmickmäßig die Feiertage verbringen. Gönnt euch das mal!

2.) Lauschet und höret die Stimme (2011)

Die besten Weihnachtsgeschenke, wenn man denn das Fest der Liebe am Materiellen festmachen will, sind immer die, die einen Herzenswunsch erfüllen. Und den wohl Schönsten bekam der kleinste Superstar in Reihen der WWE vor inzwischen sechs Jahren: Hornswoggle konnte und durfte endlich sprechen. Das Ganze als Rahmenhandlung eines weihnachtlichen Sketch-Segments, der viele Mitwirkende hatte: angefangen von Ricardo Rodriguez, der beim Flirt mit den Bellas nicht so recht vorankam, bis hin zu den seligen „Rowdy“ Roddy Piper und Dusty Rhodes, wobei Ersterer aus seiner Weihnachtsbegeisterung angesichts des auftauchenden Santa Claus keinen Hehl machte. Aber Star des Ganzen war klar der „McMahon-Abkömmling“, der seine neue Gabe allen Kund tat und sich mit Vickie noch ein „Excuse me!“-Duell lieferte. Und als am Schluss dann noch Mick Foley auftauchte und verwirrt nach den Geschehnissen fragte – das rundete diese Nummer formvollendet ab.

1.) Happy DX-Mas! (1997 - 2009)

Tja, wer sonst außer DEN zwei unterhaltungstechnischen Glanzlichtern der Attitude-Ära könnte diese Auflistung krönen: Shawn Michaels und Hunter Hearst Helmsley. Showmäßig konnte den Meistern der D-Generation X kaum einer das Wasser reichen und zum Glück, sollten man meinen, haben sie ihren spritzbübisch-anarchischen Humor über die Jahre bewahrt, sodass uns immer wieder ihre Auftritte ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben. Und zum Glück, sollte man ferner meinen, haben sie dabei auch inhaltlich eine Evolution durchgemacht: vorbei die Anfangstage mit Stripshows, weißen Ritzenflitzern und weihnachtlichem Gemächtschutz – in jüngeren Jahren haben sie, obwohl selbst ein Parodie, um die Weihnachtszeit die stereotypen Verkaufsshows ihrer Heimat durch den Kakao gezogen und präsentierten mit Augenzwinkern konzerneigenen Merchandise – natürlich mit feinstem schauspielerischem Overacting. Ein herrlich lustiger Blödel-Quatsch, in den sich zusätzlich noch Hornswoggle mit eingeschlichen hat… und somit in beiden Topspots präsent ist. Tja, da haben HBK und Trips sinngemäß das Nachsehen – im Clip übrigens auch…

Und damit endet der diesjährige Clothesline.eu-Weihnachtskalender. Wir, das Team der Website, möchten uns an dieser Stelle sowohl bei allen Mitwirkenden hier bedanken als auch bei Euch, den Lesern, für die Treue. Wir wünschen Euch auf diesem Wege ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben. Merry Christmas!

Letzte Änderung amFreitag, 23 Dezember 2016 22:52
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